KI und Ahnenforschung

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  • vinzenta
    Erfahrener Benutzer
    • 06.09.2009
    • 506

    #1

    KI und Ahnenforschung

    Hallo Zusammen,

    ich nutze seit ein paar Wochen zur Unterstützung ChatGPT bei meiner Forschung. Ich bin leider nicht so gut im Entziffern der KB Einträge - da kann die KI helfen. Allerdings mit großer Vorsicht und viel Kontrolle, aber es hat mir schon ein paar Mal einen Denkanstoß gebracht.

    Zudem nutze ich es ähnlich wie Google und bin mit den Ergebnissen ganz zufrieden.

    Habt ihr KI auch schon verwendet?

    VG Vinz.
    FN Sdunek/Zdunek
    FN Bergmann (Kr. Höxter)
    FN Wittmann (Kr. Höxter)
    FN Volkhausen (Kr. Höxter)
    FN Marcus (Kr. Höxter)
    FN Barnick (Pommern/Posen)
    FN Pechmann (Berlin)
  • Hey
    Erfahrener Benutzer
    • 28.07.2024
    • 127

    #2
    Hallo vinzenta,

    ich selbst bin keinesfalls erfahren in Ahnenforschung und brauche daher ab und zu Hilfe beim Trankribieren. Dabei hilft mir persönlich transkribus, was meiner Meinung nach besser funktioniert, weil es speziell auf alte Schrift trainiert wurde.

    Gruß,
    hey

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    • hschmauck
      Erfahrener Benutzer
      • 15.06.2023
      • 1736

      #3
      Hallo Vinz,

      ich benutzte immer wieder mal Transkribus. Funktioniert je nach Handschrift und Scanqualität von perfekt bis gar nicht.


      VG
      Heiko

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      • DerStefan
        Benutzer
        • 08.02.2022
        • 60

        #4
        Habe gestern versucht, mit ChatGPT zu transkribieren, was überhaupt nicht bzw. nur sehr schlecht geklappt hat. Was ChatGPT nicht korrekt "lesen" kann, ersetzt es einfach stupide mit ausgedachtem Text. Bei ein und demselben zu übersetzenden Text kamen mehrere völlig unterschiedliche Ergebnisse bei raus. Also zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfehlenswert.

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        • Basil
          Erfahrener Benutzer
          • 16.06.2015
          • 2603

          #5
          Moin Vinz.,

          ich vermute ja, damit ChatGPT einen KB-Eintrag transkribieren kann, muss man ein Bild des Eintrags hochladen.
          Aber wie? Wenn ich auf chatgpt.com auf das Klammersymbol gehe, steht da "Dateien anhängen ist nicht verfügbar".

          Kannst du bitte dein Vorgehen beschreiben? Hängt das z.B. vom Modell (auf zuvor verlinkter Seite GPT-4o mini) ab?

          Grüße von Basil
          Zimmer: Oberlausitz und Dresden; Stephanus: Zittau, Altenburg und Ronneburg
          Raum Zittau: Heidrich, Rudolph
          Erzgebirge: Uhlmann, Lieberwirth, Gläser, Herrmann
          Burgenlandkreis: Wachtler, Landmann, Schrön


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          • vinzenta
            Erfahrener Benutzer
            • 06.09.2009
            • 506

            #6
            Zitat von Basil
            Moin Vinz.,

            ich vermute ja, damit ChatGPT einen KB-Eintrag transkribieren kann, muss man ein Bild des Eintrags hochladen.
            Aber wie? Wenn ich auf chatgpt.com auf das Klammersymbol gehe, steht da "Dateien anhängen ist nicht verfügbar".

            Kannst du bitte dein Vorgehen beschreiben? Hängt das z.B. vom Modell (auf zuvor verlinkter Seite GPT-4o mini) ab?

            Grüße von Basil
            Ich klicke (rechte Maustaste) auf kopieren und dann im Chat auf einfügen bzw. nehem STRG+c/v.

            Ob das vom Modell abhängt kann ich dir leider nicht ssagen.
            FN Sdunek/Zdunek
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            FN Volkhausen (Kr. Höxter)
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            FN Barnick (Pommern/Posen)
            FN Pechmann (Berlin)

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            • JeLa
              Erfahrener Benutzer
              • 30.12.2018
              • 127

              #7
              Zitat von Basil
              Moin Vinz.,

              ich vermute ja, damit ChatGPT einen KB-Eintrag transkribieren kann, muss man ein Bild des Eintrags hochladen.
              Aber wie? Wenn ich auf chatgpt.com auf das Klammersymbol gehe, steht da "Dateien anhängen ist nicht verfügbar".

