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  #31  
Alt 17.05.2019, 15:12
alfio alfio ist offline
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Guten Tag! Träumen von berühmten Verwandten? Nein! Ich habe einige. Meine Unterlagen hatten einem nahen Verwandten bei seiner Promotion geholfen.
Auch jetzt sind wir mit Berühmtheiten verwandt. Das ist Familie und für uns war es früher schwierig bei unseren Feiern. "Warum ist/sind YX bei euch? Die sind doch bekannt." Das Problem ist jetzt gelöst.
__________________
Viele Grüße
alfio
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  #32  
Alt 17.05.2019, 15:40
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von alfio Beitrag anzeigen
Das Problem ist jetzt gelöst.

Das klingt aber ein wenig seltsam. Ich wage gar nicht nachzufragen, wie dieses Problem gelöst wurde....
__________________
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Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben

Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
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  #33  
Alt 17.05.2019, 17:45
alfio alfio ist offline
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Das klingt aber ein wenig seltsam. Ich wage gar nicht nachzufragen, wie dieses Problem gelöst wurde....

Hallo consanguineus! Ganz einfach: wer als Gast nur nach Titel, Konto usw. schaute, dem blieb später unsere Tür verschlossen. Das mussten wir vor langer Zeit lernen.
__________________
Viele Grüße
alfio
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  #34  
Alt 18.05.2019, 16:25
Holy Holy ist offline
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Zitat:
Zitat von Alter Mansfelder Beitrag anzeigen
Hallo Holy,

das glaube ich nicht. Weder ihm noch anderen bringt das real irgend etwas.

Im Grunde ist es ganz egal, was jeder möchte, solange der- oder diejenige so einen "Traum" für sich behält, denn solche "Spinnereien" sind dem Ansehen der Genealogie in der Öffentlichkeit meiner Meinung nach schädlich.

Es grüßt der Alte Mansfelder
Dann stellt sich mir die Frage, was Forschung überhaupt bringt, wenn es egal ist, wer die Vorfahren waren und welche Berufe sie hatten?

Ich gehe jetzt sicher nicht her und halte mich in Sachen Literatur für intelligent, nur weil Schiller ein Cousin X-ten Grades ist. Ich finde es eine nette Geschichte, welches die Ahnenforschung interessanter macht. Ich weiss jetzt auch nicht, was daran eine "Spinnerei" sein soll. Man sucht nicht absichtlich danach, aber wenn man dann in Nebenlinien drauf stösst, warum nicht?
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  #35  
Alt 19.05.2019, 10:56
Benutzerbild von Mr. Black
Mr. Black Mr. Black ist offline
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Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, respektive wie intensiv man forscht, bis man früher oder später automatisch auf „berühmte Persönlichkeiten“ trifft. Und bei solchen honorigen Menschen steigt die Wahrscheinlichkeit an ein Bild von selbigen zu kommen, was ich dann gerne bei mir einpflege und die sonst eher schnöden Daten positiv auflockert. Ich betrachte dies keineswegs als „Spinnerei“ und das Ansehen der Genealogie in der „Öffentlichkeit“ interessiert mich nicht im Ansatz.

Mein letzter berühmter Verwandter verstarb leider, bevor ich ihn kontaktieren konnte – dies erachte ich als höchst betrüblich – zumal er selbst geforscht hat und ich zwei Generationen weiter kam als er. Dieses Wissen hätte ich gerne geteilt, aber leider hat das Leben nicht mitgespielt.

Alles Gute,

Marcus
__________________
Just a drop of water in an endless sea. All we are is dust in the wind.
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  #36  
Alt 19.05.2019, 13:48
Benutzerbild von Hracholusky
Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
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Ein Thema zu dem mir ein Vortrag des bereits verstorbenen Dr. Arnold Rabbow in Erinnerung kommt, dem ich im September 2017 in Hannover beiwohnen durfte.

Bei diesem Vortrag mit der Themenüberschrift "Wie komme ich zu Karl dem Großen?" ging es darum inwieweit theortisch jeder heute lebende Europäer mit ihm verwandt ist. Wenn man von den vielen Nachfahren Karls ausgeht die, nicht nur ehelich, gezeugt wurden, kommt man zu dem Schluss, dass durch vielfältige Beziehungen der Geschlechter untereinander - und entsprechend automatisch eintretendem "Ahnenverlust" - die Menschen schon in Europa ein unauflösbares Verwandschaftsgeflecht eingingen, welches möglicherweise die ganze Welt einschließe - wie weitläufig die individuelle Verwandschaft auch immer sein möge.
Das man bei der Ahnenforschung dann auch auf mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten trifft ist daher eigentlich unumgänglich. Ich selbst finde es jedenfalls schon interessant genug die Geschichte der eigenen Vorfahren zu erforschen und dabei so manche spannende Episode in deren Leben zu entdecken.


Beste Grüsse
__________________
Gerd Hruška
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  #37  
Alt 19.05.2019, 17:48
Benutzerbild von Tunnelratte
Tunnelratte Tunnelratte ist offline männlich
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Da eh jeder von Charlemagne abstammt gebe ich den hier nicht an ;-)

Ein Weitläufiger Verwandter ist der Flugzeugkonstrukteur Ernst Heinrich Heinkel(1888-1958). Sein Urgroßvater Joseph Heinrich Heinkel (1775-1842) ist mein UrUrUrUrgroßvater.

