Hape Kerkeling: Urenkel von Edward VII.!?

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  • Horst von Linie 1
    antwortet
    Mich würde ja wirklich interessieren, ob die Oma wirklich ihrem angeblichen Erzeuger ähnlich sah.
    Ohren, Kinnpartie, Augen.

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  • nav
    antwortet
    Es wurde ja schon erwähnt, dass der DNA-Test bei einem Labor in Texas gemacht wurde. Dort ist offenbar auch das DNA-Labor von MyHeritage ansässig:

    Der MyHeritage DNA-Test offenbart Ihre Abstammung und Ethnizität, in dem Ihr DNA-Fingerabdruck sicher aufbewahrt wird


    Ebenso ist Hape Kerkeling auf MyHeritage unter dem Namen Hans K. mit einer privaten Familienseite vertreten:

    Dies ist eine Familien-Webseite, powered by MyHeritage Family Pages. Familienseiten veröffentlichen Familienbilder mit Gesichtserkennungstechnologie und präsentieren die Familiengeschichte mit Online-Familienstammbäumen.


    Von daher halte ich es für naheliegend, dass er seinen DNA-Test auch bei MyHeritage gemacht hat.

    Ein Teil der Vorfahren der Bertha Bräutigam kam ja aus der Nähe von Graslitz, speziell aus Rothau. Da meine Stiefmutter auch zu einem Viertel (von einer Großmutter) Vorfahren aus der Graslitzer Gegend hat (hauptsächlich aber Schwaderbach und Silberbach), habe ich mal aus Interesse nachgeschaut - ihre DNA-Daten sind ebenfalls bei MyHeritage hochgeladen. Mit "Hans K". gibt es kein Match. Keine große Überraschung eigentlich, in den vorhandenen Daten lassen sich soweit keine wirklichen Hinweise für Verbindungen finden.

    Wer aber ebenfalls Vorfahren aus dieser Gegend hat und seine DNA-Daten bei MyHeritage hochgeladen hat bzw. dort einen DNA-Test gemacht hat, kann ja auch mal nachschauen. Vielleicht hat ja hier jemand ein Match.

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  • cadfael1
    antwortet
    Diese Story ist auf jeden Fall eine nette Geschichte, egal ob sie wahr ist oder nur ein Gag. Jedenfalls geht es dabei nicht fast immer nur um Handarbeiter, Tagelöhner, Ackerleute, Schneider und Schuster.
    Von Zeit zu Zeit muss man als Promi halt mal etwas von sich hören lassen, mal ist es der Jakobsweg, mal die Abkunft vom Königshaus. Also Spaß beim Lesen der Geschichten von HP Kerkeling.
    Karl

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  • scheuck
    antwortet
    Zitat von mabelle Beitrag anzeigen

    Meine DNA-Resultate unterscheiden sich übrigens ganz gewaltig je nach Anbieter Ancestry oder MyHeritage. Das hat ja vor allem mit dem jeweiligen Datenfundus zu tun, mit dessen Hilfe die individuellen Daten verglichen werden. Aber auf die Idee, Beziehungen zu Königshäusern aufgrund der Einschätzung der regionalen Herkunft zu stricken, muss man erst mal kommen.

    Viele Grüße
    mabelle
    Hallo,

    Ja, dass alles mit dem entsprechenden Daten-Fundus zu tun hat, ist klar. Dennoch, mir stellt sich immer wieder die Frage, auf welche Weise die Windsor-DNA üüüüüüüüüüüberhaupt in einen solchen Fundus gelangen konnte. - Kann's mir bitte jemand erklären???

    DANK und Gruß,
    Scheuck

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  • mabelle
    antwortet
    Hallo,

    ich sehe gerade zufällig den Film "Oh la la - Wer ahnt denn sowas?", französischer Originaltitel "Cocorico". Darin geht es um Standesdünkel, alter Adel und unerwartete DNA-Resultate. Da klingt so einiges ganz ähnlich wie bei Hape. Die Frau des Autohändlers entpuppt sich als Angehörige des britischen Königshauses, den Vertretern alten französischen und italienischen Adels werden unerwartet portugiesische und indianische Vorfahren präsentiert. Es ist schon spaßig, aber DNA-Genealogie geht eben nicht so,.



