Hallo zusammen,
dort wohnte der Vormund meiner Uroma, Ernst Rottke. Dies hilft also leider nicht weiter, den Ahnen zu Finden. Ernst Rottke war Kaufmann. Er ist also der "Vormund" dieser Tochter. Warum wurde er ausgerechnet Vormund, hatte das einen speziellen Grund, auch dass die Mutter Elly Hannchen "Johanna" Bäßler dort zum Geburtszeitpunkt gewohnt hat?
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Guten Tag
Es scheint die Wildenbruchstraße 68 zu sein...weiß jemand, wer dort gewohnt hat?Einen Kommentar schreiben:
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Hallo zusammen,
den Geburtseintrag habe ich erhalten. Hier ist tatsächlich, was mir erst dummerweise 1.5 Monate später auffiel, eine weitere Straße aufgeführt neben der Reinickendorferstraße 55. Kann wer diese Straße entziffern und eventuell auch die dort ansässige Familie herausfinden? Wäre ja höchst interessant, wenn ich dadurch eine Verbindung herstellen kann.
LG Benjamin
LAB_PRep814Nr.1238Reg.-Nr.1809_1913.jpgEinen Kommentar schreiben:
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Nachtrag:
Im Namensverzeichnis der Geburten 1913 vom Standesamt XIIIa steht unter Nr.1809: P_Rep_814_1234.pdf
Bäßler (nach Adoption Dockow/Dochow?), Margarete geboren 21.07. (nicht 24.07.)
Vermutlich wird es also eine Beischreibung im Eintrag zur Adoption geben!Zuletzt geändert von ReReBe; 12.02.2025, 20:18.Einen Kommentar schreiben:
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ok, dann ist also Johanna = Elli Ha(n)nchen Bäßler.
Vielleicht bringt der standesamtliche Geburtseintrag noch erhellende Informationen.
Gruß
ReinerEinen Kommentar schreiben:
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HalloHallo Benjamin,
ich nehme an, dies hier ist Dein Stammbaum: Ancestry Person
Wie passt dieser denn zu dem hier diskutierten Taufeintrag?
Die im Taufeintrag genannte Elli Hanchen BÄSSLER (oder eher BÄHSLER?) ist doch wohl die ledige ev. Mutter des in der Berliner Reinickendorfer Straße 55 im Wöchnerinnenheim der Heilsarmee im Juli 1913 geborenen und in der Nazarethkirche getauften Kindes,oder? Auf welchen Namen wurde es denn getauft?
Im Stammbaum heißt die Mutter jedoch Johanna BÄSSLER und der Vater soll Josef von AMELN sein.
Sehr merkwürdig das Ganze.
ich verstehe das, ist natürlich merkwürdig. Der dokumentarische Name ist Elli Hannchen Bäßler. Allerdings nennt die Adoptionsurkunde sie auch mal Johanna Bäßler (Meine Uroma wurde an einen Herrn Dochow zur Adoption gegeben, Mutter zog wieder nach Schlesien und bekam dort schon in gebhardsdorf 1916 ein Kind eines Herrn Rothers). Ich habe sonst immer Elli Hannchen, nur zwecks einer Suche es mal zu Johanna geändert, um nach potentiellen Vorschlägen zu suchen.
Bezüglich des von Ameln ist es sehr komisch und leider auch mehr Spekulation als Dingfest. Dazu hatte ich einmal hier einen Thread. Ausgangspunkt ist, dass meine Oma mir den Namen "von Ameln" nannte. Ihr Bruder besaß einen Stammbaum von Ameln. Ich hänge ihn hier einmal an. Ich weiß nicht, wieso dieser Stammbaum existiert. Es bekräftigt natürlich die Aussagen meiner Oma, aber ich kann die Elli Hannchen Bäßler nicht soweit einschätzen, wie die damalige Situation war. Ich verbleibe sozusagen mit Stammbaum, Aussagen und den Dokumenten. In der Adoptionsurkunde steht leider auch nichts wichtiges drin bezüglich der Vaterschaft und sie ist von 1920. Sie hatte den Vormund Ernst Rottke.
dann sieht man vom Stammbaum ja die Eltern, die ich durchleuchtet habe und nach Kindern durchsucht habe. Ganze 11 Stück an der Zahl von 1890 bis 1909 durch.
Ich hänge auch das Schreiben hier an...soviel zu meiner Beweislage
Wie handfest solche Dinge sind, kann ich leider nicht sagen. Ich möchte mir da jetzt auch keine unnötigen Hoffnungen machen, sofern es keine belastbaren Beweise sind.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Benjamin,
ich nehme an, dies hier ist Dein Stammbaum: Ancestry Person
Wie passt dieser denn zu dem hier diskutierten Taufeintrag?
