KI in der privaten Ahnenforschung

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Juergen
    Erfahrener Benutzer
    • 18.01.2007
    • 6238

    #61
    Hallo,

    Für meine eigene Ahnenforschung verwende ich AI derzeit nicht. Kleine Spielereien mit alten Fotos habe ich mal getestet, z.B. ein Kabinettfoto colorieren lassen.
    Auch sowas, aus Opas Foto angeblicher Kriegsgefangenschaft um 1918 ein kurzes Video erstellen lassen.
    Ich machte mir den Spaß bei Verwandten zu behaupten, das kuze Filmchen sei eine alte Aufnahme.
    Ansonsten nerven die unzähligen AI generierten Videos mich aber schon sehr auf den sogenannten sozialen Plattformen.
    Der Filmchenschnipsel ist mit Elon Musks Grok erstellt worden, nur deshalb weil er selbst mit einem Kinderfoto sowas als Reklame für seine Grok AI ein Kurzvideo erstellte. Das wollte ich auch mal ausprobieren.


    Das Filmchen kann ich hier nur verlinken, das colorierete Foto (war meiner Erinnerung nach eigentlich eine sw Ferrotypie von um 1870).
    Sieht etwas aufgehübscht aus, sodass ein ganz leichtes angedeutetes Lächeln erkennbar ist). Die Augenfarben hat die AI gewählt).

    Filmchen Link: https://drive.google.com/file/d/1SKj...ew?usp=sharing


    VG Juergen
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Juergen; 30.11.2025, 20:39.

    Kommentar

    • pliethst
      Neuer Benutzer
      • 04.12.2025
      • 3

      #62
      Ich habe Chat-GPT in den letzten Tagen zweimal genutzt, um zusätzliche Informationen zu erhalten, wo Familiennamen herkommen. Also frage ich Chat-GPT: "wo kommt der Familienname XYZ her?" Dann kommen Antworten. Ich gebe das hinzu, was ich schon mit natürlicher Intelligenz herausgefunden habe, Chat-GPT integriert meine Beigaben. Am Ende hatte ich Chat-GPT fast soweit, dass es auf meine Linie eingeschwenkt ist. In einem Fall habe ich so kaum Neues erfahren. In einem anderen Fall hat Chat-GPT mir geholfen, zwischen Namensbildungen im altbaltischen Prussischen und Litauischen zu unterscheiden. Fazit: ich bekomme relativ schnell neue Aspekte zu meinen Themen geliefert, aber ich muss alles kritisch mit meine bisherigen Aspekten abgleichen.

      Kommentar

      • Hina
        Erfahrener Benutzer
        • 03.03.2007
        • 4763

        #63
        Ich verwende Chat GPT und jetzt auch Gemini 3 ganz gerne mal bei der Ahnenforschung, vor allem, um alte Dokumente zu lesen und transkribieren aber auch um diverse Ahnenlinien abzugleichen. Dabei geht es mir um Plausibilität und Quellenkritik, gerne auch das eine oder andere Interessante zum Familienzweig. Während mir beide KI-Modelle ausführlich die Korrektheit der belegten direkten Abstammung von Alexander VI. bestätigten, machte sich ChatGPT daran, mir die väterliche namensgebende Familie anderswo zu verorten und mir einen Vortrag über gleichnahmige berühmte Familie zu halten, die auch Komponisten, Dirigenten usw. hervorbrachten. Als ich ChatGPT dann erklärte, tut mir leid aber DAS ist meine Familie und nicht die andere, die im Übrigen gar nicht existiert, machte ChatGPT, das, was es immer macht, rumschleimen und sich rausreden . Also man muss es schon teilweise sehr mit Vorsicht genießen, denn KI halluziniert auch oft aber teilweise ist es tatsächlich sehr hilfreich. Immerhin habe ich auf diese Weise zwei Linien rausgefischt die doch tatsächlich einen Wackelkandidaten hatten. Bei der Überprüftung hielt die eine Linie tatsächlich zumindest belegt nicht stand und auch theoretisch wäre es nicht plausibel, die andere schien auch ein Problem zu haben, was sich dann doch als Phantasie von ChatGPT rausstellte. Die Belege waren sehr wohl vorhanden.
        "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

        Kommentar

        • JeLa
          Erfahrener Benutzer
          • 30.12.2018
          • 127

          #64
          Hallo,

          ich finde es derzeit sehr spannend, Google NotebookLM zu verwenden.

