Vertreibung

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  • Owl_Mountains
    antwortet
    Guten Morgen.

    Ich bin auf der Suche nach Listen von Vertriebenentransporten aus dem Kreis Reichenbach, Ortschaft Schwentnig, die im April 1946 über Schweidnitz nach Friedland und von dort weiter nach Norddeutschland (Kreis Wesermarsch). Beim Nds. Landesarchiv in Wolfenbüttel sind keine entsprechenden Listen vorhanden. Das Staatsarchiv in Breslau habe ich angefragt und warte auf Rückmeldung. Kann mir eventuell hier jemand weiterhelfen und hat Tipps und Hinweise?

    Vielen Dank im Voraus.

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  • Forschender
    antwortet
    Einsichten und Perspektiven Themenheft 1/2021 - Flucht und Vertreibung

    Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit beleuchtet gemeinsam mit der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer, MdL, in diesem Themenheft ein schwieriges Kapitel der deutschen Geschichte: Flucht und Vertreibung. Namhafte Autor*innen widmen sich darin ganz verschiedenen Aspekten von Flucht und Vertreibung nach 1945, den unterschiedlichen Herkunftsorten, dem Umgang Bayerns mit Geflüchteten und Vertriebenen sowie den Auswirkungen der Zuwanderung auf die deutsche, hier insbesondere auf die bayerische (Nachkriegs-) Gesellschaft. Abgerundet werden die Artikel durch historisches Kartenmaterial und ergänzende Infotexte zu grundlegenden Fakten rund um das Thema Flucht und Vertreibung. Eine ganz neue Perspektive bieten Interviews mit Betroffenen aus verschiedenen Generationen.



    Als Print bestellen oder als pdf herunterladen.

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  • henry
    antwortet
    Stadt und Kreis Ohlau.Vertreibung.


    Gemeinde Domajewice.


    1.880 Deutsche Vertriebene


    Laskowice Sammelpunkt


    von 13.6.1946 bis 8.5.1947
    es gab 7 Transporte mit insgesamt 12.491 Deutschen.
    Davon 916 - Deutsche aus der Stadt Ohlau und 11.575 aus der Kreis Ohlau.
    Weitere 1.500 Deutsche davon wurden in die Britische Besatzungszone
    und der ehemalige DDR übersiedelt.

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  • henry
    antwortet
    Flüchtlingslager in Passau

    Flüchtlingslager in Passau


    Durchgangslager Schalding
    Somme-Kaserne
    Lager Innstadtschule (Jahnstraße1)
    Durchgangsflüchtlingslager Höllgasse 10
    Höllgasse 24 (kath. Jugendheim Haus Don Bosco)
    Flüchtlingslager Nikolakloster / vormals Sommekaserne
    Lager Schalding r.d.D.


    Notlager und Sonderheime innerhalb des damaligen Stadtgebiets:
    Lazarette im Gymnasium Leopoldinum, in der Oberschule, in den Priesterseminaren St.
    Maximilian, St. Valentin, im Klerikalseminar, sowie im Josefsheim
    Lazarett und Flüchtlingsaltenheim im Kloster Niedernburg
    Kinderheim Waldschule Neustift (1.7.1947: Heim für Flüchtlingswaisen und
    verlorengegangene Kinder; 1950 in eine TBC-Kinderheimstätte umgewandelt)
    Lukas-Kern-Kinderheim
    Altenheim in der ehemaligen Jugendherberge in der Ilzstadt
    Versehrtenheim und Werkstätte im Klosterwinkel 2
    Ilzstadtschule
    Redoutensäle mit bis zu 432 Personen
    Fußballclubhaus Schlachthofstraße 14
    Durchgangslager Turnhalle Oberrealschule Nikolastraße
    Ruderclubhaus des Sportvereins mit bis zu 40 Personen
    Gasthaus Stockbauer mit bis zu 40 Personen
    Brauerei Peschl mit bis zu 100 Personen
    Gewerbeschule
    ein Gebäude am Haidenhof
    Durchgangslager Nikolaschule
    Kloster Niedernburg und Lukas-Kern-Kinderheim
    Villa Weiß auf der Ries
    Gasthaus Niedermayergarten


