Tipps wie weiter vorgehen

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  • E_B_
    Neuer Benutzer
    • 27.08.2025
    • 3

    Tipps wie weiter vorgehen

    Hallo an alle!
    Ich forsche derzeit nach meinen Vorfahren in Crimmitschau, wo mein Urgroßvater geboren wurde.
    Vom dortigen Archiv habe ich bereits seine Geburtsurkunde erhalten. Daraus konnte ich die Namen seiner Eltern sowie das Heiratsdatum seiner Eltern entnehmen.

    Leider teilte mir das Archiv auch mit, dass sich keine weiteren Daten zu meinen Ururgroßeltern in Crimmitschau finden lassen. Man vermutet, dass sie später weggezogen sind. Ich halte es ebenfalls für wahrscheinlich, dass sie ursprünglich wegen der Arbeit nach Crimmitschau gekommen waren. Immerhin war die Stadt bekannt für die Textil- und Tücherverarbeitung, und mein Ururgroßvater war Bleichereivorarbeiter und Vorfärber.

    Die Daten, die ich bisher habe:
    • Ururgroßeltern: Albin Emil Berger und Karoline Anna Berger, geb. Naumann
    • Eheschließung: 4. Juni 1906 (Ort leider unbekannt)
    • sonst mein Urgroßvater ist später nach Berlin, hat 1936 in Chemnitz meine Urgroßmutter geheiratet und nach Berlin mitgenommen.
    • sein jüngerer Bruder (auch in Crimmitschau geboren) ging nach Riesa, heiratete dort und verstarb 1949 ebenfalls dort
    • in den Eheurkunden meines Uropas und seines Bruder sind nicht ihre Eltern als Zeugen erwähnt worden. Nur die Familien der Ehefrauen
    Vielleicht hat jemand einen Tipp, wie ich am besten weiter vorgehen könnte, um den Heiratsort oder weitere Informationen zu finden?

    Vielen Dank im Voraus!!
    Zuletzt geändert von E_B_; 27.08.2025, 19:52.
  • Ralf-I-vonderMark
    Super-Moderator

    • 02.01.2015
    • 3145

    #2
    Hallo E_B_,

    sofern Dir die Sterbedaten der Ururgroßeltern: Albin Emil Berger und Karoline Anna Berger, geb. Naumann bekannt sind, solltest Du Dir die Sterbeurkunden besorgen.

    Denn daraus ergibt sich der Geburtsort. Da eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Heirat in einem der beiden Geburtsorte (sofern nicht beide im gleichen Ort geboren wurden) am 04.06.1906 erfolgt ist, empfiehl es sich, die Heiratsurkunde zunächst in dem Geburtsort(en) zu suchen.

    Viele Grüße
    Ralf

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    • Werner52
      Gast
      • 25.06.2025
      • 521

      #3
      Hallo!

      Ja, jetzt kannst Du Dir die 2 Sterbeurkunden besorgen. Wie war das mit dem "... keine weiteren Daten zu meinen Ururgroßeltern in Crimmitschau finden lassen"?

      Vl. solltest Du direkt noch nach der Einwohnermeldekartei fragen. 1907 fehlt die Familie im Adressbuch Crimmitschau, 1913 wohnte sie in der Zwickauer Str. 89. 1923 fehlte sie - natürlich.

      Gruß
      Werner

      Albin Berger 01.jpg

      Kommentar

      • Werner52
        Gast
        • 25.06.2025
        • 521

        #4
        Da hast Du ihn auch mit Geburtsdatum und -ort.

        Discover your family history. Explore the world’s largest collection of free family trees, genealogy records and resources.


        Sollte hier bzw. hier das sein - aber das werden die Sachsen besser wissen.
        Zuletzt geändert von Werner52; 28.08.2025, 07:56.

        Kommentar

        • E_B_
          Neuer Benutzer
          • 27.08.2025
          • 3

          #5
          Zitat von Werner52 Beitrag anzeigen
          Da hast Du ihn auch mit Geburtsdatum und -ort.

