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  • stony
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Urkunden
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1850-1900
    Ort/Gegend der Text-Herkunft:Mannheim


    Bild 1:

    Nr. 8
    Friedrichsfeld am 26. Juni 1880

    Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der
    Persönlichkeit nach
    bekannt,
    Anna Maria Probst, geborene Adler, Ehefrau
    des Andreas Probst, Eisenbahnarbeiter
    wohnhaft zu Friedrichsfeld in der Franzhöferstraße IV 1
    und zeigte an, daß Margaretha Probst, Witt(we)
    67 Jahr 3 Monate alt, katholischer Religion,
    wohnhaft zu Friedrichsfeld in der Franzhöferstraße IV 1
    geboren zu Friedrichsfeld
    Wittwe des + Martin Probst von
    hier
    zu Friedrichsfeld in der Anzeigenden Behausung
    am fünfundzwanzigsten Juni
    des Jahres tausend acht hundert achtzig und
    Nachmittags um elf einhalb Uhr
    verstorben sei.
    Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
    gez. Anna Maria Probst



    Bild 2:

    No. 25

    Am 9ten Dezember 1872 erschien vor
    dem Standesbeamten der Gemeinde Friedrichsfeld der Taglöh-
    ner Franz Weinkötz
    wohnhaft zu Friedrichsfeld, welcher der
    Sohn der Verstorbenen zu sein angab, und erklärte, daß am
    neunten Dezember des Jahres ein-
    tausend achthundert zweiundsiebenzig Vormittags sechs
    6 Uhr zu Friedrichsfeld
    verstorben seie: Margarethe Weinkötz geborene Ries
    geboren zu Friedrichsfeld wohnhaft zu Friedrichsfeld
    60 Jahre alt, Wittwe von Johann Wein-
    kötz, eheliche Tochter des verstorbenen Michel
    Ries Landbauer(?) und der Katharine Margarethe, geborene
    Keller, beide wohnhaft zu Friedrichsfeld.
    Nach geschehener Vorlesung und Genehmigung wurde diese Urkunde von
    dem Erschienenen, von dem Standesbeamten und dem Rathschreiber unter-
    schrieben.
    der Erschienene:
    Franz Weinkötz
    der Standesbeamte:
    Philipp Manß
    Trägste(?)
    der Rathschrieber Michael Oberhauser
    Gebühren: Für den Standesbeamten und den Rathschreiber je 6 kr.





    Bild 3:

    Nr.37
    Friedrichsfeld am 29.August 1905
    Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach
    bekannt,
    der Töpfer Adam Probst
    wohnhaft Friedrichsfeld,
    und zeigt an, daß Franz Probst .....
    derat (?)
    61 Jahre4Monat18Tage alt, katholischer Religion
    wohnhaft in Friedrichsfeld
    geboren zu Friedrichsfeld, zuletzt verheira-
    tet gewesen mit Margaretha ge-
    borene Kleinkötz(?)
    Sohn des Martin Probst Bahnarbeiter
    und seiner Ehefrau Elisabetha geborene Mil-
    lerbaika (?) verstorben zuletzt wohnhaft in Friedrichsfeld
    zu Friedrichsfeld in seiner Wohnung
    am achtundzwanzigsten August
    des Jahres tausend neunhundert fünf
    Nachmittags um acht Uhr
    verstorben sei. und daß er aus eigener Wissen-
    schaft vom Sterbfall unterrichtet sei.
    Vergelesen,genehmigt und unterschrieben.
    Adam Probst




    Dann fehlt nur noch Bild 4:

