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  #11  
Alt 14.09.2017, 21:55
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
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Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 9.994
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So, dann will ich auch mal von meinen Vorfahren berichten:

1. Mein 4-fach Urgroßvater Johann Andreas Opes wurde 1780 Pate bei einem Kind eines Johann Bernhard Meyer. Die Herren dürften sich beruflich gekannt haben, weil sie beide ein Anwesen desselben Eigentümers, des Freiherrn von Spiegel zu Peckelsheim verwalteten bzw. gepachtet hatten. Fünf Jahre später heiratete Johann Andreas dann die Schwester von Johann Bernhard.

2. Der Sohn des o. g. Pärchens, Friedrich Bernhard Carl Theodor Opes, lebte als Kind und Jugendlicher auf dem Gut Billinghausen in Waldeck. Kirchlich war zu dieser Zeit, vor allem, als der Junge konfirmiert wurde, ein Pfarrer Christian Friedrich Steinmetz im zuständigen Kirchort Rhoden tätig. Weiter besuchte Friedrich das Gymnasium in Korbach. Zu dieser Zeit amtierte dort als Prorektor (stellvertretender Schulleiter) Johann Christian Freybe, der mit einer Schwester des Rhoder Pfarrers Steinmetz verheiratet war. Ich gehe davon aus, daß Friedrich irgendwann auch persönlichen Zugang zu der Familie Steinmetz bekam, denn später heiratete er die jüngste Steinmetz-Tochter Catharina Regina Maria Augusta Luise.

3. Ein Enkel von Friedrich und Catharina Opes geb. Steinmetz, Friedrich August, suchte nach dem Tod seiner Mutter eine Haushälterin. Auf die Stelle meldete sich eine Maria Benfer. Irgendwann wurde aus dem Arbeitsverhältnis auch ein privates...

Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #12  
Alt 29.11.2017, 20:56
Benutzerbild von Araminta
Araminta Araminta ist offline
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Registriert seit: 12.11.2016
Beiträge: 186
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Meine Urgroßeltern haben sich über die Bibelstunde kennen gelernt.

Anders als ich angenommen hatte, musste mein Urgroßvater nicht konvertieren, sondern wollte dies freiwillig tun. Warum, konnte mir die Oma leider auch nicht sagen.
Jedenfalls ist er deswegen öfter die 70 Kilometer gefahren um bei dieser Bibelstunde teilzunehmen und hat dort meine Urgroßmutter kennen gelernt.
Leider sind beide ja sehr früh verstorben aber einige interessante Dinge konnte meine Oma doch noch sagen. Und da ist soch viel, viel mehr....

Ich kann nur jedem raten: Quetscht eure Vewandten aus, so gut es geht!
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  #13  
Alt 30.11.2017, 09:58
Benutzerbild von Tunnelratte
Tunnelratte Tunnelratte ist offline männlich
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Registriert seit: 10.03.2014
Beiträge: 497
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Hallöle,

meine Eltern lernten sich bei Familienzusammenkünften, spätestens bei der Hochzeit Ihrer Geschwister kennen, denn der ältere Bruder meines Vaters heiratete die ältere Schwester meiner Mutter.

Die Großeltern väterlicherseits lernten sich schon als Kinder/Jugendliche kennen, da sie Nachbarn in Heilbronn waren.
Die Großeltern mütterlicherseits lernten sich in der Bibelstunde kennen, die Familie meiner Großmutter müterlicherseits ist sehr pietistisch.
__________________
wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt
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  #14  
Alt 30.11.2017, 17:56
NVMini1009 NVMini1009 ist offline männlich
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Ort: Hamminkeln
Beiträge: 75
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Bei meinen Urgroßeltern habe ich immerhin eine Vermutung.
Ihr Vater war als Bahnarbeiter (Weichenwärter) in Dingden Lankern beschäftigt. Einer seiner Kollegen lebte in Dingden Lankern 16c, wo auch mein Urgroßvater irgendwann, nachdem er 1924 aus Pommern/Westpreußen kam, unterkam. Da könnte es sein, dass er meine Urgroßmutter als Tochter des Arbeitskollegen eines Mitbewohners kennengelernt hat.
Interessanterweise kenne ich den Ururenkel dieses Kollegen.
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  #15  
Alt 05.12.2017, 22:12
Benutzerbild von Juanita
Juanita Juanita ist offline
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Registriert seit: 22.03.2011
Ort: Geesthacht
Beiträge: 920
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Bei meinen Vf hat der Handwerksgeselle (nach Ablegen der Meisterprüfung) sehr oft die Witwe seines Meisters geheiratet (meine VFin). Da sie in der Regel einige Jährchen älter war u. eher starb als er, kam es stets zu einer 2. u. gar 3. Heirat. Das geschah recht oft.
Eine nette Geschichte gab es bei den VFen meines Mannes. Es hieß stets, daß sein Urgroßvater Don Gregorio in 2. Ehe eine Nonne entführt hätte. (VFin war die 1. Ehefrau). Die wahre Gesch. (2. Hälfte des 19. Jhrdts.): Seine spätere 2. Frau, eine italienische Musiklehrerin, war nach Potosi/Bolivien gekommen u. ins Kloster Santa Teresa eingetreten. Allerdings nicht als Nonne. Es wird sich wohl nicht mehr herausfinden lassen, ob sie ein Noviziat begonnen hatte oder nur eine Auszeit machen wollte. Don Gregorio war Arzt u. hatte dieses Kloster besucht (wohl aus medizin. Gründen). Die junge Frau begleitete ihn später zu seinem Pferd, stolperte u. fiel dem Pferd promt vor die Hufe. Don Gregorio reagierte sehr schnell u. hob sie auf, bevor das Pferd sie verletzen konnte. Aus dieser Ehe entstammte dann einer der bekanntesten Musiker u. Komponisten Boliviens, Don Eduardo Caba.

Juanita
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