FN Gombach

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  • MonikaElisabeth
    Benutzer
    • 01.10.2013
    • 12

    FN Gombach

    Familienname: GOMBACH
    1860 ? Triest

    auch hier meine Bitte um HilfeStellung . Herzlichen Dank an die Wissenden und Helfenden.
  • Laurin
    Moderator
    • 30.07.2007
    • 5665

    #2
    Hallo,

    bei deutscher Namensherkunft ist der FN Gombach ist ein Herkunftsname zu einem gleich- oder ähnl. lautenden Ort bzw. ein Wohnstättenname zu einem entspr. lautenden Gewässer.

    Der Hinweis auf Triest läßt mich aber annehmen, daß es sich um eine eingedeutschte Form des slowenischen FN Gombač handelt.
    Vielleicht kann hierzu unser carinthiangirl noch etwas Näheres "beisteuern".


    Zuletzt geändert von Laurin; 22.10.2013, 22:10. Grund: Hinweis auf italien. Hk. gelöscht
    Freundliche Grüße
    Laurin

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    • carinthiangirl
      Erfahrener Benutzer
      • 12.08.2006
      • 1608

      #3
      Ich kenne den Namen eigentlich als aus Ungarn. Ursprung vermute ich GOMBÁS.
      Und man spricht in glaube so wie in der eingedeutschten Variante -> Gombasch.
      Die einzigen davon in Österreich sind in Tirol zu finden.

      Muß mal recherchieren ob ich dazu wo etwas habe....
      Vielleicht weiß Skoumi dazu etwas.....
      Zuletzt geändert von carinthiangirl; 22.10.2013, 22:33.

      Kommentar

      • carinthiangirl
        Erfahrener Benutzer
        • 12.08.2006
        • 1608

        #4
        Ok, aufgrund von Laurin´s Hinweis auf Gombač im slowenischen Namensbuch recherchiert.
        Dort werden auch eingedeutschte Formen wie Gombos,Gombotz angegeben und der Ursprung ist tatsächlich in Ungarn und bedeutet KNOPF (slowenisch Gumb).
        Allerdings scheint es sich nicht um Gombas zu handeln. Habe noch das hier gefunden und daß Gombas PILZ heißt.
        Siehe Pilzstrudel -> Gombás rétes auf ungarisch.
        Ezt a rétest most csináltam először, de az biztos,hogy nem utoljára, mert nagyon finomra sikerült. Egy kiadósabb leves után tökéletes másodi...


        Im slowenischen Telefonbuch gibt es 94 private und 7 geschäftliche Einträge zu Gombač.
        Hier handelt es sich also wohl um die slowenische Variante, aus der wohl auch das eingedeutschten Gombasch wurde, davon gibt es nur 1! Familie in Österreich.


        Einwandererhafen New York hat auch jemand dazu aus Triest: http://www.ellisisland.org/search/ma...et=0&dwpdone=1
        Der erste in der Liste ist wieder einmal typisch für die Amerikaner als Slovake angegeben, obwohl er aus Male Loče ganz nah bei Triest, heute Slowenien kam: http://en.wikipedia.org/wiki/Male_Lo%C4%8De
        Die Amerikaner verwechseln auch heute noch oft Slowenien mit der Slowakei.
        Die Personen in der Liste werden wohl verwandt sein bzgl. dieser Anfrage oben.
        Ich glaube es sind nur 3-4 Personen, da manche wohl zur See fuhren wie es aussieht und öfter aufscheinen.

        Gombacz: http://www.ellisisland.org/search/ma...et=0&dwpdone=1
        Gombocz: http://www.ellisisland.org/search/ma...et=0&dwpdone=1
        Zuletzt geändert von carinthiangirl; 22.10.2013, 22:28.

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        • Laurin
          Moderator
          • 30.07.2007
          • 5665

          #5
          Zitat von carinthiangirl Beitrag anzeigen
          Die Amerikaner verwechseln auch heute noch oft Slowenien mit der Slowakei.
          Wer soll denn auch auf Anhieb (tschech.) Slovinsko = Slowenien und Slovensko = Slowakei auseinanderhalten können?
          Freundliche Grüße
          Laurin

          Kommentar

          • carinthiangirl
            Erfahrener Benutzer
            • 12.08.2006
            • 1608

            #6
            Ich glaube soweit zur "Ur-Sprache" reicht es gar nicht.
            Es passiert ganz einfach mit den Wörten slovakian und slovenian, lach.
            Man kann das immer wieder im www beobachten, daß sich bei Slowenien-Gruppen oder -Foren Leute einloggen und dann Ahnen aus der Slowakei suchen, manchmal natürlich auch umgekehrt, aber meist in der ersteren Variante. Ist ja schon kurios, man würde denken es gibt google und man benützt es BEVOR man weitere Aktivitäten startet. Aber die "Over the Sea" fragen lieber 50mal bevor sie selber ein wenig recherchieren damit es nicht so peinlich wäre.... ganz normal bei den meisten.....na, ja - ohne mehr Worte.

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            • MonikaElisabeth
              Benutzer
              • 01.10.2013
              • 12

              #7
              Herzlichen Dank für die interessanten Ausführungen....bei meinen Nachforschungen bin ich auch draufgekommen, dass "Gombach" in http://triestestoria.altervista.org/famiglie/g.html 1928 zu Gombacci geändert wurde.
              Aber das hat für den Ursprung ja keine Bedeutung...............
              PS: bin " Anfängerin auf dem Gebiet der Ahnenforschung" und suche Querbeet und freue mich über jeden Hinweis. Danke nochmals.