    Nr. 7
    Friedrichsfeld am 7. März 1907
    bekannt
    der Landwirt Franz Probst II,
    Friedrichsfeld
    seine Mutter, Margareta
    geborene Weinkötz, Witwe des Schweine-
    händlers Franz Pobst I, 62 Jahre
    5 Monate und 3 Tage, katholischer
    Friedrichsfeld
    Friedrichsfeld, zuletzt verheiratet
    gewesen mit dem Schweinehändler
    Franz Probst I in Friedrichsfeld,
    Tochter des Leinenwebers Johannes Wein-
    kötz und seiner Ehefrau Margareta ge-
    borene Weinkötz, beide verstorben und zuletzt wohnhaft
    gewesen in Friedrichsfeld zu Friedrichsfeld in ihrer Wohnung
    sechsten März
    sieben
    nachmittags um fünf einhalb
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  • asterix1
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Kirchenbuch
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1791
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Friedewalde, Kreis Grottkau

    den 11ten März 1791

    Apolonia Augustina Langerin
    Ist dem Bauer Joseph Langer, und seinem Eheweibe Katharina
    gebohrene Schneiderin ein Töchterlein gebohren, und mit vor-
    stehende Namen getauft worden. Pathen sind hiebey ge-
    wesen der Bauer Johann Erscher von hier, und Anna
    Maria, des Mattheus Kahlert Bauer aus Großbriesen?
    seine Ehefrau, getauft hat Herr Augustin Hellmich
    Cooperatur allhier.
    Angehängte Dateien

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  • stony
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Heirats und Sterbeurkunden
    Jahr, aus dem der Text stammt: um1900
    Ort/Gegend der Text-Herkunft:Mannheim


    Bild 1:

    Nr. 4
    Friedrichsfeld am vierten
    März tausend neunhundert fünf

    Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschienen heute zum Zwecke der
    Eheschließung:
    1. der Brennmeister und Wittwer Georg
    Probst II,
    der Persönlichkeit nach
    bekannt,
    katholischer Religion, geboren am siebenzehnten
    Oktober des Jahres tausend achthundert
    fünfundsechzig zu Friedrichsfeld,
    wohnhaft zu Friedrichsfeld,
    Sohn des Schweinehändlers Franz Probst I und
    dessen Ehefrau Margarethe geborenen
    Weinkötz wohnhaft
    in Friedrichsfeld,
    2. die Wittwe Anna Maria Lang, gebo-
    rene Bolleier, ohne Beruf,
    der Persönlichkeit nach
    bekannt,
    katholischer Religion, geboren am fünfzehnten
    Dezember des Jahres tausend achthundert
    vierundsiebzig zu Heddesheim,
    wohnhaft zu Heddesheim,
    Tochter des Taglöhners Valentin Bolleier, wohnhaft in
    Heddesheim und dessen verstorbenen Ehefrau
    Maria geborene Sponagel, zuletzt wohnhaft
    in Heddesheim




    Bild 2:

    Als Zeugen waren zugezogen und erschienen:
    3. der Maschienenführer Alexander Wessely,
    der Persönlichkeit nach
    bekannt,
    38 Jahre alt, wohnhaft in Friedrichsfeld,
    4. der Maurer Jakob Bolleier,
    der Persönlichkeit nach
    bekannt,
    34 Jahre alt, wohnhaft zu Friedrichsfeld.

    Die Zeilen danach sind ja sicher kein Problem.
    Unten dann noch:

    Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben:
    gez(eichnet) Georg Probst II
    " Anna Maria Probst geborene Bolleier
    " Alex Wessely
    " Jakob Bolleier
    Der Standesbeamte
    gez. Johannes Dehoudt
    Bürgermeister
    Die Übereinstimmung mit dem Hauptregister beglaubigt
    Friedrichsfeld am 4. März 1905
    Der Standesbeamte
    Johannes Dehoudt
    Bürgermeister.




    Ich versuche Bild 3:

    Nr. 8
    Friedrichsfeld am fünften
    September tausend neunhundert acht
    1. der Witwer und Brennmeister Ge-
    org Probst II
    bekannt
    katholischer, siebzehnten
    Oktober, acht
    fünfundsechszig zu Friedrichsfeld
    Friedrichs-
    feld
    Sohn des Handelsmann Franz Probst I
    und seiner Ehefrau Margareta ge-
    borene Weinkötz, beide verstorben, zuletzt wohnhaft
    in Friedrichsfeld
    2. die Weißzeugbeschließerin Emma
    Frommherz?
    bekannt
    katholischer, fünfundzwanzigsten
    August, acht
    sechs und sechszig zu Schaffhausen
    Friedrichs-
    feld
    Tochter des verstorbenen Maurermeisters Benedikt
    Frommherz, zuletzt wohnhaft in Basel und seiner
    Ehefrau Maria geborene Glatz
    Basel, Schweiz