    Ausländerlager:
    Lager Bschütt (bis Mai 1947)
    Waldwerke
    Fa. Loher & Söhne
    Niedermayergarten
    Maierhofkaserne


    Verpflegungsausgabestellen im Stadtgebiet:
    Volksküchen der Caritas in der Innstadt und im Hl.-Geist-Spital
    Großküche der Caritas für alle Flüchlingslager der Altstadt im Pellianum
    Öffentliche Speisesäle des Roten Kreuzes im Peschlsaal und einem Gebäude in der Bräugasse
    Verpflegungs- und Ambulanzstation des Roten Kreuzes am Bahnhof


    Notlager außerhalb des damaligen Stadtgebiets:
    [Kurhaus Bad Höhenstadt]
    Kinderheim Villa Merkenschlager in Grubweg (eröffnet im Juni 1946)
    Zwei leckgeschlagene, halb untergegangene Donauschlepper (mit 52 Menschen an Bord)
    Eine Baracke eines Firmenlagers in Schalding (mit 80 Russen und Ukrainern)
    Die sogenannten Hacklsteiner Baracken (übriggeblieben vom Kachletbau) samt 6 weiteren
    Behelfsheimen die „bis obenhin mit Flüchtlingen angefüllt“ waren; an die 500 Personen (viele
    übernachteten im Freien)
    Kegelbahn in Heining (Menschen verschiedenster Herkunft in dreistöckigen Betten und keine
    Raumeinteilung; trotzdem harmonisches Zusammenleben


    Wohnlager:
    Baracken an der Sailerwöhr:
    Kaum schriftliche Belege über diese Siedlung vorhanden; im Frühjahr 1950 sollte auf dem von vier
    Flüchtlingsbaracken mit 77 Personen belegten an der Sailerwöhr ein Wohnblock von 8 Wohnhäusern
    für 100 Familien entstehen. Bewohner dreier Baracken auszugsbereit; 8 Familien mit 39 Personen
    der sog. „Grünen Baracke“ verweigerten die Räumung. Trotz Zusage eines Quartiers im Nikolakloster
    und späterer Wohnung blockierten sie den Baubeginn;
    dann 2 Varianten überliefert:
    Kurz darauf Einlenken der Barackenbewohner
    Hartnäckigkeit bis August


    Flüchtlingssiedlung auf der Bschütt:
    Baracken auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnsportplatzes auf der Bschütt (heute Gelände
    des Campingplatzes ?) kurz vor Kriegsende vom „Volkssturm“ der NSDAP aufgestellt;
    Die sieben Wohnbaracken auf dem 4.000 m² großen Grundstück sollten zunächst abgebrochen
    werden aber: Militärregierung: Unterkunft für amerikanische Besatzungstruppen; Amerikaner haben
    aber nie dort gewohnt
    Herbst 1945: Unterbringung von Ungarn
    Besichtigung:
    4 Wohnbaracken und eine Küchenbaracke auf dem Gelände
    Gebäude unterteilt in 7 - 8 Einzelräume; Kapazität bis zu 150 Personen
    Lagergesamtkapazität: 600 Personen
    Stockbetten vorhanden, Öfen fehlten
    Nach teilweiser Räumung der Baracken durch die Ungarn und Erhalt der Materialzuweisungen,
    konnten Reparaturarbeiten in Angriff genommen werden, um das Innstadtlager endgültig
    aufzulösen; Verzögerung der völligen Räumung und Instandsetzungsarbeiten durch Kälteeinbruch
    Ende 1947/Anfang 1948


    Das Barackenlager in Hacklberg


    Zusammengestellt vom Stadtarchiv Passau (SAP) unter Verwendung weiterer Quellen wie:
    Aus SAP C 321 (Passau nach 1945; Das erste Nachkriegsjahr einer Kleinstadt von Mai 1945 bis Juli
    1946 ; Zwischen Militärregierung und Selbstverwaltung; Verfasser Christian Seidel) und SAP C 328
    (Flüchtlinge und Heimatvertriebene in Passau 1945-1950; Verfasserin: Irene Zimmermann)








