Einfach mal schreien ... oder so
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Ich könnte schreien und weinen zugleich. Ich habe heute gesehen, dass das Sterberegister 1924 - 1926 von Pakoslaw Kreis Rawitsch online ist. Ich weiß, dass der Uropa meines Opas, Wilhelm Nitter, zwischen 1924 und 1940 in Sowy bei Pakoslaw verstorben sein muss. Zwischen 1924 und 1926 wieder kein Anzeichen auf Wilhelm. Also stimmt entweder der Ort nicht oder ist zwischen 1928 und 1940 dort verstorben. Er müsste aber ein Alter von mehr als 88 Jahren gehabt haben. Der andere Uropa meines Opas müsste auch zwischen 1924 und 1940 dort verstorben sein. Auch kein Anzeichen darauf, dass er dort starb. Also sind beider über 88 Jahre und 87 Jahre alt geworden oder der Ort/Zeitraum stimmt nicht. Es ist zum Haare raufen. -
Kein Schrei, eher nur ein Stoßseufzer: Ach hätten sich doch mehr Kirchenbuchschreiber die Anordnung von Georg dem Anderen zu Herzen genommen!! Das würde die Sache für uns Ahnenforscher doch um vieles einfacher machen!Einen Kommentar schreiben:
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Heute habe ich mir hoffnungsfroh das Gutsarchiv der Löhneysen auf Neindorf vorgenommen. Ihr Rittergut war zugleich Sitz eines "adligen Gerichts". Da wären eigentlich Testamente und Ehestiftungen zu erwarten gewesen, so wie das bei landesherrlichen Gerichten entsprechend auch der Fall ist. Aber die Löhneysen haben Ende des 19. Jahrhunderts dem Staatsarchiv nur derartige Verträge überlassen, wenn sie ihre eigene Sippe betrafen. Von den Bauern ist überhaupt nichts überliefert. Das werden sie wohl in die hochadelige Altpapiertonne gehauen haben.
Es gibt einen umfangreichen Rechtsstreit mit den Bauern des Dorfes, in dem aber nie die Namen der Kontrahenten auf bäuerlicher Seite genannt werden. Es ist mehr als frustrierend. Die Kirchenbücher des Ortes reichen nämlich nur bis 1750 zurück. Die einzige überlieferte Ehestiftung betrifft jemanden meines Namens, aber erstens keinen Vorfahren und zweitens merkwürdigerweise in einem ganz anderen Ort. Ganz zufällig findet sie sich allerdings nicht in den Gutsakten, denn die Löhneysen waren die Gutsherren des dazugehörigen Hofes. Aber nicht die Gerichtsherren.
Ich weiß jetzt nicht weiter, wie ich in diesem Ort die Namen der Vorfahren zehn Generationen zurück ermitteln soll. Als Paten tauchen sie nämlich in den Nachbardörfern mit älteren Kirchenbüchern nie auf. Zehn Generationen "vollzumachen" war eigentlich das Ziel, was ich mir für die väterliche Linie gesteckt hatte...Einen Kommentar schreiben:
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1600 Fotos
ich habe 1600 Fotos gemacht, die ich angefangen habe, zu ordnen und zu lesen,
1600 und ich bin keinen einzigen Schritt in meinem Häuserverzeichnis weitergekommen - klar zur Dorfgeschichte und zur eigenen Familiengeschichte, aber in Sachen Häuser keinen mm so wird das Buch nie fertigEinen Kommentar schreiben:
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Liebe Christine,
na dann ist ja wohl wieder mal geteiltes Leid halbes Leid!
Leider such ich nicht den "Eberhard" der seltener vorkommt, ich such den Johann, den Peter und den Mathias... *HAHA*
Wobei - ich bin mir GANZ sicher, dass ich einige von diesen losen Enden (Ehefrauen nicht vorhanden und dann gibts wieder einen verheirateten "Johann") zusammengehören. Ich hab auch ein paar Höfe/Adressen, die recht eindeutig sind, aber leider stehen die halt so wie bei dir, nicht überall dabei.
Ich fürchte, dass sich die Linien zum Teil schon vor Beginn der bekannten Aufzeichnungen trennen und ich sozusagen den Anfangspunkt nicht finden kann.
Alles in allem - kleine Ecke in der Südoststeiermark - man sollte denken, da gibts ned so viele und alle die den gleichen Nachnamen tragen sollten dort so gut wie verwandt miteinander sein... FALSCH!
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Hallo Lisi,
wem sagst Du das?
Ich habe mir grade aus einem KB beginnend 1586 zu meinem gesuchten Namen alle Treffer aus dem Tauf-Index herausgeschrieben. Anschließend bin ich die Einträge durchgegangen und wollte mir die Eltern notieren um die richtige Familie zu finden.
Was soll ich sagen?
Zum gesuchten Namen existierten damals 5-6 Hans / Johann / Hansl / Joes / Handel (manchmal mit Zusatz der jüngere / ältere / schwarze)! Mütter werden generell nicht genannt! Mit viel Glück steht noch der Wohnort dabei, so kann man wenigstens hin und wieder die Kinder dem richtigen Hans zuordnen. Bei 30% der Einträge steht nur: Am Dienstag den ... ist dem Hans G. ein Söhnlein/Töchterlein geboren