    Meine DNA-Resultate unterscheiden sich übrigens ganz gewaltig je nach Anbieter Ancestry oder MyHeritage. Das hat ja vor allem mit dem jeweiligen Datenfundus zu tun, mit dessen Hilfe die individuellen Daten verglichen werden. Aber auf die Idee, Beziehungen zu Königshäusern aufgrund der Einschätzung der regionalen Herkunft zu stricken, muss man erst mal kommen.

    Viele Grüße
    mabelle

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  • Horst von Linie 1
    antwortet
    Zitat von ururenkel Beitrag anzeigen
    Bei der Gelegenheit kann man dort auch einen Blick auf den Stammbaum von Hape werfen.
    Tatsächlich. Seinen zweiten (dritten) Vornamen gibt er da mit WILLEM an.
    Sicher im Vorgriff auf die nächste MÄR.

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  • ururenkel
    antwortet
    Momentan läuft wieder ein Angebot

    Bei der Gelegenheit kann man dort auch einen Blick auf den Stammbaum von Hape werfen.

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  • hessischesteirerin
    antwortet
    Zitat von scheuck Beitrag anzeigen

    Guten Morgen, allerseits!

    Nee , wie ist er denn auf unsere Spur gekommen????? - Auf jeden Fall hast Du das mal wieder super gemacht mit dem Mail-Austausch, lieber ururenkel

    Beste Grüße,
    Scheuck
    der Verlag wurde gefragt, um welches Genre es sich bei dem Buch handelt? Sach- oder Märchenbuch… und diese Seite verlinkt
    Zuletzt geändert von hessischesteirerin; 05.10.2024, 13:57.

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  • ururenkel
    antwortet
    Zitat von nav Beitrag anzeigen
    Es können ja auch Niederländer mit deutschen Vorfahren sein. Und in den allermeisten Fällen (wenn nicht sogar allen) werden die gemeinsamen Vorfahren mit diesen Matches nicht bis ins frühe 17. Jahrhundert oder noch weiter zurückreichen.
    Nico
    Auf diese geht es zurück:


    und
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kerkring_(Adelsgeschlecht)

    siehe auch

    Zuletzt geändert von ururenkel; 05.10.2024, 12:32.

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  • nav
    antwortet
    Zitat von ururenkel Beitrag anzeigen
    Von Berndt (oder eher dessen Vorfahren) reicht dann die Spur weiter nach/aus Holland (DNA-Matches).
    Um was für DNA-Matches handelt es sich denn überhaupt? Wenn es in diesem Fall um einen Y-DNA-Test geht, dann ist das natürlich für die Kerkeling-Linie schon aussagekräftig, da das ja dann eben die väterliche Linie betrifft. Außer natürlich, auf dem Weg zu Bernd und Elsche in Rorup gab es ein Kuckuckskind (vielleicht ja von einem britischen König?), da gibt es ja in der direkten väterlichen Linie auch die meisten Gelegenheiten zu.

    Wenn es sich um reguläre DNA-Matches handelt, wie man sie bei Ancestry und MyHeritage kriegt, dann haben die allerdings für die Kerkeling-Linie und deren Herkunft denke ich keine ernstzunehmende Aussagekraft. Wenn es Matches mit Niederländern gibt, können die ja von überall herkommen. Es können ja auch Niederländer mit deutschen Vorfahren sein. Und in den allermeisten Fällen (wenn nicht sogar allen) werden die gemeinsamen Vorfahren mit diesen Matches nicht bis ins frühe 17. Jahrhundert oder noch weiter zurückreichen.

    Zitat von ururenkel Beitrag anzeigen
    Fazit: Holland ja, aber anders verknüpft.
    Je nachdem ist dieser "Fazit" dann eben auch nur eine theoretisch mögliche Option ohne ernstzunehmende Grundlage. Da hängt also ein sehr großes "vielleicht" dran, jedenfalls zu groß um daraus eines der beiden Hauptthemen für die Vermarktung eines Buches zu machen.

    Nico

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  • scheuck
    antwortet
    Zitat von ururenkel Beitrag anzeigen

    Nach kurzem Mail-Austausch mit Hape (der die Diskussion hier mit Interesse verfolgt), noch ein Lösungsgedanke.

