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  • Xtine
    antwortet
    Trauregister 1809

    TinaFee

    Jgs. (Junggeselle) Gosch Thießen zu Bergenhusen, Stavner, des Stavners
    Sievert Ott Thießen und seiner Ehefrau Elsabe geb. Dreßin(?)
    ehel. Sohn
    und Jfr. (Jungfer) Sophia Elisabeth Muhl zu Bghs. des Stavners Johann
    Peter Muhl und seiner Ehefrau Sophia geb. Hansen ehel. Tochter
    nach Vorzeigung des Eheregistrationsscheins d.d.(?) in Suder
    Stapel den 31. May d. J. in Gegenwart der Zeugen
    Heinrich Thiesen und Detlef Witt pp. im Hause copuliert.

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  • Xtine
    antwortet
    Trauregister 1785

    TinaFee

    Ges. (= Junggeselle) Johann Peter Muhl aus Bergenhusen,
    des Daniel Muhl, Staveners daselbst, u.
    Margaretha, geb. Witten, ehel. Sohn, u. Jgfr. (= Jungfer)
    Sophia Elisabeth Thomsen, aus Fahrenstedt,
    des weil(and) Hans Thomsen, Hufner(?) daselbst,
    u. Sophia Elisabeth, geb. Jürgensen, T(ochter).

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  • Xtine
    antwortet
    Urkunden Berlin

    Christoph Hentschel

    1-1

    No 999

    Berlin am 4 ten April 1899
    vor dem unterzeichneten Stan-
    desbeamten erschienen heute,
    der persönlichkeit nach auf
    Grund seiner Heiraths-Urkun-
    de No 912 von 1896 vom König-
    lichen Standesamts Berlin 6
    anerkannt Hermann Al-
    bert Wilhelm Hentschel
    Hausdiener, katholischer Reli-
    gion, wohnhaft zu Berlin, Stra- (??)
    lauerstraße 11 und erklärte,
    daß er das nebenstehend als


    1-2

    geboren eingetragene Kind
    mit Vornamen: "Karl" hier-
    durch als von ihm erzeugt
    anerkenne. Gleichzeitig
    beantragte derselbe zu ver-
    merken, daß er ausweislich
    der vorgedachten Heiraths-
    Urkunde mit der nebenbe-
    zeichneten Mutter des in Rede
    stehenden Kindes am 29ten
    September 1896 die Ehe ge-
    schlossen habe.
    Vorgelesen genehmigt und
    unterschrieben.

    Hermann Hentschel
    der Standesbeamte
    Invertretung
    Werwetzer (?)

    1-3

    Nr. 999

    Berlin am 31. mai 1894?

    ... ging heute die Anzeige der
    Universitäts-Frauenklinik vom
    31. Mai 1894 ein,
    daß von der
    unverehelichten Luise Reuss
    Dienstmädchen,
    evangelischer Religion


    1-4

    wohnhaft zu Berlin, Große Homburgerstraße 33
    zu Berlin in obiger Anstalt
    am einunddreißigs ten Mai des Jahres
    ... und vier Vor mittags
    um zwölf ein viertel Uhr ein Kind männ lichen
    Geschlechts ...... den Vornamen
    Carl
    erhalten habe.

    Vorstehend 15 Druckworte gestrichen.

    Der Standesbeamte
    In Vertretung
    von Dalwig

    2-1

    No 912

    Berlin am neunundzwanzigsten
    September ...... und sechs

    1. der Hausdiener Hermann Albert Wilhelm
    Hentschel,
    der Persönlichkeit nach auf Grund des Taufscheins
    anerkannt,
    katholischer Religion, geboren den siebenzehnten
    October ...
    sechszig und acht zu Breslau
    wohnhaft zu Berlin
    Ohm Straße 9
    Sohn des Gepäckträgers Karl Josef Hens-

    2-2
    schel und dessen Ehefrau Johanna Dorothea
    geborenen Wuttke beide wohnhaft
    zu Breslau
    2. die Luise Reuß Dienstmädchen,
    der Persönlichkeit nach auf Grund des Tauffscheins
    anerkannt,
    evangelischer Religion, geboren den zweiundzwanzig-
    sten Dezember ...
    siebenzig und eins zu Schlodien
    Kreis Preußisch Holland, wohnhaft zu Berlin
    Landsberger Straße 56,
    Tochter des Arbeiters Johann Reuß und dessen
    Ehefrau Christine geborenen Gerlach
    beide wohnhaft
    zu Klein-Quittenen

