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Umfrageergebnis anzeigen: Was ist Ihr Schwerpunkt in der eigenen Forschung?
Vater- bzw. Stammlinie: Abstammungslinie, die nur über Männer bzw. Väter führt 44 24,04%
Mutterlinie: Vorfahrenschaft eines Probanden in der mütterlichen Linie 24 13,11%
Namenslinie: Alles zu einem (oder einigen wenigen) Familiennamen 29 15,85%
Vorfahren eines Probanden 64 34,97%
Nachfahren eines Probanden 10 5,46%
Sippenverband: alle Verwandten eines Probanden 69 37,70%
"Alles": Bevölkerungsgruppen, OFBs, etc. 28 15,30%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 183. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #21  
Alt 25.05.2008, 20:30
gudrun gudrun ist offline
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Registriert seit: 30.01.2006
Beiträge: 3.274
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Hallo,

ich forsche ja in jede Richtung, Vorfahren, Nachfahren usw.
Aber angefangen habe ich auch mit dem Namen meines Vaters. Und dann sind Zug um Zug die anderen Linien dazugekommen. Bei einigen Linien recht weit zurück, bei anderen Linien nur bis etwa 1800.
Jetzt wird bei mir wahrscheinlich bald eine neue Baustelle aufgemacht.

Viele Grüße
Gudrun
  #22  
Alt 25.05.2008, 21:30
Benutzerbild von Michael
Michael Michael ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 02.06.2007
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 4.826
Standard

Zitat:
Original von emma2412
Beim besuch diverser Gen-Webseiten (ich stöbere gerne auf solchen rum), fiel mir im Gegensatz zur hier bisher überwiegend vertretenen Meinung auf, dass nicht wenige zB nur nach ihrem Familiennamen (Vaterlinie) forschen.
Hallo,
bei diesen DNA-Tests wird überwiegend die väterliche Linie (XY-Chromosom) berücksichtigt, weil bekannt ist, daß die Y-Chromosomen immer vom Vater, Großvater usw. stammen. Bei der mütterlichen Linie (XX-Chromosom) weiß man nach einigen Generationen nicht mehr, welches "X" woher stammt.
__________________
Viele Grüße
Michael
  #23  
Alt 25.05.2008, 23:40
Benutzerbild von Ursula
Ursula Ursula ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2007
Ort: BW
Beiträge: 861
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Hallo,

nach manchem Besuch im Archiv, habe ich mich schon gefragt, ob ich nicht nur die Frauenlinien erforschen soll, die sind wenigstens sicher

Selbst wenn sich der spätere Ehemann zu dem oder den Kindern bekannt hat, muss das ja trotzdem noch lange nicht der Vater sein.

Ich will das einfach "glauben", denn sonst brauche ich nach den Namensgebern, die vorehelich geboren sind, ja gar nicht mehr zu schauen.
Ich hoffe, dass wenigstens die ehelichen Kinder auch wirklich solche sind.


Wie geht es Euch damit?

Viele Grüße
Uschi
  #24  
Alt 25.05.2008, 23:59
Benutzerbild von Hintiberi
Hintiberi Hintiberi ist offline männlich
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Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Paderborn, Westf.
Beiträge: 1.038
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Hallo Uschi,

nun, was das angeht, kann man sich ja nie wirklich sicher sein, welche Eltern denn ein Vorfahre nun wirklich hatte.

Ich übernehme die Daten, wie ich sie in den Quellen finde; wenn im bspw. Taufeintrag als Vater Gerhard Lüiker abgegeben ist, dann "nehme" ich ihn und weiter geht's.

Ist das Kind vor- oder unehelich, und der Vater erkennt das Kind an, dann "nehme" ich ihn.

Ist das Kind unehelich und der Vater erkennt es nicht als das seinige an, nehme ich ihn auch auf, wenn's keinen entsprechenden Verweis auf den wirklichen Vater gibt. Natürlich mache ich dann eine entsprechende Notiz, forsche aber weiter in dessen Linie. Sonst wäre hier ja Schluß!

Ist das Kind unehelich und kein Vater angegeben, tja, dann habe ich Pech gehabt! Dann kann ich keinen Vater eintragen und die Linie nicht weiter bearbeiten.


