Sohn von Karl Krane gesucht

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  • firstfacility
    Erfahrener Benutzer
    • 14.09.2024
    • 605

    #1

    Sohn von Karl Krane gesucht

    Hallo liebes Forum,

    ich suche den Sohn von Karl Krane und Klara Gruss. Ich habe einen Zeitungsausschnitt angefügt dort ist der Sohn im Februar 1911 veröffentlicht. Leider sind die Geburten in Büren noch nicht so weit. Die Ehe ist in Soest geschlossen worden.

    Kann mir bitte jemand helfen, und vielleicht hat der Sohn auch geheiratet ?

    schöne Grüße

    Frank
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    schöne Grüße
    Frank
  • Ralf-I-vonderMark
    Super-Moderator

    • 02.01.2015
    • 3419

    #2
    Hallo Frank,

    zu dem im Feb. 1911 in Büren geborenen Sohn des Kgl. Seminarlehrers Karl Krane liegen mit auch keine Erkenntnisse vor, zumal noch nicht einmal sein Vorname bekannt ist. Du könntest aber eine Kopie der Geburtsurkunde beim Stadtarchiv Büren anfordern.

    Der Seminar-Musiklehrer Karl Krane, 35 J., geboren zu Paderborn, wohnhaft in Coesfeld, verheiratet mit Klara Gruss, wohnhaft hierselbst, Sohn der Eheleute verstorbener Wirth Franz Krane, zuletzt in Paderborn wohnhaft & Auguste Manuel, daselbst, ist am +27.09.1916 in Coesfeld verstorben. [Coesfeld C 1916 / Nr. 150]
    vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/data...0467_00154.jpg

    Soester Kreisblatt vom 24.01.1910:
    Standesamt Soest vom 16. bis 23. Jan.
    Eheschließungen: Seminarlehrer Karl Krane, Büren und Klara Gruß, Soest.
    vgl. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic...e%20Gruss%22~5

    Die Adressbücher des Kreis Coesfeld sind leider noch nicht online einsehbar, so dass nicht überprüfte werden kann, ob die Witwe Klara Krane, geb. Gruss 1925, 1927, 1933 oder 1937 in Coesfeld gewohnt hat und ob 1933 oder 1937 erwachsen gewordene Kinder mit ihr zusammen in Coesfeld gewohnt hatten. Bei Interesse könntest Du mögliche Adressbuchdaten beim Stadtarchiv Coesfeld erfragen.

    Im online OFB Coesfeld gibt aber keinen Hinweis zur Familie des Seminar-Musiklehrers Karl Krane, Seminar-Musiklehrer Karl Krane.
    Es gibt aber zwei Entnazifizierungsakten vom 21.02.1949 zur Versorgungsberechtigten Klara Krane, geb. Gruss (*09.05.1888), Wwe. des Seminaroberlehrers Karl Krane, wohnhaft in Leverkusen-Küppersteg.
    vgl. https://www.archive.nrw.de/ms/search...c-7af246fe8a6e
    und https://www.archive.nrw.de/ms/search...e-576dea850bce

    Nach dem Adressbuch Leverkusen wohnte die Witwe Klara Krane im Haus Görresstraße 16.
    vgl. https://s2w.hbz-nrw.de/ulbbn/periodi...geview/5026001

    Im Adressbuch Leverkusen 1966 wird sie aber nicht mehr aufgeführt, so dass sie in Leverkusen zwischen 1963 bis 1966 verstorben sein könnte. Hinweise auf Kinder habe ich nicht entdeckt.

    Damit steht fest, dass Klara Krane, geb. Gruss (*09.05.1888), am 21.02.1949 und 1963 noch gelebt hatte und jeweils in Leverkusen-Küppersteg wohnte und 193, woraus sich ein weiterer Suchansatz in Leverkusen ergibt und eine Anfrage beim Stadtarchiv Leverkusen, insbesondere nach Meldeunterlagen und der Sterbeurkunde, sinnvoll sein könnte.

    Da Du uns keine Details zum Stand Deiner Forschung verraten hast, sondern nur nach einem 1911 geborenen Sohn suchst, hoffe ich, dass die o.g. Hinweise neu für Dich sind.

    Viele Grüße
    Ralf​

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    • firstfacility
      Erfahrener Benutzer
      • 14.09.2024
      • 605

      #3
      Hallo Ralf,
      vielen Dank für deine Hilfe, sehr gute Arbeit. Ich habe Büren angeschrieben, dort wird es wohl eine Geburtsurkunde geben. Aber ich glaube mit der Sterbeurkunde aus Leverkusen wird es schwierig, die wird wohl noch geschützt sein.

      Karl Krane ist 1916 verstorben, was die Vermutung zulässt, dass er im ersten WK gefallen ist. Allerdings finde ich dazu nichts. Gibt es etwas was meine Vermutung bestätigen könnte ?

      Viele Grüße und frohe Weihnachten

      Frank
      schöne Grüße
      Frank

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      • hschmauck
        Erfahrener Benutzer
        • 15.06.2023
        • 1721

        #4
        Zitat von firstfacility
        Karl Krane ist 1916 verstorben, was die Vermutung zulässt, dass er im ersten WK gefallen ist. Allerdings finde ich dazu nichts. Gibt es etwas was meine Vermutung bestätigen könnte ?
        Hallo Frank,

        in seiner Sterbeurkunde steht, dass er in seiner Wohnung in Coesfeld verstorben ist. Das hört sich so gar nicht nach einem Tod im Gefecht an. Über die Suche bei MyHeritage findet man auch keinen Eintrag zu ihm auf Verletzenlisten im Krieg. Es wäre natürlich trotzdem möglich, dass er erst später, nach einer Rückkehr aus dem Krieg, einer Verletzung/Verwundung erlegen ist.

