#41  
Alt 12.07.2011, 17:46
Schocki Schocki ist offline männlich
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Hallo alle Familienchronikbegeisterten

Ich habe gerade eine kleine Chronik fertig gestellt und bin bei der Reihenfolge so vorgegangen, das ich mit meinem Hauptzweig(Nachname) angefangen habe, dann mit dem Mutterzweig meines Vaters( da es ein Geschenk für Ihn ist), dann Hauptzweig Großvater, Großmutter, etc. Also klassisch.
Innerhalb der Zweige habe ich dann weniger mit Jahreszahlen hantiert, da es die meisten in der Verwandtschaft recht wenig interessiert, ob der 7U-Opa aus Hintertupfingen am 16.Oktober oder 18.Oktober geboren ist. Ich hab versucht, Anekdoten, Geschichten, Ereignisse innerhalb des jeweiligen Zweiges etwas chronologisch von der betreffenden Person ab in die Vergangenheit bis zum jeweiligen Spitzenahn hin zu schreiben. Manchmal auch anders herum, je nachdem, wie es zum Schreiben passte. Hab da auch jeweils etwas Ortsgeschichte eingebaut.
Vieles hatte bei mir mit Auswanderung aus Deutschland nach Russland zu tun; also geschichtlich erklärt, warum.
Stammbäume etc. hab ich in diesem Fall weggelassen, da es den Rahmen gesprengt hätte. Ich hatte vor zwei Jahren schon mal ein reines Datenbuch gemacht, was das Computerprogramm ausdruckt.
Das will ich in absehbarer Zeit wiederholen, da sich die Daten mittlerweile verdoppelt haben.
Ich denke, der Zeitpunkt zum erstellen einer Chronik kommt nie gelegen, da man ja immer irgenwelche Sachen in der pipeline hat.
Muß sich jeder für sich entscheiden, ob er alle paar Jahre eine Fortsetzung schreibt oder eine Chronik macht, die erweiterbar ist.
Viele Wege führen nach Rom.
__________________
Viele Grüße
Schocki

Dauersuche:
Sachsen: Clauß, Otto, Wadewitz, Albrecht, Schwartzburg
Schlesien: Schimpke,
Ba-Wue: Schock, Deyle, Kammerer, Trefz,
???: Ohlhäuser
Elsass: Bender, Spielmann, Hauswirth, Mallo, Ostertag, Naas, Gallman, Bene, Helck, Wick, Sutter
Schweiz: Siebenthal(von), Reichenbach(von), Frutschi, Russi, Sumi
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  #42  
Alt 12.07.2011, 21:29
alfio alfio ist offline
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Meine Chronik ähnelt in der Optik Tinos. Ich werde bei meinen Eltern anfangen.
(Meine Lebensgeschichte wird zu lang, da wir/ich mit vielen bekannten Leuten befreundet waren/sind. In Tagebuchform vorhanden. Können die Nachfolger einbinden. Z. B. die vorh. Briefe, hoffe diese werden nicht "versilbert".)
Durch die "Arbeitsordner" kann ich alle vollständigen Familien abschließen und die unvollständigen stets recherchieren. Wenn ich (für mich) drucke werde ich 2 Papierfarben nehmen. 1. Generation Richtung Pergament leicht gelblich, 2. Generation Pergament etwas dunkler, die Dritte bekommt wieder Farbe 1.
__________________
Viele Grüße
alfio
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  #43  
Alt 08.11.2012, 19:32
Benutzerbild von Brigitte Bernstein
Brigitte Bernstein Brigitte Bernstein ist offline weiblich
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Hallo!
Da ich schon Jahre an einer Kronik schreibe habe ich alle Eingaben sehr interessiert gelesen. Auch ich bin davon abgekommen sie binden zulassen. Zumal immer noch etwas gefunden wird, was eingeflochten werden kann. Ich habe jetzt sechs diecke Ordner.
Nach Ahnenreihen geordnet. Durch die Ordner kann ich immer mal was erweitern. An eine Veröffentlichung habe ich bisher noch nicht gedacht. Habe halt sehr viele Ansichtskarten, Gedichte, Stadtpläne oder Stadtcroniken von Wikipedia oder den Riesengebirglern eingeflochten was ja urheberrechtlich geschützt ist. Aber so lange ich es nur privat benutze ist ja nichts dagegen einzuwenden und meine Ahnen kommen nun mal aus dieser Ecke.
Grüße Brigitte
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Geändert von Brigitte Bernstein (08.11.2012 um 22:48 Uhr)
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  #44  
Alt 14.11.2012, 12:51
emma2412 emma2412 ist offline weiblich
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Hallo!