          Discover your family history. Explore the world’s largest collection of free family trees, genealogy records and resources.


          Sollte hier bzw. hier das sein - aber das werden die Sachsen besser wissen.
          Guten Morgen, vielen lieben Dank. Das hilft mir total weiter!! Das müsste er gewesen sein, danke für die schnelle Suche. Jetzt frag ich mich echt, wieso die im Archiv nichts mehr zu ihm gefunden haben ?!
          Zuletzt geändert von E_B_; 28.08.2025, 09:30.

          Kommentar

          • Werner52
            Gast
            • 25.06.2025
            • 521

            #6
            Und das mit der Pilzvergiftung war nicht mal Thema bei euch in der Familie?

            Das Verhalten der Mitarbeiter im Stadtarchiv ist unprofessionell.

            Niemand verlangt für etwa 15 € zum Raussuchen einer Ge-Urkunde, daß dann für diese 15 € auch noch alle verfügbaren Quellen geprüft werden.

            Dann muß man eben antworten: Ihr Vorfahre wurde gefunden, ich kann Ihnen daher anbieten, für weitere 15 € je angefangene Viertelstunde weitere Quellen zu prüfen.

            Oder man antwortet: Ihr Vorfahre wurde gefunden, weil hier aber nur eine Halbtagskraft tätig ist, können wir leider keine weiteren Überprüfungen in den Namensregistern des Standesamtes, den Adressbüchern, den Häuserlisten usw. durchführen.

            Oder man antwortet: Ihr Vorfahre wurde gefunden, ich habe für Sie kostenfrei noch den Namensindex der Ge-Urkunden 5 Jahre +/- kontrolliert, den Suchnamen aber nicht mehr gefunden.

            Kommentar

            • E_B_
              Neuer Benutzer
              • 27.08.2025
              • 3

              #7
              Nein, mein Urgroßvater war noch jung als seine Eltern starben und hat nicht darüber geredet.

              Ich habe der Frau im Archiv auch in einer weiteren E-Mail mitgeteilt, dass ich auch mehr zahlen würde für jegliche Informationen. Aber sie sagte, es sei nichts zu finden. Unglaublich.

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              • Tausendaugen
                Erfahrener Benutzer
                • 13.04.2013
                • 549

                #8
                Zitat von Werner52 Beitrag anzeigen
                [...]

                Das Verhalten der Mitarbeiter im Stadtarchiv ist unprofessionell.
                Ich kann den Frust verstehen, aber würde hier trotzdem mal den Ball flach halten. Aus dem Archiv selbst ist mir bekannt, dass man dort schon Jahre lang überlastet ist. Wie in vielen Kommunen gibt's Probleme, die leider nun mal am System liegen. Sich in Online-Foren in Spot und Häme über Archivangestellte zu ergötzen ist angesichts der Komplexität dieses Problems mindestens anmaßend... Ich gebe an der Stelle zu bedenken, dass es auch bereits Archive gibt, die systematisch genealogische Anfragen abweisen, weil sie nicht hinterher kommen. Da sollte man auch dankbar sein, über die Sorgfalt, welche die meisten Angestellten walten lassen.

                Also: In Ruhe nochmal eine Mail schreiben und abermals darum höflich bitten, zu prüfen, ob es für das Ehepaar einen Sterbeeintrag gibt. Die Ehefrau ist am 05.09.1917 gestorben, der Ehemann am 06.09.1917. Das geht aus diesem Zeitungsbericht (und auch diesem) im Detail hervor. Es hätte durchaus möglich sein können, dass das Ehepaar in einem naheliegenden Krankenhaus verstorben ist, aber anscheinend sind sie wirklich auch in Crimmitschau zu Tode gekommen. Ergo: Der Sterbeeintrag sollte da sein. Es wäre möglich, dass der Sterbeeintrag aber "nicht normal" aussieht. Bei ungewöhnlichen Todesfällen (Suizide oder andere Todesfälle, bei denen das Auffinden durch die Polizei vermerkt wurde) wie auch Totgeburten hat man die Sterbeurkunde oftmals nicht regulär ausgefüllt, sondern die eigentlichen Angaben am Urkundenrand vermerkt. Wenn sich wirklich nichts findet, dann muss man wohl auch Glauben schenken müssen.
                Dann sollte man mal die Kirche in Crimmitschau anschreiben und nach Schilderung der Dinge fragen, ob sich dort etwas finden lässt.

