Murpy's Genealogische Gesetze

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  • Stefan Wessel
    Erfahrener Benutzer
    • 02.04.2006
    • 269

    Murpy's Genealogische Gesetze

    Murphy’s Gesetze der Genealogie:
    • Wenn nach sehr harter Arbeit das Mysterium an dem Du 2 Jahre lang gearbeitet hast, gelöst ist, sagt Deine Tante: „Das hätte ich Dir sagen können“.
    • Du hast niemals Deinem Vater Fragen über seine Familie gestellt als er gelebt hat, weil Du Dich nicht für Ahnenforschung interessiert hast.
    • Die Dokumente, die Du benötigst, sind im Safe der Titanic.
    • Ausschnitte aus alten Zeitungen haben gerade bei den Nachnamen Löcher.
    • Thomas, den die Familie für ihren Urahn hielt, starb auf einem Schiff im Alter von 10 Jahren.
    • Das einzige Dokument, das Dir helfen würde, den Missing Link an Deinem toten Ende zu finden, ist wegen Feuer, Überflutung oder Krieg verloren gegangen.
    • Der Pfarrer, den Du wegen einer Nachforschung angeschrieben hast, sendet Dir einen handgeschriebenen Brief, der vollkommen unleserlich ist.
    • Kein Foto in dem Album Deiner Großmutter ist mit Namen beschriftet.
    • Keiner Deiner Ahnen hat nie irgendwas bemerkenswertes getan, keinen Reichtum angehäuft, wurde nicht angeklagt und nicht in einem Testament genannt.
    • Du hast erfahren, dass der Testamentsvollstrecker Deiner Tante die in ihrem Leben angehäuften genealogischen Familiendokumente auf einem Flohmarkt irgendwo in Hamburg verkauft hat.
    • Das 37 bändige, 16.000 seitige Namensverzeichnis in dem Du suchst, hat keinen Index.
    • Die Familie, die Du suchst, befindet sich natürlich auf der letzten Seite des Mikrofilms. Wenn Du hinten beginnst, natürlich auf der ersten.
    • Gerade vor dem Eintrag, den Du benötigst, ist der Mikrofilm zu Ende. Der nächste Mikrofilm beginnt 2 Jahre später.
    • Es gibt eine genealogische Untersuchung zu einem Zweig der Familie. Aber es ist nicht Deiner.

    wird fortgesetzt ...

    Viele Grüße

    Stefan Wessel
    An den Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird.

    Meine Ahnen auf meiner Homepage: http://www.stefan-wessel.de/
  • BenediktB
    Erfahrener Benutzer
    • 31.05.2006
    • 540

    #2
    RE: Murpy's Genealogische Gesetze

    Original von Stefan Wessel
    Kein Foto in dem Album Deiner Großmutter ist mit Namen beschriftet.

    Das 37 bändige, 16.000 seitige Namensverzeichnis in dem Du suchst, hat keinen Index.

    Die Familie, die Du suchst, befindet sich natürlich auf der letzten Seite des Mikrofilms. Wenn Du hinten beginnst, natürlich auf der ersten.
    Leider sind viele dieser "Gesetze" nur allzu häufig war. Die drei obigen habe ich schon selber miterlebt.
    Trotzdem sehr zum schmunzeln, freue mich auf Fortsetzung.
    Mein Ancestry-Stammbaum

    Kommentar

    • Carlton

      #3
      RE: Murpy's Genealogische Gesetze

      Hi Stefan,

      wenn man das liest, denkt man: genau so ist es mir gestern ergangen.....!

      Aber aus dem Text spricht vieles dafür, dass es einem nicht alleine so geht!

      Also, bitte die nächsten Texte einstellen. Auch ich bin sehr gespannt :P

      Gruß,
      Ursula

      Kommentar

      • Marlies

        #4
        RE: Murpy's Genealogische Gesetze

        Hallo,

        es beruhigt mich, dass ich mit meinen "Erkenntnissen" nicht alleine da stehe, offenbar gehts Euch ja ähnlich!
        5 der "Gesetze" treffen bei mir zu!

        Ich freu mich auf die Fortsetzung!

        Gruß Marlies

        Kommentar

        • sgp1977
          Benutzer
          • 11.03.2006
          • 69

          #5
          RE: Murpy's Genealogische Gesetze

          Guten Abend Stefan!

          Sind "Murpy's Gesetze der Genealogie" auf Deinem Mist gewachsen?
          Sechs davon treffen genauso oder zumindest so ähnlich auch auf mich zu.
          Es ist wirklich erstaunlich.