Super! Ich liebe es! Aber der Wochentag, der ist wichtig, der steht dabei

Ich wollte also mit dem Sterbebuch abgleichen, da steht noch viel weniger drin
Ist dem Hans G. Söhnlein/Töchterlein/Frau gestorben. Seltenst eine Ortsangabe!
Naja, immerhin weiß ich jetzt, daß in der Gegend damals schon der Gregorianische Kalender galt

Ich habe aber trotzdem Glück, ich suche nicht den Hans, ich suche einen Eberhard als Vater, da gibt es nur 4 Einträge
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Gumorgen!
Gibts nix mehr zu meckern und zu schreien?
Ich ärger mich mal kräftig!
Selbst nach Jahren werden die Baustellen nicht kleiner sondern es kommen immer mehr dazu, die niergendwo an den vielen losen Stellen anzuhängen wären.
*seufz*
Dazu zig Mal die gleichen Vornamen. Es ist echt zum Haareraufen!!!
Ob ich irgendwann mal auf einen grünen Zweig komm und zumindest ein paar Bruchstücke zusammenfügen kann?
Zieht sich leider über 1600 - 1900... sind "eh nur" 400 Jahre... *pffffffffttttttt*
Schönen Adventsonntag trotzdem!Einen Kommentar schreiben:
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Ich habe einen Sterbeeintrag gesucht und gefunden. Gut.
Doch warum hat der Pfarrer falsch beim Sterbeeintrag des Mannes den Herren als "verwitwet" eingetragen, wo doch die Frau den Mann um einige Jahre überlebt hat ?
Ich habe dann auch den Sterbeeintrag der Frau gesucht und gefunden. Gut.
Soll ich vor Freude über die Funde oder aus Frust über die "Sauklaue" des Pfarrers schreien ?
Ratlose Grüße
AndreaEinen Kommentar schreiben:
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Ich schreie mal .....
weil ich heute gemerkt habe dass ich bereits von 25 Jahren als ich mich das erste Mal zaghaft mit Ahnenforschung beschäftigt habe, eine Anfrage nach Gladbeck gestellt habe und sogar Antworten bekam.
Und ich schreie weiter weil sich die Antworten der Evangelischen Kirchengemeinde und des Stadtarchivs Gladbeck die ich damals erhielt zT widersprechen.
Aber oooooohhhhhhhmmmmm, ich habe auch eine Kopie der Hochzeitsurkunde meiner Großeltern gefunden auf denen die Namen und die Hochzeitsdaten (inkl Orte) meiner Urgroßeltern vermerkt sind. Juchhuuuu!Einen Kommentar schreiben:
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Hallo lisetta,
danke für deine Antwort. Ich freue mich sehr darüber.
Leider gibt es dort, wo ich suche, keine digitalisierten Zeitschriften.
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Ich muss mich mal selbst an den Ohren ziehen. Da suche ich einen Taufeintrag und finde ihn nicht. Es gibt Kirchenbücher, der Ort stimmt.
Ich habe den Familiennamen falsch gelesen.
Unter dem richtigen ist dann alles zu finden gewesen. Taufeintrag, Trauungseintrag der Eltern etc.
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"Ich werde vergesslich, ist das bedenklich?", zitiert nach meinem Opa mütterlicherseits.
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Dann buddle ich mal mit den neuen Daten weiter.
Herzliche Grüße
AndreaEinen Kommentar schreiben:
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Hallo Andrea,
ich meinte ja digitalisierte Zeitschriften.
Zum Beispiel die Uni Köln hat neben Adressbüchern und Bürgerrollen auch kleinere Blätter digitalisiert
(hier die Liste:
https://ub.uni-koeln.de/sammlungen-u...betische-liste )
Da gibt es zum Beispiel den ev. Gemeindeboten und in jeder(?) Ausgabe werden dann die Amtshandlungen des Monats mit Namen aufgeführt, z.B. hier (Seite 11 - 13):
Dann hat man zwar noch nicht das exakte Datum, aber zumindest Monat und Jahr.
Ist aber natürlich zum Durchsuchen eine Sisyphusarbeit und gibt es ja auch nicht für jedes Jahr oder jede Gemeinde.Zuletzt geändert von lisetta; 18.11.2023, 13:17.Einen Kommentar schreiben:
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Ich schreie vor Freude, weil ich sehr, sehr weitergekommen bin, dank der Hilfe im Forum hier.
Tausend Dank.
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Leider habe ich die vermutete Trauung eines Paares nun doch nicht gefunden, da es im möglichen Zeitraum im einen Kirchenbuch von 1849-1860 keine Trauungseinträge gibt.
Na dann suche ich halt Morgen weiter. Es eilt ja nicht.
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Herzliche Grüße
AndreaZuletzt geändert von Andrea1984; 15.11.2023, 23:16.Einen Kommentar schreiben:
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