Was habt Ihr heute bekommen?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Philipp
    antwortet
    Hallo!

    Heute die E-Mail eines Standesamtes erhalten.

    Mir war zuvor erklärt worden, die Unterlagen zu meiner Anfrage wären nicht ausreichend, weil meine Großmutter ja adoptiert sein oder irgendjemanden als Vater benannt haben könnte. Ich müsse ja beweisen, dass ich etwas glaubhaft machen wolle.

    Nun wurde mir - nachdem ich hierzu weitere Unterlagen nachgereicht hatte - erklärt, man könne diese Unterlagen nicht verwenden, weil man sie keinem Vorgang mehr zuordnen könne. Und man würde sich nicht die Arbeit machen, etwas zu suchen.

    Dieses Spiel geht nun seit Sommer 2018, der erste Antrag war zwischenzeitig auch weg...das ist fast filmreif, ich weiß nur nicht, ob ich mich ärgern oder darüber lachen soll.

    Klar, die Verwaltung ist nicht überall personell gut aufgestellt und man strebt verwaltungsökonomisches Handeln an, aber Falschauskünfte und ellenlange Schreiben mit fragwürdiger und falscher Rechtsauslegung statt zu sagen "Okay, dauert aber" oder "muss ich erst nachschlagen oder jemanden fragen" finde ich einfach schlecht. Vor allem zieht es Mehrarbeit nach sich.

    Wird der Kollege beim betreffenden Standesamt auch noch merken.

    VG
    Philipp

    Einen Kommentar schreiben:


  • Monstera80
    antwortet
    Info der Behörde über die Stasiunterlagen. Mein Vater ist damals von der Stasi erfasst worden. nun heisst es ggf. 2 Jahre lang warten

    Einen Kommentar schreiben:


  • Bienenkönigin
    antwortet
    Demmel-Spuren

    Hallo zusammen,

    heute habe ich mir Zeit genommen, mein Demmel-Wirrwarr mal etwas zu lichten.
    Und zwar habe ich erst die KB von Bayersoien durchgesehen und dort alles zu den Demmels als Stammbaum abgeschrieben.

    Dann habe ich das Gleiche mit den Taufeinträgen von Böbing gemacht (nicht weit entfernt).
    Denn "meine" Demmels wohnten zwar in Bayersoien, als meine Ururgroßmutter auf die Welt kam, stammten laut KB-Eintrag aber aus Böbing.

    Und so konnte ich einen Demmel-Zweig (der mit den Isidors) erstmal ganz ablösen.
    In meiner eigenen Linie hatte ich zum Glück keine groben Fehler, einmal Leonardus und Laurenzius verwechselt, und rausgefunden, dass zur selben Zeit ein Leonhard Demmel sowohl in Bayersoien als auch in Böbing fleißig Kinder bekam, aber "meiner" der Böbinger war! Deshalb waren sie auch mit zwei verschiedenen Frauen verheiratet ;-)

    Aber als großes Zuckerl habe ich die Familienbücher des Pfarrers von Böbing gefunden, in denen die Familie bis ca. 1730 zurückverfolgt wird: Eltern, Kinder, Geschwister, alles auf einer Seite zusammengeschrieben.

    Und da gab es einen großen Aha-Moment:
    Meine Vorfahren Lorenz Demmel und Josepha Demmel (die 1842 geheiratet haben) waren Cousin und Cousine!

    Es passt alles, nur dass ein Taufdatum um mehrere Monate abweicht (zwischen o.g. Familienbuch und dem im Traueintrag), aber die Namen der Eltern stimmen und ich denke, dass passt jetzt so.

    Jetzt muss ich die ganzen Kinder nachtragen in Ancestry, und dabei kommt mir wieder einmal in den Sinn, wieviel Glück ich es zu verdanken habe, dass ich hier sitze:
    Von den 10 Kindern der 4xUrgroßeltern überlebten nur zwei, alle anderen, darunter zwei "Knäblein" sowie ein Beregis und eine Binosa, starben bei/kurz nach der Geburt.

    Und dann gucke ich mal, ob ich die anderen Beregis und Isidore doch noch irgendwie unterbringe.

    Viele Grüße,
    Bienenkönigin
    Zuletzt geändert von Bienenkönigin; 02.10.2019, 11:57.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ralf-I-vonderMark
    antwortet
    Hallo zusammen,

    heute habe ich quasi „die Nadel im Heuhaufen“ erhalten und bin ganz geflasht und begeistert.

    Denn ich habe nach großartiger Hilfe von #Nori per PN die unschätzbar wertvolle und positiv überraschende Information erhalten, dass sie im KB Berndorf in den dort erstaunlicherweise doch enthaltenden Konfirmationslisten entdeckt hat, dass der von mir gesuchte Walmenmüller zu Eppe Johann Bernhard Bruchhäuser im Jahr 1766 in Berndorf konfirmiert wurde und der Reihe nach auch die vier jüngeren Schwester, zuerst im Jahr 1767 Maria Elisabeth Bruchhäuser (*Berndorf 05.10.1753).

    Dieser Hinweis kann sicherlich als der entscheidende Beleg bewertet werden, dass Johann Bernhard Bruchhäuser um *1752 in Berndorf geboren wurde und ein (wohl der älteste) Sohn der Eheleute Müller Johann Friedrich Bruchhäuser & Maria Elisabeth Weishaupt war.

    Ein solcher Erfolg und Durchbruch bei der Überwindung eines „toten Punktes“ löst schon eine große Freude bei mir aus. Begeisterung pur!

    Viele Grüße und auch Euch schöne Erfolge!
    Ralf

    Einen Kommentar schreiben:


  • Flominator
    antwortet
    Heute habe ich mal wieder meine Oma angerufen, ihr ein zwei Fragen an den Kopf geworfen und - wie meistens - die Antworten aufgenommen. Über die Frage, wer der im Traueintrag ihrer Eltern genannte Trauzeuge war, kam sie auf ihre Großmutter (die in dessen Familie als Magd gearbeitet hat) und schwärme mir lang und ausführlich von ihr vor.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...