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Johannes Leister, Gendarm, wurde am 27.12.1822 Abends, während seines Urlaubs in seiner Geburtsstadt, auf der Straße mit einem einzigen Schlag auf den Kopf erschlagen. Täter erstmal unbekannt, mit ihm wurde noch ein Bauer verwundet.
Eodem Anno 1650 per Reverendum Dominum Henricum Martini matrimonio conjuncti et Copulati
... 9t Feb. Nicolaus Leister Ludovici Leisters filius com vidua Jacobi
Daselbst im Jahre 1650 durch den Pfarrer Heinrich Martin die Ehe geschlossen und vermählt
den neunten Februar Nicolaus Leister der Sohn des Ludwig (bzw. Ludovicus) Leister mit der Witwe des Jacob.
Also mein Versuch.
Salome uxor Joannis Conradi
Wilhelm civis Costh(heimerensi) 22 in ...
... obiit die 28. hora 6ta
vespertina, sepuluta es die 30ma annorum
50 mensis unus et trium ... R. I P.
Salome des Johan Conrad Wilhem Ehefrau
verstarb den 28 um 6uhr abends und wurde den
30. beerdigt. Ihres (Alters) 50 Jahre, einen Monat und 3 ...
Sie ruhe in Frieden .....
Der Eintrag ist vom 15.02.1653 aus Oppenau (Schwarzwald)und da gibt es auch ein Bad Antogast
Conrad Wigert auf dem Andegast und Ursula uxorens ein Sohn nom Georgius. patrini Hans Jacob (?Alhait) den (olmadwisch ?= Allmedewiese?) alhier und J[ungf.] Anna Hans Hunbert Dochter auf dem Andegast
Heute am 17 7br [= September] Ist (?) Heinrich Lanßmann Jürgen Lanß-
manß, gewesenen Ackermanns im Dorfe (?) Netgaw [= Nettgau ?]
im Herzogtumb Lüneburg gelegen, leiblicher Sohn
... in Schernebeck
Und Jungfraw Anna Margaretha Müchelß, Andreas
Michels Meyers zu Wenddorf leibliche und
Heinrich Flügels Kosters in Schernebeck
angenommene Tochter copuliert worden.
Nettgau gehörte in der fraglichen Zeit zum Fürstentum Lüneburg.
niederrheinbaum
Für das Fürstentum Lüneburg gibt es alte Verzeichnisse, in denen die einzelnen Ämter mit den Einwohnern aufgeführt wurden.
Die Ämter Brohme und Knesebeck grenzten aneinander.
Nettgau, auch Nettgaw oder Nettchow genannt, gehörte im 17.Jahrhundert zum Amt Brohme, "Brohme im Lüneburgischen" genannt.
Im Erb-Register des Amtes Knesebeck aus dem Jahre 1670 wird auch Nettgau erwähnt und die Abgaben der Bewohner an das Amt Brohme.
Darin findet sich unter den Vollhöfen folgender Eintrag:
Jürgen Lanßman gibt an das Haus Brohme 2 Thaler 26 Stüber und 1 Rauchhuhn.
Dient wöchentlich 1 Tag mit dem Spann.
Gibt dem Junker zu Tülau vom Clavien 30 Stüber Wischenzinß und 1 Hahn.
An Gebewden (= Gebäuden) hat er ein gering Haüßchen und Scheüne.
Länderey und Wiesenwachß dabei:
Länderey:
Uffn Betznahm, 2 Stücke, zu 16 Himbten
Bey dem Steinhaufen, 4 Stücke, zu 32 Himbten
Vorm Dorffe, 5 Stücke, zu 8 Himbten
Summa: 11 Stück zu 56 Himbten
Quelle bzw. Art des Textes: Geburtsurkunde
Jahr aus dem der Text stammt: 1892
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Leipzig
Nr. 244.
Leipzig, am 19. Januar 1892.
Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der
Persönlichkeit nach auf Grund vorgelegten Trau-
scheines anerkannt,
der Maler Moritz Julius Ferdinand
Pfeil
wohnhaft zu Leipzig, Volkmarsdorf, Idastraße No 31,
evangelisch lutherischer Religion, und zeigte an, daß von der
Martha Maria Pfeil geborenen
Kranert, seiner Ehefrau,
evangelisch lutherischer Religion,
wohnhaft bei ihm,
zu Leipzig, Volkmarsdorf in seiner Wohnung
am neunzehnten Januar des Jahres
tausend acht hundert neunzig und zwei, Vormittags
um zwölf ein viertel Uhr ein Kind weiblichen
Geschlechts geboren worden sei, welches die Vornamen
Clara Martha
erhalten habe.
Vorgelden, genehmigt und unterschrieben:
Moritz Julius Ferdinand Pfeil.
Quelle bzw. Art des Textes: Seelbuch
Jahr aus dem der Text stammt: 1701
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Seefelden/Bodensee
Ao 1701 (laut der Überschrift müßte es 1703 sein?!) den 13ten Martij subitenea morte extinctus est Christian Knobelspieß innertus est enim in lecto mortuus requiescat in pace.
Im Jahr 1701 den 13. März ist eines plötzlichen Todes Christian Knobelspieß gestorben, reglos im Bett gestorben. Er ruhe in Frieden.
Anno milessimo octingen-
tesimo undecimo die deci-
ma septima maji [also 17.05.1811] a(nte)? meridiem?
hora secunda coram me pa-
rochio et official ______ ______
parochia? Catholica Sidding
Natürlich mit Übersetzung:
Im Jahr Tausendachthundertund elf am siebzehnten Tag des Mais vor Mittag in der zweiten Stunde (hat) mir persönlich, dem Pfarrer und (das official könnte mit dem Rest zusammenhängen) . . . katholische Pfarrei Sidding-(husana geht das doch weiter).
Kurz: Am 17.05.1811 um 2 Uhr nachts hat jemand dem Pfarrer . . . der katholischen Gemeinde Siddinghausen usw. (der Rest ist dann auf Blatt 2)
Sid2a
husana ___ in Cantone Bü-
rano Departementi Fulda
adfuit Joannes Müller habi-
tans in Weine ibidem Campo
triginta et sex annos ha- bens, qui mihi indicavit
et ostendedit infantem
quam femininam esse
declaravit et ______ na- tam esse in Weine in
aedibus nom (für numero) 7 anno mil-
lesimo octingentesimo
undecimo die decima
septima maji mane hora
quarta ex se et uxore
Anna Maria Gertrude
nata Criner in Weine
Sid2a
hausen (fehlt noch) im Canton Bü-
ren Departement Fulda
erschien Johann Müller, woh-
nend in Weine ebendaselbst Ackerer(?),
36 Jahre habend (= alt),
der mir ankündigte
und zeigte ein Kind,
das weiblich war,
er erklärte und (fehlt noch) ge-
boren sei in Weine in
dem Haus Nummer 7 im Jahre
1811
am siebzehnten Tag
des Mai um vier Uhr
morgens, aus ihm und seiner Frau
Anna Maria Gertrude
geborene Criner in Weine
habitante, et triginta et
novem annos habente
quem prolem volebat nomineri Annam Mariam
Margaretham Elisabetham
_______ exhibition, et de-
clarationi praesentes
et audicates adfuere
Agricola Everhardus
Borghoff habitans in
Weine Annos habens tri- ginta et quinque, ____
___, et Ludimagister
Joannes Conce?, habitans
in Siddinghausen annos haberi triginta et quatrem
Übersetzung:
Sid2b
wohnend, und 39 Jahre habend (= alt),
der den Sprössling nennen wollte
Anna Maria Margaretha Elisabeth
(fehlt noch) beim Zeigen (= des Kindes), und die
Erklärung wurde präsentiert
und gehört in Anwesenheit
des Bauern Eberhard
Borghoff, wohnend in
Weine, 35 Jahre habend (= alt), (fehlt
noch), und des Schulmeisters
Johann Conce(?), wohnend
in Siddinghausen, Jahre
habend 39 (= 39 Jahre alt)
Presens Nativitatus docu-
mentum qua presention Clare et ______ Lingen?