          Herzliche Grüße
          Sebastian

          Kommentar

          • Stefan Wessel
            Erfahrener Benutzer
            • 02.04.2006
            • 269

            #6
            Murpy's Genealogische Gesetze - Fortsetzung

            Murphys Genealogische Gesetze - Fortsetzung:

            - Dein Nachname ist der einzige Nachname, der unter den im Archiv der Mormonen vorhandenen Millionen Einträgen nicht zu finden ist

            - Dein Großvater wurde unehelich geboren, Vater unbekannt

            - Nach Eingabe Deiner genealogischen Daten stürzt Dein Computer ab. Natürlich hast Du vorher nichts gespeichert und keine Sicherheitskopie angelegt.

            - Die Weiterentwicklung und Wartung incl. Updates für das von Dir gerade teuer gekaufte Genealogieprogramm wird vom Softwarehersteller eingestellt.

            - Dein Familiengrab befindet sich auf dem Grund eines Stausees

            - Du findest den Namen Deines Urahn auf dem Mikrofilm zwei Minuten bevor das Archiv schließt und der Kopierer ist besetzt oder kaputt. Dafür bist Du gerade 200km gefahren.

            - s.o. Weil Du so verärgert bist, hast Du Dir die Quelle nicht aufgeschrieben.

            - Du findest in einem Forum jemanden, der etwas zu Deinem Urahn geposted hat. Die E-Mailadresse des Nutzers, der den Beitrag geschrieben hat, ist aber nicht mehr gültig.

            - Du hast Links zu interessanten Beiträgen/Artikeln/Quellen unter Deinen Favoriten abgespeichert. Beim nächsten Aufruf ist der Link nicht mehr gültig.

            - Dein Mikrofilmgerät kann man nicht richtig scharf stellen, hat fettige Glasplatten und wird verkehrt herum bedient.

            - Du hast einen Urahn gefunden und rennst mit dem Mikrofilm zum Mikrofilmkopierer. Dort findest Du den Namen erst nach 30 Minuten wieder.

            - Deine Vorfahren haben bei jeder Generation die Schreibweise ihres Nachnamens geändert.

            - Deine Vorfahren kannten in jeder Generation nur 3 Vornamen, nach der sie ihre Söhne und Töchter benannt haben. Und im Taufbuch sind keine Adressen eingetragen.

            - Deine Schwester verschweigt Dir, dass sie sich das Taufdatum, das sie Dir für einen Vorfahren mitgeteilt hat, und nach dem sie angeblich so lange geforscht hat, nur ausgedacht hat, da sie die Zeile im Stammbaum nicht leer lassen wollte.

            - Der einzige umgekippte und nicht lesbare Grabstein auf dem Friedhof ist der Deines Urgroßvaters.

            - Du findest die Todesanzeige Deines Vorfahren in einer alten Zeitung nach langer Suche mit dem "Datum" Letzten Monat verstorben

            - Du nimmst Dir Urlaub, um zu einem 300km entfernten Archiv zu fahren und wenn Du ankommst, ist es wegen einer Personalversammlung geschlossen.

            - Du hast Dich bei Deinem Urgroßvater auf den Ariernachweis verlassen und daraufhin die gesamten Vorfahren nach 2 Jahren bis ins 16. Jahrhundert gesucht, gefunden und eingegeben. Zufällig überprüfst Du das Geburtsdatum aus dem Ariernachweis mit dem Kirchenbucheintrag. Leider hat da jemand seinerzeit den falschen Vorfahr zugeordnet...


            Viele Grüße

            Stefan Wessel
            An den Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird.

            Meine Ahnen auf meiner Homepage: http://www.stefan-wessel.de/

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            • Ines(Luckow)
              Benutzer
              • 17.05.2006
              • 7

              #7
              RE: Murpy's Genealogische Gesetze - Fortsetzung

              Hallo Stefan,
              es ist erstaunlich das so viele das selbe durchmachen. Es ist zum schmunzeln auch wenn viele Punkte ein selber betreffen. Hast du das aus eigener Erfahrung heraus so gedichtet? Aber du hast nicht aufgegeben mit deiner Suche? Manchmal möchte man alles hinwerfen weil man nicht weiterkommt, dann sind solche lustigen Texte erfrischend.
              Gruß Ines

              Kommentar

              • Marlies

                #8
                RE: Murpy's Genealogische Gesetze - Fortsetzung

                Original von Stefan Wessel
                - Du findest den Namen Deines Urahn auf dem Mikrofilm zwei Minuten bevor das Archiv schließt
                Hallo,

                es war bei mir zwar nicht der Mikrofilm, sondern das Original-Kirchenbuch, trotzdem war das immer der Punkt, der mich am meisten geärgert hat, ich hätte an die Decke gehen können! Was kann man in 2 Minuten sicher lesen, abschreiben? So gut wie nichts! vor lauter Aufregung hab ich mir die Seite nicht notiert! Und eine Woche (bis zum nächsten Archivbesuch) kann sooo endlos lange sein!

