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  • consanguineus
    Erfahrener Benutzer
    • 15.05.2018
    • 6419

    Hallo Carl-Henry,

    mir ist tatsächlich in der deutschen Sprache kein Sammelbegriff dafür bekannt. Da werde ich wohl mal Germanistikspezialisten befragen müssen.

    Viele Grüße
    consanguineus
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    • Wolfg. G. Fischer
      Erfahrener Benutzer
      • 18.06.2007
      • 5238

      Zitat von Gastonian Beitrag anzeigen
      Hallo allerseits!

      Zu Friedrichs ursprünglichen Frage: Unter meinen sicher belegten Vorfahren sind wohl die berühmtesten .......

      Unter den norwegischen Vorfahren meiner Freundin ist der Ahnenschwund unter den Bauern in einem an einem abgelegenen Fjord befindlichen Dorf sehr enorm - und da die Auswanderer aus diesem Dorf sich geschlossen in einer amerikanischen Siedlung niedergelassen haben, hat sich der Ahnenschwund auch hier fortgesetzt: Cousin und Cousine 1. Grades mit einem gemeinsamen norwegischen Großelternpaar haben 1891 in Iowa geheiratet).
      Mein berühmtester Ahnherr ist immer noch Karl der Große. - Otto der Große, Alfred der Große und Widukind sind auch vertreten.

      Im Heimatort meiner Mutter haben Cousin und Cousine 1. Grades geheiratet. Die beiden Kinder hatten seltsame Haare. Sie blieben ledig und wohnten ihr Leben lang zusammen.

      Herzliche Grüße
      Wolfgang
      Zuletzt geändert von Wolfg. G. Fischer; 08.03.2025, 11:19.

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      • Posamentierer
        Erfahrener Benutzer
        • 07.03.2015
        • 1122

        Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
        ...mir ist tatsächlich in der deutschen Sprache kein Sammelbegriff dafür bekannt....
        Ich finde den Ausdruck Geschwisterkinder gar nicht so übel.
        Lieben Gruß
        Posamentierer

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        • consanguineus
          Erfahrener Benutzer
          • 15.05.2018
          • 6419

          Zitat von Posamentierer Beitrag anzeigen
          Ich finde den Ausdruck Geschwisterkinder gar nicht so übel.
          Darüber habe ich tatsächlich auch nachgedacht. Aber der Begriff ist natürlich sehr missverständlich. Wir meinen jetzt damit die Kinder von verschiedenen Geschwistern. Aber denk mal bitte darüber nach, was man in diesen Begriff noch alles hineininterpretieren kann! Zwei Kinder, die Geschwister sind. Oder die Kinder eines meiner Geschwister.

          Ich finde, gerade in unserem Metier müssen Begrifflichkeiten exakt und eindeutig sein, sonst gibt es Konfusion. Ich denke an eine bestimmte Userin hier, die gerne den absurden Begriff "Großcousine" benutzt. Abgesehen davon, dass "Groß" und "Cousine" sich ausschließen, da jeweils völlig unterschiedliche Generationen gemeint sind, ist dieser Begriff null präzise.
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          • Posamentierer
            Erfahrener Benutzer
            • 07.03.2015
            • 1122

            Da hast Du einfach Recht, consanguineus!
            Lieben Gruß
            Posamentierer

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            • Gastonian
              Moderator
              • 20.09.2021
              • 4896

              Hallo consanguineus:

              Der Duden (https://www.duden.de/rechtschreibung/Groszcousine) definiert "Großcousine" als Cousine zweiten Grades, und auf diese Definition wird auch in der Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Verwan...C3%9Fcousin-29) hingewiesen. Ob diese als Authoritäten in der Ahnenforschung gelten, weiß ich nicht.

              VG

              --Carl-Henry
              Wohnort USA

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              • consanguineus
                Erfahrener Benutzer
                • 15.05.2018
                • 6419

                Hallo Carl-Henry,

                Die Kernkompetenz des Dudens besteht in der Wahrung der Rechtschreibung, so war es jedenfalls früher mal. Und über die Seriosität von Wikipedia brauchen wir wohl nicht ernsthaft zu reden. Wenn ich Wikipedia den Status einer Enzyklopädie zumessen wollte, dann wäre das ungefähr so, als würde ich mich bei meiner Ahnenforschung auf das verlassen, was irgendjemand bei MyHeritage reingeschrieben hat. Anders funktioniert Wikipedia ja auch nicht. Da kann jeder Dulli sich mehr oder weniger ungeprüft verewigen. Ich habe vor Jahren mal aus Spaß und testhalber irgendeinen Blödsinn bei Wikipedia hochgeladen. Das steht original heute noch so drin. Unfassbar!

                Du wirst, wenn Du dieses Unwort "Großcousine" googelst, verschiedene Definitionen bekommen. Und wenn es verschiedene Definitionen gibt, dann ist es meines Erachtens völlig ohne Belang, ob es eine "richtige" Definition gibt. Alleine der Umstand, dass offenbar mehrere Definitionen gebräuchlich sind, sollte die Verwendung dieses Begriffs in der Genealogie eigentlich unmöglich machen, da ansonsten keine anständige, also präzise Kommunikation mehr möglich ist. Was hindert einen Menschen eigentlich daran zu einer Cousine 2. Grades auch Cousine 2. Grades zu sagen? Ich bezeichne einen Radlader ja auch als Radlader und nicht als Bagger. Wenn ein Kind sich unscharf ausdrückt, dann ist das völlig in Ordnung. Aber wir als "Hilfswissenschaftler" sollten so etwas vermeiden.