vulgari prolegi omne
_______ Subseqerunt
_____ et die ut supra Josephus Wessel
parochosius
Unterschriften
Sid3
Die vorliegende Geburtsur-
kunde haben nach deutlicher
Präsentation und (fehlt noch)
allgemeiner Vorlegung (hm....) alle
mit mir unterschrieben
(fehlt noch) am Tag wie
oben Joseph Wessels
Pfarrer
Unterschriften
Wie's aussieht, ist Elisabeth Müller gar nicht meine Vorfahrin!
Die Linie wird mich noch fertig machen:
1867 stirbt Elisabeth Becker geb. Müller.
Im Eintrag ist angemerkt, daß sie 1811 geboren ist; diese Angabe ist nachträglich in den 21.04.1810 korrigiert.
Im Heiratseintrag von 1839 werden Elisabeth Müllers Eltern angegeben als Johann Müller, Steinhauer und Francisca Schulte.
Die Eltern der am 17.05.1811 geborenen Elisabeth Müller sind Johann Müller und Gertrud Kriner.
Am 21.04.1810 wird eine Maria Clara Margaretha geboren, Tochter des Tagelöhners Johann Müller und Francisca Schulte.
Es gab zu jener Zeit zwei Johann Müller, nämlich einen Tagelöhner (+1817), verheiratet mit Francisca Schulte (+ 1830)
und einen Johann Müller, Steinhauer, verheiratet mit Gertrud Kriner.
Mittlerweile vermute ich, daß tatsächlich Maria Clara Margaretha (*1810) meine "Elisabeth" ist, und nicht die 1811 geborene Elisabeth Müller.
Das habe ich schon ein paar Mal gesehen, daß Leute später mit einem anderen Namen auftauchen, der nicht der Taufname ist. Aus welchen Gründen auch immer...
Interessant ist allerdings, daß im Heiratseintrag steht, die Brautmutter habe ihre Einwilligung gegeben - nur war die da schon tot!
Francisca Müller geb. Schulte ist nämlich 1830 gestorben.
Als ihr Mann 1817 stirbt, hinterläßt er vier minorenne Kinder. Im Zeitraum 1796 und 1817 finde ich ganze vier Kinder, darunter zwei Töchter, aber keine Elisabeth.
In diesem Fall bleibt mir nur die Maria Clara Margaretha (*1810).
Quelle bzw. Art des Textes: KB
Jahr aus dem der Text stammt: 1777
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Kleingräfendorf, Merseburg
Am 13. Juli abends ½ 10 Uhr wurde in Kleingräfendorf ein Söhnlein geboren welches auch am 16. ej. allhier getauft worden.
Pater: Johann Paul Vogel, N. u. E. in Kleingräfendorf
Mater: Anna, geb. Bollmacherin aus Sperga(u) Infans: Johann Paul
Testes:
1) Johann Gottfried Schmidt E. u. N. in Niederclobica ein Ehemann
2) Johann Gottlieb Bollmacher, E. u. N. in Sperga ein Junggeselle
3) Johanna Friederike Angermanin (über dem "n" ist ein Strich, d. h. doppelt "nn") aus Göhren virgo __________________
Quelle bzw. Art des Textes: Zivilregister
Jahr aus dem der Text stammt: 1808
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Brenken, Westf.