                Viele Grüsse
                Marlies

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                • Carlton

                  #9
                  RE: Murpy's Genealogische Gesetze - Fortsetzung

                  Hallo Stefan,

                  auch dieses Mal wieder ein großes Kompliment für das Aufschreiben der vielen kleinen und großen Problemchen, die bei der Ahnenforschung auftreten können.

                  Deine Vorfahren haben bei jeder Generation die Schreibweise ihres Nachnamens geändert.
                  Und das wäre schon bei mir in der einen Linie sehr, sehr gut. Dort habe ich z.B. das Vergnügen, dass der Name bei der Geburt Plattdeutsch, bei der Hochzeit polnisch, bei der Geburt des Kindes russich und auf der Sterbeurkunde geschrieben steht. Dazu kommt natürlich: es wurde so geschrieben, wie es der Schreibende jedes Mal verstanden hat. Da kommt richtig Freude auf.

                  Aber bekommen wir noch ein Folge zu lesen? Wäre wunderbar - da kann man wenigstens bei dem manchmal recht trockenen "Stoff" so richtig schön schmunzeln.

                  Viele Grüße,

                  Ursula

                  Kommentar

                  • Siegfried Mühle
                    Erfahrener Benutzer
                    • 13.10.2006
                    • 211

                    #10
                    Murphys Gesetz

                    Nachdem nun sicherlich viele Leser über "Murphys Genealogische Gesetze" (die es gar nicht gibt) geschmunzelt und bei dieser oder jener der genannten Feststellung eine Übereinstimmung mit ihren Erfahrungen festgestellt haben, nun etwas zum wahren Sachverhalt.

                    Edward Aloysius Murphy war ein Entwicklungsingenieur der USA-Luftstreitkräfte. Bei einem Test der von ihm entwickelten Sicherheitsgurte mit Sensoren gab es 1949 eine Panne. Ein Arbeiter hatte zwei Anschlüsse verwechselt. Murphy sagte dazu: "Wenn es eine Möglichkeit gibt, etwas falsch zu machen, dann wird er es tun." Der betroffene Testpilot, bei dem der Versuch misslang, bezeichnete diesen Ausspruch später auf einer Pressekonferenz als Murphys Gesetz: "Wenn etwas schief gehen kann, dann wird es auch schief gehen."
                    Der Satz wurde sofort populär. Er tauchte in den Medien auf, ja sogar in Fachzeitschriften, und heute steht er schon in den amerikanischen Wörterbüchern. Kein Wunder: Dieser Satz erklärt kurz und knapp das Universalprinzip allen technischen und menschlichen Versagens.

                    Vor allem in den technischen Wissenschaften haben sich in der Folgezeit verschiedene Ingenieure des Ausspruchs von Murphy angenommen und 10 Folgerungen daraus abgeleitet, die in der Praxis durchaus ihre Berechtigung haben und auch ihre Bestätigung finden.

                    Viele Witzbolde haben unter der Bezeichnung "Murphys Gesetze" eine Reihe von Aussagen niedergeschrieben, die aber in Wirklichkeit kaum etwas mit der ursprünglichen Aussage gemein haben, ja sogar deren Sinn entstellen. Und so hat auch irgendjemand die angeblichen "Murphys Genealogischen Gesetze" für eine Witzseite formuliert. Leider aber nicht gerade glücklich und teilweise irreführend.

                    Übrigens ist der Autor des Satzes "Wenn etwas schief gehen kann, dann geht es schief" der Philosoph und Dichter Friedrich Theodor Vischer (1807 bis 1887). Er hat das "Prinzip der größten Gemeinheiten" in seinem 1879 erschienen Roman "Auch einer" an vielen Stellen humoristisch demonstriert.

                    Interessierte Leser finden im Internet viele (teilweise recht widersprüchliche) Beiträge zu Murphys Gesetz und dessen Entstehung.

                    Siegfried (Mühle)

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                    • Stefan Wessel
                      Erfahrener Benutzer
                      • 02.04.2006
                      • 269

                      #11
                      Was kann alles schiefgehen ?