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              • carinthiangirl
                Erfahrener Benutzer
                • 12.08.2006
                • 1608

                #8
                Ja, das haben die Italiener gerne gemacht zu der Zeit. Vornamen und auch Nachnamen "italienisch zu machen".
                Mein Opa hieß dann statt Johann auch plötzlich Giovanni in den Dokumenten.
                Gombacci ist dann Gottseidank eine milde Abwandlung.
                Sie haben den Krieg gewonnen und danach versucht überall ihren italienischen Stempel aufzudrücken.
                Da kam es dann oftmal auch zu kuriosen Fehlinterpretationen auf italienisch von Namen, Ortsnamen, Flurnamen etc......

                siehe hier zu Namen aus Istrien und Dalamtien - als Beispiel:
                "originale" und "di italianizzati"
                Zuletzt geändert von carinthiangirl; 08.11.2013, 19:03.

                Kommentar

                • Laurin
                  Moderator
                  • 30.07.2007
                  • 5665

                  #9
                  Zitat von carinthiangirl Beitrag anzeigen
                  Ja, das haben die Italiener gerne gemacht zu der Zeit. ...
                  Sie haben den Krieg gewonnen und danach versucht überall ihren italienischen Stempel aufzudrücken.
                  Da kam es dann oftmal auch zu kuriosen Fehlinterpretationen auf italienisch von Namen, Ortsnamen, Flurnamen etc......
                  So auch in Südtirol durch einen gewissen Ettore Tolomei, dem teilweise vollkommen danebenliegende
                  topografische "Italienisierungen" gelungen sind - die bis heute nach fast 90 Jahren immer noch Bestand haben!

                  Zum Glück konnten die Südtiroler durch ihre erkämpfte Autonomität die Zweisprachigkeit durchsetzen
                  und die früheren deutschen Namen gelten wenigstens gleichberechtigt neben den italienisierten.
                  Zuletzt geändert von Laurin; 08.11.2013, 19:27.
                  Freundliche Grüße
                  Laurin

                  Kommentar

                  • carinthiangirl
                    Erfahrener Benutzer
                    • 12.08.2006
                    • 1608

                    #10
                    Sowie auch die ladinischen Ortsnamen in den ladinischen Gebieten dazu - also dort dann dreisprachige Ortstafeln. Siehe Beispiel
                    St.Christina in Gröden: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...._Crestina.JPG
                    Tafel zum Sella und Grödner Joch:


                    Genau - mein Opa ein Südtiroler.
                    Ihn hat es nur beim Vornamen erwischt - damals - und später kam das nicht mehr vor.
                    Aber ich kenne genug die aus demselben Familienverband kommen und man findet die italiensierte Variante, sowie die alte deutsche oder ladinische in ein und derselben Familie. Kann durchaus vorkommen.
                    Zuletzt geändert von carinthiangirl; 09.11.2013, 18:40.

                    Kommentar

                    • Marc Aurel
                      Neuer Benutzer
                      • 17.11.2013
                      • 1

                      #11
                      Gombach - Triest

                      Zitat von MonikaElisabeth Beitrag anzeigen
                      Familienname: GOMBACH
                      1860 ? Triest

                      auch hier meine Bitte um HilfeStellung . Herzlichen Dank an die Wissenden und Helfenden.

                      Servus,
                      dass die Gombachs etwas mit Triest zu tun haben, kann ich nur bestätigen. Die Familie meiner Großmutter - geb. Elisabeth Gombach - stammt ursprünglich aus Triest und hat sich Mitte des 19. Jahrhunderts im Großraum Schladming/Steiermark, Österreich angesiedelt. Den Ausführungen meiner Großmutter und der Verwandtschaft zur Folge, hatten sich die Gombachs zuvor mit der Schifffahrt (Reeder) und Holzhandel beschäftigt. Dies dürfte auch der Grund gewesen sein, warum ein Teil der Familie in die Steiermark kam, wo viel Holz vorhanden ist.

                      Toni

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                      • MonikaElisabeth
                        Benutzer
                        • 01.10.2013
                        • 12

                        #12
                        Hallo Toni: nach gut 10 Jahren bin ich nun wieder dabei, meine Familienforschung weiterzuführen. Die Gombachs - auch ein Teil meiner Vorfahren....Anton G. Gombach - Sagewerkbesitzer in Höggen/Radstadt/ 1903 verstorben / Witwe Maria Gombach wohnhaft in Triest (Manufakturhandlung) Tochter Elise Gombach/Laureneich?- Bruder Michael Gombach - ab 1905 Sägewerksinhaber in Pichl bei Schladming
                        Falls du noch "aktiv" im ForschungsNet bist, würde ich mich über eine Antwort freuen....

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                        • Laurin
                          Moderator
                          • 30.07.2007
                          • 5665

                          #13
                          Zitat von MonikaElisabeth Beitrag anzeigen
                          Hallo Toni:
                          Falls du noch "aktiv" im ForschungsNet bist, würde ich mich über eine Antwort freuen....
                          Ist wohl vergebliche Liebesmühe - Toni war bis auf einen einzigen Beitrag hier im Forum niemals mehr aktiv.


                          Freundliche Grüße
                          Laurin

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