    3-1

    Als Zeugen waren zugezogen und erschienen:
    3. der Kassenbote Heinrich Hentschel,
    der Persönlichkeit nach auf Grund seines
    Militairpasses anerkannt,
    drei und vierzig Jahre alt, wohnhaft zu Berlin,
    Borsig Straße 31
    4. der Militair Anwärter Gustav
    Borgmann
    der Persönlichkeit nach
    bekannt,
    ein und dreißig Jahre alt, wohnhaft zu Berlin
    Stellschreiber Straße 54

    3-2

    Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben,
    Hermann Hentschel
    Louise Hentschel geborne Reuß
    Heinrich Hentschel
    Gustav Borgmann

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  • Xtine
    antwortet
    Gangolf

    ..... vierzehnten ....
    Januar, um sieben Uhr Nachmittags........ Dominik Joseph
    Horferlin(?), Bürgermeisters Beamten .......... Esch an
    der Alzette, ....................... erschienen Gangolf Johann,
    Taglöhner, alt zwanzig ein Jahre, geboren zu
    Wawern, Kreis Saarburg, laut Urkunde, den ein und dreißigsten März
    achtzehnhundert sechzig zwei, wohnhaft zu Esch an der Alzette
    groß jähriger Sohn des laut anliegender
    Urkunde zu Rüssingen Kreis Diedenhofen am vier und zwanzigsten
    März achtzehnhundert ein und achtzig gestorbenen Hirten Michel Gangolf,
    und seiner laut anliegener Urkunde zu Rüssingen am vierten Dezember
    achtzehnhundert ein und achtzig gestorbenen Ehefrau Maria Lutz, - einer-
    sheits, daß ihnen letzter Wohn- und Sterbeort der Großeltern des Bräuti-
    gams unbekannt sind, haben die Brautleute sammt den vier nachbenann-
    ten Zeugen eidlich erklärt.

    Und Weber Margaretha, ohne Stand, alt siebenzehn Jahre,
    geboren zu Roeser, laut anliegender Urkunde, den
    neunzehnten März achtzehnhundert sechs und sechzig, wohnhaft
    zu Esch an der Alzette, minder jährige Tochter
    der zu Esch an der Alzette wohnhaften, hier anwesenden und in
    gegenwärtige Heirath ihrer Tochter einwilligenden Eheleute
    Mathias Weber, poseur , und Eva Schmit, ohne Stand, andererseits

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  • Xtine
    antwortet
    Trauregister 1776

    TinaFee

    Jgs. (=Junggeselle) Sievert Ott Thiesen Sta-
    vener in Bergenhusen, des weil.
    Jochim Thiesen gewesen Sta-
    vener daselbst u. Catharina geb.
    Otten, ehel. Sohn, u. Elsabe Gossen
    des Hermann Johann Goss Stavener
    in Bergenhusen u. Margaretha
    geb. Hasten (Kasten?), ehel. T., mit einem Schein
    von Sr. (=Seiner) Excell. (=Excellenz) dem Hw. G. G. von
    Sperling u. dessen L. Havenstein von
    Schonstadt.

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  • Xtine
    antwortet
    Sterbebucheinträg

    Cooperplanet

    Bild 1:

    St. Peter beim Wicher

    Anton Kupper, Auszügler an der Wicherhube zu St. Peter

    An der Lungensucht laut Beschauschein No. 8 am 13t.
    April Nachmitt. um 2 Uhr gestorben
    und am 16t. Vormitt. v. Obigen zur Erde bestattet worden.
    Provisus omn. S. S.

    Bild 2:

    September um 6 Uhr Morgens

    St. Peter
    Ex incuria domesticorum
    et ob nullam factam depun
    tiationem improvisus obiit

    Franz Kupper lediger Ge-
    wohner beim ? Wicher zu
    St. Peter, allda gebürtig

    58 Jahre

    Lungenlähmung
    Laut Todtenbeschauschein No 38
    Sepultus die 27t Septembris 859 in
    coemetrio ad St. Michailim in Moosburg
    a R D. Aloysio Kaßda Cooperatore
    loci.-

    Bild 3:

    St. Peter

    Joseph Kupper, Inwohner beim Wicher zu St. Peter.