                      Original von Siegfried Mühle
                      Viele Witzbolde haben unter der Bezeichnung "Murphys Gesetze" eine Reihe von Aussagen niedergeschrieben, die aber in Wirklichkeit kaum etwas mit der ursprünglichen Aussage gemein haben, ja sogar deren Sinn entstellen. Und so hat auch irgendjemand die angeblichen "Murphys Genealogischen Gesetze" für eine Witzseite formuliert. Leider aber nicht gerade glücklich und teilweise irreführend.

                      Siegfried (Mühle)
                      Polako, Siegfried!

                      Wie mein alter Deutschlehrer sagte: Etwas zu weit über das Ziel hinausgeschossen, lieber Siegfried !



                      An den Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird.

                      Meine Ahnen auf meiner Homepage: http://www.stefan-wessel.de/

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                      • Stefan Wessel
                        Erfahrener Benutzer
                        • 02.04.2006
                        • 269

                        #12
                        RE: Was kann alles schiefgehen ?

                        Murphys Genealogische Gesetze dieses Forum betreffend:

                        - Du stellst einen neuen, für Dich interessanten Beitrag ein und alle bewerten diesen mit Daumen runter
                        - Du stellst einen neuen Beitrag mit z.B. einem interessanten Link ein, bist von Dir ganz begeistert und dann stellt sich heraus, dass dieser Link schon einmal geposted wurde
                        - Du stellst eine Suchanfrage oder eine Lesehilfe und keiner meldet sich darauf
                        - Du willst ein Bild als Anhang einstellen, damit andere Leute Dir helfen können, was darauf zu sehen ist, aber nachdem Du es auf unter 200kb komprimierst hast, kann sowieso keiner mehr was erkennen
                        - Du wählst eine etwas ungeschickte Formulierung in einem Beitrag und wirst danach von allen Leuten niedergemacht
                        - Du hast eine seitenlange Antwort auf einen Beitrag geschrieben und als Du absenden willst, stürzt Dein PC ab oder jemand anderes löscht die Antwort als Du zwischendurch woanders hin musst
                        - Du klickst eine Bewertung für einen Beitrag oder eine Umfrage an, erwischt aber statt den Daumen hoch den Daumen runter

                        :P

                        Viele Grüße

                        Stefan Wessel

                        p.s.: Ich spreche aus eigener Erfahrung!
                        An den Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird.

                        Meine Ahnen auf meiner Homepage: http://www.stefan-wessel.de/

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                        • Ursula
                          Erfahrener Benutzer
                          • 18.01.2007
                          • 1348

                          #13
                          RE: Murpy's Genealogische Gesetze - Fortsetzung

                          Original von Stefan Wesselhast Du Dir die Quelle nicht aufgeschrieben.

                          Das ist etwas, was mir immer wieder passiert, nicht weil ich mich ärgere, sondern wenn ich gerade einen richtigen "Lauf" habe und das Kirchenbuch eine Goldgrube zu sein scheint.

                          Hinterher ärgere ich mich dann, weil ich beim nächsten Besuch viel Zeit mit erneuter Suche des Buches oder des Films verschwenden muss. Besonders ärgerlich, wenn man wirklich Hunderte von km gefahren ist.

                          Das bekomme ich aber noch in den Griff. Die letzten Male habe ich aufgepasst, mir kleine Zettel geschrieben mit der Quelle darauf und den Zettel habe ich mitfotografiert.

                          Deine "Genealogischen Gesetze" sind wirklich sehr treffend. Ich habe sehr lachen müssen. Gottseidank passieren Anderen solche Sachen auch.

                          Viele Grüße
                          Uschi

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                          • Hintiberi
                            Erfahrener Benutzer
                            • 26.09.2006
                            • 1076

                            #14
                            Guten Morgen allerseits,

                            dann will ich mal die auf mich zutreffenden Gesetze nennen:

                            Wenn nach sehr harter Arbeit das Mysterium an dem Du 2 Jahre lang gearbeitet hast, gelöst ist, sagt Deine Tante: „Das hätte ich Dir auch sagen können“.
                            2 Jahre hat es zwar nicht gedauert, aber ich habe mich schon anhand der Kirchenbücher ein wenig abgemüht, um meine direkten Vorfahren zu finden. Eine Verwandte, die ich später besuchte kam dann mit einem Ahnenpaß um die Ecke, der die drei Generationen zurückging, die ich mir erst aus den Büchern suchen mußte...
                            (Klaro, daß ich die Einträge auch dann abgeschrieben hätte, wenn ich von der Existenz des Passes gewußt hätte - aber es wäre wesentlich einfacher gewesen).


