Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Lese- und Übersetzungshilfe
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Hinweise

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 16.02.2020, 12:43
DerJungVomDiek DerJungVomDiek ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 15.02.2015
Beiträge: 87
Standard Unfall in einer Mühle? Bitte um Lesehilfe

Quelle bzw. Art des Textes: Kirchenbuch-Sterberegister (Archion)
Jahr, aus dem der Text stammt: 1830
Ort und Gegend der Text-Herkunft: Preußisch Mark, Kreis Elbing, Westpreußen
Namen um die es sich handeln sollte: Christoph Kruschinski


Hallo liebe Lesehelfer,

ich bin heute auf den Sterbeeintrag meines Vorfahren Christoph Kruschinski gestoßen, der am 20.12.1830 leider unter offenbar ganz fürchterlichen Umständen gestorben ist. Ich kann in der Todesursache nur lesen:

"In der Windmühle zu Grunau ... und zermalmt".

Die anderen Wörter kriege ich einfach nicht entziffert. Vielleicht kann jemand helfen. Ganz herzlichen Dank.

Beste Grüße
Ben
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Tod Christoph Kruschinski 1830 Seite 2.jpg (59,6 KB, 22x aufgerufen)
Dateityp: jpg Tod Christoph Kruschinski 1830 Seite 1.jpg (49,6 KB, 15x aufgerufen)
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 16.02.2020, 12:49
Benutzerbild von Horst von Linie 1
Horst von Linie 1 Horst von Linie 1 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.09.2017
Beiträge: 10.829
Standard

vom Kammrade getödtet
__________________
Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

Und zum Schluss:
Freundliche Grüße.
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 16.02.2020, 12:52
mawoi mawoi ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.01.2014
Beiträge: 3.588
Standard

In der Windmühle zu Grunau vom Kamm-
rade ge-
tödtet,

und zermalmt".


VG
mawoi
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 16.02.2020, 18:58
DerJungVomDiek DerJungVomDiek ist offline
Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 15.02.2015
Beiträge: 87
Standard

Vielen Dank, das hätte ich nicht erkannt.

VG
Ben
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 16.02.2020, 20:49
Benutzerbild von Scherfer
Scherfer Scherfer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.02.2016
Beiträge: 1.861
Standard

Das scheint unter Müllern übrigens keine allzu seltene Todesursache gewesen zu sein! Ich habe gleich zwei Müller-Vorfahren, die vom Mühlrad erdrückt wurden. Wobei ich mich frage, wie das passieren konnte. Konnte man das Rad nicht irgendwie bremsen und anhalten, warten und nach getaner Arbeit wieder starten?
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 16.02.2020, 21:02
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.05.2018
Ort: Harz
Beiträge: 2.954
Standard

Ich habe kürzlich das Leben, vielmehr den Tod eines Windmüllers dokumentiert. Er geriet zwischen den Riemen einer Transmission und die Riemenscheibe. Einmal erfasst, wurde er herumgeschleudert und ihm wurde ein Arm oder ein Bein abgerissen. Oder beides. Das erinnere ich gerade nicht. Bemerkenswerterweise lebte er danach noch einige Tage, wachte allerdings aus dem Koma nicht mehr auf.

Wenn man mit den Augen eines BG-Sicherheitsbesuftragten durch alte Mühlen oder Fabrikgebäude geht, dann fragt man sich, wie da überhaupt jemand lebend herausgekommen ist...

Ich denke, daß Routine der Grund für sehr viele Unfälle ist. Sorglosigkeit. Ist ja immer gut gegangen.
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600

Geändert von consanguineus (16.02.2020 um 21:03 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 16.02.2020, 21:16
Kasstor Kasstor ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: bei Hamburg
Beiträge: 11.470
Standard

Hallo,

hier ab S. 74 eine Untersuchung in einem Mordfall: Tod in der Mühle
https://books.google.de/books?id=vbA...rmalmt&f=false

Gruß


Thomas
__________________
FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Suderburg)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:38 Uhr.