    60 Jahre

    An der allgemeinen Bauchwassersucht laut Beschauschein No. 34
    am 26ten May früh um 7 Uhr nach Empfang der h. h. Sterbesacramente
    gestorben, und am 28t nach 9 Uhr Morg. v. Obigen beerdigt worden.


    Bild 4:

    oberer Eintrag:

    den 30ten

    9ber

    St. Peter
    a cooperatore
    provisa et sepulata

    Margareth Kuperin
    der Wittibte Wicherin???

    Wassersucht

    zweiter Eintrag:

    den 22ten

    10ber

    Pürger am stein

    Magdalena, töchterl.
    des Pürger am stein

    1 1/2 Jahr

    ich lese da Eselhusten!!!

    Bild 5:

    October
    um 4 Uhr Abends

    Untergörjach.
    Moribundorum sacramentis
    omnius provisus a R. D.
    Aloysio Kaßda Cooperatore
    loci.-

    Matthias Kupper, Hutmacher
    wohnhaft beim vo (keine Ahnung, was das bedeutet) Ospernigg,
    zu Untergörjach, gebürtig
    in dieser Pfarre, verehelicht
    mit Maria geb. Missau???.-

    53. Jahre

    Zehrfieber.
    Laut Todtenbeschauschein No 38.
    Sepultus die 6t Octobris 857 in
    coemetrio ad St. Michailim in Moos-
    burg a Matthaeo Tschudenry
    parocho loci.-

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  • Xtine
    antwortet
    Todtenprotokoll 1855

    TinaFee

    Hinrich Wilhelm Jünck (Jönke) in Bergenhusen
    ehel.(eiblicher) Sohn des weil.(and) Asmus Jacob Jünck (Jönke) in
    Damendorf, war 1mal verheiratet und zwar an Catha-
    rina geb. Thiesen, die er mit einer Tochter, Anna
    Catharina, 3 Monate alt, hinterläßt.
    48 Jahre 6 Monate

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  • Xtine
    antwortet
    Taufeintrag Lettland

    AlAvo



    1. Spalte:
    Fünften abends

    2. Spalte:
    Siebenundzwan- zigsten

    3. Spalte: (da sie oben etwas abgeschnitten ist, sind die Großbuchstaben nicht 100%ig)
    No. 121 Blumenhof, Hoß (evtl auch Roß, Koß)
    Kristihne Paeglis
    Elt: Hallitz Jehkob Paeglis k. Lacoihse/Lawihse? luth. ges. ? Lehrer? Sleuting G
    Tfp. 1 Anna Rauris(?) Md(??)
    2 Maris " " (also das selbe wie die Zeile darüber!)
    3 Dahw Lafichtu f(?) Fgn.

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  • Xtine
    antwortet
    Sterbeurkunde 1843

    volkerhaak


    No 45
    Im Jahre tausend achthundert vierzig drei, den
    zwanzigsten des Monats Maerz, Vormittags
    acht Uhr erschienen vor mir Peter Ernst Hartung,
    Bürgermeister von Koenigsfeld, Beamter des
    Personenstandes, der johann Gaudenz(?), sechs un(d)
    vierzig Jahre alt, Stnades Leinweber wo(hn-)
    haft zu Schalkenbach, welcher ein Schwa(ger)
    des Verstorbenen zu sein angab, und de(r)
    Bartholomäus Gran, neun und viierzig Jah-
    re alt, Standes Schuster wohnhaft zu An...
    bach, welcher ein Schwager des Verst(or-)
    benen zu sein angeab, und haben beide m(ir)
    erklärt, daß am achtzehnten des Mona(ts)
    Mäerz des Jahres tausend achthunder(t)
    vierzig drei, Vormittags drei Uhr
    verstorben ist Johann Fuchs, acht und d(rei??)
    ßig Jahre alt, gebürtig zu Ledabach R(e-)
    gierungsbezirk Coblenz, Snades Mau(rer?)
    wohnhaft zu Schalkenbach Regierung-
    bezirk Coblenz, Ehegatte der überlebe(enden?)
    Anna Catharina Gaudenz, Sohn der v(er?)
    lebten Eheleute Mathias Fuchs und An(na??)
    Gertrud Pitzen, und haben diese erklär(en)
    den Personen, nach ihere(???) geschehener (Vor-)
    lesung, diese Urkunde mit mir unterschri(eben)
    gezeichnet Gaudenz. Barthel Gran, Gart.....