          Google NotebookLM ist ein KI-gestützter Recherche- und Schreibassistent von Google, der Ihre eigenen hochgeladenen Dokumente (PDFs, Bilder, Webseiten usw. usv.) als Wissensbasis nutzt, um Zusammenfassungen, Analysen, FAQs und sogar Podcast-ähnliche Audioprofile zu erstellen. Er funktioniert wie ein "intelligentes Notizbuch", das Ihre Daten verarbeitet und präzise, quellenbasierte Antworten liefert, um die Wissensorganisation und das Lernen zu unterstützen. Im Gegensatz zu Tools wie ChatGPT, die generische Antworten liefern, bleibt NotebookLM immer bei Ihren hochgeladenen Quellen, was es zu einem verlässlichen Werkzeug für die Wissensarbeit macht.
          Ich habe z. B. ein von MacFamilyTree erstellte Ahntentafel und einen Ahnentafel-Bericht als Quellen hochgeladen und mir eine Podcast-ähnliche Audio-Zusammenfassung erstellen lassen. Da erzählen dann eine Frau und ein Mann ein Stück der Familiengeschichte. Das Ergebnis spiegelt natürlich nur die Quellen wider, wird aber z. B. auch in den Kontext geopolitischer Ereignisse gestellt. Teilweise werden auch Zusammenhänge dargestellt, die mir gar nicht so bewusst waren. Je mehr Input (Quellen) man aufnimmt, umso breiter und tiefer können die Ergebnisse werden. Neben Audio-Zusammenfassungen gibt es auch noch andere Outputs.

          Zuletzt geändert von JeLa; 20.12.2025, 11:51.

          Kommentar

          • tomberg
            Benutzer
            • 13.12.2019
            • 13

            #65
            Ich muss sagen das Gemini mit der Version 3 Pro nochmal ein Riesensprung gemacht hat was transkribieren von alten Texten angeht.
            Die alte Version 2.5 war da noch sehr fehlerbehaftet aber mit Version 3 ist es wirklich sehr exakt.
            Außerdem leitet er jetzt schon sehr genau zu den relevanten Kirchenbüchern hin.
            Und das gute ist man kann über AI Studio das ganz auch kostenlos unbegrenzt nutzen
            Wichtig ist es Media Resolution auf High zu setzen
            Zuletzt geändert von tomberg; 24.12.2025, 10:19.

            Kommentar

            • JeLa
              Erfahrener Benutzer
              • 30.12.2018
              • 127

              #66
              Zitat von tomberg
              Ich muss sagen das Gemini mit der Version 3 Pro nochmal ein Riesensprung gemacht hat was transkribieren von alten Texten angeht.
              Die alte Version 2.5 war da noch sehr fehlerbehaftet aber mit Version 3 ist es wirklich sehr exakt.
              Außerdem leitet er jetzt schon sehr genau zu den relevanten Kirchenbüchern hin.
              Und das gute ist man kann über AI Studio das ganz auch kostenlos unbegrenzt nutzen
              http://aistudio.google.com/prompts/new_chat
              Danke für deinen Impuls. Ich hatte im April mit ChatGPT einen Versuch gestartet, der aber ernüchternd war. Tatsächlich stelle ich jetzt fest, dass Google Gemini 3 Pro ein super Hilfsmittel zur Erfassung der Inhalte alter Dokumente sein kann. Ich habe mir jetzt Dokumente aus Kirchenbüchern und von Meldebehörden in Polnisch, Russisch und mit schwer lesbarer Kurrentschrift transkribieren und übersetzen lassen. Bei einigen wusste ich die Daten aus anderen Quellen und konnte sie daher verifizieren. Ich bin begeistert.

              Hier mal ein Beispiel:

              grafik.png


              Hier ist die Übersetzung der Geburtsurkunde aus dem Russischen ins Deutsche. Das Dokument stammt aus der Zeit von Russisch-Polen, daher ist der Text in Russisch verfasst, enthält aber die deutschen Namen in Lateinschrift in Klammern.

