Habt Ihr adelige Vorfahren?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Friedrich
    Moderator
    • 02.12.2007
    • 11329

    Habt Ihr adelige Vorfahren?

    Liebe Umgefragten und Umgefragtinnen,

    Umfrage alt wird durch Umfrage neu ersetzt.

    Friedrich

    Originaltext des ursprünglichen Ideengebers für die Umfrage:
    als "neugieriger Geselle", wie mich jemand in einer anderen Umfrage (hoffentlich freundlich ) genannt hat, möchte ich von Euch wieder ein paar Auskünfte. Ich bin dieses Mal auch überhaupt nicht neugierig, sondern ich will nur immer alles wissen!
    Es geht um die adeligen Vorfahren. Wir haben in diesem Forum letztens ein paar interessante Diskussionen zum Thema gehabt.
    Da bietet es sich an, einmal nachzufragen, inwieweit Ihr mit adeligen Vorfahren (unbestätigt oder bestätigt) konfrontiert wurdet.
    Ich habe sechs Antwortmöglichkeiten angegeben. Ich freue mich auch über detaillierte Angaben zu dem jeweiligen Adelsanschluß, also welche adelige Familie zu Euren Ahnen gehört, wie der bürgerliche Anschluß zustande kam, auf welche Weise Ihr vom "Blauen Blut" erfahren habt . . .
    Wer Hochadelsanschluß hat, kann sich auch hier verewigen.
    292
    "Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."
    (Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
  • Geufke
    Erfahrener Benutzer
    • 20.01.2014
    • 1076

    #2
    Moin,
    im Moment habe ich noch keine. Es sieht aber auch nicht so aus, als ob noch welche auftauchen könnten.
    Viele Grüße, Anja

    Noch immer verzweifelt gesucht: Hans (evtl. Johannes) Georg Timm, um 1930 in und um Parchim

    Kommentar

    • Alter Mansfelder
      Super-Moderator
      • 21.12.2013
      • 3585

      #3
      Hallo zusammen,

      ich habe ohne vorherige Überlieferung adelige Vorfahren gefunden - mittlerweile sind es rund 30 Niederadelsfamilien, alle vor dem Dreißigjährigen Krieg und meist auch vor 1500.

      Ich kann übrigens den ganzen "Adelshype" nicht recht verstehen. Wenn man zeitnah einsteigt, dann ist das sicher schön. Bei meinen Ahnen dagegen war es viel Forschungsaufwand bei vergleichsweise mageren Ergebnissen. Reichsstädtische Ratsfamilien zu erforschen ist z. B. meiner Erfahrung nach genealogisch viel ergiebiger (mehr sichere Nachweise und weiter zurück).

      Es grüßt der Alte Mansfelder
      Gesucht:
      - Tote Punkte im Mansfelder Land, Harz und Umland
      - Tote Punkte in Ostwestfalen
      - Tote Punkte am Deister und Umland
      - Tote Punkte im Altenburger Land und Umland
      - Tote Punkte im Erzgebirge, Vogtland und Böhmen
      - Tote Punkte in Oberlausitz und Senftenberg

      Kommentar

      • OliverS
        Erfahrener Benutzer
        • 27.07.2014
        • 2938

        #4
        Jep Mütterlicherseits, von Grumbkow - meine Ur-Oma hat "fremd" geheiratet daher war es mit dem "von" vorbei.
        Aber da gehören einige "Berühmtheiten" dazu, Pascha, Generalfeldmarschall, General, Flügelmann vom roten Baron, Musiker und Dichter und so weiter...
        Zuletzt geändert von OliverS; 10.11.2017, 13:32.
        Dauersuchen:

        1) Frau ?? verwitwerte WIECHERT, zwischen 1845 und 1852 neu verheiratete SPRINGER, wohnhaft 1852 in Leysuhnen/Leisuhn
        2) GESELLE, geboren ca 1802, Schäfer in/aus Kiewitz bei Schwerin a.d. Warthe und seine Frau Henkel
        3) WIECHERT, geboren in Alikendorf (Großalsleben) später in Schönebeck

        Kommentar

        • Scherfer
          Moderator
          • 25.02.2016
          • 2517

          #5
          Ich habe ein paar adelige Vorfahrenlinien über meine Großmutter mütterlicherseits, die größtenteils so auch schon überlierfert waren. Die Anschlusspunkte sind:

          1) Eva Johanna Sophie Friederike Fischer geb. von Wieblitz (1721-1787, 7. Vorfahrengeneration)
          Ihr Vater war Friedrich Wilhelm von Wieblitz (1681-1743) in Unterwirbach/Thüringen, die Mutter Sophie Elisabeth von Machwitz (1694-1745). Über diese beiden habe ich auch Vorfahren aus den Familien von Thüna, von Waldenfels, von Vippach, von Zimmern, von Bünau, von Watzdorf, von Kospoth und weiteren adeligen Familien der Region.