    Durch das am 31. August 1915 rechtskräftig
    gewordene Urteil des Großherzoglichen
    Landgerichts Mannheim ist die Ehe zwi-
    schen Georg Probst II und der Emma
    Probst geborene Frommherz geschieden
    worden.
    Friedrichsfeld am 6. Oktober 1915.
    der Standesbeamte
    gez. Jakob Dehaust IV
    Bürgermeister
    Die Uebereinstimmung mit dem Haupt-
    register beglaubigt
    Friedrichsfeld am 1. Dezember 1915
    Der Standesbeamte
    L.F. gez. Dehoust
    Beglaubigt.
    Schwetzingen den 3. Dezember 1915.
    Der Gerichtsschreiber Großherzoglichen
    Staatsgerichts:
    Unterschrift


    Bild 4

    3. der Handelsmann Franz Prost II
    .. bekannt,
    41 Jahre alt, wohnhaft in Friedrichsfeld
    4. der Handelsmann Adam Probst
    ..bekannt,
    37 Jahre alt, wohnhaft in Friedrichsfeld
    ...
    Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
    Georg Probst II
    Emma Probst geb. Frommherz
    Franz Probst II
    Adam Probst
    Der Standesbeamte
    Jakob Dehoust(??) IV
    Bürgermeister
    ...
    Friedrichsfeld am 5. September 1908


    Bild 5

    Nr. 17
    Friedrichsfeld am 16. April 1906
    ...bekannt,
    der Brennmeister Georg
    Probst II
    wohnhaft in Friedrichsfeld
    und zeigte an, dasß seine Ehefrau Annna
    Maria Probst geborene
    Bolleier
    31 Jahr und 4 Monate alt, katholischer Religion,
    wohnhaft in Friedrichsfeld
    geboren zu Heddesheim, Amts Wein-
    heim, zuletzt verheiratet gewesen
    mit dem Anzeigenden
    Tochter des Taglöhners Valentin Boll-
    eier wohnhaft in Heddesheim und dessen verstorbenen
    Ehefrau Maria geborene Sprnagel(Schrnagel??) zuletzt wohnhaft in Heddesheim
    zu Friedrichsfeld in des Anzeigenden Wohnung
    am fünfzehnten April
    des Jahres tausend neunhundert sechs
    Vormitttags um acht Uhr
    verstorben sei.
    Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
    Georg Probst II

    Der Standesbeamte
    Jakob Defoust(??) II
    Bürgermeister

    Die Übereinstimmung mit dem Hauptregister beglaubigt
    Friedrichsfeld am 16 April 1906
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  • Micha01
    antwortet
    1. Teil

    Zwar
    weillen von ersterer
    Ehe ein Mägdle Josepha
    8 Jährigen Alters vor-
    handen seye, demselben
    zum Mütterlichen Voraus
    500 fl baar geld nebst
    einen mittelmäßigen
    Ausfertigung samt einer
    Kuhe
    und einen Ehren-
    kleid bej ihren künftigen
    Standes Veränderung ge-
    bühren, und für die von
    ihrer Verstorbenen Mut-
    ter zurückgelaßenen in
    Schreimwerk bestehenden
    alten Hausrath noch weiters
    12 fl. an geld gut-
    gemacht das Vorhandene
    Weiß gezeug hingegen
    diesen Mägdle in deßen
    bis zu ihrer erfolgenden



