Wäre es nicht sinnvoll, sich jetzt direkt an die Legion zu wenden, bevor man sich nen Wolf sucht bzw. kombiniert? - Heißt ja nicht, dass wir die Arbeit einstellen, aber jeder Strohhalm könnte der richtige sein.
Cold Case aus 1955 - Vermisstenfall
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Moin zusammen,
sollte man sich nach dem Wort Hause vielleicht ein Fragezeichen denken? Hat sich der Anton vielleicht gewundert, dass der Fritz nicht wieder zur Arbeit kam? Sollte das eine Nachfrage bei Maria sein?
Nur so ein Gedanke...
Friedrich
"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)👍 1Kommentar
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Ja, so wird es sein.... Und die Verlobte schrieb im Brief ... "Der (Toni) ist ja in Obervellach".... ob er von dort war, eine Freundin dort hatte, oder aus anderen Gründen dort war.... Maria schien es nicht zu verwundern, dass er dort warKommentar
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Naja, das Telegramm ging ja an die Eltern, bei Maria hat er sich laut ihrem Brief nach Ostern gemeldet. Vielleicht war das dann der Anlass, dass sie bei den TKW anrief und Druck machte.
Aber dennoch frage ich mich, wieso er erst am 8.4. anfing sich Sorgen zu machen, wenn er doch ein Arbeitskollege und Zimmergenosse war. Also sie waren ja scheinbar auch privat befreundet, hätte er sich da nicht eher gewundert? Aber vielleicht war es auch normal, dass man sich länger nicht um die Abwesenheit von Freunden sorgte...
Und die weitere Frage dazu ist ja, wie das zu dem Tagebucheintrag von Maria passt. Das alles wäre ja nur logisch, wenn sie nachträglich hinzugefügt hat, dass sie Fritz am 27.3. das letzte Mal sah.
Also eigentlich wäre für mich nur logisch, dass sie ihn nachträglich hinzugefügt hat. Hätte sie das vorher schon getan, impliziert das m.E., dass sie bereits vorher von dem Verschwinden wusste, dann wäre ja der ganze Briefwechsel eine Farce...Sachsen: MANN, HORN, CLAUS, SCHÖNE, HAFERKORN Pommern: PAPE, PRIEBE, KETELHUT, SCHMECHEL Schlesien: PUPPE, BRENDEL, SCHUBERT, SCHULZ Brandenburg: HÖSE, LEHMANN, KASCHE, SCHMIDT KIESELBACH, REIMANN, STERN[/LIST]👍 1Kommentar
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Angeblich hat man doch geglaubt, Fritz habe vom Chef Urlaub bekommen. Dass dem nicht so war, hat man angeblich erst erfahren, als der Chef selbst aus seinem Urlaub kam.
Ja, daher meine Frage, ob es sich bei diesen Legionärs-Infos um einen Eintrag im Tagebuch handelt oder eher um einen "Zettel", der irgendwo zwischen den Seiten lag.
Wir sprechen von vor Ostern 1955 und der Zeit danach; wenn dieser Lorzenz Willi aber tatsächlich 1952 schon gefallen ist, passt das nicht, oder wir haben den falschen Legionär erwischt.
Hilft nix, wir werden auf eine Antwort von der Legion warten müssen und können nur hoffen, dass die keine "Zicken" machen. Notfalls muss Xian eben das berechtigte Interesse mittels Verwandtschaftsverhältnis (nebst dazugehöriger Urkunden) nachliefern. Zum Glück kann er das ja ...Zuletzt geändert von scheuck; 06.02.2026, 11:34.Herzliche Grüße
ScheuckKommentar
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Ich habe jetzt nur etwa die Hälfte eures Austausches gelesen, daher nur eine kurze Frage: Es ist in Deutschland oft der Fall, dass beim Tod einer Person in deren Geburtsurkunde ein Randvermerk gemacht wurde, wann und wo die Person gestorben ist. Wurde überprüft, ob das bei Fritz vielleicht der Fall ist? Hätte er anderswo ein neues Leben angefangen, dann hätte er immer noch seine Papiere, eine Identität gebraucht. Ist es denkbar, dass ein solcher Vermerk angefertigt wurde (Größe seines Geburtsortes? Lebte er noch dort?) ohne dass seine Familie davon erfahren hat? Im Fall seines Todes gibt bzw. gab es ja keine Notwendigkeit mehr, seinen Aufenthaltsort geheim zu halten. Keinen Datenschutz eben. Ich denke, falls nicht geschehen, sollte man das unbedingt prüfen - vielleicht meldet ja auch die Fremdenlegion den Tod zurück.👍 1Kommentar
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Hallo haertlin. Ja, das war mein erster Ansatz. Die Einsicht wurde mir aber nicht gewährt, da ich (und auch sonst niemand) in gerader Linie verwandt bin. Ich müsste nachweisen, dass er verstorben ist.... Womit sich die Katze in den schwanz beißt... Behörden eben..Kommentar
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Oh, da hatte ich offenbar was falsch verstanden
. Das behindert die Nachforschungen bei der Legion, so'n Mist!
Herzliche Grüße
ScheuckKommentar
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Ich gehe aber davon aus, dass dort nichts steht bzw man dies im Rahmen des Verlassenschaftsverfahren meiner Urgroßeltern wohl in Erfahrung gebracht hätte....Ich habe jetzt nur etwa die Hälfte eures Austausches gelesen, daher nur eine kurze Frage: Es ist in Deutschland oft der Fall, dass beim Tod einer Person in deren Geburtsurkunde ein Randvermerk gemacht wurde, wann und wo die Person gestorben ist. Wurde überprüft, ob das bei Fritz vielleicht der Fall ist? Hätte er anderswo ein neues Leben angefangen, dann hätte er immer noch seine Papiere, eine Identität gebraucht. Ist es denkbar, dass ein solcher Vermerk angefertigt wurde (Größe seines Geburtsortes? Lebte er noch dort?) ohne dass seine Familie davon erfahren hat? Im Fall seines Todes gibt bzw. gab es ja keine Notwendigkeit mehr, seinen Aufenthaltsort geheim zu halten. Keinen Datenschutz eben. Ich denke, falls nicht geschehen, sollte man das unbedingt prüfen - vielleicht meldet ja auch die Fremdenlegion den Tod zurück.
Radkersburg (wo Sicheldorf zugehörig ist), ist eine kleine Stadt - quasi jeder kennt jeden; die ältere Bevölkerung kennt die Geschichte. Dass sich da nie jemand vom Gemeindeamt "verplappert" hätte, wenn sie Infos gehabt hätten... kann ich mir schwer vorstellen....Kommentar
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ist halt "nur" mein GroßonkelAngehängte DateienKommentar


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