              Kannst du bitte dein Vorgehen beschreiben? Hängt das z.B. vom Modell (auf zuvor verlinkter Seite GPT-4o mini) ab?
              Hallo,

              nach meinem Kenntnisstand geht das derzeit nur mit mindestens ChatGPT Plus und nur bei der Verwendung der Modelle GPT-4o und o1. Es sollte egal sein, ob man die Dateien über die Funktion "Dateien anhängen" (Klammer-Symbol) hochlädt oder über die Zwischenablage (copy & paste) einfügt. Da ich ein ChatGPT Plus Abo habe, kann ich das nicht für die kostenfreie Version nachvollziehen. Soweit ich aber weiß, ist es mit der kostenfreien Version in dem dort verfügbaren Modell ChatGPT-3.5 nicht möglich. Das kann sich aber alles jederzeit ändern, denn da ist ja sehr viel Dynamik zu verzeichnen.
              Zuletzt geändert von JeLa; 11.01.2025, 09:16.

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              • gki
                Erfahrener Benutzer
                • 18.01.2012
                • 5206

                #8
                Na, paß aber auf, daß Dir nicht https://www.genealogie-93-generationen.eu aufgebunden wird.
                Gruß
                gki

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                • hessischesteirerin
                  Erfahrener Benutzer
                  • 08.06.2019
                  • 1634

                  #9
                  ich hatte mehrere Workshops bei einem Professor bzg Forschung und Transkribieren alter Texte.
                  Er sagt immer, ChatGPT ist ein Diener, den wir kontrollieren müssen.

                  Ich halte davon gar nichts. Natürlich ist es für ChatGPT einfach, alte Texte bekannter Schriftsteller zu transkribieren - sein Beispiel war Goethe. Aber die Schriften unserer Pfarrer und Amtsmänner kennt das Programm nicht, es muss diese Schrift erst erlernen und ich habe es mehrmals ausprobiert - es kam meist Kauderwelsch raus und die Kontrolle hat länger gedauert, wie selbst am Text zu sitzen. Dasselbe habe ich bei Transkrbus... Texte, die mit diesen Programmen transkribiert wurden, enthalten viele Fehler, da wird aus dem FN Heller schnell Keller und schwupp, hat plötzlich die falsche Person Rom entdeckt.

                  Ich habe auch getestet, wer ich bin und habe ChatGPT gefragt die Antwort: Sigrun ist Restauratorin der Kirche ihres Heimatdorfes.
                  Die aus dem Netz gezogenen Daten kamen zu diesem Ergebnis. Die Kirche wurde 1739 erbaut (anstatt 1720) und es waren noch einige andere Fehler enthalten

                  Ich glaube, für unsere Zwecke darf man diese Programme nur als Hilfsmittel nutzen, aber auch dann sollte man kontrollieren, ob das wirklich stimmt, was ChatGPT so von sich gibt

                  Kommentar

                  • Basil
                    Erfahrener Benutzer
                    • 16.06.2015
                    • 2603

                    #10
                    Zitat von JeLa

                    Hallo,

                    nach meinem Kenntnisstand geht das derzeit nur mit mindestens ChatGPT Plus und nur bei der Verwendung der Modelle GPT-4o und o1. Es sollte egal sein, ob man die Dateien über die Funktion "Dateien anhängen" (Klammer-Symbol) hochlädt oder über die Zwischenablage (copy & paste) einfügt. Da ich ein ChatGPT Plus Abo habe, kann ich das nicht für die kostenfreie Version nachvollziehen. Soweit ich aber weiß, ist es mit der kostenfreien Version in dem dort verfügbaren Modell ChatGPT-3.5 nicht möglich. Das kann sich aber alles jederzeit ändern, denn da ist ja sehr viel Dynamik zu verzeichnen.
                    Moin JeLa,

                    vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mich inzwischen bei ChatGPT registriert und kann nun berichten, dass die Gratis-Version das Model GPT-4o mini verwendet und Datei-Uploads eingeschränkt möglich sind. Ich habe auch ein paar Versuche mit Schrifterkennung gemacht. Überwiegend bekam ich Antworten, dass es Probleme mit der Sprachunterstützung für Deutsch gäbe oder die Umgebung zurückgesetzt wurde. Und wenn's mal klappte, war das Ergebnis bescheiden.