    2. Teil
    Verheurathung, Verwahrlich
    aufbehalten werden solle
    und da
    2. die Hochzeiterin ihren neuen
    Ehegatten 350 fl und zwar
    in einem viertl Jahr baar 200fl
    dann nach Umlauf eines Jahres
    und ao 1779 100 fl
    und bis zu der durch ihren
    Vatter mit seinen an-
    dern Kindern, des ab-
    zugeben habenden heu-
    rath guth halben ge-
    mäßen Gleichstellung
    halber weiters 50 fl
    tut 350 fl
    nebst einer in 1 Kuh, 5 stück Bett
    , 3 dergleichen Ziechen,
    1 Schrein, 5 Handtücher[color="Blue"], 3
    Tischtücher, 3 Umhäng, be
    stehenden Ausfertigung
    als ein wahres Heurath-
    gut zuzubringen versprochen
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  • GJa
    antwortet
    Nr. 39
    Feldberg, am 8tn August 1897
    bekannt
    der Arbeiter Wilhelm
    Berkholz
    Tarmow?
    Adelina Berkholz geborene
    Bugdan? Ehefrau des Schiffers Karl
    Berkholz Beide evangelischer
    zu Tarmow bei dem Anzei-
    genden.
    zu Tarmow in der angegebenen Wohnung
    am fünften August
    und sieben Vor
    ein, weib
    die
    Anna Auguste Adeline
    der Anzeigende erklärte, daß
    er von der Entbindung der Adeline
    Berkholz von eigener Wissenschaft unterrichtet ist.
    unterschrieben
    Wilhelm Berkholz
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  • Wiegert
    antwortet
    Act 14.
    Im Jahre achtzehnhundert fünf und achtzig den
    fünfzehnten März wurden von der hiesigen
    Hebamme Adelheid Fischer geb. Hodapp, in der
    Noth getauft Joseph und Emilie, geboren
    an demselben Tag, ehliche Kinder des hiesigen
    Landwirths Arnold Wiegert und der Amelie
    Basler. Am siebenzehnten März wurden die
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  • Wiegert
    antwortet
    1885.

    Act 14.

    feierlichen Ceremonie von dem unterzeichneten
    Pfarrer in der hiesigen Pfarrkirche nachgeholt.
    Pathen sind: Erhard Hodapp Landwirth von Kappel
    und die ledige Emilie Basler von Thiergarten.
    Waldulm den 17ten März 1885
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  • asterix1
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Kirchenbuch
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1789
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Friedewalde



    "Martinus Joseph Buchal
    Ist in Friedewalde des hiesigen Bauer Anton
    Buchal und seinem Eheweibe Hedwig gebohrne
    Langerin, am 15. Ejust(= diesen Monats) geböhrens Söhnlein zur heil[igen]
    Tauf gebracht und demselben Vorstehende Namen
    beygelegt .Taufzeugen waren der Meister Müller
    Joseph Fromhold aus Boisdorf und Maria Scholzin
    des Bauers Anton Scholzes Eheweib. Getauft hat
    Joseph Beiber/Beiler (?) Capellan allhier."
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  • asterix1
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Kirchenbuch
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1813
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Friedewalde

    "Anna Maria Hedewige Carolina Buchal
    Wurde in der Parochial-Kirche zu Friedewalde
    ein dem Bauer Martin Buchal sub No. 14
    und seiner Ehewirthin Apollonia, geb. Langer
    am selben Tage zur Weltgebrachtes Töchterlein
    von Kaplan Franz Glatzel getauft und ihr
    vorstehende Namen beigelegt. Zeugen waren
    Der Bauer und Junggesell Joseph Anders
    und Jungfer Barbara Englisch, beiden (?)
    allhier."
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  • sasfisch
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Kirchenbuch
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1669
    Ort/Gegend der Text-Herkunft:Martinsthal/Neudorf


    Lieber Sasfisch, probier ich es halt mal: ein paar Kleinigkeiten sind noch nicht ausgegoren

    25. Februarii ao 1669 (am ....)

    perhonestus et ingenuus adulescens - der sehr ehrenhafte und anständige junge Mann
    Johann Anton? Meister