Ich habe gerade mit großem Interesse diesen ganzen Beitrag erstmalig gelesen.

Jetzt erzählt doch mal, was hat sich bei euch im laufe des letzten Jahres getan? Ich bin sehr neugierig
Wie weit seit ihr gekommen? Wie ist es euch ergangen? Habt ihr Tipps, die ihr gerne weiter geben möchtet?
Vielleicht zeigt ihr sogar ein paar Bilder als Anregung???

Ich selbst habe ja schon zweimal versucht, meine ganze Forschung auf die Reihe zu bekommen, aber ... kaum habe ich ein paar Personen "überarbeitet", hänge ich schon wieder fest, weil mir einfällt, das man da und dort und hier und drüben noch erforschen könnte. Ich finde einfach kein Ende

Im Großen und Ganzen habe ich meine Forschung nach meinen 4 Großeltern aufgebaut und auch so in Ordnern und auf dem PC abgelegt. Bei einer Oma gibts sehr viel (recht große Bauern fast immer im gleichen Dorf ..), die andere finde ich total spannend (alte Glasmacherfamilie mit unzähligen Wohnungswechseln), einer interessiert mich recht wenig (Quellen im Küstenland sind kaum erreichbar, nichts im Netz, keine noch lebenden Verwandten ..) und der vierte ist mein eigentlicher Nachname (nicht so sonderlich interessant). Dazu dann noch die väterliche Linie meiner Kinder (zum Glück sehr regional auf unseren Wohnort bezogen).

Es ist halt einfach soooo viel und mir fällt es schwer, ein System, ein Konzept zu finden, das ja - nach der Definition der Zielgruppe (Leser) - an zweiter Stelle stehen sollte.

Ach oh weh ...

Und jetzt ihr, schreibt mal und erzählt!!
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  #45  
Alt 14.11.2012, 16:10
Benutzerbild von Rolf Stichling
Rolf Stichling Rolf Stichling ist offline männlich
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Standard Wie baut man eine Chronik auf?

Zitat:
Zitat von Löffel Beitrag anzeigen
Wenn Ihr eine Chronik macht, in welcher zeitlichen Reihenfolge gestaltet Ihr sie dann? Fangt Ihr bei Euch selbst an und geht dann rückwärts in die Vergangenheit oder nehmt Ihr Euren ältesten Ahn und arbeitet Euch von dem aus auf das "Heute" zu?
Wenn man auch ein bißchen was über geschichtliche Entwicklungen etc. schreiben will, ist letzteres doch wahrscheinlich sinnvoller, oder?

Matthias
Hallo Matthias,

ich glaube, es gibt hier keine Antwort, die für alle richtig ist.

Je mehr man sich nur mit den Vorfahren und deren direkten Lebensdaten beschäftigt, desto mehr plädiere ich dafür, mit der jüngsten Person anzufangen und sich dann zu den älteren, den Vorfahren, vorzuarbeiten. Man beginnt dann mit denjenigen Personen, die dem Leser noch vertraut sind und arbeitet sich in die Vergangenheit vor (zurück).

