Oh je, ich habe da so einen ewigen Hänger "Helbig". Bis den Namen der Großeltern meiner mütterlichen Großmutter ja alles kein Problem aber dann endete meine Suche in Wurzen und ich ließ es lange liegen. In den letzten Tagen machte ich mich wieder daran und dann hing ich plötzlich in Dresden fest. Dank Eurer Lesehilfe tastete ich mich immer weiter an den Großvater ran, letztendlich wusste ich, dass er Kazlist beim Appellationsgericht in Dresden war und über die Adressbücher und einen Heiratseintrag eines Sohnes kam ich auch an sein Todesjahr 1870 heran. Dann vergrub ich mich bei Archion in die Kirchenbücher, um seinen Sterbeeintrag zu finden. Nichts, nirgendwo. Ich suchte mich dumm und dämlich, nichts. Wie kann das sein, der ist eindeutig im Januar 1870 in Dresden gestorben. Heute Nacht kam mir dann ein scheinbar absurder Gedanken. Der Kerl war vielleicht gar nicht evangelisch und ich suche immer an der verkehrten Stelle. Volltreffer, ich fand ihn bei den Katoliken und dass er aus Leipzig stammte. Dort war es dann ein Kinderspiel. Der Vater war aus Fulda als "katholischer Diener zu Leipzig" zugewandert, schon da war es eine Mischehe, denn die Frau war lutheranisch, beim Sohn dann das Gleiche.
Was lehrt mich das? Es gab auch schon zu früherer Zeit durchaus Mischehen, auch über mehrere Generationen. Also nicht enttäsucht sein, wenn man die Leute bei der einen Kofession nicht findet, man hat immer noch eine weitere Chance.
Was lehrt mich das? Es gab auch schon zu früherer Zeit durchaus Mischehen, auch über mehrere Generationen. Also nicht enttäsucht sein, wenn man die Leute bei der einen Kofession nicht findet, man hat immer noch eine weitere Chance.

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