Ahnenforschung - vor Nebenwirkungen (vergessene Termine, angebranntes Essen, vernachlässigter Hausputz ...) und unliebsamen Ergebnissen wird gewarnt.
Ja, über solche und ähnliche Sätze hab ich auch schon öfter herzhaft gelacht.
Nun bin ich selbst ziemlich überrascht worden.
Die Idee war folgende: von mir, Eltern, Bruder, Kusine vaterlicherseits hab ich genealogische DNA- Tests durchgeführt. Mit ganz gutem Erfolg, vor allem etlichen Kontakten zu amerikanischen Nachfahren ausgewanderter Vorfahren in Ober- und Mittelfranken. Deswegen hab ich eine mütterliche Kusine angesprochen, und - prima!- sie macht nen Test, und ich kann dann die gemeinsamen Matche der Thüringer Seite meines mütterlichen Grossvaters zuordnen.
Soweit die Theorie.
...
Jetzt kam die Auswertung. Ergebnis: keine gemeinsame DNA zwischen Kusine und mir!
Aufgrund bisheriger Forschung ist mit grösster Wahrscheinlichkeit meine Mutter das Kuckuckskind.
Ich hab ein paar Tage gebraucht, um das zu verarbeiten; es war mehr heftig schlucken als Schreien.
Nu is die thüringische Linie praktisch irrelevant- und ich darf jetzt nach meinem unbekannten Großvater suchen.
Es geht Richtung Oberpfalz ...
Übrigens: ich bereue nichts!
Liebe Grüße
Cornelia
Einfach mal schreien ... oder so
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Ich schreie gaaanz laut aaaaaaaaaaaaahhhhhhhh,
denn heute zur Mittagszeit erhielt ich einen Anruf.
Eine entfernte Verwandte ist mit 92 Jahren verstorben.
Wir hatten gemeinsame Vorfahren im heutigen Polen.
Dies wollte ich einem ebenfalls entfernten Verwandten aus dieser Linie mitteilen.
Zu meinem Erschrecken habe ich festgestellt, er ist unlängst mit 72 Jahren verstorben.
Zwei Schläge an einem Tag!
Gemeinsam haben wir nach den FN Penderok und Layda geforscht.
Zuletzt waren wir in Honig/Chojnik 1773 angekommen.
Mit wem soll ich mich denn jetzt austauschen
?
Allein freut es sich doch nicht so gut.
Traurige Grüße
BrunoniEinen Kommentar schreiben:
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Ich habe gerade eben einen Schreikrampf bekommen.
Grund: die gleiche Sippschaft, zu der ich heute auch schon etwas unter der Rubrik, was man heute schon in Sachen Ahnenforschung gemacht habe, geschrieben hatte:
ich habe mich nämlich heute nochmal hingesetzt, um anhand von Patenschaften zu ermitteln, ob die Epschenroder Familien "STEIN" und "STEINHEIM" mit einander identisch sind (meine These: mit dem Wechsel des Kirchenbuch-Schreibers könne sich in diesem speziellen Fall die Schreibung geändert haben).
So habe ich mir zunächst einmal die Zeit der zweiten Schreibung vorgenommen und bin da über einen Taufeintrag meiner Vorfahrenfamilie LINZEL gestoßen, von der ich schon wusste, dass die Mutter eines meiner Vorfahren eine verwitwete "STEIN" war. In diesem Taufeintrag gab es einen Sohn eines meiner STEINHEIM-Vorfahren als Paten mit dem Zusatz "seines Halbbruders Sohn"...
Womit die Sache so erschöpfend, wie erfolgreich geklärt wäre!Zuletzt geändert von Sbriglione; 17.01.2022, 19:10.Einen Kommentar schreiben:
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Ein Gast antworteteHallo,
nur in Niederschlesien sieht es von der Quellenlage noch schlimmer aus. Sowohl die evangelischen Kirchenbücher als auch die Personenstandsregister sind verschollen. Da ist bei meinem Ururgroßvater bei seiner Geburt im Jahr 1867 und bei einem anderen Urururgroßvater bei seiner Geburt im Jahr 1832 Schluss.
Bei meinen Vorfahren aus Hinterpommern sieht es auch sehr schlecht aus. Bei einer Altgroßmutter ist bereits im Jahr 1865 Schluss und bei den weiteren Vorfahren aus Hinterpommern und Westpreußen ist ebenfalls um 1800 Schluss.Zuletzt geändert von Gast; 13.01.2022, 20:35.Einen Kommentar schreiben:
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Zu früh geärgert!Hallo,
mal wieder tausende Seiten Sterberegister umsonst durchsucht, weil kein Index existiert, die Register lückenhaft sind und die Kirchenbücher im Krieg vernichtet wurden. War leider aber auch die einzige Möglichkeit, den vermuteten Sohn meines Spitzenahns zu bestätigen und ggf. mehr über seine Eltern zu lernen. Jetzt habe ich halt wieder nichts. Und Kinder hatte der trotz Ehefrau wohl auch nicht gehabt.
Vielleicht ist er auch hochbetagt noch verzogen, aber auch das wäre vermutlich nicht hilfreich.
LG,
Michael
Während der Todeseintrag wohl unwiederbringlich verloren ist, scheint die Heirat der Person doch erhalten geblieben zu sein. Jetzt muss ich auf die Antwort des Archivs mit dem Eintrag warten. Dann fehlen mir nur noch Angaben zu zwei Personen, um diese dem Stammbaum zuzuordnen, von denen aber eine wohl eher nicht in Breslau geheiratet hat (schlecht) und erst nach Streichung der Details zu Eltern gestorben ist (doppelt schlecht) und die andere einen hohen Aufwand mangels Online-Urkunden verursachen wird.Einen Kommentar schreiben:
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