Überleben im Mittelalter
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Hallo Claudia,
noch nie durch südlichen Länder gereist?
Das fand ich noch bemerkenswerter:
Löcher im Boden mit gemauerten Fußabdrücken zum Draufstellen. Wenn man Glück hatte, stand eine Gießkanne daneben.
Außerdem sollen wir mal nicht so Etepetete tun. Ich kann mich an sehr versiffte Autobahntoiletten erinnern.Viele Grüße
August
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.Kommentar
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Ich weiß! Meine knappe Antwort ist auch nicht wissenschaftlich/historisch gemeint und bezog sich im Wesentlichen auf
Wynnes Aussage: Die Kirche war damals viel zu präsent überall.Zuletzt geändert von Verano; 08.11.2018, 14:25.Viele Grüße
August
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.Kommentar
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Dann lieber die gemauerten Fußabdrücke zum Draufstellen, auch gerne in Marmor(z.B. im Pirin-Gebirge in Bulgarien selbst erlebt). - Man braucht zwar ein bisschen Zielgenauigkeit, aber nach einigen Tagen Training klappt es ganz gut...Hallo Claudia,
noch nie durch südlichen Länder gereist?
Das fand ich noch bemerkenswerter:
Löcher im Boden mit gemauerten Fußabdrücken zum Draufstellen. Wenn man Glück hatte, stand eine Gießkanne daneben.
Außerdem sollen wir mal nicht so Etepetete tun. Ich kann mich an sehr versiffte Autobahntoiletten erinnern.
Bei Sturm verwandelten sich die Zeitungspapier-Reste in Flugblätter und kamen zurück.Zitat von FriedrichNebenbei: Selbst wenn man im 20. Jahrhundert noch ein Plumpsklo nutzte, gab es zumindest schon Zeitungen für die Reinigung. Das war ja schon hochmodern!
Wollt' ich für Arschlöcher bequem sein, wäre ich ein Stuhl geworden.(Saltatio Mortis, Keiner von Millionen)
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"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)Kommentar
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Die Autobahntoiletten kenne ich auch noch, dann wirklich lieber den Donnerbalken
Genau, und dann einfach hoffen, dass nicht weiter oben am Bach ein Reh stirbt...
Garfield, kennt jemanden, der jemanden kennt, dem das passiert sei vor ein paar JahrenViele Grüsse von GarfieldKommentar
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Ja genau, es ist definitiv hygienischer als eine Brille, wo man nicht weiß welcher A... vor deinem draufgesessen hat. Es gibt sogar Stehklos, wo man zum Geschäftsabschluß für eine Wasserspülung an einem Seil ziehen konnte wie früher an "normalen" Toiletten, dann kam die Spülung von oben. In dem mir bekannten Fall mußte man allerdings rechtzeitig fliehen, denn die Spülung war null zielgenau, eher Gießkannenprinzip. (Rußland ca. 1992) Ich glaube, das hätte man im Mittelalter auch besser hinbekommen.
Außerdem habe ich nach dem Studium, vor einer "richtigen" Anstellung in einer Gärtnerei gejobbt, wo wir weiter draußen im Gelände einen Holzverschlag hatten, drinnen eine Holzbank mit rundem Loch und drunter gings direkt in den Orkus. Alle Kollegen einschließlich ich haben es überlebt. Das war ca. 1982.
Mich würde vor allem die fehlenden Rechte der Frauen stören. Thema Gewalt in der Ehe.
Ich habe einen Vorfahren, der hat 16huntertnochwas ein Buch geschrieben, ob es vertretbar sei, daß ein Ehemann seine Frau schlägt. Er kam zu dem löblichen Ergebnis, daß dies nicht der Fall sei, aber das hat kurzfristig die Praxis nicht verändert und war für das Mittelalter eh zu spät.
Also Mittelalter ohne mich!!!!
Grüße
GiselaZuletzt geändert von GiselaR; 08.11.2018, 17:57.Grüße GiselaKommentar
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*looooooooooooooooooool* Jetzt habe ich Bilder im Kopf, wie werd ich diese wieder los.Moin Claudia,
endlich mal eine, die die wahren Fakten nennt! Aber das ging ja sowieso schneller, man hatte ja keine Zeitung, die man auf dem stillen Örtchen lesen konnte. Womit haben die sich bloß den Hintern abgewischt?
Nebenbei: Selbst wenn man im 20. Jahrhundert noch ein Plumpsklo nutzte, gab es zumindest schon Zeitungen für die Reinigung. Das war ja schon hochmodern! Da konnte es bei einigen Leuten durchaus passieren, daß der Hintern beim Abwischen am Ende klüger war als der Kopf... Aber ich schweife ab...
Friedrich
Um die Frage zu beantworten: Gar nicht: Damals hat man alles laufen lassen.
Zum Mittelalter fallen mir die alten Rittersleute ein, warum diese ausgestorben sind, doch das ist nicht stubenrein.
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
Wenn man lange genug Ahnenforschung macht, bekommt man zu dem Ahnenschwund und den Toten Punkten eine Generationsverschiebung gratis dazu.Kommentar
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Hallo zusammen!
Ich hätte gerne im Mittelalter gelebt. Zumindest so lange, bis ich die genealogischen Zusammenhänge meiner Familie ausgiebig und vollständig erforscht hätte und mir auch urkundlich hätte beglaubigen lassen. Dann hätte ich die Urkunden alle eingepackt, wäre in meine Zeitkapsel gestiegen, in das lichte und schöne Jahr 2018 zurückgekehrt und hätte umgehend einen Beitrag im Unterforum "Was habt Ihr vor 700 Jahren bekommen?" geschrieben. Das wäre vermutlich auch mein allerletzter Beitrag hier gewesen, denn dann hätte man mich anschließend in eine dieser Jacken gesteckt, deren Ärmel auf dem Rücken zusammengebunden werden...
Viele Grüße
consanguineusDaten sortiert, formatiert und gespeichert!Kommentar
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Ne, du kannst die Dokumente nicht mitnehmen. Danach könnte man ja deren Echtheit anzweifeln, da sie ja ja gar nicht so alt sind wie sie vorgeben zu sein.... Du musst die schon irgendwie so in ihrer Zeit lassen das sie bis heute überdauern.
Aber viel wichtiger... was wenn du deinen Uhrahn so nervst, das er dich erschlägt und dafür mit dem Tode bestraft wird, so das er deinen nächsten Vorfahren gar nicht mehr zeugen kann?
Mein Ortsfamilienbuch Güstow, Kr. Randow: https://ofb.genealogy.net/guestow/
Website zum Familienname Vollus: http://www.familie-vollus.de/Kommentar
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur einer von uns es einen Monat im Mittelalter ausgehalten hätte - mit dem Wissen von heute.
Die körperliche Arbeit wird um einiges größer sein als was ein Landwirt heute schafft und das ist schon hart.
Von den gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten mal ganz zu schweigen. Ich würde bald ausrasten
Vielleicht würde ich es als Prinzessin aushalten, wenn ich nicht erfrieren würde und mein.....nein, ich denke, ich hätte kaum eine Chance im Mittelalter mit meinem Wissen zu überleben.
Ich gehe gerne auf Mittelaltermärkte und dergleichen aber ich würde nie und immer damals leben wollen!
Ich bin ja schon froh, dass ich nicht vor 100 Jahren geboren wurde!
Wenn schon Zeitreisen würde ich einen Ahnen in meine Zeit einladen um zu sehen wie er/sie reagiert.Kommentar


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