1a
Anno 1808trigesimo
mensis decembris hora undecimo _______________
me vicario parochi Clementus Laufkötter _____
faber _____narius Joannes Slun ex _______ viginti
Septem annorum ex _____ infantem ________
_____ die vigesimo octavo ejusdem?mensis hora unde-
cima vespertina e se et uxore sui Angela Maria
Lange natam et prenomine Anna Mariam Theresiam appelandum declaravit
Hui exhibitioni et declarationipresentes
et audientes adfuere Anton Conrad Hucht quadraginta annorum et agricola Joannes
Alers sexaginta quinque (= sicher quinte) annorum ambo ex
____ et prelevitum? idiomate vulgari? __ _______
pater mecum et unus testis _________ scribendi ignaro dictis ______ et anno
Bei der Urkunde 1a handelt es sich meiner Meinung nach um einen Geburtseintrag.
Ich versuche mal, das bisher Entzifferte zu übersetzen.
Im Jahre 1808 am 30. des Monats Dezember zur elften Stunde
erschien vor mir, dem Vikar/Stellvertreter des Pfarrbezirks/Kirchspiels Clemens Laufkötter
(dann fehlt ja noch etwas) Johann Slun aus (fehlt noch) 27 Jahre alt
aus (fehlt noch, ich vermute "und präsentierte mir")
ein Kind geboren den 28. des Monats um elf Uhr abends
aus ihm und seiner Ehefrau Angela Maria Lange und er erklärte,
die Vornamen Anna Maria Theresia zu geben.
Diese Vorstellung und Erklärung sind gemacht und gehört worden
vor den Anwesenden Anton Conrad Hucht, 40 Jahre alt,
und dem Bauern Johann Alers, 65 Jahre alt, aus (fehlt noch)
und nach Vorlesung (?) (fehlt noch) hat der Vater mit mir
und einem der Zeugen (fehlt noch) nicht schreiben zu können gesagt
(fehlt noch) und im Jahr (fehlt da noch etwas von der Urkunde?).
Anno (1808) vigesimo prima Junii hora octava matutina
coram me _____ cath. ecclesia in Brenken adhuc?
____ Conradus Hucht ____ ____ ____ ____
__ __ __ in Wewelsburg, ____ uxor Anna Maria
Gieshoid _____ ___ __ nona januarii ___ ___ ad
______ testimonio Domine parochi in Wewelsburg __
__ mortua est et Anna Maria Schluen viginti novem
annorum(?) ______ et vidua, cujus maritus Martino
Göddemeyer anno millesimo octingentesimo ____
die decima Augusti morte extinctus est, et decla(?)-
_____ _____ matrimoni contrahend causa adesse?
2b
______ ______ ______ proclamationem
in parochia brenkensiet quidem Dominica? prima
et secunda juni _____ ______ undecim dies ecclesia
Junius(?) affixo _____ etiam in parochia Wewelsbur-
gensis ____ _____ _____ nulla _________
_____ _____ _____ _____ contradictione ___ _____
___ impedimento ___ pariter Capita ____ tituli
____ _____ ______ Napoleonis ____ _____ Conra-
do Hucht et Anna Maria Schluen ___ matrimo-
nio jungi vellent interrogati(?) copula(?) ____ __ __
_____ _____ et mutuam fidem _____ _____
_____ _____, ____ ___ et ____ ____ legio ___
conjugati fidemligatus ________
2c Hui declaratione et actui praesentes et ____
__ adsenent (o.ä., adesse=anwesend sein) testes Franciscus Antoni ______
Wewelsburgensis quadraginta quatrem annorum sponsi
______, Joannes Schlun ______ _______ _________
_____ ______ ______ sponsa fratri Henricus Bürkenstriginta six annorum agricola Wewelsbur-
gensis et Conradus Schreckenberg triginta qua- tuori annorum agricola Bürensis(?) et prolatari
2d id se ______ _____ ______
sponses et tris testes subscripserunticotires actis scribendi ignorio, dictes die et anno
Bei der Urkunde 2 handelt es sich um eine Heiratsurkunde.
Das bisher Entzifferte bei 2a übersetze ich versuchsweise, aber wegen des noch fehlenden Textes ist das nur
eine Rohübersetzung....