Je mehr man allgemeingeschichtliche Dinge einbindet, desto sinnvoller erscheint es mir, mit der ältesten Geschichte zu beginnen und sich dann in die Gegenwart vorzuarbeiten.
So mache ich es jedenfalls. Ich beschreibe zunächst einige geschichtliche Entwicklungen, beschreibe die Lebensumstände in städtischer und in ländlicher Umgebung und erwähne dann die Fakten, die ich von den ältesten mir bekannten Vorfahren weiß.
Beispielsweise habe ich unter meinen Vorfahren einige Pfarrersippen, die ich in einigen Linien bis zum 30-jährigen Krieg und in Einzelfällen sogar fast bis zur Reformation (naja - nicht ganz aber im Tecklenburger Land und in Baden doch immerhin bis ins 16. Jahrhundert.) zurückverfolgen kann. Die sind ziemlich ortstreu. Also beginne ich mit den Gründen, die zur Reformation geführt haben und mit dem Verlauf der Reformation, gehe dann zur Regionalgeschichte der Region aus der diese Pfarrer kommen. Welche Fürsten haben hier geherrscht? Wie standen sie zur Reformation, wann und wie wurde die Reformation in dieser Region durchgeführt? Dann folgen die Daten, die ich zu diesen Personen habe.
Ich wechsle dann zu anderen Regionen, aus denen Vorfahren stammen und behandle auch dort die Regionalgeschichte und dann die einzelnen Personen und das, was zu ihrem Wirken überliefert ist. Dann füge ich ein Kapitel über die soziale Rolle der Geistlichen in dieser Zeit ein und beschreibe ihre Lebensumstände (nicht auf die Person bezogen, das läßt sich oft nicht mehr ermitteln - aber wie lebte denn eine Pfarrersfamilie im Markgräfler Land im 17. Jahrhundert?). Als nächstes behandle ich dann die Auswirkungen des 30 jährigen Krieges auf die Bevölkerung in den Regionen, in denen Vorfahren gelebt haben. Welche Ausbildung haben Geistlich in dieser Zeit genossen?
Wenn ich dann Vorfahren mit anderen Berufen habe, dann beschreibe ich die Situation dieser Berufsgruppe, wirtschaftliche Bedingungen etc.
Auf die Art beschreibe ich die Geschichte mit besonderer Heraushebung der Fakten, die Bezug zu unseren Vorfahren haben.
Der Untertitel der Chronik lautet daher auch: "Unsere Vorfahren, die Welt, in der sie lebten, wie sie von den Geschehnissen ihrer Zeit beeinflußt wurden und wie sie (manchmal) auch die Geschehnisse ihrer Zeit beeinflußten."
Im Anhang füge ich dann Datenblätter und Ahnenlisten bei, in denen die einzelnen Personen und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen systematisch genannt und gelistet werden, so daß man sich auch immer wieder einen Überblick verschaffen kann, wer wie mit wem zusammenhängt. Um das zu erleichtern, habe ich jedem der Vorfahren eine Ahnenziffer zugeordnet, die ich im Text immer in Klammern hinzufüge, wenn ich eine Person erwähne. Anhand dieser Ahnenziffern kann der Leser sich im Anhang sofort ein Bild verschaffen, welches die verwandtschaftliche Beziehung zu dieser Person ist. Je mehr ich in die Nähe der Gegenwart komme, desto häufiger kann ich auch Bilder einbinden. Ja - und natürlich beschreibe ich auch die Gegenwart und die Dinge, die mich jetzt beschäftigen. Ich wünschte mir, daß ich von mehr meiner Vorfahren solche Selbstzeugnisse hätte. Also werde ich am Ende der Chronik auch autobiographische Abschnitte einbinden.

Dieser Weg, wie ich ihn gehe, ist aber keinesfalls für alle Chroniken zu empfehlen. Jeder muß sich seinen eigenen Weg wählen! Eine Chronik, wie ich sie schreibe, wächst sehr schnell in Dimensionen, die vielleicht den einen oder anderen abschrecken. (Ich habe jetzt etwas über 1000 Seiten zusammengetragen.)
__________________
Herzliche Grüße und viel Erfolg bei der Suche nach den Ahnen.

Rolf Stichling

PS. Ich suche die Herkunft von

Tobias Stichling. Er erhielt als Gürtlermeister 1697 in Weimar das Bürgerrecht und stammt dem Bürgerbuch nach aus Erfurt.
In Erfurt gibt es aber so viele Stichlinge! Von welchem Zweig der Stichlinge in Erfurt mag mein Tobias abstammen?
1688 hat er seine Lehre als Gürtler in Erfurt beim Gürtlermeister Hucke begonnen. Jetzt suche ich die Eltern von Tobias.

