Liebe Community,
ich hoffe, dass mein Thema allgemein genug ist um es hier zu posten und hoffe ebenfalls auf Schwarmwissen bzw Schwarminput.
Der Bruder meiner Großmutter - Friedrich "Fritz" Jakob Koschar -, geboren am 14. Juni 1930 in Sicheldorf (Südoststeiermark; Radkersburg) als Sohn von Johann Koschar und Johanna geb. Schreiber, gilt seit 1955 als vermisst.
Auf Basis von Erzählungen - Fritz war jung, fit und gutaussehend (siehe Fotos) und (scheinbar) auch privat glücklich. Er hat dort seine damalige Verlobte Maria geb. Amort aus Tristach kennengelernt. Es war scheinbar von Heirat die Rede und auf Basis von Erzählungen war das Brautkleid bereits besorgt.
Fritz arbeitete damals für die Tauernkraftwerke in Kaprun. Er hat am 2. April 1955 seine Arbeit verlassen und hätte am 4. April 1955 wieder zur Arbeit erscheinen sollen - tat er aber nicht. Man fand sein Motorrad in Zell am See abgestellt (laut Info meiner Großmutter sein ganzer Stolz). Gemäß Brief-Korrespondenz vom 17. April 1955 zwischen meiner Großmutter Maria Koschar und seiner Verlobten Maria Amort erhielt die Familie meiner Großmutter am Karfreitag 1955 (dies war der 8. April) ein mysteriöses Telegramm aus Obervellach mit Text "Fritz zu Hause, warte auf Antwort - Tom (?)".
Es gibt Korrespondenz von der Gendarmerie Kaprun vom 10. Mai 1955 (scheinbar waren auch sämtliche Habseligkeiten im versperrten Spind) sowie von der Landesgendarmerie Salzburg vom 28.Juni 1955 - dort ua der Vermerk er hätte sich gegenüber seinen Arbeitskollegen geäußert, er wolle vom Heiraten nichts wissen. Ebenso angeführt eine Erhebungsnummer.
Ein zweiter Brief aus Oktober 1955 zwischen meiner Großmutter und der Verlobten zeigt die Verzweiflung über das ungewisse Verbleiben auf....Scheinbar gab es auch den Verdacht er hätte sich ggf der Fremdenlegion angeschlossen.
Seit damals gab es keinerlei Informationen zu seinem Verbleib sondern nur Spekulationen (Selbstmord, Mord, Unfall am Berg bzw bei der Arbeit, Fremdenlegion).....Für Tod wurde er scheinbar nie erklärt (ich hätte verstanden, da er unter 25 Jahre alt war ist eine Todeserklärung nicht möglich).
Die Suchansätze waren damals begrenzt - seine Familie waren Landwirte. Scheinbar gab es einen Suchauftrag via Interpol - verlief aber im Sande.
Durch Zufall haben sich die Nachfahren aus Tirol der oa ehemaligen Verlobten Maria Amort, die 2020 verstorben ist, bei meinem Onkel gemeldet, da sie Briefe zwischen meiner Großmutter und der Verlobten im Nachlass gefunden haben und diese dankenswerterweise persönlich übergeben haben.
Ich nehme gerne jeden Input zu Such- und Rechercheansätzen diesbezüglich.
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ich hoffe, dass mein Thema allgemein genug ist um es hier zu posten und hoffe ebenfalls auf Schwarmwissen bzw Schwarminput.
Der Bruder meiner Großmutter - Friedrich "Fritz" Jakob Koschar -, geboren am 14. Juni 1930 in Sicheldorf (Südoststeiermark; Radkersburg) als Sohn von Johann Koschar und Johanna geb. Schreiber, gilt seit 1955 als vermisst.
Auf Basis von Erzählungen - Fritz war jung, fit und gutaussehend (siehe Fotos) und (scheinbar) auch privat glücklich. Er hat dort seine damalige Verlobte Maria geb. Amort aus Tristach kennengelernt. Es war scheinbar von Heirat die Rede und auf Basis von Erzählungen war das Brautkleid bereits besorgt.
Fritz arbeitete damals für die Tauernkraftwerke in Kaprun. Er hat am 2. April 1955 seine Arbeit verlassen und hätte am 4. April 1955 wieder zur Arbeit erscheinen sollen - tat er aber nicht. Man fand sein Motorrad in Zell am See abgestellt (laut Info meiner Großmutter sein ganzer Stolz). Gemäß Brief-Korrespondenz vom 17. April 1955 zwischen meiner Großmutter Maria Koschar und seiner Verlobten Maria Amort erhielt die Familie meiner Großmutter am Karfreitag 1955 (dies war der 8. April) ein mysteriöses Telegramm aus Obervellach mit Text "Fritz zu Hause, warte auf Antwort - Tom (?)".
Es gibt Korrespondenz von der Gendarmerie Kaprun vom 10. Mai 1955 (scheinbar waren auch sämtliche Habseligkeiten im versperrten Spind) sowie von der Landesgendarmerie Salzburg vom 28.Juni 1955 - dort ua der Vermerk er hätte sich gegenüber seinen Arbeitskollegen geäußert, er wolle vom Heiraten nichts wissen. Ebenso angeführt eine Erhebungsnummer.
Ein zweiter Brief aus Oktober 1955 zwischen meiner Großmutter und der Verlobten zeigt die Verzweiflung über das ungewisse Verbleiben auf....Scheinbar gab es auch den Verdacht er hätte sich ggf der Fremdenlegion angeschlossen.
Seit damals gab es keinerlei Informationen zu seinem Verbleib sondern nur Spekulationen (Selbstmord, Mord, Unfall am Berg bzw bei der Arbeit, Fremdenlegion).....Für Tod wurde er scheinbar nie erklärt (ich hätte verstanden, da er unter 25 Jahre alt war ist eine Todeserklärung nicht möglich).
Die Suchansätze waren damals begrenzt - seine Familie waren Landwirte. Scheinbar gab es einen Suchauftrag via Interpol - verlief aber im Sande.
Durch Zufall haben sich die Nachfahren aus Tirol der oa ehemaligen Verlobten Maria Amort, die 2020 verstorben ist, bei meinem Onkel gemeldet, da sie Briefe zwischen meiner Großmutter und der Verlobten im Nachlass gefunden haben und diese dankenswerterweise persönlich übergeben haben.
Ich nehme gerne jeden Input zu Such- und Rechercheansätzen diesbezüglich.
Attachments:
- Briefkorrespondenz April 1955
- Gendarmerie Korrespondenz Kaprun Mai 1955
- Gendarmerie Korrespondenz Salzburg Juni 1955
- Briefkorrespondenz Oktober 1955
- Fotos