              Zusammenfassung der wichtigsten Daten:
              • Nr.: 149
              • Datum der Beurkundung: 20. Februar / 5. März 1905
              • Ort: Łódź (Ortsteil Żubardź)
              • Geburtsdatum: 11. / 24. Februar 1905
              • Kind: Cäsar (Cezar) Mandel
              • Vater: Feodor (Theodor) Mandel, 39 Jahre, Weber
              • Mutter: Mathilde geb. Wiese, 38 Jahre
              Vollständige Übersetzung:

              Nr. 149
              Es geschah in Łódź am zwanzigsten Februar / fünften März des Jahres eintausendneunhundertfünf, um drei Uhr nachmittags.
              Es erschien: Feodor (Theodor) Mandel (im Text: Mandel), Weber, wohnhaft in Żubardź, neununddreißig Jahre alt,
              in Anwesenheit der Zeugen Martin Meissner (im Text: Meissner), Arbeiter, achtundzwanzig Jahre alt,
              und Johann Gleim, Weber, sechzig Jahre alt, beide wohnhaft in Żubardź,
              und präsentierte Uns einen Säugling männlichen Geschlechts, geboren in Żubardź in diesem Jahr am elften / vierundzwanzigsten Februar um fünf Uhr nachmittags,
              von seiner rechtmäßigen Ehefrau Mathilde geborene Wiese (im Text: Wiese), achtunddreißig Jahre alt.
              Diesem Säugling wurde bei der heute vollzogenen Heiligen Taufe der Name
              Cäsar (im Text: Cäsar)
              gegeben, und seine Taufpaten waren die erwähnten Zeugen und Paulina Wiese.
              Dieser Akt, der aus familiären Gründen verspätet aufgenommen wurde, wurde vorgelesen und nur vom ersten Zeugen und Uns unterschrieben; der Vater und der zweite Zeuge sind des Schreibens unkundig.
              (Unterschrift) Martin Meissner
              (Unterschrift) T. Hadrian, Pastor

              Anmerkungen:
              1. Doppelte Datumsangabe: In russischen Dokumenten dieser Zeit wurden oft zwei Daten angegeben: das erste nach dem julianischen Kalender (in Russland gültig), das zweite nach dem gregorianischen Kalender (in Westeuropa und Polen gültig). Das Geburtsdatum ist also der 24. Februar 1905 nach heutiger Rechnung.
              2. Ort: Żubardź ist heute ein Stadtteil im Nordwesten von Łódź (Bałuty), war damals aber eine Siedlung am Stadtrand, wo viele Weber lebten.
              3. Name des Vaters: Der russische Name "Feodor" entspricht im Deutschen meist "Theodor".
              4. Verspätung: Der Vermerk "verspätet aus familiären Gründen" erklärt, warum zwischen Geburt (24. Feb) und Anmeldung (5. März) mehr als die üblichen wenigen Tage liegen.

              Hier noch ein Beispiel mit (für mich) schwer lesbarer Kurrentschrift:

              ​​grafik.png

              Hier ist die Transkription des Eintrags Nummer 5 aus dem Kirchenbuch von 17421111.

              Das Bild zeigt einen Heiratseintrag in deutscher Kurrentschrift. Hier ist der Wortlaut zeilenweise aufgeschlüsselt:

              Transkription (Originaltext)
              5. Mstr. Christoph Lange Huffschmi[ed] [u.] Bar-
              bara Elisabeth Roß. Von Vockerod[t]
              den 17. Julii in der Bethstunde cop[ulirt].

              Übertragung in modernes Deutsch

              Nummer 5:
              • Bräutigam: Meister Christoph Lange, Hufschmied.
                • Anmerkung: Das Wort "Hufschmied" ist am Seitenrand abgeschnitten ("Huffschmi..."), aber durch den Kontext "Meister" und den Wortanfang eindeutig. Auch das "u." (für "und") am Zeilenende ist teilweise verdeckt oder in den Rand geschrieben.
              • Braut: Barbara Elisabeth Roß.
                • Anmerkung: Der Name "Barbara" ist über den Zeilenumbruch getrennt ("Bar-" in Zeile 1, "bara" in Zeile 2).
              • Herkunft der Braut: Von Vockerode.
                • Anmerkung: Wahrscheinlich ist Vockerode-Dinkelberg gemeint (in der Nähe von Frankershausen/Eschwege). Die Schreibweise endet im Original auf ein hartes "d" oder "dt".
              • Datum: 17. Juli 1742.
              • Ort/Zeremonie: In der Betstunde getraut ("cop." = copulirt).
              Zusammenfassung der Familiendaten
              • Ehemann: Christoph Lange (Beruf: Hufschmied-Meister)
              • Ehefrau: Barbara Elisabeth Roß (aus Vockerode)
              • Heiratsdatum: 17. Juli 1742
              Zuletzt geändert von JeLa; 23.12.2025, 10:20.