    Für die Richtigkeit der Auszüge.
    Koenigsfeld am 6. October 1865
    der Bürgermeister
    Schistel(???)

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  • Xtine
    antwortet
    Geburtsurkunde 1838

    Der Text des ersten Ausschnitts lautet:
    Regierungsbezirk Coblenz
    Kreis Ahrweiler, Bürgermeisterei Königsfeld
    Auszüge
    aus dem hier deponierten Civilstands Register
    No. 162

    Im Jahre tausendachthundertdreißig und acht, den siebenundzwanzigsten des Monats November, um eilf Uhr erschien vor mir, Peter Hartung, Bürgermeister von Königsfeld, Beamter des Personenstands, Johann Fuchs, achtunddreißig Jahre alt, Standes Tagelöhner, wohnhaft zu Schalkenbach, welcher mir ein Kind männlichen Geschlechts vorzeigte und mir erklärte, daß dies Kind den sechsundzwanzigsten des Monats November eintausendachthundertdreißig und acht mittags zwölf Uhr geboren ist von ihm Dekla

    Am Rand:
    No. 14 A
    Beleg zur Heirath des Peter Fuchs und Maria Gertrud Güldenberg

    Zweiter Ausschnitt:
    ranten und von Anna Catharina Gaudenz, seiner Ehefrau, Standes ohne, wohnhaft zu Schalkenbach in der Burgstraße im Haus No. 55 und erklärte ferner, diesem Kinden den Vornamen Peter zu geben. Diese Vorzeigung und Erklärung haben statt gehabt im Beisein des Hubert Fleisch, sechzigein Jahre alt, Standes Schreinermeister, wohnhaft zu Königsfeld, und des Johann Gaudenz, vier


    Dritter Ausschnitt, bis zum Strich:
    zigein Jahre alt, Standes Leinweber, wohnhaft zu Schalkenbach, und haben der vorbenannte erklärende Theil sowohl, als die Zeugen, nach ihnen geschehenen Verlesung gegenwärtige Urkunde mit mir unterschrieben. Der deklarierende Vater erklärte, nicht schreiben zu können, gezeichnet Fleischer, Gaudenz, Hartung

    Am Rand:
    Schleiden den 13. October 1865
    Fuchs
    Güldenberg
    Heirath

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  • Xtine
    antwortet
    Sterberegister 1720

    Maratoni

    Quelle bzw. Art des Textes:
    Jahr aus dem der Text stammt: 1720
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Kurfürstentum Mainz




    ... ... January pie in Dio obyt ..bus Moribundorum Sacramentis
    rite provisus Fridericus Booz Senior Judicy.. Weyler et Praetor
    Sylvae. resquiescat in pace.

    Im Januar starb fromm in Gott mit den Sterbesakramenten
    versehen Friedrich Booz, Alter Richter in Weyler und
    Vorsteher des Forstamtes.

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  • Xtine
    antwortet
    Trau-Urkunde 1865 Eschweiler

    volkerhaak


    Peter Fuchs, geboren zu Schalkenbach am sechsunzwanzigsten November eintausendachthundertachtunddreißig, alt sechsundzwanzig Jahre, Standes Bergmann, wohnhaft zu Stich, großjähriger Sohn des Johann Fuchs, Maurer von Stand, wohnhaft zu Schalkenbach, und dessen Ehefrau Anna Catharina Gaudenz (?), ohne Stand, wohnhaft zu Stich, der Vater verstorben, die Mutter zugegen und einwilligend.

    Maria Gertrud Güldenberg geb. 10...? heißt:
    Maria Gertrud Güldenberg geboren den zehnten August eintausendachthundertvierundvierzig, einundzwanzig Jahre alt, Standes Dienstmagd, wohnhaft zu Schleiden, früher zu Stich, großjährige Tichter des Theodor Güldenberg, Zimmermann von Stand, wohnhaft zu Schleiden, und dessen Ehefrau Anna Odilia Mohren, wohnhaft zu Schleiden, beide zugegen und einwilligend.

    4. Seite: Die Geburtsurkunde des Bräutigams und die Sterbeurkunde seines Vaters beiliegend sub littera A,
    die Geburtsurkunde der Braut eingetragen in dem hier ... Geburtsregister am zehnten August eintausendachthundertvierundvierzig, Nummer einundzwanzig
    Die Bescheinigung über die in Eschweiler stattge...bte (?) HeiratsAnkündigung beiliegend sub littera B.