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  • henry
    antwortet



    Namslau - Wilkau– Namen
    ab Seite 33


    Auszug – Waggon Nr.53 Namslau
    Vertreibung aus Wilkau Transportlisten v. 11.10.1946 (Auszug)
    Waggon 46,47,48,50,52,53
    Namslau
    Wagon 1 bis 54
    Küchensee
    Waggon 1,4

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  • henry
    antwortet
    Vertreibung der deutschen Bevölkerung


    Dirschau – 21.11.1945 -22.11.1945


    (…)
    Dirschau und Kreis Dirschau


    Insgesamt 3500 Deutsche gezählt /09.1945/


    Es gab viele Transporte, aber es wurden nur 3 Transporte dokumentiert, jedoch ohne Namen. Stadt und Kreis Dirschau wurden freiwillig verlassen.


    Folgende 3 Transporte wurden dokumentiert:


    1.09.1945
    163 Personen


    8.09.1945
    250 Personen


    27.09.1945
    997 Personen


    Insgesamt 1410 Personen, die Kreis Dirschau in Richtung SBZ Grenze verlassen haben.


    Quelle:
    Teki Kociewskie 2011“

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  • Christian1975
    antwortet
    Leider habe ich keine Antwort erhalten

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  • Christian1975
    antwortet
    Hallo Henry,


    Danke für Deinen Tipp. Das Archiv in Breslau habe ich nun per E-Mail angefragt und bin gespannt, ob ich eine Antwort erhalte.


    VG
    Christian

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  • AnnO50
    antwortet
    Vertreibung Schweidnitz August 1946

    Hallo Henry,
    aus dem Staatsarchiv in Breslau habe ich nach einer Anfrage zu den Listen der Vertriebenen aus dem Raum Schweidnitz eine Antwort mit den Angaben bekommen, dass sich meine Großmutter im „Transport 23, Wagon Nr. 21, Datum 14.8.1946, Ort Schweidnitz/Leutmannsdorf, Wagonältester Jäkel, Heinrich“ befand. Mich interessiert auch, ob Verwandte namens Rudolph dabei waren. Bei meiner Suche in Wolfenbüttel (Landesarchiv Niedersachsen) in den Transportlisten aus Schweidnitz, die zum Durchgangslager Mariental vorliegen, hatte ich meine Großmutter nicht gefunden. Lässt sich feststellen, welchen Weg dieser Transport denn dann genommen hat?
    Viele Grüße
    AnnO50

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  • henry
    antwortet
    Pillau - Flüchtlingshafen 1945-Todeslisten

    Pillau - Flüchtlingshafen 1945-Todeslisten

    Zur Verfügung


    https://www.tharauvillage.de/kreise-und-orte/pillau-fl%C3%BCchtlingshafen-todeslisten/

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  • Forscher57
    antwortet
    Hallo henry,


    danke für den Hinweis. Habe gleich dorthin geschrieben.


    Gruß Fo57

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  • henry
    antwortet
    Hallo Fo57,


    Detaillierte Angaben zur Verfügung
    (...)
    Die Transporte umfassten zumeist 800 bis 1200 Personen.
    Diese brachte man zunächst kurzfristig in fünf Durchgangslagern unter, die in Göppingen errichtet worden waren.
    Danach wurden sie auf die Kreisgemeinden umverteilt.
    Die im Kreisarchiv Göppingen überlieferten Listen zu einem maßgeblichen Teil dieser Transporte wurden im Herbst 2015 detailliert erschlossen. Sie enthalten nicht nur die Namen, Geburtsdaten und Herkunftsorte der Flüchtlinge, sondern häufig auch deren neue Heimatorte im Landkreis.
    Somit sind die Unterlagen sowohl für Historiker als auch für Genealogen und Heimatforscher von Interesse.