          Besonders gepackt hat mich von diesen die Familie von Thüna, denn mein Vorfahr Hans Veit von Thüna zu Kitzerstein und Unterwirbach (geb. ca. 1611) bleibt etwas mysteriös. Ich habe von ihm kein genaues Geburts- oder Todesdatum. 1622, als er noch nicht volljährig war, verkaufte seine Mutter die Herrschaft Lauenstein in Thüringen. Seitdem verliert sich seine Spur. Er heiratete eine Ursula Sabine von Vippach und hatte mit ihr eine Tochter Juliane Sybille von Thüna "aus dem Hause Unterwirbach" (geb. ca. 1660), später verheiratete von Wieblitz. In Unterwirbach konnte ich ihre Spur allerdings nicht wiederfinden und so sind meine Daten auf überlieferte Stammbäume gestützt.

          2) Elisabeth Emilie Auguste Fischer geb. von Cossel (1824-1909, 5. Vorfahrengeneration)
          Ihr Urgroßvater, der Hamburger Kaufmann Johann Detloff von Cossel (1702-1780, meine 8. Vorfahrengeneration) wurde 1741 in den erblichen Adelsstand erhoben und 1755 von Kaiser Franz zum Reichsritter ernannt. Andere adelige Familien haben hier aber nicht eingeheiratet.

          Über die einflussreiche hessische Familie Orth (die auch zu den Vorfahren des alten Goethe gehört, mit dem ich folglich ebenfalls sehr entfernt verwandt bin) habe ich weiter zurück in der Vergangenheit weitere adelige Vorfahrenlinien:

          3) Elisabeth Orth geb. von Twern (1472-1515)

          4) Contzel Orth, unverheiratet nach ihrem Stiefvater "Contzel Dietz" genannt (ca. 1460-1508)

          Sie war eine uneheliche Tochter des Landgrafen Heinrich III. von Hessen (1440-1483). Da sie zahlreiche Nachfahren hatte, stammt heute wohl halb Hessen von den hessischen Landgrafen ab. Wenn man möchte, kann man so natürlich auch noch weiter zurück zu Karl dem Großen und schließlich zu Arnulf von Metz (geb. ca. 582), aber das ist natürlich wenig aussagekräftig und genealogisch zunehmend unsicher...

          5) Christoph von Waldeck-Eisenberg (1543-1587)
          Sein Vater war der Fürstbischof und Graf Franz von Waldeck (1488-1553), der als Erzbischof von Münster die dortige Täuferbewegung unterdrückte. Auch über diesen Franz von Waldeck geht die Linie zurück in den Hochadel.

          Möglicherweise habe ich noch die eine oder andere Linie vergessen, die trage ich dann vielleicht später nach.
          Zuletzt geändert von Scherfer; 10.11.2017, 14:17.

          Kommentar

          • Schleifischer
            Benutzer
            • 16.01.2017
            • 71

            #6
            Bisher kein Tropfen blaues Blut. Halte es auch für äußerst unwahrscheinlich, da bei meinen Fischern und Bauern jemals was zu finden. Aber man weiß ja nie

            Kommentar

            • Andrea1984
              Erfahrener Benutzer
              • 29.03.2017
              • 2586

              #7
              Leider keine Adeligen, zumindest nicht auf der väterlichen Seite.

              Hilfsarbeiter, Taglöhner, Saagknechte und einmal einen Zimmermann.
              Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
              Wenn man lange genug Ahnenforschung macht, bekommt man zu dem Ahnenschwund und den Toten Punkten eine Generationsverschiebung gratis dazu.