    Johannis Gerardi Meisters quondam pretoris ? ... thalensis (des... einst Bürgermeister in thal)
    legitimus filius superstes (überlebender, noch am Leben seinender ehelicher Sohn)

    duxit in facie Ecclesiae uxorem - heirate im Angesicht der Kirche

    perhonestam pariter virginem Anna Catharinam Münch - die ebenfalles sehr ehrbare Jungfrau...
    des Johann Münch,
    quondam civis et cenatoris Neovillanus (einst Bürgers und Ratsmitglieds von Neudorf)
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  • Chatterhand
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Akte
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1828
    Ort/Gegend der Text-Herkunft:Bautzen


    Budissin
    am 31. May 1847
    erscheint bey mir
    Joseph Anton Klumsky, dermalen
    in Groß-Schönau als Weber
    wohnhaft,
    producirt ein Taufzeugniß des
    Pfarrers zu Milkel vom 17. Septb.
    1842, nach welchem er am
    27. May 1815 in Oppitz geboren
    ist, Sohn des dasigen Innhäus-
    ler Wenzel Klumsky und
    bittet um Ausstellung eines
    Heimathscheines.
    Nach bemerkt Comparent
    daß er als ein...jähriger
    Bube mit seinem Vater
    nach Polen emigriert, von
    da aber im Jahr 1842 nach
    seines Vaters Ableben nach
    Deutschland zurückgekehrt sey und
    sich seither in Warnsdorf? in
    Böhmen, sodann in Jaritzau?
    ebendaselbst aufgehalten
    habe. Seit 3 Viertel Jahren
    lebe er in Groß-Schönau
    und nähre sich als Weber ebenselbst.
    Comparent erhielt unter Re-
    teadtiven als Taufzeugnises
    daß nach Erirt... des Sach-
    standes eines ....
    ..... der Gemeinde
    Opitz B..eidung er..
    solle.

    Oppitz
    am 1. July 1847
    läßt sich am
    .. Gemeinde-Vorstand Gerry
    Kallschmidt von hier
    von vorstehendem Antrag
    des Joseph Anton Klumsky
    und der nachstehenden hohen
    Ortes angebrachten Be-
    schwerde desselben in ...
    gesetzt aus:
    Comparent ist im Jahre 1828 mit
    Genehmigung der hohen Ober-
    Amts Regierung, mit seinem
    Vater von hier nach Polen
    emigriert und sonach, nach
    meiner Ansicht, nicht aus
    aus hiesigem Gemeinde-
    ...., sondern sogar
    aus der Staatsangehörig-
    keit des Königreichs Sachsen
    ausgeschieden.
    Daß es demselben beliebt
    hat, aus Polen wiederum
    zurückzukehren, kann uns
    wohl nicht tangieren. Ich
    wenigstens kann in Ver-
    tretung hiesiger Gemeinde
    die Heimathsangehörigkeit

    Also diese Schrift ist echt gewöhnungsbedürftig. Da musste ich auf die Schnelle leider einige Lücken freilassen. Aber vielleicht kann ja noch jemand drüberschauen.


    -------------------------------------


    Text 9a:

    An
    die königl. Bahn Kreis-Direction
    zu Budissin

    Besage des sub O. anlie-
    genden Taufzeugnisses bin ich
    im Jahre 1815 zu Oppitz,
    wo mein Vater Hausbesit-
    zer gewesen ist, geboren.
    Mein Vater ist nun
    zwar im Jahre 1828 mit
    seiner ganzen Familie und
    daher auch mit mir nach
    Polen ausgewandert, ist
    dort auch gestorben, und
    ich habe mich bis zu mei-
    nem 27sten Altersjahre
    daselbst aufgehalten; al-

    Bemerkung links:
    Beschluß
    der königl. Kreis Direction zu Budissin
    vom 4. Juni 1847.
    An die Gerichte zu Oppitz zur Anzeige,
    namentlich auch darüber abzugeben, un-
    ter welchen Verhältnissen Wenzel Klums-
    ky mit seiner Familie nach Polen aus-
    gewandert ist.
    von Sunneritz(?)
    pas. am 5. Juni 47