Im Jahre 1808 am 21. Juni um 8 Uhr morgens
erschienen vor mir (fehlt noch) katholischen Kirche in Brenken(?)
(fehlt noch) Conrad Hucht (fehlt noch) in Wewelsburg,
dessen Frau Anna Maria Gieshoid am 9. Januar (fehlt noch)
laut Bezeugung des Pfarrherrn in Wewelsburg verstorben ist,
und Anna Maria Schluen, 29 Jahre alt (fehlt noch) und Witwe,
deren Ehemann Martin Göddemeyer im Jahre 1800und (fehlt noch)
am 10. August verstorben ist,
und erklärten, (fehlt noch) die Ehe eingehen zu wollen.
2b:
Nach geschehener (die fehlenden Worte müßten das inetwa heißen) Proklamation im Pfarrbezirk Brenken und
(ist mir nicht ganz klar) in der ersten und zweiten (vielleicht Woche) des Juni am elften Tag (oder elf Tage)
bei der Kirche ? und auch im Pfarrbezirk Wewelsburg, ....
Beim Folgenden fehlt noch sehr viel, die wenigen entzifferten Worte bedeuten, dass anscheinend keine Hindernisse
gegen die Eheschließung entdeckt werden konnten.
.... Conrad Schlucht und Anna Maria Schluen, gefragt, ob sie die Ehe eingehen wollen....
2c:
Diese Erklärung und Beurkundung sind geschehen in Anwesenheit der Zeugen Franz Anton (Nachname oder Stand fehlen noch)
aus Wewelsburg, 44 Jahre alt, Ehemann von (fehlt noch), Johann Schlun (weiteres fehlt noch), .... Ehefrau des Bruders (?)
Heinrich Bürkens, 36 Jahre alt, Bauer zu Wewelsburg, und Conrad Schreckenberg, 34 Jahre alt, Bauer zu Wewelsburg.
Quelle bzw. Art des Textes: Todeseintrag
Jahr aus dem der Text stammt: 1702
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Weimarer Land
den 13. Martii ist Elisabeth Meyin
eine alte ledige Weibes? Person von
Hohenfelden weil sie sich bei ihrem Brud(er)
Friedrich Meyen Rahtsverwanten all
hier aufgehalten atat.55.Jahre mit
einer Leichenpredigt begraben worden
No. 2
Johann Wilhelm Danzeisen und Anna Maria Meier aus Nimburg:
Im Jahr Christi Eintausend achthundert drei u. dreyßig den
fünften März Vormittags zehn Uhr wurden dahier
ehelich getraut und eingesegnet:
Johann Wilhelm Danzeisen
neu angehender Bürger und Bäckermeister dahier, ehel. Sohn
des weyl. Johann Wilhelm Danzeisen, gewesenen Bürgers u.
Metzgers dahier und der Maria Magdalene Hörne (Horne?), ge-
boren zu Eichstätte d. 27t Nov. 1800 und
Anna Maria Meier
ehel. Tochter des Erhard Meier, hiesigen Bürgers und der
Magdalene Meyer, geboren d. 29t Nov. 1810. Zeugen
der Trauung: Löwenwirth Leheis?, Christian Haug - hiesiger
Bürger. - Die Bewilligung des Oberamts Emmendingen
zur ordnungsmäßigen Verkündigung und Trauung ist unterm
9t? Febr. 1833 erteilt worden.
Nimburg, 5t März 1833 T. J. J. Huttinger, Pfr.
Text:
Im Jahr Christi Eintausend acht hundert drei und
dreyßig den ersten Dezember früh um drey
Uhr wurde dahier in Nimburg geboren und den achten
desselben Mittags elf Uhr getauft
Johann Wilhelm Danzeisen
Eltern: Johann Wilhelm Danzeisen
Beck (=Bäcker) dahier u. Anna Maria eine geb. Meier
Taufpathen: 1) Herr Theilungs Commißar Johann
Jakob Sexauer dahier; 2) Friedrich Meier,
Bürger und Notgerber dahier; 3) Ludwig Danz-
eisen des Vaters lediger Bruder, Glaser, 4)
Ludwig Hörne, Sohn des Jakob Hörne dahier, 5)
Magdalene Haug, Tochter des Xtian Haug dahier,
6) Magdalene Meier, der Mutter ledige Schwester,
7) Sophie Leser, Ehefrau des Jakob Danzeisen hiesigen
Bürgers und Metzgers, , 8) Maria Catharina,
des Hirschwirth Christian Danzeisen Tochter in Eichstätt.