              Kommentar

              • Eva64
                Erfahrener Benutzer
                • 08.07.2006
                • 811

                #8
                Hallo zusammen,

                bei mir kein Adel weit und breit. Dafür ganz viel württembergische Ehrbarkeit

                Grüßle
                Eva

                Kommentar

                • GiselaR
                  Erfahrener Benutzer
                  • 13.09.2006
                  • 2196

                  #9
                  An eine mündliche Überlieferung in der Familie kann ich mich nicht erinnern. Dennoch muß mein Vater gewußt haben, daß es sie gibt, denn er hat bis zur 1. adeligen Vorfahrin geforscht, dann aber nicht weitergemacht. Hat ihn vielleicht nicht interessiert, oder er hatte wichtigeres zu tun. Ich habe die Unterlagen geerbt.
                  Also weder selbst entdeckt, noch Überlieferung im gemeinten Sinn.

                  In anderen Linien habe ich weitere adelige Linien entdeckt, die ich mir selber zuschreiben kann.
                  Sie alle sind anhänglich wie meine evangelischen Pastoren, wer sie einmal (im Stammbaum) hat, wird sie nie mehr los. Sie kleben an einem wie e babbisch Guzje.

                  Da es Option 1 in der Umfrage nicht wirklich gibt, werde ich sie glaube ich ignorieren und gleich die 2. wählen. Überlege noch.
                  Ruths, Gillmann, Lincke,Trommershausen, Gruner, Flinspach, Lagemann, Zölcke, Hartz, Bever, Weth, Lichtenberger, von der Heyden, Wernborner, Machwirth, von Campen/Poggenhagen, Prüschenk von Lindenhofen, Reiß von Eisenberg, Möser, Hiltebrandt, Richshoffer, Unger, Tenner, von Watzdorf, von Sternenfels

                  Kommentar

                  • Michael
                    Moderator
                    • 02.06.2007
                    • 5159

                    #10
                    zusammen,
                    ich habe ohne vorherige Überlieferung adelige Vorfahren mit dem Namen Gaisberg gefunden.
                    Viele Grüße
                    Michael

                    Kommentar

                    • Lola38
                      Erfahrener Benutzer
                      • 20.01.2013
                      • 484

                      #11
                      Ja, mein FN ist Schlegel. Die von Schlegels sind ein uralt adeliges Geschlecht, die 921 z.B. von König Heinrich dem Vogler mit Stendal bedacht wurden.Die Wogen der Zeit setzten fest, dass ab 1460 erst Aufzeichnungen ihre Gültigkeit bekamen, aber auch danach habe ich Schwierigkeiten mit der Aufzeichnung und so habe ich Nachweise "ohne" das Adelsprädikat erst ab 1609. Ich wäre glücklich,die Daten des 6.Kindes , Valentin des Heinrich von Schlegel +1564, verh. mit Anna von Hanffstengel zu wissen.LG lola38
                      Zuletzt geändert von Lola38; 13.11.2017, 20:33.

                      Kommentar

                      • Juanita
                        Erfahrener Benutzer
                        • 22.03.2011
                        • 1436

                        #12
                        Bei meinen langjährigen Forschungen bin ich auf ehemalige Rittergeschechter gestoßen, die später teilweise bürgerlich wurden.

                        Juanita

                        Kommentar

                        • Xtine
                          Administrator

                          • 16.07.2006
                          • 28729

                          #13
                          Nein, habe ich nicht.
                          Ich habe dafür einen Frotteur, den hat auch nicht jeder
                          Viele Grüße .................................. .
                          Christine

                          .. .............
                          Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
                          (Konfuzius)

                          Kommentar

                          • Scherfer
                            Moderator
                            • 25.02.2016
                            • 2517

                            #14
                            Zitat von Xtine Beitrag anzeigen
                            Ich habe dafür einen Frotteur, den hat auch nicht jeder
                            Tststs, Xtine, es ist noch nicht nach 22 Uhr!!!

                            Kommentar

                            • Friedrich
                              Moderator
                              • 02.12.2007
                              • 11329

                              #15
                              Moin Scherfer,

                              Zitat von Scherfer Beitrag anzeigen
                              Tststs, Xtine, es ist noch nicht nach 22 Uhr!!!
                              wieso? Auf meiner Uhr am PC steht laut und deutlich 22:50 Uhr.

                              Friedrich
                              "Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."
                              (Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X