Hallo,
hast du nachgefragt, ob der Akt dort lagert? Antwort auf deine Nachfrage klingt nach Standardschreiben, nach dem Motto, wer wagt es mich zu quälen vor dem Wochenende.
Gerichtsakten lagern normalerweise nach 50 Jahren im jeweiligen Landesarchiv, ob dort die Ermittlungsakten auch lagern, weiß ich nicht.
Grüße Kaisermelange
Das Landesarchiv Salzburg war so nett meine Anfrage an die LPD Salzburg weiterzuleiten. Der Fachzirkel Exekutivgeschichte hat sich gemeldet und wird es sich mal anschauen zumindest etwas ....
schaut man sich die Orte und den zusammenfassenden Text an, ergeben sich noch Fragen bzw. Hinweise:
1. Das Tauernkraftwerk wurde Sptember 1955 in Betrieb genommen. https://www.youtube.com/watch?v=nZSOMQ2YWP0https://www.youtube.com/watch?v=NYLCwIa9Jeo
Es gab dort eine Baracke als Unterkunft. Was war sein Beruf? War es eine Art Baumontagezeit?
Dann wird bevor gestanden haben, dass seine Arbeit dort bald endet, ein neuer Lebensabschnitt begann.
2. Wo lag zu dieser Zeit sein ständiger Wohnort, in Sicheldorf, in Zell am See oder in der Baracke in Kaprun?
3. Er führte sicher eine Fernbeziehung mit der Maria AMORT aus Tristach, bei der Distanz. Wurde denn überprüft, ob kirchliche und/ oder standesamtliche Aufgebote tatsächlich schon gemacht waren?
4. Der Weg zwischen Kaprun und Zell am See ist kurz. Zell am See hat sowohl Seilbahnen in die Berge als auch ein großes Gewässer. Im Frühling sicher reizvoll für einen Ausflug am Wochenende. Womöglich unternahm er einen solchen allein, und ging verlustig. Dass er auf einem Feste/ in einer Gastronomie war, kann man wohl ausschließen, dann gäbe es Freunde, die ihn vermisst hätten.
5. Auf welche Art würde man 1955 reisen, wenn man sich ins Ausland absetzen wollte, mit der Bahn, mit dem Bus? Wäre Zell am See der geeignete Start-Ort?
6. Ja, und dann gibt es noch Toni aus Obervellach. Wenn Fritz seinen Hauptwohnsitz noch in Sicheldorf hatte, würde es Sinn machen, ein Telegram dorthin zu senden und (bei ihm) nachzufragen, ob er dort angekommen ist.
7. Es ging ihm für die Nachkriegsverhältnisse gut, man konnte sich schließlich schon eine Reise nach Venedig gönnen.
8. Habt Ihr Euch mit der Familie von Maria AMORT mal ausgetauscht.
l
Hallo Balthasar - auf die meisten Fragen habe ich leider keine Antworten ... aber deine Fragen sind berechtigt bzw regen zum Nachdenken an
1.) Leider keine Info zum Beruf... Meines Wissens hat er kein Handwerk gelernt als Bauerssohn
2.) Ständiger Wohnsitz meines Wissens in der Arbeiterbaracke Kaprun
3.) Gab es keines laut Familie von Maria Amort....
4.) Gute Überlegungen
5.) Zug denke ich eher
6.) Der mysteriöse Teil - wie gesagt, Toni dürfte meiner Großmutter und Familie nichts gesagt haben
8.) Ich war leider nicht anwesend; sie haben vor 2 Jahren meinen Onkel aus dem Nichts kontaktiert und waren zufällig aus Tirol in der Südsteiermark. Maria Amort ist im Dezember 2020 verstorben - Todesanzeige Maria Greimel – Trauer.Link
Mein Onkel kommt morgen nach Wien mit hoffentlich weiteren Unterlagen.... und Erinnerungen....
zu 6)
Deiner Großmutter und Familie nicht, aber umgekehrt schon. - "Toni" muss ja die Adresse der Eltern gekannt haben, ansonsten hätte sie/er kein Telegram geschickt. In Sorge muss Toni auch gewesen sein ....
Oder Toni?
Ernsthaft: Eher ein O als ein A. Aber das D in Freund ist auch nicht ohne.
Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.
Ach, soll ich den "Verdacht" aufbringen?
Hans/Toni und Fritz? siehe Foto? deshalb Bange vor dem Heiraten?
Toni, der vielleicht dachte, die Familie hätte seinen Namen schon mal gehört, und der deshalb ein Telegramm schreibt? Der glaubte zumindest als "Kamerad" erwähnt worden zu sein?
Nicht ausgeschlossen.
Ach, soll ich den "Verdacht" aufbringen?
Hans/Toni und Fritz? siehe Foto? deshalb Bange vor dem Heiraten?
Toni, der vielleicht dachte, die Familie hätte seinen Namen schon mal gehört, und der deshalb ein Telegramm schreibt? Der glaubte zumindest als "Kamerad" erwähnt worden zu sein?
Nicht ausgeschlossen.
alles ist möglich; nichts ausgeschlossen und wäre natürlich ein guter Netflix Plot
Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.
9. Es gab nach Literaturquellen früher zum Tauernkraftwerk Kaprun ein TKW-Archiv, das nach Übernahme durch die Verbund AG wohl in das VERBUND-Archiv überführt wurde. Dieses soll betriebseigene, historische Unterlagen beinhalten (oder beinhaltet haben). Dem Ansatz könnte man noch nachgehen. https://www.verbund.com/de/konzern/impressum
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