Vertreibung

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  • Kante
    antwortet
    Henri ist seit Oktober 22 nicht mehr Online gewesen.

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  • puschel
    antwortet
    Flucht und Vertreibung

    Zitat von KlaraParis Beitrag anzeigen
    Hallo Henri, es würde mich sehr interessieren, wo man die gelisteten Fluchtberichte finden kann?

    Viele Grüsse
    Klara

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  • puschel
    antwortet
    [QUOTE=KlaraParis;1588161]Hallo Henri, es würde mich sehr interessieren, wo man die gelisteten Fluchtberichte finden kann

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  • KlaraParis
    antwortet
    Wo findet man die gelisteten Fluchtberichte

    Hallo Henri, es würde mich sehr interessieren, wo man die gelisteten Fluchtberichte finden kann?

    Viele Grüsse
    Klara

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  • U.Christoph
    antwortet
    Hallo Clemens,

    die Fahrt Glatz-Bremen dauerte vor dem Krieg und jetzt mit der Bahn etwa 10 Std. Bei der Vertreibung waren die Menschen 3-5 Tage im Viehwaggons ohne Toilette oder oft ohne Ofen unterwegs. Man durfte 20 kg Gepäck oder was man tragen konnte mitnehmen. Vor der Abfahrt wurde noch mal "gefilzt" und gute Sachen weg genommen.
    Am 04.03 um 6 Uhr kam der Befehl, wir hätten um 7:30 das Haus zu verlassen. Dann waren wir einen Tag im Finanzamt eingepfercht. Am 05.03. 10 Uhr wurde wir in die Waggons "verladen" und um 17 Uhr ging die Fahrt los. Ankunft in Mariental am 08.03.1946 abends. Nächsten Morgen Weiterfahrt mit dem Bus nach Barnstorf.

    Viele Grüße
    Ursula

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  • U.Christoph
    antwortet
    Hallo Clemens,

    versuche doch mal über das Einwohnermeldeamt von Wunstorf oder X an die Sache zu kommen. Ich habe vor etwa 8 Jahre unsere Meldebescheinigung angefordert. Bei der telefonischen Anfrage bekam ich einen Rüffel, wir hatten uns 1946 nicht abgemeldet. :-)

    Viel Erfolg
    Ursula

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  • U.Christoph
    antwortet
    Hallo Schneiders,

    Menschen mit wichtigen Berufen durften erst später ausreisen. Das konnten Bergleute, Menschen aus der Strom- und Wasserversorgung sein.

    Viele Grüße
    Ursula
    Zuletzt geändert von U.Christoph; 17.09.2023, 23:52.

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  • U.Christoph
    antwortet
    Hallo Clemens,

    die Transporte gingen nach Marienthal. Unterwegs gab es an Haltepunkten Entlausung mit DDT ins Zeug gespritzt, außer stillende Mütter. Dann ging es sofort wieder in den Zug und weiter ging die Fahrt nach Mariental. In Kohlfurth wurden die Züge den Engländern übergeben. In Wehrkirch übernahm die deutsche Polizei den Zug. Unterwegs gab es in großen Abständen Tee und Brote. Im Sommer auch mal Salzheringe. In Mariental wurden die Daten aufgenommen, die neuen Züge für den kommenden Tag zusammengestellt. Es war eine Gebühr wohl für Kost und Logie in Marienthal fällig. Unser Zug hatte um 1500 Menschen an Bord. Etwa 1500 gingen nach Ahlen, später nach Steinfurt NRW und 101 Menschen kamen nach Barnsdorf, Kr. Wolfenbüttel.

    Können die Verwandten sich nicht an die Jahreszeit erinnern? War es kahl, warm? War die Ernte vorbei? Bauern wurden häufig erst nach der Ernte vertrieben, also Ende August/September. Die hatten schon gehofft...
    Sind Deine Fragen beantwortet?

    Der Zug fuhr immer über Marienthal, Daten aufnehmen, nächsten Tag mit einem anderen Zug weiter.

    Hallo Uschi, ob das zutraf? Das waren ja keine regulären Züge, sondern Sonderzüge, die müssen nicht an jedem Bahnhof halten.

    Viele Grüße
    Ursula
    Zuletzt geändert von U.Christoph; 17.09.2023, 23:54.

