Humoris causa

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  • Matthias Möser
    Erfahrener Benutzer
    • 14.08.2011
    • 2269

    #601
    Der Beichtstuhl als Kasperletheater

    Hallo,liebe Mitforscher!

    Anbei eine kleine, lustige Anekdote zu Heinz Schenk ( legendärer Wirt vom "Blauen Bock" im HR) aus einem Interview:

    Schon als Kind funktionierte Heinz Schenk den Beichtstuhl im Dom von Mainz zum Kasperletheater um. Fast wurde er vom Bischof von der Schule verwiesen....

    Schsde, daß es davon keine Filmaufnahmen gibt.

    Gruß
    Matthias
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    • fps
      Erfahrener Benutzer
      • 07.01.2010
      • 2393

      #602
      Zitat von Bergkellner
      ....Wenn man mit ihr eine Runde durch ihr Herkunftdorf dreht und sie bei jedem zweitem, der entgegenkommt, meint, der ist mit uns verwandt ...
      Dazu bedarf es keiner genealogischen Veranlagung.
      Wenn ich früher mit meiner Mutter oder mit meiner Tante durch das Eifeldorf ging, in dem die beiden aufgewachsen waren, dann gab es ständig solche Aussagen, dass wir mit dem über die Linie, und mit der anderen Person über eine andere Linie verwandt seien. Mir kam das sonderbar vor, dass wir prraktisch mit dem halben Dorf verwandt sein sollten.

      Vor einigen Jahren erwarb ich das Familienbuch dieses Orts. Beim Studium dieses Buchs entdeckte ich, dass wir keineswegs mit dem halben Dorf verwandt waren, sondern mit dem ganzen Dorf. Und als ich dann das Familienbuch des Nachbardorfs näher betrachtete, stellte ich fest, dass es sich dort nicht anders verhielt.

      Man kann sich leicht vorstellen, dass die Anzahl der erfassbaren Verwandten nach der Auswertung dieser beiden Bücher steil anstieg....
      Gruß, fps
      Fahndung nach: Riphan, Rheinland (vor 1700); Scheer / Schier, Rheinland (vor 1750); Bartolain / Bertulin, Nickoleit (und Schreibvarianten), Kammerowski / Kamerowski, Atrott /Atroth, Obrikat - alle Ostpreußen, Region Gumbinnen

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      • Friedrich
        Moderator

        • 02.12.2007
        • 11596

        #603
        Moin fps,

        woher habe ich bloß den Verdacht, daß mir das so bekannt vorkommen müßte?

        Friedrich
        "Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."
        (Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)

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        • fps
          Erfahrener Benutzer
          • 07.01.2010
          • 2393

          #604
          Keine Ahnung, aber ich hatte schon immer den Verdacht, dass das Sauerland der Eifel in manchen Punkten ähneln könnte....
          Gruß, fps
          Fahndung nach: Riphan, Rheinland (vor 1700); Scheer / Schier, Rheinland (vor 1750); Bartolain / Bertulin, Nickoleit (und Schreibvarianten), Kammerowski / Kamerowski, Atrott /Atroth, Obrikat - alle Ostpreußen, Region Gumbinnen

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          • Tunnelratte
            Erfahrener Benutzer
            • 10.03.2014
            • 727

            #605
            Zitat von fps
            . Beim Studium dieses Buchs entdeckte ich, dass wir keineswegs mit dem halben Dorf verwandt waren, sondern mit dem ganzen Dorf.
            Sehr gut ;-)
            wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt

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            • Geufke
              Erfahrener Benutzer
              • 20.01.2014
              • 1131

              #606
              Humorvoll bis in den Tod

              Moin,

              ein paar bemerkenswerte Grabsteinsprüche.
              Viele Grüße, Anja

              Noch immer verzweifelt gesucht: Hans (evtl. Johannes) Georg Timm, um 1930 in und um Parchim

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              • Friedrich
                Moderator

                • 02.12.2007
                • 11596

                #607
                Kennt Ihr das Original noch? Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht...

                Ihr Lieben,

                nach der Einführung des Euro scheint dieser schöne Spruch in Vergessenheit geraten zu ein, der einem früher auf jedem Deutsche-Mark-Schein entgegengrinste.

                Nun, ich finde, es wird Zeit, daß der Spruch in etwas geänderter Form wieder aufersteht:

                Wer Ahnen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft oder in Verkehr bringt, wird mit Verbot seiner Ahnenforschung nicht unter fünf Jahren bestraft.


                Etwas nettes fand ich auch letztens hier im Forum (Anja = XJS möge mir verzeihen, daß ich den hier einfach zitiere):

                Ein Leben ohne Ahnenforschung ist möglich, aber sinnlos.


                Falls noch mehr solcher Sprüche zusammenkommen, machen wir ein gesondertes Thema daraus.

                Also, seid kreativ!

                Friedrich
                "Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."
                (Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)

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                • fps
                  Erfahrener Benutzer
                  • 07.01.2010
                  • 2393

                  #608
                  Zitat von Friedrich

                  Wer Ahnen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft oder in Verkehr bringt, wird mit Verbot seiner Ahnenforschung nicht unter fünf Jahren bestraft.
                  Oh Friedrich, willst Du wirklich die Hälfte (grob geschätzt) all derer, die sich auf diesem Feld tummeln, ausschließen?