                Anders herangegangen: Wenn man zu einer Cousine 2. Grades "Großcousine" sagt, dann wäre doch analog dazu der Onkel 2. Grades der Großonkel. Dass das Quatsch ist, liegt auf der Hand. Mein Onkel 2. Grades ist der Vetter meines Vaters oder meiner Mutter, während meine Großonkel der Bruder meines Großvaters ist. Wie man es dreht und wendet: die sog. "Großcousine" ist als Begrifflichkeit unbrauchbar.

                Ich sollte eine Bürgerinitiative gründen...

                Viele Grüße
                consanguineus
                Daten sortiert, formatiert und gespeichert!

                Kommentar

                • OliMS1
                  Benutzer
                  • 10.01.2024
                  • 36

                  Ich komme mal zum Thema zurück (wobei die Diskussion durchaus interessant war):

                  Ich habe bisher keinerlei berühmte/prominente Vorfahren/Verwandte.
                  Es gibt einen Bildhauer der regional wohl etwas bekannter ist und nen kurzen Wiki-Eintrag hat. Der ist Cousin xten Grades. Aber halt auch nicht so wirklich berühmt.
                  Am "bekanntesten" dürfte fast mein Opa sein (Schulamtsdirektor) und in nem Nebenzweig gab wohl nen regional recht bekannten Politiker.
                  Glaube den ein oder anderen Bürgermeister hatte ich zwischendurch mal. Einige Lehrer (die zu früherer Zeit ja schon im örtlichen "berühmt" waren.
                  Einen etwas bekannteren Fabrikanten in Fürth gab es noch. Das war es aber auch an "Persönlichkeiten" bis jetzt.

                  Zwar nicht prominent, aber doch ne coole Story: direkte Vorfahren von mir haben in Nürnberg in der ersten Hälfte des 20. Jhd in zwei Generationen als Schuhmacher in einem Haus gearbeitet in dem nun ein Handwerkermuseum ist. Leider war dort über meine Vorfahre nichts weiter bekannt. Trotzdem irgendwie schon sehr cool

                  Der Großteil war aber Maurer (5,5%), Landwirt (4%), Zimmermann (3%), Tagelöhner (2,5%), Bauer (2,2%), Köbler (1,8%), Lehrer (1,8%).

                  Promis sind für mich aber auch ziemlich uninteressant, bis auf die Chance, darüber mehr Infos als üblich zu bekommen.
                  Am meisten freue ich mich, wenn ich zu "greifbaren" Vorfahren (so bis 3xUrgroßvater) neue Infos finde. Das finde ich viel spannender.

                  Grüße aus Münster

                  Kommentar

                  • Lerchlein
                    Erfahrener Benutzer
                    • 08.10.2018
                    • 2656

                    Zitat von Wolfg. G. Fischer Beitrag anzeigen

                    Mein berühmtester Ahnherr ist immer noch Karl der Große. - Otto der Große, Alfred der Große und Widukind sind auch vertreten.

                    Im Heimatort meiner Mutter haben Cousin und Cousine 1. Grades geheiratet. Die beiden Kinder hatten seltsame Haare. Sie blieben ledig und wohnten ihr Leben lang zusammen.

                    Herzliche Grüße
                    Wolfgang
                    Bei deinem Ergebnis, bin glücklich das ich meinen König Karl nicht gefunden habe... wer weis was dabei außer seltsamen Haaren herausgekommen wäre... nach den Jahrhunderten? -
                    Vorsicht : >Ich habe keine Ausbildung. Ich habe Inspiration.< von Bob Marley -**







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                    • Andrea1984
                      Erfahrener Benutzer
                      • 29.03.2017
                      • 2682

                      Zitat von Gastonian Beitrag anzeigen
                      Hallo consanguineus:

                      Der Duden (https://www.duden.de/rechtschreibung/Groszcousine) definiert "Großcousine" als Cousine zweiten Grades, und auf diese Definition wird auch in der Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Verwan...C3%9Fcousin-29) hingewiesen. Ob diese als Authoritäten in der Ahnenforschung gelten, weiß ich nicht.

                      VG

                      --Carl-Henry
                      Hallo.

                      Grosscousin = Cousin 2. Grades.

                      Mit gemeinsamen Urgroßeltern.

                      -

                      Habe inzwischen doch einen Prominenten gefunden, dank Hilfe bei Familysearch: Oskar Kokoschka.

                      Eine Vorfahrin von ihm ist eine Schwester einer Vorfahrin von mir gewesen.

                      Die Spuren führen nach Ebensee.

                      -

                      Herzliche Grüße

                      Andrea
                      Zuletzt geändert von Andrea1984; 24.03.2025, 11:33.
                      Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
                      Wenn man lange genug Ahnenforschung macht, bekommt man zu dem Ahnenschwund und den Toten Punkten eine Generationsverschiebung gratis dazu.

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                      • Finna82
                        Erfahrener Benutzer
                        • 07.10.2018
                        • 126

                        Im Saarland ist ja so gut wie jeder mit jedem verwandt ;-) Ich bin mit Annegret Kramp-Karrenbauer verwandt, ihr Opa ist ein Halbbruder meiner Uroma, ich habe gemeinsame Vorfahren mit Patricia Kaas, Josef Clemens Kardinal Maurer, Marschall Michel Ney und (noch nicht von mir überprüft) wenn man verschiedenen Regesten trauen darf, dann ist der Bruder einer meiner frühesten dokumentierten Vorfahren der Erzbischof von Trier, Albero von Montreuil. Auf der mütterlichen Seite habe ich noch keinen illustren Vorfahren entdeckt.

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