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  • mesmerode
    antwortet
    Hallo Clemens,
    wenn der Zug nach Neustadt a.Rbge gefahren ist,
    hat dieser in Wunstorf gehalten.

    Uschi

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  • lemonford
    antwortet
    Zwischenhalte von Flüchtlingstransporten?

    Hallo,


    ich würde gerne zeitnah einige Transportlisten im Niedersächsischen Landesarchiv einsehen. Dazu eine (vielleicht blöde?) Frage:
    Haben die Transporte Zwischenhalte gemacht? In meinem Fall geht es um die Region Hannover. Konkret geht es darum, dass die noch lebenden Verwandten, die an Bord einer der Züge waren, mir erzählen, dass der Zug (Abfahrt in Frankenstein) nach Wunstorf fuhr und sie dort mithilfe von LKW in die umliegenden Dörfer gebracht wurden. In den Transportlisten ist ein Zug angegeben, der von Frankenstein nach Neustadt am Rübenberge fährt, was nicht allzu weit von Wunstorf entfernt ist, aber kein Zug von Frankenstein nach Wunstorf. Leider wissen meine Verwandten nur noch, dass der Transport 1946 war, aber nicht mehr den Monat.

    Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen oder mir sagen, ob ich etwas übersehe


    Liebe Grüße,
    Clemens

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  • Christian1975
    antwortet
    Vom Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Wolfenbüttel habe ich nun eine Antwort erhalten: wenn ich den genauen Tag und den Abfahrtort der Vertreibung in 1946 kenne, kann man mir Auskunft geben.

    Hoffentlich weiß mein Vater dazu mehr... :-)


    VG
    Christian

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  • U.Christoph
    antwortet
    Hallo Daniel,

    wende Dich doch mal ans Einwohnermeldeamt von Siegen. Vielleicht können die Euch helfen?

    Viel Erfolg
    Ursula

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  • Skyfall
    antwortet
    Hallo! Ich suche Familie aber deine links gehen nicht mehr..kann das sein lg

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  • SABAMA
    antwortet
    Hallo zusammen,

    über die Transportlisten aus Wolfenbüttel konnte ich einen Vorfahren ausmachen, der von Strehlen über Marienthal (dort erfasst) nach Siegen gelangt ist im August 1946.

    Wie komme ich von hier aus weiter? Ich suche mich seit Tagen dusselig nach Listen, wo ich die weitere Verteilung herausfinden könnte.

    Aber irgendwie komme ich nicht weiter oder such an falscher Stelle.

    Wurden die Personen in Siegen erneut registriert und dann weiter verteilt? Wie könnte man hier weiter suchen, bin leider echt ratlos.

    Eine Anfrage betreffend der HOK in Bayreuth verlief leider erfolglos.

    Ich danke für Unterstützung, soweit möglich.

    Grüße
    Daniel

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  • Schneiders
    antwortet
    Zitat von bartels Beitrag anzeigen
    Einen schönen guten Abend,
    ich bin hier ein großes Stück weiter gekommen. Im Forum habe ich gelesen, dass die Vertriebenentransporte aus Schlesien wohl über Mariental in Niedersachsen liefen. Die Listen liegen beim Niedersächsischen Landesarchiv in Wolfenbüttel.
    Ich habe die Übersicht der Listen gesichtet und drei Listen an Hand des Zielortes eingegrenzt.
    Meine Anfrage beim Archiv brachte mir heute per Post als Ergebnis den Transport meiner Großmutter und Mutter aus Leobschütz.
    Vielen Dank dem Mitarbeiter im Archiv. Das war eine tolle Hilfe. Da kann ich jetzt weiter forschen.
    Ich habe im Forum auch gelesen, dass die Transportlisten auch in Polen archiviert sein sollen. Da schaue ich jetzt einmal nach.
    Viele Grüße
    Jürgen

    Hallo Jürgen,
    wie komme ich an derartige Transportlisten? Meine Großmutter kam mit meiner Schwester erst ca. 1949 von Hermannstein/OS nach Bayern. Meine Mutter erst mal nach Leipzig. Es ist alles so verworren und ich würde so gerne verstehen, was damals passiert ist, auch weshalb sie erst so spät vertrieben wurden.
    Viele Grüße
    Schneiders

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