              Kommentar

              • tomberg
                Benutzer
                • 13.12.2019
                • 13

                #67
                Ja es ist schon sehr überraschend was möglich ist.

                Wichtig ist auch die Media Resolution auf High zu setzen, nur die Textausschnitte hochzuladen die relveant sind und ein guten Prompt verwenden
                1. Transkribiere ALLE Einträge auf der Seite vollständig.
                2. Wenn du unsicher bist, erfinde nichts, sondern markiere die Stelle mit [unleserlich].
                3. Bewahre die Originalstruktur und -formatierung
                4. Behalte deutsche Zeichen (ä, ö, ü, ß) exakt bei. Wenn ein Zeichen unleserlich ist, schreibe [?].


                image.png
                Zuletzt geändert von tomberg; 24.12.2025, 22:13.

                Kommentar

                • Pommerellen
                  Erfahrener Benutzer
                  • 28.08.2018
                  • 2164

                  #68
                  Hallo,

                  ja, die Beispiele sind überzeugend.
                  Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, bin aber etwas skeptischer nach der Anfangseuphorie geworden.
                  • Warum? Die Chatbots lernen mit meinen Daten, besonders wenn ich mehrstufig vorgehe. Verbessern, neu übersetzten etc. Das ist zunächst positiv, die nächsten Übertragungen werden vom Inhalt besser. z.B. Stadtnamen werden korrekt gelesen, Abkürzungen nicht mehr falsch übertragen ...
                  • Und dann kommen die kleinen Hinweise oder Anmerkungen, zunächst ganz hilfreich zum Verständnis oder Zuordnung. wie auch bei #66
                  • In der nächsten Stufe habe ich dann ein vermeidlich perfektes Resultat wären da nicht eigenmächtige Ergänzungen im Text die da gar nicht stehen. Hinzugefügte Worte sind noch ok doch immer mehr Hinweise die das Original verfälschen stören da schon.
                  • In der letzten beobachteten Stufe werden jetzt sehr frei auch Personennamen geändert, da der Bot z.B. vermutet das die Urkunde aus polnischer Zeit stammt und die Vor- und Nachnamen nach Lust und Laune auf ein heutiges Polnisch ändert, obwohl so in der Urkunde nicht geschrieben. Zudem werden Verwandtschaftsverhältnisse ergänzt die dort nicht stehen. Schwiegermutter oder Stiefmutter sind schon unterschiedliche Informationen. Zudem werden jetzt vermehrt Hilfen angeboten, wie ich sollte bzgl. der Familie X mal wie Wiki schauen etc. Alles ganz nett, doch es lenkt Zusehens ab.
                  Und was wieder deutlich wird, ich zahle mit meinen Daten. Mal sehen wann ich Hinweise aus meinen "eingereichten" Urkunden erhalte.

                  Alles im Allen ein tolles Werkzeug ohne das mir Erkenntnisse verschlossen geblieben wären.
                  Noch eine kleine Anmerkung zu Schluss: Die Digitalisierung erhöht die Geschwindigkeit enorm nimmt aber auch einen Teil der Charmes der bisherigen Forschung. Was gibt es noch zu tun
                  wenn die AI in 5 - 10 Jahren alle Archive durchgescannt hat und das Ergebnis auf Knopfdruck vorliegt. Oder sind wir im Datendschungel gefangen von unzähligen falschen Stammbäumen und kleinen Fehlern? Werden Ancestry und Co die Daten ändern bzw. bereinigen? Mir werden heute schon zu einzeln Personen in meinem Stammbaum bis zu 10 unterschiedliche Versionen präsentiert.

                  Viele gute Grüße und ein Frohes Weihnachtsfest

                  Kommentar

                  • jebaer
                    Erfahrener Benutzer
                    • 22.01.2022
                    • 4554

                    #69
                    Sprach nichr schon der alte Wallenstein: "Spaß muss sein ..."?
                    Dachte ich mir vorhin auch, und habe ChatGPT mit einer Frage konfrontiert, die mich gelegentlich bei der Lektüre von Heiratseinträgen in Kirchenbüchern beschäftigt:

                    "Kannst Du mir erklären, was das Wort Trikel bedeutet?"

