Historische Ereignisse
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Mich hat der Gedanke immer fasziniert, was mir meine verstorbenen Ahnen wohl alles erzählen könnten über sich und ihr Leben. Als Ansatz habe ich dann Lebensläufe angefangen zu schreiben aus der Sichtweise des beleuchteten Ahnen, so als habe er ihn selber nach seinem Tod als Rückblick auf sein Leben verfasst. Hierzu habe ich jede noch so kleine Information aus den vorhandenen Papieren entnommen. Da dies wie bei dem Ahnen im Anhang nicht genug hergab habe ich mir regionale Geschichtsbücher besorgt und dort sogar noch Informationen zur Familie gefunden (netter Beifang).
Halt damit nicht im Familienstammbuch später 200 Seiten lang steht: "Er wurde am ...geboren, er heiratete .... am ..... Kinder dieser Ehe waren......" und so weiter. Das sind zwar wichtige Daten aber ich finde, daß das für spätere Leser langweilig werden dürfte. Das Ergebnis klingt zwar noch etwas hölzern aber ich arbeite noch dran.
Nebenbei frischt man sein Allgemeinwissen im Bereich Geschichte wieder auf.
Eine Super Idee ... spannend erzählt ... mal eine völlig andere, sehr angenehme Art der Ahnenforschung.
Wenn ich darf würde ich gerne "abkupfern" ... einfach KLASSE !!
Österliche Grüße vom fredi aus BerlinFN: Kantel, Piechocka, Rozalska, Bittner, Oginska, Lewandowska, Klejs, Nizak, Bentkowski
aus dem Raum Gnesen & Posen
FN: Rutter, Mutschmann, Dittmann, Pankratz, Raabe, Timm, Tober
aus dem Großraum Thorn
FN: Piatkowski aus dem Raum NeutomischelKommentar
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Lauer1974
Eine Biographie von meiner noch lebenden Mutter hab ich im übrigen auch schon erstellt und die ist einige Seiten lang, aber der Knaller im Heim wo sie ist. Die hatten das direkt von mir in die Hände bekommen. Ich muss noch eine von meinen Vater mal erstellen und auch von meinen Großeltern, aber ich bin im Moment eher noch mit anderen Dingen der Ahnenforschung beschäftigt. Hab heute auch wieder einiges dazu gelernt und erfahren. Ich habe auch schon gemerkt, das Ahnenforschung bildet. Da muss man seine grauen Gehirnzellen mal gut anstrengen.
Gruß BarbaraKommentar
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"Biographie"
Lieber Klootschießer,
da kann, möchte und muß ich mich den Vorrednern anschließen; eine ganz geniale Idee, Glückwunsch! Eine Frage habe ich allerdings dazu: wo ist das alles "hölzern"? Das ist ein Fall von "Selbsttäuschung", jener "Lebenslauf" ist absolute Spitze; laß bitte Deine Finger weiter über die Tastatur fliegen; die Nachwelt wird's Dir danken (und stolz sein)!
Liebe Grüße,
ScheuckHerzliche Grüße
ScheuckKommentar
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Moin Klootschießer,
Respekt für die Idee und die Durchführung!
Friedrich"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)Kommentar
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Historische Ereignisse
Hallo Klootschießer,
als Themenersteller möchte ich es nicht versäumen, mich allen Gratulanten zu Deinem fantastischen Beitrag, die Lebensgeschichte aus der Sicht des betreffenden Ahnen zu beschreiben, anschliessen.
Ich habe mit Begeisterung die Biographie gelesen und man kann nur ahnen, wieviele Fakten und auch Fantasie notwendig sind, um diese so lebensnah zu verfassen.
So kann man Ahnenforschung spannend gestalten.
Großes Kompliment.
Viele Grüße
BaptistEin Servus aus der Schanz
BaptistKommentar
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Hallo Klootschießer,
sehr gute Idee und Umsetzung. Glückwunsch und alle Achtung vor dem Arbeitsaufwand!
Deine Idee, die Unterschriften in die Berichte einzubauen einfach super.
Hatte es auf meiner Agenda, nun werde ich das in den kommenden Wochen mal umsezten. Teils verfügt man aus den div. Dokumenten über mehr Unterschriften als Bilder.
Echte "Zeitdokumente"!
Gruß Jürgen"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (I.Kant)Kommentar
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ich bin ganz überrascht wie gut mir das gefällt
wir haben hier noch jemanden der bzw die im dialog mit den toten vorfahren steht bzw aus deren sicht schreibt...das hat mich pers. nicht wirklich angesprochen aber diese version des lebenslaufes die du getextet hast finde ich wirklich sehr schön und kann eig jedem der eine chronik oder ähnliches schreibt nur empfohlen werden um die trockenen daten mit charme und leben zu füllen. damit hast du uns hier im forum wirklich eine tolle idee verehrt...Liebe Grüße
DominikKommentar
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Hallo Matthias,Da würde mich mal spontan interessieren, ob es in diesem Forum Personen gibt, deren Vorfahren in irgendeiner Weise etwas mit der "Titanic" (deren Untergang vor genau 100 Jahren) zu tun hatten, egal ob als Passagier, Angestellte der Reederei, Handwerker oder Überlebende dieser Katastrophe im Jahre 1912.......
deine Frage ist in diesem Thema untergegangen.
Am Wochenende wunderte ich mich wieder über die Endlosschleife "Titanic". Dabei erinnerte ich mich an die Geschichten aus Europa und USA, der Zahl derer die angeblich auf dem Schiff waren und gerettet wurden und denen die einen "lieben Verwandten oder Freund" verloren. Hätte es RTL 1912 bereits gegeben, würden die noch heute eine aktuelle Berichterstattung senden.