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  • Xtine
    antwortet
    Geburtseintrag aus Westpreußen in Polnisch

    OlafG

    Quelle bzw. Art des Textes: Geburtseintrag
    Jahr aus dem der Text stammt: 1925
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Bobrowitz Kreis Marienwerder Westpreußen

    Kirchenjahn, Kreis Preußisch Stargard, war nur bis 1920 preußisch. Dann waren weite Teile der Provinz Westpreußen polnisch mit der Folge, dass die Geburtsurkunde [nur] polnisch verfaßt wurde. Die deutsche Ortsbezeichnung von Bobrówiec ist wohl Bobrowitz.
    Übersetzt lautet der Text ungefähr:
    Nr. 46
    Kirchenjahn, den 3. November 1925
    Vor dem unten angegebenen Gefertigten des Standesamtes erschien heute der Persönlichkeit sich ausweisend anerkannt Alma Kiekel, geborne Kriekel, wohnhaft in Bobrowitz, evangelischen Bekenntnisses, und sagte aus, dass die unverheiratete Frieda Wegner, Tochter des Hermann Wegner ............... in Gawronitz, evangelischen Bekenntnisses, wohnhaft in Bobrowitz im Haus des Gustav Kiekel, wohnhaft in oben überlieferten Haus geboren hat am ersten November des Jahres tausendneunhundertfünfundzwanzig mittags zur Stunde ......... ein Kind weiblichen Geschlechts und dass das Kind die Namen erhalten hat "Edeltraud, Helena, Erika"
    .................................................. ........ der unvermählten Frieda Wegner ...........
    Vorgelesen, anerkannt und unterschrieben
    Alma Kieckel
    Der Standesbeamte
    Klejna

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  • Xtine
    antwortet
    Führungszeugnis 1696

    Generation_0

    Quelle bzw. Art des Textes: nds. Staatsarchiv Hannover
    Jahr aus dem der Text stammt: 22.2.1696
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Südniedersachsen



    Ich Bartholdt Wilhelm von Gadenstedt, füge hiermit allen undt
    jeden, wes Standes, Würdens oder Wesens sie auch seyn mögen, zu wißen. Demnach
    Johann Wittneben vor mir erschienen und gebührend angezeiget, wie daß er gerne Kundschaft
    und Zeugniß seiner ehelichen Gebuhrt und ehelichen Herkommens, deßen sich seiner Ehren Noth-
    durft nach und sonßten zu fürfallender Gelegenheit Zugebrauchen haben möchte, zudem Ende
    Zwene(?) betagte, rechtschaffene und glaubhafte Männer namentlich Balthasar Pape, alter
    man, und Lüdeken Behrens, beyde Einwohner zu Gadenstedt, so seiner Gebuhrt und Zustandes
    Nachricht zu geben wußten, Vorschlagende mit inständiger Bitte, dieselben darüber ordentlich und Eydlich
    Zuv....; Welche dem untergesetzten dato vor hiesigem Gerichte erschienen, mit auffgehobenen hier
    gern, entblößeten Häubtern, stehende, durcheinen leiblichen Eydt zu Gott, ohngescheuet und beständig auß
    gesaget und bekandt haben, daß Vorzeiger dieses Brieffes Johann Wittneben von seinem Vater Cordt
    Wittneben und Mutter Dilli Papen nach Gottes Ordnung und Christlicher Einsetzung der Kirchen außeinem
    reinen und keuschen Ehebette, instehender Ehe, echt und recht allhier in Gadenstedt erzeuget und gebohren, deßen
    Mutter löblichen Gebrauch nach mit Krantz und Binden zur Kirchen gangen, keiner argen, Verleumbdeten, und
    Verwerflichen, sondern guter, rechter, teutscher und ehrlicher Ahrt. Also daß in redlichen Zünften undt
    Handwerkern wieder Ihn das falß nichts Zusprechen, von seinen Eltern wollerzogen und zu allen guten
    angewiesen worden sey Er auch an ihm selbst, solange sie ihn gekandt, ungleichen deßen Eltern sich ehr-
    undt redlich jeder Zeit verhalten und erzeiget habe, Und sich nun sothanen(?) von Johann Wittneben
    beschehenen Instendigen Ansuchen, immaßen(?) mir obiges alles selbst wißig, umb seiner Wollfahrt
    dadurch zu befordern, zu deferiren kein bedenken tragen können, Als gelanget an alle und jeden
    Hofe und niedrieges Standes Persohnen Mein respective unterdienst "Dienst" und freundliches ansuchen
    und Bitten, dirselbe Vielgemelten Johann Wittneben Ihnen im besten anbefohlen seyn laßen, in Innungen,
    Zünften und Handwerkern für tauchtig auff und annehmen, auf Gunst Forderung und guten Willen
    beweisen und erzeigen, und seiner ehelichen Ankunftt und wohlverhaltens würkbund fruchtbahrlcih genießen
    laßen wollen, welches umb einen jrden(?) seines Standes nach erwiedert und verdienet werden soll
    Uhrkundlich ist dieser Gebuhrtsbrieff mit meiner eigenen Handt unterzeichnet, meinem angebohrenen
    Adel. Signet behanget auch des p. t. hiesigen Gerichtsverwalters Unterschrift bestetiget worden.
    Actum Gadenstedt, den 22 ten Tag des Monaths February im Jahr nach der Heilsahmen
    Gebuhrt und Menschwerdung unseres Herrn und Heylandes CHRISTI JESU Eintausend Sechs
    huntert, neuntzig und Sechs :