        Übrigens ist die Schutzfrist für Sterbeurkunden nur 40 Jahre. Du könntest also höchstwahrscheinlich auch als nicht direkter Nachfahre eine Kopie der Urkunde für Clara Krane geb. Gruss anfordern.

        VG
        Heiko
        Zuletzt geändert von hschmauck; 25.12.2025, 12:25.

        Kommentar

        • Ralf-I-vonderMark
          Super-Moderator

          • 02.01.2015
          • 3419

          #5
          Zitat von firstfacility
          Karl Krane ist 1916 verstorben, was die Vermutung zulässt, dass er im ersten WK gefallen ist. Allerdings finde ich dazu nichts. Gibt es etwas was meine Vermutung bestätigen könnte ?
          Hallo Frank,

          Deine Frage überrascht mich, weil ich doch oben in Beitrag 2 schon die Sterbeurkunde des Karl Krane verlinkt hate.

          Nein, Karl Krane war kein Soldat im 1. Weltkrieg. Möglicherweise war er vom Dienst befreit oder untauglich. Er hat in Coesfeld gewohnt und ist dort verstorben.

          Denn der Seminar-Musiklehrer Karl Krane, geboren zu Paderborn, wohnhaft in Coesfeld, verheiratet mit Klara Gruss, wohnhaft hierselbst, Sohn der Eheleute verstorbener Wirth Franz Krane, zuletzt in Paderborn wohnhaft & Auguste Manuel, daselbst, ist im Alter von 35 J. am +27.09.1916 in Coesfeld verstorben. [Coesfeld C 1916 / Nr. 150]
          vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/data...0467_00154.jpg

          Karl Krane war gesichert schon im März 1913 als kgl. Seminar-Musiklehrerin Coesfeld tätig.
          vgl. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic...0Coesfeld%22~5

          Daher empfehle ich eine Anfrage an das Stadtarchiv Coesfeld, ob es eine Meldekartei gibt, welche dann anzufordern wäre. Auf dieser möglicherweise existierenden Meldekarte steht nicht nur, wann die Familie nach Coesfeld gezogen ist, sondern auch die Namen der Kinder und wann die Witwe Coesfeld wieder verlassen hat. Zudem ist es denkbar, dass es beim Stadtarchiv Coesfeld noch weitere Unterlagen zu dem Seminar-Musiklehrer Karl Krane gibt, z.B. aus der Schulverwaltung.

          Otto Kuno Krane, Sohn des Restaurateur Franz Krane wurde im Okt. 1883 geboren.
          vgl. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic...anz%20Krane%22

          Einen Hinweis auf die Geburt des Karl Krane (*um 1881 in Paderborn) habe ich bei zeit.punktNRW nicht gefunden

          Der Vater des Seminar-Musiklehrers Karl Krane, der Restaurateur Franz Krane, 33 J. 5 M., geboren zu Nord Dinker (>*um Jul./Aug. 1855), wohnhaft in Paderborn, verheiratet mit Sophie Auguste Mannel, Sohn der Eheleute Kötter Diedrich Krane und Clara Maria Rieve zu Frielinghausen, Kreis Hamm, ist am +04.01.1889 in Paderborn gestorben. [Paderborn C 1889 / Nr. 3]
          vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/data...2099_00008.jpg

          Viele Grüße
          Ralf

          Kommentar

          • Ralf-I-vonderMark
            Super-Moderator

            • 02.01.2015
            • 3419

            #6
            Hallo Frank,

            mit diesen Zeitungsartikeln dürfte belegt sein, dass der Seminar-Musiklehrer Karl Krane während des 1. Weltkrieges durchgehend als Musiklehr tätig war und kein Soldat war.

            Münsterischer Anzeiger vom 10.11.1915:
            „Coesfeld, 8. Nov.(Ein Konzert] fand gestern abend wieder in der Aula des Königl. Lehrerseminars unter der bewährten Leitung des Königl. Seminar=Musiklehrers Krane statt.“
            vgl. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic...rer%20Krane%22

            Dorstener Volkszeitung und Wochenblatt vom 29.2.1916:
            „Vom Seminar. (…) Herr Sem.=Mus.=Lehrer Krane, stellvertretend in Dorsten, legte mit seinem gem. Chor und auch den einfachen Musikstücken alle Ehre ein. (…)“
            vgl. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic...rer%20Krane%22

            Westfälisches Volksblatt vom 30.9.1916: [Der Text ist am Rand leider etwas abgeschnitten]
            „Coesfeld. 29. Sept. Hier verschied infolge Herzschlages der Königliche Seminar= und Musiklehrer Karl Krane, ein geborener Paderborner. Der Verstorbene ist in Kreisen (…) der Musik=Pädagogen als Vorkämpfer (…) Reformen für den Gesangunterricht wohl bekannt. Noch (…) mehreren Jahren begründete er zur Hebung des Volksgesanges eine Gesangschule.“
            vgl. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic...arl%20Krane%22

            Paderborner Anzeiger vom 3.10.1916:
            „Musik= und Seminarlehrer Karl Krane ein geborener Paderborner, bekannt durch seine Reformen des Gesangunterrichtes, ist in Coesfeld gestorben.“
            vgl. https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodic...arl%20Krane%22

            Viele Grüße
            Ralf

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