Vor einiger Zeit habe ich in einem Kirchenbuch um 1820 einen Taufeintrag eines Findelkinds gesehen. Es wurde am Wegesrand gefunden.
Wenn ein Ahnenforscher auf so ein Findelkind in seinen direkten Linien stößt, ist das natürlich ein Radikalabschluß der Forschungslinie.

Das ist "schlimmer" als ein verbranntes Kirchenbuch, da man in solchen Fällen oft noch Primärquellen zur Verfügung hat.



Im Übrigen zählt neben der "biologischen" Verbindung auch noch irgendwo die des Umfelds:
Wenn ich bspw. auf ein Findelkind stoßen sollte, oder auch auf ein Adoptivkind, dann haben die natürlich auch Eltern: Sie sind eben von einer Pflegefamilie oder Adoptivfamilie aufgenommen worden und somit hätte ich auch kein Problem, hier die Linien der Adoptiv- oder Pflegeeltern weiterzuverfolgen. Ich würde das natürlich entsprechend anmerken, aber familienforschungsmäßig gesehen sind das genausogute Eltern wie die leiblichen!

Viele Grüße
-Jens
  #25  
Alt 26.05.2008, 00:35
Benutzerbild von Ursula
Ursula Ursula ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2007
Ort: BW
Beiträge: 861
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Zitat:
Original von Hintiberi
Ich übernehme die Daten, wie ich sie in den Quellen finde
Hallo Jens,

ich "nehme" die auch, aber manchmal kommen mir schon Zweifel. So hat mir mal ein Profi-Ahnenforscher von einer meiner Ahninnen behauptet, sie wäre nicht die Tochter dessen, der da im KB steht (das Paar war lange Zeit ledig und hat erst nach mehreren Kindern geheiratet), sondern er wäre der Lückenbüßer, damit der Großbauer nicht ins Gerede kommt (ist er aber wohl dann doch , wenn es bis heute geschwätzt wird).

Der Profi konnte mir keine "Beweise" dafür liefern, hatte es wohl irgendwo gelesen, behauptete aber, er wüsste nicht mehr, wo.
Nachdem das Paar solange zusammen war und auch schon vor der Geburt meiner Ahnin Kinder zusammen hatte, habe ich den KB-Vater "genommen". und gehe jetzt einfach mal davon aus, dass er es ist und verfolge ihn weiter.

Aber jetzt bin ich ziemlich OT, sorry.


Viele Grüße
Uschi
  #26  
Alt 11.06.2008, 18:17
niederrheinbaum niederrheinbaum ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 2.557
Standard RE: Welches ist euer Forschungsschwerpunkt?

Hallo'!

Ich halte es da auch so wie Emma, Hintiberi, Ursula usw. und sammele alles, was mir so unter die Finger kommt.

Auch Nebenlinien habe ich aufgenommen und dadurch bisher die meisten Lücken bzw. toten Punkte in Hauptlinien überbrücken können.
Die berühmten unehelichen Kinder etwa ließen sich so doch noch mit Vater versehen, verzogene Vorfahren dank ihrer anderen Kinder wiederfinden und vieles mehr.

Ich finde auch, das Drumherum macht die ganze Familiengeschichte so lebendig und interessant.

So manches Mal habe ich erst später Sachen genutzt oder für andere nutzen können, die ich erst einmal nebenher mit aufgenommen hatte.

Es ist immer wieder interessant zu lesen, was andere Familienvirusinfizierte so finden bei ihren Vorfahren und "Neben"-Vorfahren.

Liebe Grüße an alle,
Ina
  #27  
Alt 12.06.2008, 00:33
emma2412 emma2412 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 12.10.2007
Ort: Österreich
Beiträge: 457
Standard

@ Ina

Zitat:
Die berühmten unehelichen Kinder etwa ließen sich so doch noch mit Vater versehen
Ich nehme ja auch alles auf, aber einen Vater zu einem unehelichen Kind fand ich da noch nie, dabei könnte ich grad einen so gut brauchen

Kannst du mir erzählen, wie du die gefunden hast? Ich kann mir nur denken, dass die Eltern später geheiratet haben und er dann das Kind legitimiert hat? Das steht dann aber beim eigentlichen Kind dabei. Bin gespannt!
  #28  
Alt 12.06.2008, 12:51
Benutzerbild von hotdiscomix
hotdiscomix hotdiscomix ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.05.2008
Beiträge: 583
Standard

