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  #1  
Alt 03.03.2016, 21:08
Sebastian_N Sebastian_N ist offline männlich
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Beitrag Handschriftlicher Brief vom 18. Sept. 1800

Quelle bzw. Art des Textes: Handschriftlicher Brief
Jahr, aus dem der Text stammt: 1800
Ort und Gegend der Text-Herkunft: Leipzig
Namen um die es sich handeln sollte: Gottfried Neumann, Adolph Neumann, Lina


Hallo an alle,

das ist der zweite handschriftliche Briefe, hier der erste in einem anderen Thread, von einem meiner Vorfahren, Gottfried Neumann, s. Anhang, die an seine beiden Söhne, ebenfalls Gottfried Neumann und Adolph Neumann gerichtet sind.

Ich hatte - wie immer bei so alten Dokumenten - große Probleme beim Transkribieren, aber längst nicht so schlimm wie Süterlin.

Hier folgen nun die Fetzen, die ich lesen konnte. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen kann, die Brief zu transkribieren und in Gänze zu verstehen.

Vielen, lieben Dank im Voraus!

Sebastian

Seite 1:
Mein großer lieber Gottfried und Adolph

Ich --- , als ich
--- kommen
--- lieben ---, daß ich ---
--- nebst der Mama, Gott lob, ---
befindet. --- und Lina sind, Gott ---,
und ---
angekommen. Nun --- ich --- nebst
der Mama, --- und ---
mit Vergnügen --- .
--- so gut --- und ---
--- Sonnabend --- Leipzig
---, aber ja ---
[letzten zwei Zeilen unleserlich]

Seite 2:
--- hält ---
--- um 4 Uhr ---
--- mögt --- verliehen. ---
hab ich ---. --- auch
--- Sonnabend --- auf ---, da könnt
ihr --- Mittag ---, und in Gasthaus
zum Prinz von Preußen absteigen. So dann
--- von da, so bald wie möglich ---
ab, und ---
du --- in dem Gasthaus
zum ---, --- schon von
--- bestellt, ich --- du
---, ob ich daselbst ---, und
--- ist schon ein --- für mich in ---
schaft. In diesem Gasthaus ---
[letzte Zeile unleserlich]

Seite 5:
--- abfolgen, --- und
die --- bringen. Gott lob, daß
ihr alle --- gesund und glücklich ---.
--- muß dir --- meinen alten ---
und --- ihr ---, und
--- und ---
in ---, somit ihr nicht ---
bleibet. Wann ihr ---, so bleibet
nebst der Mama und --- und ---
---, daß ich --- in ---
worden bin, ich will ---
--- nicht ---, daß ich
in Erinnerung gerufen bin, und fuhr davon
---, ich wäre über Naunburg ---
hinfort. --- von Lina
und ---, ich ---
glücklich ---, und verbleib

--- am 18th Sept
1800

---
Gottfried Neumann
Angehängte Grafiken
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Dateityp: jpg handschriftlicher_Brief_Adolph_Neumann-5.jpg (227,4 KB, 7x aufgerufen)
Dateityp: jpg handschriftlicher_Brief_Adolph_Neumann-6.jpg (230,2 KB, 12x aufgerufen)

Geändert von Sebastian_N (03.03.2016 um 21:12 Uhr) Grund: Link hinzugefügt
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  #2  
Alt 04.03.2016, 06:43
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Karla Hari Karla Hari ist offline
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hola,
Seite 1:

Mein bester lieber Gottfried
und Adolph
Ich habe mich außerordentlich erfreut, als ich
bey meiner Ankunft auf der Kupferkammer
aus euren lieben Briefe erfahre, daß ihr euch
beyde nebst der Mama Gottlob recht wohl
befindet. Ich und Lina sind Gott sey dank,
auch recht gesund auf der Kupferkammer
angekommen. Nun erwarte ich euch nebst
der Mama, Kriofeln?? und Corden?? ebenfalls
mit Vergnügen auf der Kupferkammer.
Ihr werdet also so gut seyn und auf
künftigen Sonnabend früh aus Leipzig
abreisen, aber ja nicht eher als früh
gegen 4 Uhr, denn es ist früh gar zu
kalt, ich und Lina und Rieckgen?? sind
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari

Geändert von Karla Hari (04.03.2016 um 06:48 Uhr)
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  #3  
Alt 04.03.2016, 06:59
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Karla Hari Karla Hari ist offline
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nächste Seite:

der Kälte halber ebenfalls an keinen Orte
eher als um 4 Uhr früh aus gefahren. Denn
sonst möchtet ihr euch erkälten. Eure Reise
habe ich also eingerichtet. Ihr reiset auf
den Sonnabend früh nach Halle, da könnet
ihr das Mittagsbrod eßen, und in Gasthofe
zum Prinz von Preußen absteigen. Sodann
reiset von da, so bald als möglich wieder
ab, und reiset diesen Tag noch bis Eisleben.
In Eisleben kehret in dem Gasthofe
zum Schiffgen?? ein hier habe schon vor
euch Quartier bestellt, ich habe auch da
logiert, es ist daselbst recht hübsch, und
es ist schon eine Stube für euch in Bereit-
schaft. In diesem Gasthofe sollet ihr des nachts
Quartier halten, und Sonntag früh soll
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari
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  #4  
Alt 04.03.2016, 07:10
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Karla Hari Karla Hari ist offline
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Beiträge: 5.879
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die letzte Seite:


euch ein Bote daselbst abholen, und euch auf
die Kupferkammer bringen. Gott gebe daß
ihr alle recht gesund und glücklich ankommt
Nehmt auf die Reise meinen alten Bolz??
mit, damit ihr hübsch warm sitzet, und
nehmt euch mit Eßen und Trinken recht
in acht, damit ihr mit Gottes Hilffe gesund
bleibet. Wenn ihr hier ankommt, so bleibet
nebst der Mama und Corden?? und .....
..., daß ich blos in Maumburg ge-
wesen bin, ich will es auf der Kupfer-
kammer nicht wißen laßen, daß ich
in Weymar gewesen bin, und habe daher?
gesagt, ich wäre über Naumburg ge-
reiset. Viele Empfehlungen von Lina
und Kirckgen??, ich wünsche euch eine
glückliche Reise, und verbleibe
Euer
getreuer Vater ...
Kupferkammer
am 18ten Sept. 1800

da korrigiert bestimmt noch jemand nach, konnte nur mal schnell abtippen
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari
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  #5  
Alt 04.03.2016, 08:56
Hobby-Forscher Hobby-Forscher ist offline männlich
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Registriert seit: 05.01.2015
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Beiträge: 668
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Guten Morgen,

von mir ein paar Anmerkungen und Ergänzungen an dieser Stelle:

Zu den von Karla Hari gelesenen Wörtern Schiffgen, Kirchgen etc: Das könnte die Diminutivform sein, später mit ch, also Schiffchen, Kirchchen...

Zu Seite 3:
nebst der Mama und Lorde* und Knöcheln
dabey, daß ich blos in Naumburg ge-
...
Der getreue Vater heißt Dtrh [Dietrich] Gottfr(ied) Naumann.

* korrespondierend zu hier http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=132099 lese ich Lordgen
__________________
Gruß
der "Hobby-Forscher"

Geändert von Hobby-Forscher (04.03.2016 um 09:02 Uhr) Grund: Ergänzung beim Namen und Korrekturen mithilfe http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=132099
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  #6  
Alt 06.03.2016, 09:48
Sebastian_N Sebastian_N ist offline männlich
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Ort: Dresden
Beiträge: 706
Daumen hoch

Vielen, lieben Dank an alle für die schnelle Hilfe. Eure Hilfsbereitschaft ist grandios!
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Stichworte
1800 , leipzig , neumann , transkribieren

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