    Adresse
    Landratsamt Göppingen
    Hauptamt - Abteilung Kreisarchiv, Kreisarchäologie und Kultur
    Schloss Filseck
    73066 Uhingen
    oder
    Postfach 809
    73008 Göppingen
    Zuletzt geändert von henry; 21.10.2021, 12:16.

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  • Forscher57
    antwortet
    Transportliste von Linz nach Schwabach

    Hallo henry

    hast du einen Rat, wo ich die Transportliste des Transports:

    26.07.1946...Linz....Schwabach....1154

    finden/erhalten kann?

    Ich habe beim Bayerisches Hauptstaatsarchiv angefragt, ohne Ergebnis und

    beim Sudetendeutschen Institut e.V. auch ohne Ergebnis.

    Gruß Fo57

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  • henry
    antwortet
    Ergänzung.

    PO PUR Olesno

    PO PUR Sosnowiec

    PO PUR Bytom
    Die Vertreibungsaktion begann am 5.7.1945.
    Die Bezirkstelle führte ihre Aktivitäten in den folgenden Gemeinden durch:
    Bobrek – Karb – Bobrek – Karf
    Miechowice – Mechtal
    Mikulczyce – Klausberg
    Rokitnica – Martinau
    Szombierki – Schomberg
    Miedary – Immenwald
    Stolarzowice – Stillersfeld
    Wieszowa – Randsdorf
    Zbroslawice – Dramatal
    Grzybowice – Pitzendorf
    Gorniki – Friedrichswille
    Wilkowice – Wolfstal
    Laryszow – Larischhof

    Am ersten Tag der Räumung aus Bytom wurden ca.2.000 Deutsche vertrieben.

    Einige Namen aus Versandlisten:
    Rymz Karol
    Edite Kupka
    Emilie Rupnik
    Martha Wasolla
    Einwald Ryszard
    Ledwach Anna und Dieter
    Hildegard Maletz
    Sopora Stanislawa
    Sopora Klaus
    Kreczmar Adelajda
    Kocott Gertrud
    Kocott Helena
    Ruszek Marie
    Chmielarz Emilia
    Skowronek Rita
    Agnes Klose
    Martha Raschke
    Kurek Steffi


    PO PUR Kluczbork
    im Jahr 1946 - die Landgut/Grundstücke wurden staatlich parzelliert


    1. 1.Bruny
      2. Bogdunczowice –
      3.Ligota Wołczyńska –
      4.Brynica –
      5.Polanowice –
      6.Gortotów –
      7.Smardy –
      8.Markotów –
      9.Gołkowice –

    Insgesamt wurden im Kreis Kluczbork 3268 deutsche Personen überprüft und als Deutsche authentifiziert.
    Im Juni 1946 wurden diese Personen über den Sammelpunkt in Glubczycach nach Deutschland ausgewiesen.


    14. PO PUR in Opole.


    Entstanden im April 1945.
    Zu diesem gehörten die Etappenpunkte in Czarnowąsach und Groszowicach.


    15. PO PUR in Prudnik
    .
    Entstanden im August 1945


    Bis zum 01.03.1946 wurden folgende Landgut/ Grundstücke staatlich parzelliert:


    1.Maciejowice –
    2.Niemysłowice –
    3.Dytmarów –
    4.Krzepice –
    5.Laskowice –
    6.Malkowice –


    Bis 1946 wurden 16302 Deutsche ausgesiedelt.
    Zuletzt geändert von henry; 15.08.2021, 14:38.

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  • Ella44
    Ein Gast antwortete
    Vertreibungslisten aus Grüben - Kreis Falkenberg

    Hallo Henry,

    ich suche Vertreibungslisten/Waggon-Listen aus Grüben Kreis Falkenberg.

    Vertrieben wurde meine Familie (Uroma, Opa und Kinder) aus Grüben ca. 02/1946 oder 21.12.1946??? nach Sachsen/Meißen.
    Könntest Du mir hier einige Tipps geben, wo ich diese Listen einsehen kann oder wie ich hier am Besten bei der Suche vorgehen kann?

    Vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße
    Ella

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