Du siehst, hier im Forum sind nur ernsthafte Forscher unterwegs!
Ein Journalist der "Washington Post" fasste das oben genannte mal so zusammen: "Wären all die Leute auf der "Titanic" gewesen, so wäre das Schiff bereits im Hafen von Southhampton gesunken"!
Eine Vermutung habe ich noch, all die die Angehörige auf der "Titanic" hatten sind doch z.Zt. auf einer Art "Erinnerungsfahrt" zur Unglücksstelle?
Sei herzlichst gegrüßt
Jürgen"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (I.Kant)Kommentar
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Hallo Matthias,
deine Frage ist in diesem Thema untergegangen.
Am Wochenende wunderte ich mich wieder über die Endlosschleife "Titanic". Dabei erinnerte ich mich an die Geschichten aus Europa und USA, der Zahl derer die angeblich auf dem Schiff waren und gerettet wurden und denen die einen "lieben Verwandten oder Freund" verloren. Hätte es RTL 1912 bereits gegeben, würden die noch heute eine aktuelle Berichterstattung senden.
Du siehst, hier im Forum sind nur ernsthafte Forscher unterwegs!
Ein Journalist der "Washington Post" fasste das oben genannte mal so zusammen: "Wären all die Leute auf der "Titanic" gewesen, so wäre das Schiff bereits im Hafen von Southhampton gesunken"!
Eine Vermutung habe ich noch, all die die Angehörige auf der "Titanic" hatten sind doch z.Zt. auf einer Art "Erinnerungsfahrt" zur Unglücksstelle?
Sei herzlichst gegrüßt
Jürgen
Hallo, Jürgen!
Danke für Deine Antwort - natürlich sind in diesem Forum nur ernsthafte Forscher unterwegs.
Es war halt für mich mal eine spontane Frage
angesichts der Berichterstattung zu diesem Thema. Habe u.a in der hiesigen RNZ (Rhein-Neckar-Zeitung) einen interessanten Artikel zu Halifax in Canada gelesen, wo sich auf einem Friedhof zahlreiche Gräber der bei dieser Schiffskatastrophe im Jahre 1912 Ertrunkenen befinden. Auch der wohl jüngste Passagier der Titanic, ein zwei Jahre alter Junge namens Sydney Goodwin mit dessen Familie aus Southhampton liegt dort begraben.
Dir herzliche Grüße aus dem Odenwald
Matthias (HD)Suche nach:
Gernoth in Adelnau, Krotoschin, Sulmierschütz (Posen)
und Neumittelwalde/Kruppa (Schlesien)
Spaer/Speer in Maliers, Peisterwitz, Festenberg, Gräditz u. Schweidnitz (Schlesien)
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Schmidt in Nesselwitz u. Wirschkowitz im Kreis Militsch (Schlesien)Kommentar
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100 Jahre Untergang der "Tiatanic" (14.04.1912)
Hallo, Mitforscher!
Zum Untergang der Titanic vor 100 Jahren fand ich einen interessanten Artikel in der heutigen Wochenendausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) bezüglich einer Titanic - Stewardess, welche drei Schiffsunglücke auf hoher See überlebte. Ein kurzer Auszug:
Ihr Name: Violet Jessop - Tochter irischer Immigranten in Argentinien und dort in Bahia Blanca geboren, Rückkehr mit der Mutter und Geschwistern nach Großbritannien. Vater stirbt früh. Mutter ist Schiffsstewardess bei der Royal Mail Line (London). Die Tochter fängt 1908 ebenfalls bei dieser Linie an und wechselt dann später zur White Star Line.
Sie heuert zunächst bei der Olympic an. Dieses Schiff kollodiert am 20.09.1911 im Ärmelkanal vor der Isle of Wight mit dem britischen Kriegsschiff Hawke. Die Seitenwand der Olympic wird erheblich aufgerissen. Es gelingt der Mannschaft trotzdem, das Schiff in den Hafen von Southhampton zu manövrieren und damit zu retten.
Bei dem Schiffsunglück mit der Titanic am 14.04.1912 (Rammen des Eisberges gegen 23.40 Uhr) wird sie im Boot 16 mit anderen Schiffbrüchigen und Überlebenden von der Carpathia gerettet, in ihren Händen hält sie ein kleines Bündel mit einem Säugling, den ihr der 6. Offizier James Paul Moody zugeworfen hatte.
An Bord der Carpathia wird ihr von einer Frau das Bündel kommentarlos entrissen, sie sieht es nie wieder, erhält jedoch später einen mysteriösen Telefonanruf einer Frau, die sich als das frühere Baby ausgibt.
Im 1. Weltkrieg arbeitet Violet Jessop als Krankenschwester für das britische Rote Kreuz an Bord der Britannic (Lazarettschiff) in der Agäis. Am 21.11.1916 läuft das Schiff auf eine deutsche Seemine und geht in weniger als einer Stunde unter. Ihr gelingt es einen Platz im ersten Rettungsboot zu bekommen. 30 Menschen ertrinken bei dem Untergang, die meisten Crewmitglieder und Verwundeten werden von Fischerbooten oder brit. Kriegsschiffen gerettet.
Bis 1950 arbeitet sie als Stewardess bei vier verschiedenen Reedereien, auch der Red Star Line.
Violet Jessop stirbt am 05.05.1971 in Great Ashfield in Suffolk.
Ihre Memoiren erscheinen 1997 unter dem Titel "Titanic Survivor".
Der Autor des Textes in der RNZ heißt Michael Ossenkopp.
Schöne Grüße aus Nordbaden
Matthias (HD)Suche nach:
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