    Text 9b:

    lein ich bin nichtsdestoweniger niemals als
    dortiger Staatsangehöriger betrachtet wor-
    den, vielmehr hat man mich stets, selbst
    während der Revolutionszeit auf Ge-
    stellung von zwei Zeugen darüber, daß
    ich Ausländer sei, vom Militärdienste
    freigelassen.
    Von Polen aus habe ich mich hierauf
    nach Zwickau in Böhmen und von da nach
    Warnsdorf ebenfalls in diesem Lande be-
    geben bis ich vor 3/4 Jahren in Großschö-
    nau beim Fabrikant Wauer no. 220
    in Arbeit getreten bin.
    Hier will man meinen Aufenthalt
    jedoch ohne Heimathschein nicht länger ge-
    statten, und ich habe mich, um einen
    solchen zu erlangen, an die Behörde zu
    Oppitz verwendet, von dieser aber eine
    abfällige Bescheidung erhalten.
    Ich verwende mich daher nunmehr,
    um mein Heimatsrecht constatiert zu
    sehen, an die König. Bahn Kreis-Di-
    rection mit dem gehorsamsten Gesuch,
    das deshalb Erforderliche verfügen zu

    Text 10a:

    wollen.
    Dabei verstatte ich mir aber auch zu-
    gleich die Bitte, der betreffenden Behör-
    de die thunlichste Beschleunigung dieser
    Angelegenheit aufzugeben, und mir eine
    Bescheinigung darüber, daß meine Hei-
    mathsangehörigkeit ermittelt werde, zu-
    fertigen zu lassen.
    In tiefster Ehrerbietung
    Grossschönau, den 1sten Juni
    1847
    Joseph Anton Klumsky
    mit berührter Feder

    links: c. Ld. Tschirner.
    rechts unten: Liq.
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  • jck1982
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes: Heiratsurkunden
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1888 bzw. 1889
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Offenthal / Hessen



    Bild 1:

    Offenthal, am zwölften
    Februar tausend acht hundert achtzig und acht.

    1. der Handarbeiter Johann Konrad
    Karach,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    evangelischer Religion, geboren den fünf und
    zwanzigsten Januar des Jahres tausend acht hundert
    vierzig und fünf zu Himbach,
    wohnhaft zu Offenthal,
    Sohn des verstorbenen Ortsdieners Johan-

    Bild 2:

    nes Karach und dessen verstorbenen Ehe-
    frau Katharina Elisabetha geborenen Henrich, zuletzt wohnhaft
    zu Himbach,
    2. die Anna Margaretha Zimmer,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    evangelischer Religion, geboren den siebenten
    Juni des Jahres tausend acht hundert
    sechszig und fünf zu Offenthal,
    wohnhaft zu Offenthal,
    Tochter des Handarbeiters Philipp Zimmer
    des fünften und dessen Ehefrau Anna Ka-
    tharina geborenen Heberer, wohnhaft
    zu Offenthal.

    Bild 3:

    3. der Förster Johann Georg Leonhardt,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    ein und fünfzig Jahre alt, wohnhaft zu Offenthal,
    4. der Landwirth Konrad Haller der zweite,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    neun und dreisig Jahre alt, wohnhaft zu Offenthal.

    Bild 4:

    Offenthal, am zwölften
    Mai tausend acht hundert achtzig und neun.

    1. der Hasenhaarschneider Konrad Schnei-
    der,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    evangelischer Religion, geboren den dritten Okto-
    ber des Jahres tausend acht hundert
    sechszig und sechs zu Kelsterbach,
    wohnhaft zu Offenbach,
    Sohn des Haarschneiders Johann Konrad
    Schneider und dessen Ehefrau Amalie

    Bild 5:

    geborenen Rollwagen, wohnhaft
    zu Offenbach,
    2. die Anna Margaretha Reitz,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    evangelischer Religion, geboren den fünfzehnten
    Juli des Jahres tausend acht hundert
    sechzig und neun zu Offenthal,
    wohnhaft zu Offenthal,
    Tochter des Maurers Johann Nicolaus
    Reitz des zweiten und dessen Ehefrau
    Anna Margaretha geborenen Kolb, wohnhaft
    zu Offenthal.