                  Bei denen jenseits des großen Wassers könnte die Ausschlussquote allerdings noch höher sein, ahnt mir.
                  Gruß, fps
                  Fahndung nach: Riphan, Rheinland (vor 1700); Scheer / Schier, Rheinland (vor 1750); Bartolain / Bertulin, Nickoleit (und Schreibvarianten), Kammerowski / Kamerowski, Atrott /Atroth, Obrikat - alle Ostpreußen, Region Gumbinnen

                  Kommentar

                  • Geufke
                    Erfahrener Benutzer
                    • 20.01.2014
                    • 1131

                    #609
                    Zitat von Friedrich
                    Falls noch mehr solcher Sprüche zusammenkommen, machen wir ein gesondertes Thema daraus.
                    Moin Friedrich,
                    hätte ich auch einen, der hat mir gut gefallen:

                    Hallo zusammen, ich hatte ja ein Schreiben von der Kirchbuchstellle aus Schwerin in der die Taufe der Gätke, Maria Sophia Friederike evangelisch * Gehren 10.03.1814 ~ Gehren 13.03.1814 rausgesucht wurde. Eltern sollen gewesen sein: Goethke, Johann Jochen Christoph 1814 Schäferknecht in Gehren 1828 Schäferknecht in Pleetz


                    Zitat von Gandalf
                    Aber gerade das Komplizierte ist doch die Herausforderung, einfach kann jeder ....
                    Viele Grüße, Anja

                    Noch immer verzweifelt gesucht: Hans (evtl. Johannes) Georg Timm, um 1930 in und um Parchim

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                    • Cardamom
                      Erfahrener Benutzer
                      • 15.07.2009
                      • 2102

                      #610
                      Kleiner Beitrag zwischen Kaffee und Frühstück:
                      (In der Tradition Martin Luthers stehend darfs dann ja auch mal grob-deutlich ausfallen) Sprüche kann ich nicht, bei mir wirds dann immer gleich lyrisch ...

                      Solange forsch ich nun nach Ahnen,
                      bis mir doch einmal Zweifel kamen.
                      Hab weder Tochter noch auch Sohn
                      die von der Forschung profitieren.
                      Was ist denn dann davon der Lohn?
                      Soll ich mich weiter schikanieren
                      mit Suchen, Forschen, Geldausgeben
                      - gibts doch was Andres auch im Leben!
                      Mein Fazit nun ist, wenn ich weiter forsch:
                      Mir macht es Freud, doch eigentlich ist's für'n Orsch.
                      Zuletzt geändert von Cardamom; 10.11.2017, 09:45.

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                      • Scherfer
                        Moderator

                        • 25.02.2016
                        • 2750

                        #611
                        Ein Netzfund:

                        Kommentar

                        • Mats
                          Erfahrener Benutzer
                          • 03.01.2009
                          • 3419

                          #612
                          Zitat von Friedrich
                          (Anja = XJS möge mir verzeihen, daß ich den hier einfach zitiere):
                          Tut sie

                          wie wär es noch frei nach Wilhelm Busch:

                          Wenn einer, der mit Mühe kaum
                          erforscht hat seinen Ahnenbaum,
                          schon meint, daß er Genealoge wär,
                          so irrt sich der.


                          Oder frei nach Heinz Erhardt:

                          Manche Ahnenforscher sind wie Löschpapier;
                          Sie nehmen alles in sich auf
                          und geben es anschließend verkehrt wieder.


                          Grüße aus OWL
                          Anja
                          Es gibt nur 2 Tage im Jahr, an denen man so gar nichts tun kann:
                          der eine heißt gestern, der andere heißt morgen,
                          also ist heute der richtige Tag
                          um zu lieben, zu handeln, zu glauben und vor allem zu leben.
                          Dalai Lama

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                          • WolfB
                            Benutzer
                            • 17.11.2010
                            • 70

                            #613
                            Ahnenforschung in Entenhausen

                            Jetzt weiß ich endlich, dass in Entenhausen auch Ahnenforschung betrieben wird ...

                            Schönen 1. Advent,
                            Wolfgang

                            Links:

                            http://www.duckipedia.de/Stammbaum_der_Ducks_(Don_Rosa))

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                            • Xtine
                              Administrator

                              • 16.07.2006
                              • 30433

                              #614
                              Hallo,

                              ich bin soeben auf Adam und Eva unter meinen Ahnen gestoßen!

                              Nur liegt in der Bibel wohl ein Fehler vor.
                              Adam und Eva kommen nämlich aus Niederbayern und haben erst 1686 geheiratet Da werden sie die Bibel wohl umschreiben müssen
                              Viele Grüße
                              Christine


                              Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
                              (Konfuzius)

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                              • Scherfer
                                Moderator

                                • 25.02.2016
                                • 2750

                                #615
                                Naja, dann waren die Kinder vor 1686 halt alle vorehelich. In den Stammbaum so eintragen und fertig!

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