                            Ausschnitte aus alten Zeitungen haben gerade bei den Nachnamen Löcher.
                            Nicht nur in Zeitungen, auch auf alten Urkunden oder sogar in Kirchenbücern...


                            Das einzige Dokument, das Dir helfen würde, den Missing Link an Deinem toten Ende zu finden, ist wegen Feuer, Überflutung oder Krieg verloren gegangen.
                            So sieht es momentan bei vielen meiner Ahnen aus: Die Kirchenbücher sind nicht mehr da! Verschollen, verbrannt oder aber vorhanden, aber nicht geführt...


                            Der Pfarrer, den Du wegen einer Nachforschung angeschrieben hast, sendet Dir einen handgeschriebenen Brief, der vollkommen unleserlich ist.
                            Nur Ärzte schreiben schlimmer!!


                            Kein Foto in dem Album Deiner Großmutter ist mit Namen beschriftet.
                            Ein Album wäre ein Segen, denn dann kann man die Fotos meist in einen Zusammenhang einordnen - nein, bei mir sind's, wenn überhaupt, Papiertüten mit allen möglichen durcheinandergeratenen Bildern. Beschriftet ist natürlich auch keines davon.


                            Keiner Deiner Ahnen hat nie irgendwas bemerkenswertes getan, keinen Reichtum angehäuft, wurde nicht angeklagt und nicht in einem Testament genannt.
                            Yup - alles Tagelöhner und Ackerer - die hatten sicher keine Zeit, nebenbei noch irgendwelchen Blödsinn zu veranstalten.


                            Die Familie, die Du suchst, befindet sich natürlich auf der letzten Seite des Mikrofilms. Wenn Du hinten beginnst, natürlich auf der ersten.
                            Das ist, glaube ich, objektiv gesehen immer der Fall! :P


                            Gerade vor dem Eintrag, den Du benötigst, ist der Mikrofilm zu Ende. Der nächste Mikrofilm beginnt 2 Jahre später.
                            Ja... leider - oder das Kirchenbuch hat anschließend mal wieder eine 5jährige Lücke! *grummel*


                            Es gibt eine genealogische Untersuchung zu einem Zweig der Familie. Aber es ist nicht Deiner.
                            Auch das gibt's - wenn überhaupt, betrifft's mal eine Nebenlinie.


                            Dein Familiengrab befindet sich auf dem Grund eines Stausees
                            Meine Urgroßeltern sindjezt allesamt mind. 30 Jahre tot; die Gräber alle eingeebnet. Ich habe keines mehr sehen können...


                            Du findest den Namen Deines Urahn auf dem Mikrofilm zwei Minuten bevor das Archiv schließt und der Kopierer ist besetzt oder kaputt. Dafür bist Du gerade 200km gefahren.

                            Weil Du so verärgert bist, hast Du Dir die Quelle nicht aufgeschrieben
                            Das ärgert einen auch, wenn man keine 200 km weit weg wohnt, glaubt mir!
                            Ich selbst muß beim nächsten Mal wieder einen Taufeintrag nachsuchen, weil ich im Eifer des Gefechts den Monat nicht aufgeschrieben habe. Den Tag der Geburt, den Tag der Taufe und das Jahr habe ich - aber den Monat hab ich vergessen...:s



                            Du findest die Todesanzeige Deines Vorfahren in einer alten Zeitung nach langer Suche mit dem "Datum" Letzten Monat verstorben
                            In den alten Todesanzeigen, die ich bisher gefunden habe, wird nie das Geburtsdatum angegeben - da steht immer nur "67 Jahre alt", "54 Jahre alt, "72 Jahre alt" - ist dann ein Anhaltspunkt, aber schöner wäre natürlich das genaue Datum.


                            Ohje... die Ahnenforschung kann sehr gemein sein... :s
                            Ich bin gespannt, was mich noch so alles erwartet.

                            Viele Grüße
                            -Jens
                            Meine Ahnen
                            http://img.photobucket.com/albums/v29/MrMagoo/K.jpg
                            www.gencircles.com/users/hintiberi/17"

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                            • Michael
                              Moderator
                              • 02.06.2007
                              • 5163

                              #15
                              RE: Murpy's Genealogische Gesetze - Fortsetzung

                              Original von Stefan Wessel
                              Murphys Genealogische Gesetze - Fortsetzung:

                              - Nach Eingabe Deiner genealogischen Daten stürzt Dein Computer ab. Natürlich hast Du vorher nichts gespeichert und keine Sicherheitskopie angelegt.
                              ... oder wenn sich die Festplatte in Einzelteile zerlegt und es gibt keine Sicherheitskopie.

                              Viele Grüße
                              Michael

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