                    Antwort ChatGPT:
                    "Das Wort „Trikel“ ist eher selten und kein gängiger Begriff im Deutschen. Es könnte sich dabei um eine Abwandlung oder ein regionales Wort handeln. Wenn du dich auf „Trike“ beziehst, dann ist das ein Begriff aus dem Bereich der Fahrzeuge und bedeutet ein dreirädriges Motorrad oder ein Fahrzeug, das aussieht wie ein dreirädriges Fahrrad. Manchmal wird „Trike“ auch als Kurzform für „Tricycle“ (Dreirad) genutzt.

                    Falls du etwas anderes mit „Trikel“ meinst oder wenn es aus einem speziellen Kontext kommt, lass es mich wissen, und ich versuche, genauer darauf einzugehen!"

                    Ich:
                    "Ich meine, das Wort gelegentlich in Zusammenhang mit Traumata gelesen zu haben."

                    ChatGPT:
                    "Ah, jetzt verstehe ich, was du meinst! Wenn du das Wort „Trikel“ im Zusammenhang mit Traumata gehört hast, könnte es sich um einen Begriff aus der Traumaforschung oder Psychotherapie handeln, aber das Wort „Trikel“ ist in diesem Zusammenhang auch nicht weit verbreitet. Möglicherweise handelt es sich um eine Abkürzung, ein Fachbegriff oder ein spezifisches Konzept, das in bestimmten therapeutischen Ansätzen verwendet wird.

                    Es gibt zum Beispiel das Konzept des „Traumatischen Stress“ oder der „Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)“, und oft tauchen Begriffe auf, die spezifisch für bestimmte Behandlungsmethoden oder Theorien sind. Vielleicht handelt es sich um ein spezielles Modell oder eine Bezeichnung, die in einer bestimmten Richtung von Traumatherapie verwendet wird.

                    Falls du mehr über das Thema Trauma und Traumafolgen erfahren möchtest, kann ich dir allgemeine Infos zu den Auswirkungen von Traumata und wie sie behandelt werden, geben. Magst du etwas mehr dazu erzählen, wo du das Wort gesehen hast?"

                    Ich:
                    "Es waren auf jeden Fall ältere Texte, evtl. im Zusammenhang mit Kirche."

                    ChatGPT:
                    "Ah, das hilft, das einzuordnen! Wenn du das Wort „Trikel“ in älteren Texten, besonders im Zusammenhang mit der Kirche oder religiösen Themen, gehört hast, könnte es sich um ein altes oder seltenes Wort handeln, das in bestimmten historischen oder theologischen Kontexten verwendet wurde. Möglicherweise bezieht sich „Trikel“ auf etwas, das mit religiösen Praktiken, Begriffen aus der Bibel oder theologischen Konzepten zusammenhängt.

                    Es gibt in der Geschichte der Kirche viele Begriffe, die nicht mehr oft gebraucht werden oder heute weniger bekannt sind. Es könnte sein, dass „Trikel“ in früheren Zeiten eine spezielle Bedeutung hatte, vielleicht im Zusammenhang mit spirituellen oder psychologischen Konzepten, die mit Trauma und Heilung zu tun hatten.

                    Ein ähnliches Phänomen findet man bei Wörtern wie „Huldigung“, „Buße“ oder „Sühne“, die in alten religiösen Texten in einem anderen Kontext gebraucht werden, aber heute nicht mehr häufig in der Alltagssprache vorkommen.

                    Hast du vielleicht ein bestimmtes Zitat oder eine Textstelle im Kopf? Wenn es sich um ein altes, religiöses Wort handelt, könnte es auch mit Begriffen aus der mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Kirchengeschichte zusammenhängen, die wir heute nicht mehr so oft hören. Wenn du mir mehr Details gibst, kann ich genauer nachforschen, was gemeint sein könnte!"

                    Ich, in der Hoffnung auf Erlösung:
                    "Kann es sein, dass unter dem Begriff Heiratseinträge zusammengefasst wurden?"

                    ChatGPT:
                    "Ja, das könnte gut sein! Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, dass das Wort „Trikel“ in älteren kirchlichen oder historischen Texten eine spezifische Bedeutung hatte, die mit Heiratseinträgen oder anderen kirchlichen Aufzeichnungen zu tun hat.

