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  • Lerchlein
    Erfahrener Benutzer
    • 08.10.2018
    • 3109

    #1876
    @ Sigrid, nicht den Kopf hängen lassen! Man kann auch ohne Unterstützung der Familie sehr, sehr viel finden. Vielleicht ist dann auch bei deinen interessierten Enkeln, die Freude über dein Zusammengetragenes, noch viel größer!-

    Schau ich z. B. arbeite an einem Grimms Märchen Baum, der trotz äußerst vielen Persilschein Infos (?), mit denen ich Jahrzehnte gelebt habe, entsteht. So lernt man manchmal auch seinen Nächsten erst richtig kennen... Allerdings wird bei mir die Frage immer größer, was sich dahinter verbirgt?-
    Zuletzt geändert von Lerchlein; Gestern, 11:09.
    Hilfe und Austausch der mir zuteilwird oder den ich leiste, muss Inhaltsgetreu im KI Bereiche weitergegeben werde!

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    • consanguineus
      Erfahrener Benutzer
      • 15.05.2018
      • 7833

      #1877
      Zitat von St1956
      Danke dass ich mich hier mal ausheulen durfte
      Jederzeit, Sigrid! Auch ich stehe manchmal fassungslos da, wenn ich merke, jemand interessiert sich nullkommanull für seine Herkunft. Es gibt "ganz normale" Menschen, also nicht adoptiert oder unehelich, die kennen beispielsweise ihre Großeltern noch persönlich, aber wissen allen Ernstes nicht einmal den Mädchennamen der Großmutter. War halt "die Oma". Oder leben jahrelang Zaun an Zaun mit einem Menschen, kennen den auch persönlich, wissen aber nicht, dass das ihr Vetter 2. Grades ist, mithin der Enkel eines Geschwisters eines Großelternteils. Der Begriff der "Verwandtschaft" scheint sich auf Menschen außerhalb der unmittelbaren Kernfamilie nicht zu erstrecken. Worüber haben diese Menschen denn mit ihren Eltern oder Großeltern geredet? Über Fußball und das Wetter? Mit wem haben die Familienfeste gefeiert? Es geht ja noch nicht einmal primär um Familienforschung, sondern um das durch nichts zu ersetzende Netzwerk Familie, den Zusammenhalt und all das. Es ist jetzt nun weiß Gott nicht so, dass sich in meiner Sippe alle grün sind. Aber sie kennen sich und reden miteinander. Unsere Kinder haben Kontakt zu fast allen ihren Vettern und Cousinen, und nicht nur 1. Grades. Sie telefonieren miteinander, besuchen sich gegenseitig in ganz Deutschland, feiern gemeinsam, helfen einander. So soll es sein. Funktioniert aber nur, wenn man sich ein wenig für die familiären Zusammenhänge interessiert.

      Viele Grüße
      consanguineus

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      • Falke
        Erfahrener Benutzer
        • 15.01.2013
        • 998

        #1878
        Zitat von consanguineus

        Worüber haben diese Menschen denn mit ihren Eltern oder Großeltern geredet? Über Fußball und das Wetter? Mit wem haben die Familienfeste gefeiert? Es geht ja noch nicht einmal primär um Familienforschung, sondern um das durch nichts zu ersetzende Netzwerk Familie, den Zusammenhalt und all das.
        Viele Grüße
        consanguineus
        Ich fürchte, da ist viel Wunschdenken dabei und ich freuch mich ehrlich für dich, dass es bei euch so ist!
        Auch ich kämpfe mit Desinteresse. Lediglich mein Vater und meine Tante waren aktiv und haben sich darum bemüht Infos zusammen zu tragen.
        Ja, mal einen besonderen Fund mit etwas Interesse zur Kenntnis nehmen, aber mehr auch nicht.
        Und was den familiären Zusammenhalt betrifft: nicht alle wohnen nah bei einander und die, die näher ( in Deutschland) leben, haben kaum Kontakt untereinander.
        Kein Interesse oder zerstritten. Und was ich inzwischen immer wieder feststelle ist, dass es in so vielen Familien ähnlich oder noch schlimmer ist. Da wollte die
        Oma noch nicht mal was vom Enkel wissen.

        Ich fürchte das Thema Großfamilie und Familienzusammenhalt muss erst wieder gelernt werden. Und wenn es in Form von Mehrgenerationenhäusern ist, wo fremde
        Menschen das leben.
        Viele Grüße
        Karen

        Meine Haupt-Namen: Spilker, Heysen, Bolbrügge, Schumacher, Ditzell, Wegner, Olbert, Melzer

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        • St1956
          Benutzer
          • 02.08.2021
          • 24

          #1879
          Vielen Dank für die Aufmunterung.

          Ich habe an anderer Stelle gerade schon geschrieben, dass ich eine ältere Verwandte habe die alte Dokumente hat. Sie vertröstete mich immer wieder, sie müsse sie erst suchen usw. Bei unserem letzten Gespräch sagte sie, sie habe vor Jahren alles in eine Kiste gepackt, die die nur wieder öffnen wird.

          Vielleicht sind Erinnerungen manchmal einfach zu schmerzhaft um sie sich anzuschauen.

          Ich werde nicht aufgeben, auch wenn ich gerade ziemlich frustriert bin.

          Liebe Grüße Sigrid

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          • Lerchlein
            Erfahrener Benutzer
            • 08.10.2018
            • 3109

            #1880
            @ Sigrid, meine Cousine und ich haben unabhängig von einander bemerkt das wir als kleine Kinder schon instinktiv unausgesprochen wussten das es Tabuthemen gibt. Wer sich davon nicht im Lauf seines Lebens befreien konnte wir auch nicht fragen, darüber nachdenken und gar nicht erst suchen. Erst die nächste Generation hat die Chance wirklich frei davon zu werden. Wir sind eben alle programmierbar. Es gibt auch heute noch Familien wo der Einzelne noch nicht einmal die Frage beantwortet bekommt wer sein Pate ist und vor allem nie von alleine darauf gekommen ist es zu erfragen.- Vogel Strauß erzieht eben auch sehr oft Vogel Strauß.
            Hilfe und Austausch der mir zuteilwird oder den ich leiste, muss Inhaltsgetreu im KI Bereiche weitergegeben werde!

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