1812 gefunden

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  • Leineweber12
    Erfahrener Benutzer
    • 20.08.2010
    • 1537

    1812 gefunden

    Unter meinen Ahnen ist ein Mann, *1762, der heiratet eine Frau,*?, (Kirchenbucheintrag: 1812 in Beidendorf gefunden) und sie bekommen einen Sohn, *?. (Dieser heiratet 1836 und seine Frau wurde *1813. Ich nehme also mal an, dass der Sohn auch um diesen Zeitraum herum geboren wurde.)
    Bisher bin ich, ohne groß nachzurechnen, davon ausgegangen, dass die erste Frau als Baby ausgesetzt wurde und 1812 gefunden wurde. Bei genauerem Hinsehen, habe ich jetzt gemerkt, dass dieses generationsfolgetechnisch nicht möglich ist.
    Was könnte "gefunden" noch bedeuten?
    Zuletzt geändert von Leineweber12; 25.08.2010, 22:55.
  • Friedhard Pfeiffer
    Erfahrener Benutzer
    • 03.02.2006
    • 5051

    #2
    Beidendorf gibt es zwei:
    Beidendorf, Kreis Wismar
    Beidendorf, Stadt Lübeck
    Die ganze Poblematik lässt sich doch durch ein genaues Studium der Kirchenbücher klären!!!
    Mit freundlichen Grüßen
    Friedhard Pfeiffer

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    • Silke Schieske
      Erfahrener Benutzer
      • 02.11.2009
      • 4403

      #3
      Hallo Leineweber,

      Das einzigste was mir dazu einfallen würde, ist das man sie tatsächlich gefunden haben könnte. Möglicherweise wurde sie von den eigenen Eltern (eher ledige Mutter) ausgesetzt. Es soll ja oft vorgekommen sein, das Kinder vor den Türen besser Gestellter oder vor Kirchen ausgesetzt wurden, weil man sich um diese nicht hätte kümmern können. Oft der letzte Ausweg für ledige sehr junge Mädchen, die das Kind schon mal vom Großbauern oder Gutsherrn hatten.

      LG Silke
      Wir haben alle was gemeinsam.
      Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.

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      • mini
        Erfahrener Benutzer
        • 19.12.2008
        • 371

        #4
        Zitat von Silke Schieske Beitrag anzeigen
        Hallo Leineweber,

        Oft der letzte Ausweg für ledige sehr junge Mädchen, die das Kind schon mal vom Großbauern oder Gutsherrn hatten.

        LG Silke
        Achtung Offtopic:

        Aber nicht immer kamen die Kinder zwischen Gutsherr oder Großbauer und der Magd zustande. Sehr oft auch einfach zwischen Dienstmagd und Dienstknecht, oder Dienstmagd und dem hübschen Handwerksburschen in der Nachbarschaft. Solche Geschichten mit dem Gutsherren werden sehr gerne in den Familien erzählt. Macht eine profane uneheliche Geburt so schön misteriööööös. Eben genau wie die Geschichte vom verkauften Adel
        Schöne Grüße

        mini


        Suche: Johann Christoph Hacke, Uhrmacher, + vor 1761 in Halberstadt

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        • Eva64
          Erfahrener Benutzer
          • 08.07.2006
          • 811

          #5
          Hallo zusammen,

          und wenn es nun einfach heißen soll, dass die beiden sich gefunden haben?!
          Das ist ja ein Ausdruck der für Brautleute nicht gerade ungewöhnlich ist, nur im Ehebuch hätte ich ihn nicht vermutet.

          Grüße
          Eva

          Kommentar

          • Hina
            Erfahrener Benutzer
            • 03.03.2007
            • 4656

            #6
            Hallo,

            wenn der Ehemann der "gefundenen" Frau 1762 geboren wurde, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass seine Ehefrau erst im Jahre 1812 als Baby oder Kleinkind gefunden wurde. Da war dieser Mann bereits 50 Jahre alt. Bis sie dann im heiratsfähigen Alter war, wäre der Mann fast 70. Das wäre dann um 1830. Der gemeinsame Sohn hat aber bereits 1836 geheiratet. Er muss also etwa um 1815 geboren worden sein. Das heißt, die Frau wurde 1812 als Erwachsene "gefunden" und müsste auch um die Zeit etwa geheiratet haben.

            Steht denn wirklich zweifelsfrei im Kirchenbucheintrag "gefunden"? Hast Du eine Kopie aus dem Kirchenbuch oder ist es eine Abschrift. Da kann sich dann durchaus auch ein Fehler eingeschlichen haben und es handelt sich möglicherweise um das Heiratsdatum und -ort.

            Viele Grüße
            Hina
            "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

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            • Leineweber12
              Erfahrener Benutzer
              • 20.08.2010
              • 1537

              #7
              Hallo zusammen,
              ich habe eine amtliche Abschrift aus dem Kirchenbuch.
              Und ich hatte gestern Abend eine Sternstunde der Ahnenforschung und habe durch Zufall VZ- Daten im Internet gefunden.
              Das Geburtsdatum des Mannes ist das Geburtsdatum der Frau +20J (6 mit 8 verwechselt?), der Mann wurde ebenf. 20 Jahre später geboren und 1812 bekam die Frau, dessen Name sich leicht zu meiner Abschrift unterscheidet, ihr 1. Kind in Beidendorf und damit wird "gefunden" etwas zu tun haben. Das wäre also scheinbar die Auflösung. Es hatten sich mehrere Fehler in die Abschrift geschlichen. Man muß auch mal Glück haben!

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              • Pendolino
                Erfahrener Benutzer
                • 09.04.2009
                • 12102

                #8
                Zitat von Leineweber12 Beitrag anzeigen
                Das Geburtsdatum des Mannes ist das Geburtsdatum der Frau +20J (6 mit 8 verwechselt?), der Mann wurde ebenf. 20 Jahre später geboren und 1812 bekam die Frau, dessen Name sich leicht zu meiner Abschrift unterscheidet, ihr 1. Kind in Beidendorf und damit wird "gefunden" etwas zu tun haben. Das wäre also scheinbar die Auflösung. Es hatten sich mehrere Fehler in die Abschrift geschlichen. Man muß auch mal Glück haben!
                Hallo Leineweber!

                Mir kam da grade so eine Idee...

                Kann es sein, daß dieses "gefunden" in Wirklichkeit entbunden heißt
                Viele Grüße von Pendolino!

                Hier findet ihr Übersichten meiner Vorfahren aus Sachsen und Thüringen
                sowie aus der (Elch-) Niederung in Ostpreußen


                Dauersuche in Ostpreußen und im Memelland:
                Alles zu den Familiennamen Kumbartzky, Matzeit (Macait) und Petrick

                Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben. (A. Einstein)

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                • Leineweber12
                  Erfahrener Benutzer
                  • 20.08.2010
                  • 1537

                  #9
                  "Entbunden" ist natürlich auch noch eine sehr gute Alternative. Bei den vielen "Übertragungsfehlern"....
                  Wie schon hier öfter angemerkt, werde ich mir wohl doch noch einmal das Original ansehen und die ges. Abschrift kritisch überprüfen müssen.

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