Sterbeeintrag Anton Vorberg 1745
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Optisch natürlich klar "Wiese".
Was macht aber Sinn?:
wegen des Flötens nach seiner (Vorbergs) Weise
wegen des Flötens nach seiner (Vorbergs) Wiese
M.E. macht nur das erste Sinn: Flöten nach seiner Weise (und vorsichtshalber noch sein Name im Genitiv in Klammern). Also: Flöten auf seine eigene Art und Weise.
Was könnte denn "Flöten nach seiner Wiese" bedeuten
Schöne Grüße
h
nrywilhelmKommentar
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Zuletzt geändert von Verano; 20.08.2017, 07:40.Viele Grüße
August
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.Kommentar
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Für mich sind die bisherigen Interpretationen nicht schlüssig. "im Dahl, aufm Dahl" würde bedeuten, dass es in der Gegend zwei Dahls gab, die unterschiedliche Orte meinten, von denen aber der Schreiber des Eintrags annahm, dass man sie ohne Weiteres zuordnen konnte. Kann der TE etwas dazu beisteuern? "Im Dahl" gibt es ja laut der verlinkten Karte. Aber wo ist dann "aufm Dahl"? Die Auswahl an derartigen Ortsbezeichnungen macht es leider nicht einfacher: https://books.google.de/books?id=Ygl...q=dahl&f=false . Oder endet das zweite Dahl ganz anders?
Bei der Wiese hab ich keinen Zweifel, dass auch genau diese gemeint ist, auch wenn das "nach" nicht so recht passen will. Habt ihr aus anderen Kirchenbucheinträgen Beispiele für ein versehentliches Vertauschen von "ei" mit "ie"? Zur Wiese passt ja auch die Grabscheite. Im Gegensatz dazu: Was soll Vorbergs Weise sein? Und warum soll Dahlmann danach geflötet haben?rigrüKommentar
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Zuletzt geändert von Verano; 20.08.2017, 09:11.Viele Grüße
August
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.Kommentar
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Viele Grüße
August
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.Kommentar
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Nun muss ich doch aber noch mal deutlich sagen:
"nach seiner Wiese flöten" passt sprachlich nicht und macht gar keinen Sinn (es wurde auch keiner angeboten!)
"nach seiner Weise flöten" sehr wohl. Sprachlich und mit Sinn.
Am einfachsten ist doch die wörtlich-sinnhafte Übernahme: Der Typ hat gepfiffen, auf seine Art. Und diese Art war nervig für den Dahlmann. Ruckzuck, Fresse dick. Und noch schlimmer.
Ich halte das Problem für gelöst. Und ob der nun gepfiffen oder gepupst hat, ist mir flöt-egal. Wir sind auch keine Hellseher.
Zuletzt geändert von henrywilh; 20.08.2017, 09:40.Schöne Grüße
h
nrywilhelmKommentar
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Wenn Du das Komma monierst, müsstest Du Dich viel eher an dieser falschen Grammatik bei „nach seiner Wiese“ stören. Es steht nicht „nach der Wiese“.
Und hierzu hat Henry alles treffend gesagt.
Zum Verschreiben ei - ie. Das ist aber müßig. Schreibfehler sind doch individuell. Ich habe in KB-Einträgen schon statt „eheleiblich“ „ehelieblich“ gesehen.Zuletzt geändert von Verano; 20.08.2017, 11:26.Viele Grüße
August
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.Kommentar
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Flöten hinter einer Wiese?
Wenn "nach seiner Wiese" local sein soll, dann im Sinne von "in Richtung auf", also "zu seiner Wiese". Macht noch weniger Sinn.
Ich gehe nun von hinnen.
Man sollte seine Ideen nicht wie Kinder behandeln. Wenn sie offensichtlich missraten sind, darf man sie aufgeben.Zuletzt geändert von henrywilh; 20.08.2017, 11:33.Schöne Grüße
h
nrywilhelmKommentar
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Das Komma moniere ich, weil es dafür keinen Grund gibt. Die Grammatik bei "nach seiner Wiese" ist genauso richtig wie "nach der Wiese"
So klar und deutlich geschrieben wie hier?
Nein, Loch in Kopf machen hinter der Wiese.
Siehe oben.
Man darf, muss aber nicht, vor allem, wenn man von den anderen Ideen nicht überzeugt ist. Aber das muss ich ja auch nicht.
rigrüKommentar
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>Das Komma moniere ich, weil es dafür keinen Grund gibt.<
„nach seiner (Vorbergs) Weise“ ist eine Einfügung zum Satz
.. wegen des flötens --- mit einer Grabscheite …
Ich bin nun auch raus. Allen einen schönen Sonntag
.
Viele Grüße
August
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.Kommentar

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