                    Grüße von Basil
                    Zimmer: Oberlausitz und Dresden; Stephanus: Zittau, Altenburg und Ronneburg
                    Raum Zittau: Heidrich, Rudolph
                    Erzgebirge: Uhlmann, Lieberwirth, Gläser, Herrmann
                    Burgenlandkreis: Wachtler, Landmann, Schrön


                    Kommentar

                    • Garfield
                      Erfahrener Benutzer
                      • 18.12.2006
                      • 2224

                      #11
                      Hallo

                      Meines Wissens ist ChatGPT auf Sprachausgabe spezialisiert. Was gut funktioniert, ist das Zusammenfassen oder Neuschreiben von Texten und Informationen. Ich habe testweise mal Vorschläge für den Titel eines Kunstwerkes und Sprüche zu einem bestimmten Thema ausgeben lassen. Das hat recht gut funktioniert. Was CHatGPT gar nicht kann, ist wissenschaftliches Arbeiten und Quellenangaben. Selbst wenn man eine Quellenangabe erzwingt, werden dabei unter Umständen sogar Quellen erfunden, nur damit welche angegeben werden können. Oder sie werden sinnlos repetiert usw. Ein guter Test dazu im von mir besuchten Kurs war "Nenne mir 10 Lieder zum Thema Liebe". Schon da wurden mehreren Lieder einfach erfunden. Der Kurs war allerdings noch mit ChatGPT 3.5.

                      Für die Transkription von Handschriften sollte tatsächlich eher Transkribus verwendet werden. Diese Software gibt es schon länger und wird auch von Universitäten trainiert. Aber jede KI ist natürlich nur so gut wie ihr Übungsmaterial - und da ist das problem für Ahnenforscher: wir arbeiten mit so unterschiedlichen Handschriften, dass das Ergebnis nie perfekt sein kann. Aber als Hilfsmittel können wir es mit Vorsicht durchaus nutzen, finde ich.
                      Ich meine, man kann Transribus auch korrigieren, wenn man den Text selbst besser lesen kann. Damit trainiert man dann die Software besser auf die vorliegende Handschrift. Leider konnte ich auf der Webseite nicht viel hilfreiches dazu finden. Am ehsten noch das hier: Händisch Transkribieren

                      Viele Grüsse von Garfield

                      Kommentar

                      • Juergen789
                        Erfahrener Benutzer
                        • 28.08.2021
                        • 480

                        #12
                        Hallo liebe Ahnenforscher
                        habe folgenden Text im Anhang mal bei Transkribus probiert, aber keine Transkription erhalten.
                        habe hier auch irgendwo mal gesehen, dass der Hintergrund verändert werden kann, so dass die Schrift
                        deutlicher hervorsticht.
                        Bitte um eure Vorschläge.

                        Den Anfang Kaninchen noch gut lesen

                        Herzliche Grüße aus Brandenburg sendet dir dein



                        Danke euch für eure Unterstützung!
                        Angehängte Dateien
                        Zuletzt geändert von Juergen789; 25.12.2025, 11:51.

                        Kommentar

                        • hhb55
                          Erfahrener Benutzer
                          • 07.04.2014
                          • 2236

                          #13
                          Hallo und Frohe Weihnachten Jürgen!

                          Ich gebe dir einfach mal das Ergebnis das ChatGPT geliefert hat.
                          Es ist ganz ganz einfach die Kopie des ersten Ergebnisses.

                          Grüße

                          Hans-Hermann

                          “Oh ja – das ist wirklich eine knifflige, aber spannende Karte 🙂

                          Ich habe das Foto gerade technisch verbessert (Kontrast + Schärfe), damit die Bleistiftschrift etwas besser hervortritt. Du siehst oben jetzt die optimierte Version.



                          Was man

                          ansatzweise

                          lesen kann (mit Vorbehalt!)



                          Die Schrift ist sehr blass und teilweise beschädigt, aber ein paar Dinge lassen sich vorsichtig vermuten:


                          Obere Zeile (relativ klar):

                          👉 „Herzliche Grüße aus …“

                          Danach folgt sehr wahrscheinlich ein Ortsname, der leider stark verblasst ist. Das Wort sieht kurz aus, evtl. ein Orts- oder Badeortname.