    .
    Guten Morgen, allerseits!

    Nee , wie ist er denn auf unsere Spur gekommen????? - Auf jeden Fall hast Du das mal wieder super gemacht mit dem Mail-Austausch, lieber ururenkel

    Beste Grüße,
    Scheuck

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  • ururenkel
    antwortet
    Nach kurzem Mail-Austausch mit Hape (der die Diskussion hier mit Interesse verfolgt), noch ein Lösungsgedanke.

    Ist ausschließlich meine persönliche Sicht, vgl. dazu meine beiden letzten Einträge.

    Die bereits beschriebenen Heijndrick und Henrich sind je eigenständige Personen.

    Henrichs Eltern aus Rorup sind Berndt Kerkeling und Elise Glose.

    Von Berndt (oder eher dessen Vorfahren) reicht dann die Spur weiter nach/aus Holland (DNA-Matches).

    Damit machen auch die Heiraten, Namensgebungen und Patenschaften Sinn und alles bleibt ohne innere Widersprüche.

    Fazit: Holland ja, aber anders verknüpft.

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  • Juergen
    antwortet
    Danke für den Hinweis Nico.
    Genau in einem seiner zahlreichen Interviews der letzten Tage, sagte er:
    Komiker Hape Kerkeling ist mit den englischen Royals verwandt, sagt er. Im neuen Buch erzählt er, warum seine Oma eigentlich Prinzessin war, von einer tragischen Liebe und der Zukunft von Horst Schlämmer.

    Zitat: "Neben der verblüffenden Ähnlichkeit zwischen meiner Großmutter, meinem Vater, meinem Bruder, meiner Tante und der royalen Familie liefert der Vorname meiner Oma einen weiteren Hinweis auf ihren wahren Vater. König Edward VII. wurde Bertie genannt. Meine Großmutter hieß Bertha;
    Meine Großmutter hieß Bertha; das war damals kein besonders gängiger Name. Wenn das kein Wink mit dem Zaunpfahl ist!"


    Das ist der Zaunpfahl, dass der König Edward VII im engeren Familienkreis angeblich Berti genannt wurde?


    Juergen
    Zuletzt geändert von Juergen; 04.10.2024, 18:08.

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  • nav
    antwortet
    Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
    Den Rufnamen Bertha erklärte er für einen damals (um 1904 in Böhmen, katholisch) seltenen Rufnamen, ob er das von der Berufsgenealogin hat?
    Stimmt zumindest meiner Meinung nach nicht, wobei ich in Böhmen nicht selbst forsche,
    Gleich auf der nächsten Seite nach dem Taufeintrag der Bertha Bräutigam gibt es direkt die nächste uneheliche Bertha. War das dann auch eine uneheliche Tochter des Königs Edward? Wenn man Herrn Kerkeling fragt, dann mit Sicherheit

    Wenn ich bis Anfang des Jahres 1900 zurückblättere, zähle ich 14 weitere Berthas (oder Bertas) im Taufbuch. Vom 01.01.1900 bis zum 30.04.1904 sind im Taufbuch 168 Taufen verzeichnet. Rechnet man pauschal 50 % für die Anzahl der Mädchen, hat man 84 Mädchen. 14 von 84, das macht etwa 16 %. Alles nur ganz grob auf die Schnelle nachgeschaut und ausgerechnet, also alles ohne Gewähr.

    Ein Name ist also demnach offenbar selten, wenn ihn etwa 16 % der geborenen Mädchen erhalten.

    Nico

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  • robe71
    antwortet
    Zitat von hessischesteirerin Beitrag anzeigen

    schon traurig, dass eine Berufsgenealogin allem Anschein nach Fehler in der Forschung gemacht hat ...

    Zitat von scheuck Beitrag anzeigen

    WOHL WAHR !!!!!

    Unterstützung kann auch bedeuten, dass nur ein paar Tipps gegeben wurde. Es könnte auch bedeuten, das zwar ein Stammbaum erstellt wurde, aber gewissene Verknüpfungen als unsicher oder optional interpretiert wurden. Legt man die hier geforderten strengen Maßstäbe an, kann man deswegen eben nicht von einem Fehler seitens des Berufsgenealogen ausgehen.

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