    Bild 6:

    3. der Maurer Johann Nicolaus
    Reitz der zweite,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    ein und fünfzig Jahre alt, wohnhaft zu Offenthal,
    4. der Handarbeiter Ludwig Seibel,
    der Persönlichkeit nach bekannt,
    acht und zwanzig Jahre alt, wohnhaft zu Offenthal.

    Bild 7:

    Der Ehemann ist
    am 14. April 1942
    in Offenthal ver
    storben Sterbebuch N
    5/1942 des Standes
    amts Offenthal
    der Standesbeamte

    Die Ehefrau ist am
    28. Mai 1939 in
    Offenthal verstorben
    Sterbebuch N 7/1939
    des Standesamts
    Offenthal
    der Standesbeamte
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  • Molle09
    antwortet
    Den 18. Junii Anno 1702 hat tauffen lassen Elias Teicher mit seinem Eheweib
    Barbara Teicherin von Kalch einen Sohn nahmens Johann Carl.
    Dessen Tauffbath ist gewest Christoph Reichel aus Kalch. Zeigen aber
    folgende: Daniel seiffert v[on] Kalch, Christian Reichel, Christoph Reichl
    sein Sohn von Kalch, Elisabeth Seyffertin, Georg Seyfferts sein tochter
    v[on] Kalch, Christina Röbentischin (?) ehweib Irmitz (?) Röbentisch v[on] Teilzhauß (?).

    Röbentisch: der FN "Rebentisch" ist im Erzgebirge recht weit verbreitet.
    Irmitz: sicher falsch, vermutlich ist der erste Buchstabe ein "H".
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  • Chatterhand
    antwortet
    Bild 2a:

    Gegeben in Warschau
    den 17. July 1828. ~

    Der Staats Rath und Praeses
    der Mazowscher Wojewodschafts
    Commission.

    Bescheiniget hiermit den Wentzel
    Chlumski, Daniel Benke, und August
    Jonas, Webern aus dem Dorfe Opitz in
    Saxen mit ihrer Familie, das dieselbi-
    gen sich in der hiesigen Woiewodschaft
    und zwar in der Stadt Lodz zu etab-
    liren erklärt hat. Demzufolge wird
    das Eingangs Zollamt zu Kalisch auf-
    gefordert den benannten Wentzel
    Chlumski, Daniel Benke und August
    Jonas mit seinem Mobiliar und Werk-
    stätten in das hiesige Königreich frey
    einpassieren zu laßen.
    Uebrigens werden alle Behörden
    im Auslande gebeten dieselben wie
    es oben gesagt auf seiner Reise
    hieher gefälligst durchpassieren zu

    Bild 2b:

    lassen.

    Zeugniß

    für den Wentzel Chlumski, Daniel
    Benke und August Jonas, Webern
    aus dem Dorfe Opitz in Saxen.

    Daß vorstehende Abschrivten mit dem Ori-
    ginalien gleich lauten, wird auf gehaltene
    Vergleichung hiermit bezeuget
    Opitz den 15ten Oct[o]b[e]r 1828

    Herrlich Grohmännsche Gerichte
    daselbst und
    Johann Gottlieb Oelsner

    Die dem Sinne nach zwar richtige,
    nicht aber wortgetreue Ueberein=
    stimmung vorstehender Uebersetzung
    mit dem durch die Abschrift eines des Pol=
    nischen ganz Unkundigen sehr verstümmel=
    ten polnischen Original, bescheinigt
    Dresden, am 29. November, 1847.

    Biernacki,
    [V]erpflichteter Dolmetscher
    der polnischen Sprache.
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  • Maratoni
    antwortet
    Quelle bzw. Art des Textes:
    Jahr, aus dem der Text stammt: 1884
    Ort/Gegend der Text-Herkunft: Rheinpreußen



    Ueber die im Beschlusse vom 12. Juni 1884 vorgeschla-
    genen Personen kann erst nach einiger Zeit geurtheilt
    werden. Doch ist der p Stipp der brauchbarere, und
    ist demselben deshalb einstweilen das Feld- und Waldhüter

    p = soweit ich weiß, bedeutet das vor einem Namen soviel wie gewisser/genannter.
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