Nimburg d. 8t Dez. 1833
T. J. J. Huttinger Pfr.
Danzeisen
9.) Im Jahr Eintausend acht hundert vierzig am achten
Februar morgens drei Uhr wurde dahier geboren
am sechzehnten Februar Morgens elf Uhr getauft ein
Knabe: August. Vater: Wilhelm Danzeisen, hiesiger
Bürger und Bäcker. Mutter: Anna Maria geb. Maier
Taufzeugen: Controlleur Johann Jacob Sexauer Von Leo-
poldshöhe, Kronenwirth Georg Lips Von hier, Stubenwirth
Johann Jacob Bick? Von Eichstetten, Ludwig Danzeisen, ledig,
Sophie Danzeisen geb. Loser, Magdalene Haug, ledig, Maria
Magdalena Maier, ledig, alle Von hier.
Nimburg, d. 16t Febr. 1840
T. A.? Sievert Pfr.
Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute,
der Persönlichkeit nach bekannt,
der Dienstknecht Philipp Ohler,
wohnhaft in Lachen,
protestantischer Religion, und zeigte an, daß von der
ledigen, beruflosen Anna Stuhlfauth,
Tochter des Landwirtes Johann Stuhlfauth,
wohnhaft in Lachen,
zu Lachen, in der Wohnung ihres Vaters,
am neunundzwanzigsten November des Jahres
tausendneunhundertvierzehn
nachmittags um 11 Uhr ein Mädchen
geboren worden sei und daß das Kind die Vornamen
Anna Margarethe
erhalten habe. Der Anzeigende erklärte, daß er bei der Niederkunft
der Anna Stuhlfauth zugegen gewesen sei und daß er seine
Vaterschaft zu dem oben bezeichneten Kinde hiermit anerkenne.
Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
Philipp Ohler
Der Standesbeamte
Theobald
Rechts oben:
*Statt "November" muß
es heißen "Dezember".
Vor Abschluß der Eintragung
berichtigt.
Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
Philipp Ohler
Der Standesbeamte
Theobald
Rechts unten:
Randvermerk.
Zwischen dem Tagner (= Tagelöhner) Philipp
Ohler, wohnhaft in Lachen und
der nebengenannten Anna
Stuhlfauth, der Mutter des
nebengenannten Kindes, wurde
laut Heiratsurkunde No. 2,
aufgenommen durch den unter-
zeichneten Standesbeamten,
am heutigen Tage die Ehe
geschlossen.
Lachen, am 27. Januar 1915
Nr. 7
Wotersen, am zehnten Mai 1898
....
1. Der Arbeiter Johann Joachim Heinrich Niemann,
der Persönlichkeit nach auf Grund seiner Geburtsurkunde anerkannt,
lutherischer Religion, geboren den einundzwanzigsten Mai
des Jahres 1870 zu Niendorf an der Stecknitz,
wohnhaft zu Mölln,
Sohn des 1/2 Hufners Heinrich Friedrich Nicolaus Niemann
und dessen Ehefrau Anna Margaretha Elisabeth geb. Flint,
wohnhaft zu Niendorf an der Stecknitz.
2. Die Dienstmagd Catharina Maria Elisabeth Petersen,
der Persönlichkeit nach auf Grund ihrer Geburtsurkunde anerkannt,
lutherischer Religion, geboren den dreiundzwanzigsten Dezember
des Jahres 1872 zu Goittin(?),
wohnhaft zu Güster.
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