Ein weiterer (angeheirateter) Verwandter ist dieser hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Blumhardt
Seine Frau Emilie geb. Bräuninger ist eine Schwester meiner UrUrgroßmutter Wilhelmine verh. Binder
__________________
wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt
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  #38  
Alt 20.05.2019, 10:56
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist gerade online
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Hallo zusammen,
Zitat:
Zitat von Tunnelratte Beitrag anzeigen
Da eh jeder von Charlemagne abstammt gebe ich den hier nicht an ;-)
genau - den hatte ich auch als Allgemeingut unterstellt - Aber jetzt mal im Ernst:
Zitat:
Zitat von Holy Beitrag anzeigen
Dann stellt sich mir die Frage, was Forschung überhaupt bringt, wenn es egal ist, wer die Vorfahren waren und welche Berufe sie hatten?
Das habe ich so weder geschrieben noch gemeint. Natürlich bringt Forschung etwas, nämlich in erster Linie Freude für den, der sich damit beschäftigt, und manchmal auch Nutzen für andere, wenn daraus eine Publikation hervorgeht (Ahnenliste als Buch oder im Netz oder ein Ortsfamilienbuch z. B.). Rein objektiv betrachtet hat man von einer Ahnenreihe aber keinen Vorteil, es sei denn, man könnte damit z. B. ein "vergessenes" Grundstück bekommen oder eine Stiftungsberechtigung feststellen (was mir z. B. sogar schon in zwei Fällen gelungen ist).
Zitat:
Zitat von Holy Beitrag anzeigen
Man sucht nicht absichtlich danach, aber wenn man dann in Nebenlinien drauf stösst, warum nicht?
Ja, selbstverständlich, nur hausieren gehen würde ich damit nicht - das meinte ich, denn das ist nicht förderlich für das Bild der Genealogie in der Öffentlichkeit, genau wie solche mathematischen Spielereien,
Zitat:
Zitat von Hracholusky Beitrag anzeigen
Bei diesem Vortrag mit der Themenüberschrift "Wie komme ich zu Karl dem Großen?" ging es darum inwieweit theortisch jeder heute lebende Europäer mit ihm verwandt ist.
die mit der sozialen Realität und mit historischer Beweisbarkeit nichts zu tun haben.
Zitat:
Zitat von Mr. Black Beitrag anzeigen
... das Ansehen der Genealogie in der „Öffentlichkeit“ interessiert mich nicht im Ansatz.
Dich und jeden anderen hier sollte es aber brennend interessieren. Das ist nämlich ein Grund, weshalb z. B. uns Pfarrhaustüren verschlossen bleiben, die Kirchen und Archive mitunter nur mäßiges Interesse an der Digitalisierung haben, man im Archiv nur eine limitierte Anzahl an Akten bekommt, die Beantwortung von WASt-Anfragen Ewigkeiten dauert und "richtige" Historiker genealogische Arbeiten selten ernst nehmen.

Es grüßt der Alte Mansfelder
__________________
Gesucht:
- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben
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  #39  
Alt 20.05.2019, 11:45
Benutzerbild von Hracholusky
Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Alter Mansfelder Beitrag anzeigen


Ja, selbstverständlich, nur hausieren gehen würde ich damit nicht - das meinte ich, denn das ist nicht förderlich für das Bild der Genealogie in der Öffentlichkeit, genau wie solche mathematischen Spielereien,

Zitat von Hracholusky
Bei diesem Vortrag mit der Themenüberschrift "Wie komme ich zu Karl dem Großen?" ging es darum inwieweit theortisch jeder heute lebende Europäer mit ihm verwandt ist.


die mit der sozialen Realität und mit historischer Beweisbarkeit nichts zu tun haben.

Hallo,


ich hätte dazu noch mehr schreiben sollen. Es ging nicht nur um rein mathematische Spielereien. Es wurde dabei darauf eingegangen, dass die Welfen durch Einheirat in das Geschlecht der Karolinger auch zum großen Teil ihn als Ahnen haben und einige norddeutsche Familien bis auf Heinrich, dem Vetter Barbarossas, zurückführen können und dazu Stammfolgen existieren. Dr. Rabbow ermunterte insbesonders genealogisch Interessierte mit niedersächsischen Wurzeln dazu, sich einschlägig familienforscherisch zu engagieren, weil eine keineswegs geringe Anzahl niedersächsischer Familien eine verwandtschaftlich gesicherte Beziehung zu Heinrich aufweist und damit auch zu Karl dem Großen.


Beste Grüsse
__________________
Gerd Hruška
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  #40  
Alt 20.05.2019, 14:43
assi.d assi.d ist offline weiblich
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Ich in nur mit völlig unbekannte und unbedeutenden Vorfahren gesegnet. Nicht mal ein C-Promi ist dabei.

Ich könnte höchstens mit einem Taufpaten angeben: Freiherr von Blittersdorff stand -vermutlich aus purer Langeweile- beim Wirt von Hofbieber Taufpate. Und nach dem Freiherren wurde in Bayern wenigstens eine Realschule benannt

Gruss
Astrid
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