Die im Taufeintrag genannte Elli Hanchen BÄSSLER (oder eher BÄHSLER?) ist doch wohl die ledige ev. Mutter des in der Berliner Reinickendorfer Straße 55 im Wöchnerinnenheim der Heilsarmee im Juli 1913 geborenen und in der Nazarethkirche getauften Kindes,oder? Auf welchen Namen wurde es denn getauft?
Im Stammbaum heißt die Mutter jedoch Johanna BÄSSLER und der Vater soll Josef von AMELN sein.
Sehr merkwürdig das Ganze.Zuletzt geändert von ReReBe; 12.02.2025, 17:54.Einen Kommentar schreiben:
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Vielen Dank für eure Hilfe. Ich werde erstmal die Geburtsurkunde abwarten und dann die nächsten Schritte planen, sofern noch welche möglich sind. Eventuell war auch der Vater beim Militär oder wohnte bei Verwandtschaft mit anderem Nachnamen oder die Überlieferungen meiner Familie entsprechen nicht der Wahrheit.Einen Kommentar schreiben:
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Nunja, die Reinickendorfer Straße liegt in Berlin-Wedding und ist damit Bestandteil von Berlin (also kein Vorort).
Aber was soll die ganze Sucherei in den Vororten denn bringen, selbst wenn die genannten Namen auftauchen?Einen Kommentar schreiben:
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Im Adressbuch 1913 tauchen die Namen Ameln/von Ameln und Dochow nicht auf.Danke für die Info. Meines Wissens war sie auch Dienstmädchen. Wohnte dort in der Nähe ein Herr Ameln/von Ameln? Oder taucht in der Nähe ein Herr Dochow/Herr Rottke auf?
Leider ist im Geburtenbuch kein Vater drin. Laut Familienaussagen muss der Vater ein junger Erwachsener mit Nachnamen "von Ameln" gewesen sein, die ja aus dem Westen kommen.
Rottke gibt es etliche, das wird aber nichts nützen.
Falls im Kirchenbucheintrag und im standesamtlichen Geburtsregister nichts zum Vater angegeben wurde, dann wird hier ein toter Punkt erreicht sein.
Es sei denn, es gibt noch eine verlässliche Angabe/Quelle aus dem Familienkreis.Zuletzt geändert von ReReBe; 12.02.2025, 14:16.Einen Kommentar schreiben:
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Danke für die Info. Meines Wissens war sie auch Dienstmädchen. Wohnte dort in der Nähe ein Herr Ameln/von Ameln? Oder taucht in der Nähe ein Herr Dochow/Herr Rottke auf?Hallo
es gab sehr viele Dienstmädchen in Berlin.
Die schliefen innerhalb der Wohnung der Familie wo sie waren, in einer kleinen Dienstmädchenkammer, und erhielten neben der Kost nur wenig Taschengeld.
Ähnlich so, wenn man heute als Jugendliche, Aupair-Mädchen, nach USA geht (um die Sprache zu lernen), da verdient man auch nichts
Leider ist im Geburtenbuch kein Vater drin. Laut Familienaussagen muss der Vater ein junger Erwachsener mit Nachnamen "von Ameln" gewesen sein, die ja aus dem Westen kommen.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo
es gab sehr viele Dienstmädchen in Berlin.
Die schliefen innerhalb der Wohnung der Familie wo sie waren, in einer kleinen Dienstmädchenkammer, und erhielten neben der Kost nur wenig Taschengeld.
Ähnlich so, wenn man heute als Jugendliche, Aupair-Mädchen, nach USA geht (um die Sprache zu lernen), da verdient man auch nichtsZuletzt geändert von Anna Sara Weingart; 12.02.2025, 11:55.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Reiner,Guten Morgen,
laut Berliner Adressbuch 1914 befand sich dort die Heilsarmee u.a. mit einem Wöchnerinnenheim
Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1914 (Public Domain) - Digitale Landesbibliothek Berlin
Dort wird das Kind wohl geboren worden sein.
:
image.png
Gruß
Reiner
dankeschön, das wird es sein! Eigentlich wohnte meine Ururoma in Schlesien, hat dort auch 1916 spätestens geheiratet. Aber wieso nun ein uneheliches Kind 1913 dort zur Welt kommt, ist fraglich. Da muss ich noch weiter graben, u.A. nach der Geburtsurkunde, wo ich mit dem Landesarchiv aktuell schreibe.
Welche Garnison ist dort am nächsten mit welchen Truppenteilen?
Gruß BenjaminEinen Kommentar schreiben:
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Guten Morgen,
laut Berliner Adressbuch 1914 befand sich dort die Heilsarmee u.a. mit einem Wöchnerinnenheim
Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1914 (Public Domain) - Digitale Landesbibliothek Berlin
Dort wird das Kind wohl geboren worden sein.
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Gruß
ReinerZuletzt geändert von ReReBe; 12.02.2025, 08:31.Einen Kommentar schreiben:
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