                Also: Kühlen Kopf und nochmal.

                Beste Grüße
                T.
                Zuletzt geändert von Tausendaugen; 28.08.2025, 19:03.
                GESUCHT

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                FN Trogisch im Kreis Goldberg

                Kommentar

                • Werner52
                  Gast
                  • 25.06.2025
                  • 521

                  #9
                  Zitat von Tausendaugen Beitrag anzeigen
                  Sich in Online-Foren in Spot und Häme über Archivangestellte zu ergötzen ist angesichts der Komplexität dieses Problems mindestens anmaßend....
                  Ich finde an meinem Beitrag überhaupt nichts anmaßend und weise Deine völlig deplazierte Unterstellung zurück.

                  Wenn das Archiv überlastet ist, so soll man dies - wie ich oben ohne Spot und Häme schrieb - auch zugeben.

                  Aber zu schreiben: "dass sich keine weiteren Daten zu meinen Ururgroßeltern in Crimmitschau finden lassen." ist doch nicht zutreffend - oder will das hier jemand abstreiten?

                  Und nicht zu vergessen, daß ja angeboten wurde: "... mehr zahlen würde für jegliche Informationen".

                  Was soll man denn als Familienforscher noch tun?

                  Also - mal schön den Ball flach halten, OK?

                  Kommentar

                  • Tausendaugen
                    Erfahrener Benutzer
                    • 13.04.2013
                    • 549

                    #10
                    Zitat von Werner52 Beitrag anzeigen

                    Aber zu schreiben: "dass sich keine weiteren Daten zu meinen Ururgroßeltern in Crimmitschau finden lassen." ist doch nicht zutreffend - oder will das hier jemand abstreiten?

                    Und nicht zu vergessen, daß ja angeboten wurde: "... mehr zahlen würde für jegliche Informationen".
                    Ich kritisiere, dass Du pauschal unterstellst, dass die Mitarbeiterin entweder lügt oder inkompetent ist.

                    Du weißt nicht mit abschließender Sicherheit, ob der Sterbefall tatsächlich in Crimmitschau beurkundet ist. Du hast als einziges Indiz Zeitungsartikel und das wars. Diese Zeitungsartikel suggerieren, dass der Sterbefall sich in Crimmitschau zugezogen hat und auch dort beurkundet wurde. Es steht aber eben nicht exakt da. Hast Du in Erwägung gezogen, dass der Sterbefall vielleicht doch in einem anderen Ort mit Krankenhaus beurkundet wurde?

                    Ja, es kann sein, dass sie vielleicht wirklich etwas übersehen hat. Und wenn schon. Kann passieren. Steh' du mal 40 Stunden die Woche im Keller eines kommunalen Archivs (ja, ich war offensichtlich im Gegensatz zu dir schon mal vor Ort und kenne die bescheidene Situation noch unter dem Vorgänger der Dame), bei dutzenden Anfragen am Tag und hab mal die Ruhe "professionell" die Bestände zu verwahren. Dort geht es dominant um Bauakten. Und Standesamtsregister haben Sie aus gut einem Dutzend Gemeinden ohne Indizes. Da stehen teils junge Menschen, die im Gegensatz zu Dir noch nie Sütterlin gelesen haben und trotzdem versuchen, Ihren Job zu machen.

                    Zitat von Werner52 Beitrag anzeigen
                    Was soll man denn als Familienforscher noch tun?
                    Anrufen. Und nochmal nett nachfragen. Mit konkretem Datum. Man muss nicht immer von Böswilligkeit direkt ausgehen.
                    Zuletzt geändert von Tausendaugen; 28.08.2025, 22:38.
                    GESUCHT

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