Ich gehöre auch zu denen die erst einmal alles erfassen. Am weitesten bin ich da bei den Vorfahren meiner Mutter gekommen, da sie durch ihr Handwerk und Landbesitz sehr ortsverbunden waren.
Dort hatte ich bei einer Familie auch eine gute Vorarbeit, da Paul Brohmer, ein Cousin meiner Großmutter, 1933 den Lehrstuhl für Vererbungslehre, Rassenkunde, Biologie und Methodik des Naturkundeunterrichtes an der Uni Kiel übernommen hatte, und seinen Stammbaum bis ca. 1600 aufgearbeitet hatte. Weiter zurück werde ich bei meiner Recherche in Freyburg/Unstrut auch nicht kommen, da die Kirchenbücher etwa 1620 beginnen und weit und breit kein Adel in der Familie zu finden ist.

Letztens wollte ich mal sehen ob es eine Verbindung zu den Gründern der Freyburger-Rotkäppchen-Sektkellerei (Kloss & Förster) gibt, und tatsächlich konnte ich über einen Nebenzweig diese Verbindung herstellen. Die beiden Kloss Brüder sind die Neffen des Ehemanns der Großtante meiner Urgroßmutter .
Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich da eine noch bessere Verbindung findet, da der Urgroßvater meiner Urgroßmutter 1786 große Teile der Freyburger Weinberge vom Kurfürsten in Dresden abkaufte. Fast jeder Winzer in Freyburg war später mit dieser Familie verwandt.

Derzeit „kämpfe“ ich auch um ein uneheliches Kind. Eine meiner Großtanten bekam 1907 einen Sohn und die Familiengeschichte besagt das der Graf, bei dem sie und ihre Eltern arbeiteten, der Vater gewesen sein soll. Das Standesamt in Bad Liebenwerda wollte mir aber keine Auskunft über den Eintrag der Geburt geben, da der Sohn einer Großtante eine zu weite Verwandtschaft darstellt. Der Sohn ist 1945 in einem russischen Kriegsgefangenlager gestorben und hatte keine Kinder. Seine Frau lebte noch bis vor wenigen Jahren, wollte aber nichts über ihren Mann sagen. Das bleibt wohl für immer ein Familiengeheimnis.

Steffen
__________________
~*~ Organisation ist, weder den Dingen ihren Lauf noch den Menschen ihren Willen lassen. ~*~
  #29  
Alt 03.08.2009, 22:14
Bühler Bühler ist offline
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Registriert seit: 26.07.2009
Beiträge: 2
Standard Bühler im Schwarzwald

Zitat:
Zitat von emma2412 Beitrag anzeigen
Ich frage mich schon öfter, ob ich mir mit meinem Paket nicht zu viel auferlegt habe, da ich nach allen Vorfahren forsche, die eine ganz unterschiedliche und sehr interessante Geschichte haben. Sortieren tu ich das nach meinen vier Großeltern, aber hier interessieren mich immer alle Linien die davon abgehen, also Mutter und Vater.

Wonach forscht ihr eigentlich?
- auch nach Allem?
- nur die unsichere Vaterlinie
- nach der schweren Mutterlinie
- oder nur nach den Vorfahren einer bestimmten Person?

Vielleicht sucht ihr auch nur alle Nachkommen von einem bestimmten Urahn? Wie habt ihr den Urahn dann gefunden?

Bin gespannt, was ihr zu berichten habt!
  #30  
Alt 04.08.2009, 12:35
1975reinhard 1975reinhard ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 224
Standard

Gezielt suche ich nach allen Vorfahren und deren Geschwistern inkl. Ehepartnern. Nachfahren der Geschwister nehme ich auf, wenn ich sie zufällig finde. Für alle Ereignisse erfasse ich die Paten/Trauzeugen, die mein Programm auch als eigene Personen abspeichern kann.
__________________
Forschungsgebiete:

waldviertel-genealogie.jimdo.com/
  • NÖ (Waldviertel): Region Gmünd, Weitra, Schrems, Döllersheim
suedmaehren-genealogie.jimdo.com/
  • Südmähren: Gebiet um Joslowitz
traunviertel-genealogie.jimdo.com/
  • OÖ: Traunseeregion, Ampflwang, Ottnang,...
http://sudeten-genealogie.jimdo.com/
  • Böhmen: Beneschau (bei Prag), Königgrätz, Nechanitz
  • Schlesien: Gebiet um Wigstadtl
  • (Süd-)Mähren: Lispitz
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