                    In älteren Zeiten, besonders im Mittelalter und der frühen Neuzeit, war die Kirche die zentrale Institution, die viele gesellschaftliche Ereignisse und rechtliche Handlungen aufzeichnete, darunter auch Ehen, Geburten und Todesfälle. In diesem Zusammenhang gab es unterschiedliche Begriffe und Formulierungen, die wir heute kaum noch kennen. Es könnte sein, dass „Trikel“ ein alter Begriff für eine Sammlung von Einträgen oder Aufzeichnungen war, speziell von Heiraten oder Eheschließungen.

                    Das Wort könnte also auf eine Art Protokoll oder Register hinweisen, das von der Kirche geführt wurde, um die Heiratseinträge festzuhalten. In vielen alten Kirchenbüchern wurden Eheschließungen, Taufen und Beerdigungen sorgfältig aufgezeichnet. Der Begriff „Trikel“ könnte aus einer Zeit stammen, in der noch keine standardisierten Begriffe wie „Standesamt“ existierten, und die Kirche als einzig autorisierte Instanz für solche Einträge fungierte.

                    Es gibt auch in anderen alten kirchlichen oder amtlichen Kontexten Begriffe wie „Taufregister“ oder „Trauungsbuch“, aber das spezifische Wort „Trikel“ ist in diesem Zusammenhang wirklich ein sehr interessanter Punkt.

                    Falls du weitere Details oder einen genaueren Kontext hast, aus dem dieser Begriff stammt, könnte ich noch tiefer nachforschen. Andererseits könnte es auch hilfreich sein, in der Literatur zur Kirchengeschichte oder alten Kirchenbüchern nachzusehen, ob dieser Begriff tatsächlich so verwendet wurde."

                    Ich:
                    "Kannst Du das überprüfen?"

                    ChatGPT:
                    "Leider habe ich keinen direkten Zugriff auf spezifische historische Archive oder Datenbanken, um den Begriff „Trikel“ in alten kirchlichen oder historischen Texten zu überprüfen. Allerdings kann ich dir ein paar Wege empfehlen, wie du selbst auf die Suche nach dem Begriff gehen könntest:
                    1. Kirchenarchive und Genealogische Datenbanken: Falls du in historischen Kirchenbüchern oder genealogischen Aufzeichnungen nach diesem Begriff suchen möchtest, könntest du auf Webseiten wie Ancestry, MyHeritage, oder Archion (eine Plattform für Kirchenbücher) nach Heiratseinträgen oder anderen Aufzeichnungen suchen, die in alten Kirchenarchiven geführt wurden. Manche dieser Plattformen bieten auch die Möglichkeit, alte Begriffe zu entschlüsseln und zu erklären.
                    2. Historische Wörterbücher: Du könntest ein historisches Wörterbuch der deutschen Sprache (z.B. das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm) konsultieren, das viele alte Begriffe und deren Bedeutungen aus vergangenen Jahrhunderten verzeichnet. Oft sind in solchen Wörterbüchern auch spezielle kirchliche und gesellschaftliche Begriffe enthalten, die heute nicht mehr gebräuchlich sind.
                    3. Fachliteratur zur Kirchengeschichte: Bücher oder Aufsätze zur Kirchengeschichte, speziell zur Praxis der Kirchenbuchführung im Mittelalter oder der frühen Neuzeit, könnten auch Aufschluss über solche Begriffe geben. Bibliotheken oder digitale Archive von Universitäten bieten oft Zugang zu Fachliteratur, die sich mit solchen Themen beschäftigt.
                    4. Online-Archive der Kirchen: In vielen Ländern haben Kirchenarchive ihre Bestände digitalisiert, sodass du auch dort nach alten Kirchenbüchern suchen kannst. Auch hier könnte der Begriff in einem bestimmten Kontext verwendet worden sein.

                    Wenn du selbst eine spezifische Quelle oder einen Text hast, in dem „Trikel“ auftaucht, wäre es auch hilfreich, diese zu betrachten, um zu sehen, wie der Begriff im Originalzusammenhang verwendet wird. Das könnte helfen, mehr Klarheit darüber zu gewinnen.

                    Falls du möchtest, kann ich dir auch helfen, bestimmte Themen oder Begriffe aus der Kirchengeschichte zu recherchieren!"