    Unterschrieben von: Bartold Wilhelm von Gadenstedt
    Martin Matthias Hübenen p. t. Gerichtsv. daselbst

    Unten steht noch:
    Pravia collatione diligenti Copie pramisha(?) et tup
    thentieum origingle Huym(?) inter s?? congrua inuenta
    sunt, enjus testis est
    Johann Christ. Eaisen(??)
    Notar: Publ. las.?) legitime
    requisitus

    Roli
    Hallo, als Kenner der Gadenstedter Kirchenbücher kann ich folgendes dazu beitragen: die Eltern des Johann (Hans) Wittneben waren Curd W. gen. Bekker 1623-1670 und Ottilia geb. Pape, Hans Pape Tochter. Der Name Dilli (manchmal auch Dille) ist die Koseform von Ottilia und kommt in Gadenstedter Schriftstücken häufig vor. Johann Wittneben ist 1668 geboren. Der ganannte Bathasar Pape (auch Baltzer oder Balzer) 1630-1698 war tatsächlich Altarmann. Als Kirchenvorstand fungierten früher jeweils 2 Altarmänner (Olderlüde), dazu kamen 4 Beisitzer, Viermänner genannt. Eine Liste von 1549 bis 1762 liegt mir vor.

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  • Xtine
    antwortet
    Taufeintrag Mömbris 1721

    Heininger Stefan


    Febr.
    Joannes, pridie circa 9nam matutinam natus, filiolus Joannis Adami Noll jam ad 10 menses, testante ad me parochum veniente et hanc prolem natam indicante Joanne Georgio Gans Kohlensi, apud quem mater infantis a tempore connubii ante natalitia festa 1719 habiti habitavit, a puerpera hac conjuge sua profugi, et Annae Margarethae conjugum, levatus ab honesto Joannes Wissel incola Kohlensi. Mater prolis post introductionem suam in templum interrogata, quis filii sui jam memorati pater e(ss)et, cum maritum jam ad 10 menses ab ea abfuerit? Respondit se alium filii sui patrem neminem quam solum maritu(m) suam Joannes Adamum Noll scire.


    Übersetzt:
    Johannes, gestern um die 9te Stunde morgens geboren, das Söhnchen des Johann Adam Noll, der schon 10 Monate (wie bezeugte und zu mir, dem Pfarrer, kam und die Geburt dieses Kindes anzeigte der Johann Georg Gans(?) aus Kohlen, bei dem die Mutter des Kindes seit ihrer Hochzeit, die vor Weihnachten 1719 stattfand, wohnte) sich von der Wöchnerin, seiner Ehefrau enthalten habe, und der Anna Margarethe, Eheleute. Zur Taufe gehoben vom ehrenhaften Johannes Wissel, Einwohner von Kohlen. Die Mutter des Kindes wurde nach ihrer Hineinführung in die Kirche gefragt, wer der Vater ihres schon erwähnten Sohnes sei, da der Ehemann schon 10 Monate von ihr abwesend sei? Sie antwortete, dass sie niemand anderes als Vater ihres Sohnes kenne als allein ihren Mann Johann Adam Noll.
    Ich fand das wieder sehr aufschlussreich!

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