                          Mittlerer Teil:

                          Hier scheint ein klassischer Kartentext zu stehen, etwa im Stil von

                          👉 „… sende ich Dir …“

                          👉 „… wir sind gut …“ oder „… gut angekommen …“


                          Das passt gut zu Postkarten um 1900–1930.


                          Untere Zeilen (Unterschrift):

                          Ganz unten sieht es nach einer Unterschrift aus, evtl. ein Vorname + Nachname.

                          Ich meine etwas wie

                          👉 „Dein …“ oder „Deine …“

                          und darunter ein Name – leider nicht sicher genug, um ihn seriös zu raten.


                          Poststempel
                          Rechts ist ein runder Stempel sichtbar mit:
                          • „BR… DENB…“ (vermutlich Brandenburg oder Bremen – schwer zu sagen)
                          • eine Jahreszahl, die wie 19.. aussieht (erste Hälfte 20. Jh.)


                          Wie wir weiterkommen könnten



                          Wenn du magst, können wir:
                          1. gezielt einzelne Wörter untersuchen (z. B. nur die erste Zeile stark vergrößern)
                          2. Rückseite / Adressseite anschauen – die ist oft besser lesbar
                          3. den Text paläografisch vergleichen (typische Formulierungen der Zeit)


                          Gerade wenn das in deine Familienforschung passt, lohnt sich das Dranbleiben sehr – solche Karten sind oft kleine Goldstücke ✨

                          Sag mir einfach, wie wir als Nächstes vorgehen sollen.“
                          9D1C948F-D7CF-44B0-BC51-446C2BCD4A28.png
                          Zuletzt geändert von hhb55; 25.12.2025, 13:41.

                          Kommentar

                          • Martina Rohde
                            Erfahrener Benutzer
                            • 13.04.2012
                            • 5005

                            #14
                            ... sendet Dir Deine treue Freundin.....

                            Viele Grüße
                            sendet Luise

                            ich glaube in der Mitte noch was mit Bruno R...schüßel zu raten...

                            Kommentar

                            • JeLa
                              Erfahrener Benutzer
                              • 30.12.2018
                              • 127

                              #15
                              Hallo,

                              mit einer kontrastreicheren Version des ersten Scans von Juergen789 hat mir Google Gemini 3 Pro folgendes Ergebnis geliefert:

                              Das Dokument ist stark verblasst und weist erhebliche Wasserschäden auf, was die Transkription schwierig macht. Es handelt sich um die alte deutsche Kurrentschrift (auch „Sütterlin“ genannt, je nach genauem Zeitraum).

                              Hier ist die bestmögliche Entzifferung dessen, was noch sichtbar ist:

                              Transkription:
                              Herzliche Grüße aus Brandenburg / H. [Havel] sendet Dir Deine liebe Sch[wester?] [bitte?] grüße [auch?] [... unleserlich: evtl. Onkel Fritz?] [... unleserlich: evtl. herzlichst ...] [Deine] Luise und [Wenzel?]

                              Anmerkungen zur Analyse:
                              • Zeile 1-2: „Herzliche Grüße aus Brandenburg“ ist anhand der charakteristischen Buchstabenbögen und des Poststempels rechts („BRANDENB...“) sehr sicher zu identifizieren. Das Kürzel hinter Brandenburg sieht aus wie „/ H.“, was für „an der Havel“ stehen dürfte.
                              • Zeile 3: Beginnt mit einem langen „s“ -> „sendet“. Danach „Dir Deine liebe...“. Das letzte Wort beginnt mit „Sch“ und könnte „Schwester“ oder „Schwägerin“ heißen, bricht aber im verblassten Bereich ab.
                              • Mittelteil: Hier hat die Feuchtigkeit die Tinte fast vollständig ausgewaschen. Fragmente wie „bitte grüße“ oder Namen sind zu erahnen, aber spekulativ.
                              • Unterschrift: Der Name „Luise“ ist relativ deutlich (L-u-i-s-e). Darunter steht „und“ sowie ein weiterer Name, der mit einem scharfen Anstrich beginnt (evtl. „Wenzel“, „Menzel“ oder „Heinzel“).

                              Der Poststempel: Er zeigt das Datum „19. 8.“ (19. August). Das Jahr ist leider abgeschnitten.
                              Zuletzt geändert von JeLa; 25.12.2025, 18:52.

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