                    ​Ich:
                    "Lektürevorschlag: https://wiki.genealogy.net/Kirchenbuch"

                    ChatGPT:
                    "Das ist ein großartiger Lektürevorschlag! Die Seite, die du angegeben hast – „Kirchenbuch“ auf GenWiki – ist tatsächlich eine ausgezeichnete Quelle für Informationen über Kirchenbücher und ihre Bedeutung in der Genealogie und Historie. Hier sind einige Punkte, die auf dieser Seite und in ähnlichen Quellen hilfreich sein könnten: Kirchenbuch und seine Bedeutung in der Genealogie
                    1. Kirchenbuchführung: In früheren Jahrhunderten wurden Kirchenbücher von den Kirchen geführt, um religiöse Zeremonien wie Taufen, Eheschließungen und Beerdigungen zu dokumentieren. Diese Aufzeichnungen sind oft eine der wichtigsten Quellen für die Ahnenforschung, da Standesämter noch nicht existierten oder erst viel später eingeführt wurden.
                    2. Heiratseinträge: In den Kirchenbüchern wurden Heiratseinträge oft detailliert festgehalten. Diese beinhalteten Informationen über die Braut und den Bräutigam, deren Herkunft, das Datum der Eheschließung und manchmal auch spezielle Bemerkungen zu den Umständen der Heirat.
                    3. Genealogische Bedeutung: Kirchenbuchdaten sind essenziell für die Familienforschung, besonders in Gebieten und Epochen, wo keine Zivilstandsregister existierten. Die genauen Begriffe, die in diesen alten Kirchenbüchern verwendet wurden, können je nach Region und Zeit variieren, was es schwierig machen kann, alte Einträge zu entschlüsseln.
                    Zum Begriff „Trikel“


                    Auf dieser Seite ist der Begriff „Trikel“ nicht direkt erwähnt, aber es ist durchaus denkbar, dass er sich auf eine bestimmte Form der Erfassung oder Sammlung von Heiratseinträgen beziehen könnte – vielleicht in einer speziellen Region oder zu einer bestimmten Zeit. Die Seite bietet aber viele nützliche Hinweise zur Bedeutung von Begriffen in alten Kirchenbüchern.

                    Ich würde dir empfehlen, die GenWiki-Seite durchzusehen und zu überprüfen, ob sie weitere spezifische Begriffe oder Erklärungen bietet, die im Zusammenhang mit alten Aufzeichnungen und Heiratseinträgen stehen.

                    Falls du dabei auf weitere Fragen oder Unklarheiten stößt, stehe ich dir gerne zur Verfügung, um dir zu helfen!"

                    Hier wurd's mir dann doch zu stumpf - und zugegeben, meine Fragestellung war leicht hinterhältig.


                    LG und frohes Rest-Fest, Jens

                    p.s.: Ich möchte lieber nicht wissen, was diese Blödelei an Energie gekostet und an CO2 in die Atmosphäre gepustet hat!

                    Zuletzt geändert von jebaer; 26.12.2025, 21:39.
                    Am besde goar ned ersd ingnoriern!

                    Kommentar

                    • hhb55
                      Erfahrener Benutzer
                      • 07.04.2014
                      • 2231

                      #70
                      Hallo, meine Energie neigt sich heute langsam dem Ende zu!

                      Ich habe den Begriff unter Nennung des Zusammenhangs mit Kirchenbüchern einmal „Gemini“ unterbreitet!
                      Hier das entsprechende Ergebnis:



                      Es ist absolut faszinierend, in alten Kirchenbüchern zu stöbern! Die Begriffe dort sind oft ein Fenster in eine ganz andere soziale und rechtliche Welt.

                      Wenn Sie in Heiratsmatrikeln auf den Begriff Trikel (oder auch Trückel, Trickel) stoßen, handelt es sich meist um eine regionale lautliche Abwandlung oder Verschleifung des Wortes Matrikel.

                      Hier sind die Details zu diesem Begriff im genealogischen Kontext:

                      1. Die Herkunft: Von der Matrikel zum Trikel

                      Das Wort stammt vom lateinischen matricula (Stammrolle, öffentliches Verzeichnis). In der Mundart vieler Regionen wurde das Wort verkürzt:

                      • Ma-trikel \rightarrow Trikel.

                      • In Kirchenbüchern meint es schlicht das Verzeichnis oder das Register selbst.

                      2. Die Bedeutung im Heiratseintrag

                      Wenn der Begriff direkt im Eintrag steht (z. B. "laut Trikel" oder "in den Trikel eingeschrieben"), kann das zweierlei bedeuten:

                      • Das Register an sich: Es ist der formale Vermerk, dass die Trauung ordnungsgemäß in das Eheregister eingetragen wurde.

                      • Die Gebühr (Trikelgeld): Oft war mit der Eintragung in die Matrikel eine Gebühr verbunden. Wenn dort steht "hat den Trikel bezahlt", ist damit die Verwaltungsgebühr für die Trauung und deren Beurkundung gemeint.

                      3. Regionale Besonderheiten

                      Der Begriff "Trikel" ist besonders im süddeutschen Raum (Bayern, Baden-Württemberg) sowie in Teilen Österreichs und der Schweiz in älteren Quellen verbreitet. In norddeutschen Kirchenbüchern findet man eher Begriffe wie Protokoll oder schlicht Register.

                      Verwechslungsgefahr: Ein zweiter Begriff

                      Nur um sicherzugehen, dass keine Verwechslung vorliegt: Es gibt im bäuerlichen Kontext auch den Begriff Trischl oder Drischel (für den Dreschflegel). Dieser taucht in Kirchenbüchern aber fast nur bei Berufsbezeichnungen ("Drescher") auf, nicht als Bezeichnung für den Akt der Heirat oder das Buch selbst.

                      Ein Tipp für Ihre weitere Recherche:

                      Achten Sie darauf, ob vor oder nach dem Wort "Trikel" Zahlen stehen. Oft sind dies Verweise auf Seitenzahlen in anderen Registern (z. B. vom Verkündbuch in das Traubuch).

                      Sollten Sie ein Foto oder ein Transkript des Satzes haben, in dem das Wort vorkommt, schaue ich mir den Kontext gerne genauer an.


                      Nicht nur gefühlt eine deutlich fundiertere Antwort! Oder?

                      Schöne Weihnacht wünscht gehabt zu haben!😉

                      Hans-Hermann

                      Kommentar

                      • Mond
                        Erfahrener Benutzer
                        • 28.04.2024
                        • 101

                        #71
                        Also ich habe mit KI sehr negative Erfahrungen gemacht. Zum Testen habe ich alte Dokumente auslesen lassen, die ich selbst bereits entziffert hatte und auch solche die ich problemlos lesen konnte. ChatGPT hat unentwegt Dinge hinzuerfunden, gelogen und Falschbehauptungen aufgestellt. Für mich ist das vollkommen nutzlos, da ich schließlich möglichst präzise arbeiten möchte und nicht irgendeinen Firlefanz mit in meine Unterlagen aufnehmen möchte.

                        Das Schlimme dabei ist, das ChatGPT & Co. das mit einem solchen Selbstbewusstsein tun und mit einer solchen Überzeugung, dass die Antworten oft plausibel wirken. Für mich wäre es ein Zumüllen meiner Daten. So wie ich keine Online-Stammbäume mit aufnehme ohne zu jeder Person ein Dokument zu haben, so nehme ich auch nichts von KI auf.

                        Lediglich für Übersetzungen im E-Mail-Verkehr z.B. mit Polen verwende ich es, da meine polnischen Freunde meist nichts mit dem Ahnenforschungsvokabular anfangen können.
                        🌒🌓🌔🌕🌖🌗🌘

                        Kommentar

                        • tomberg
                          Benutzer
                          • 13.12.2019
                          • 13

                          #72
                          Wie gesagt bitte kein ChatGPT dafür verwenden.
                          Nur Gemini 3 Pro kann mit Ahnenforschung umgehen und alte Dokumente lesen bzw zu den korrekten Kirchebüchern hinführen
                          Entweder über die offizielle gemini.google.com Seite und da explizit Pro auswählen

                          Oder kostenlos über AIStudio


                          Wichtig ist auch die Media Resolution auf High zu setzen, nur die Textausschnitte hochzuladen die relveant sind und ein guten Prompt verwenden
                          Code:
                          1. Transkribiere ALLE Einträge auf der Seite vollständig.
                          2. Wenn du unsicher bist, erfinde nichts, sondern markiere die Stelle mit [unleserlich].
                          3. Bewahre die Originalstruktur und -formatierung
                          4. Behalte deutsche Zeichen (ä, ö, ü, ß) exakt bei. Wenn ein Zeichen unleserlich ist, schreibe [?].
                          Zuletzt geändert von tomberg; 29.12.2025, 10:18.

                          Kommentar

                          Lädt...