Geändert von Rolf Stichling (15.11.2012 um 13:20 Uhr)
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  #46  
Alt 15.11.2012, 22:47
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Brigitte Bernstein Brigitte Bernstein ist offline weiblich
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Hallo Matthias!
Wie ich die Ordner eingeteilt habe braucht nicht nochmal wiederholt werden. Ganz so weit wie Rolf Stichling bin ich noch nicht aber meine ältesten Daten sind auch schon um 17hundert und das sind einige. Aber was Rolf sagt, ist richtig es gibt keine richtige Antwort . Aber das mit der jungen Generation stimmt. Ich habe schon über mich einen ganzen Ordner zusammen getragen. Es erstreckt sich über die Zeit der Kindheit, meinen Beruf, unsere Kinder und die Stadt Offenbach so wie dem Stadtteil in welchen wir leben. Und genau dies interessiert die Jugend am meisten. Zum Beispiel unsere Freizeitgestaltung, kein Fernseher, keinen Komputer, als der erste Plattenspieler in das Haus kam, war ich 12. Er war aber für die ganze Familie. Oma musste Elvis ertragen, und ich ihre Volksmusik. Natürlich konnte ich auch viel über die älteren Generationen finden es gibt jede Menge spannende Ereignisse aus Geschichte Kultur und so weiter aber die jungen Menschen werden ja auch mal alt.
Schöne Grüße Brigitte
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  #47  
Alt 16.11.2012, 07:16
aleman83 aleman83 ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Rolf Stichling Beitrag anzeigen
Hallo Matthias,

ich glaube, es gibt hier keine Antwort, die für alle richtig ist.

Je mehr man sich nur mit den Vorfahren und deren direkten Lebensdaten beschäftigt, desto mehr plädiere ich dafür, mit der jüngsten Person anzufangen und sich dann zu den älteren, den Vorfahren, vorzuarbeiten. Man beginnt dann mit denjenigen Personen, die dem Leser noch vertraut sind und arbeitet sich in die Vergangenheit vor (zurück).

Je mehr man allgemeingeschichtliche Dinge einbindet, desto sinnvoller erscheint es mir, mit der ältesten Geschichte zu beginnen und sich dann in die Gegenwart vorzuarbeiten.
So mache ich es jedenfalls. Ich beschreibe zunächst einige geschichtliche Entwicklungen, beschreibe die Lebensumstände in städtischer und in ländlicher Umgebung und erwähne dann die Fakten, die ich von den ältesten mir bekannten Vorfahren weiß.
Beispielsweise habe ich unter meinen Vorfahren einige Pfarrersippen, die ich in einigen Linien bis zum 30-jährigen Krieg und in Einzelfällen sogar fast bis zur Reformation (naja - nicht ganz aber im Tecklenburger Land und in Baden doch immerhin bis ins 16. Jahrhundert.) zurückverfolgen kann. Die sind ziemlich ortstreu. Also beginne ich mit den Gründen, die zur Reformation geführt haben und mit dem Verlauf der Reformation, gehe dann zur Regionalgeschichte der Region aus der diese Pfarrer kommen. Welche Fürsten haben hier geherrscht? Wie standen sie zur Reformation, wann und wie wurde die Reformation in dieser Region durchgeführt? Dann folgen die Daten, die ich zu diesen Personen habe.
Ich wechsle dann zu anderen Regionen, aus denen Vorfahren stammen und behandle auch dort die Regionalgeschichte und dann die einzelnen Personen und das, was zu ihrem Wirken überliefert ist. Dann füge ich ein Kapitel über die soziale Rolle der Geistlichen in dieser Zeit ein und beschreibe ihre Lebensumstände (nicht auf die Person bezogen, das läßt sich oft nicht mehr ermitteln - aber wie lebte denn eine Pfarrersfamilie im Markgräfler Land im 17. Jahrhundert?). Als nächstes behandle ich dann die Auswirkungen des 30 jährigen Krieges auf die Bevölkerung in den Regionen, in denen Vorfahren gelebt haben. Welche Ausbildung haben Geistlich in dieser Zeit genossen?
Wenn ich dann Vorfahren mit anderen Berufen habe, dann beschreibe ich die Situation dieser Berufsgruppe, wirtschaftliche Bedingungen etc.
Auf die Art beschreibe ich die Geschichte mit besonderer Heraushebung der Fakten, die Bezug zu unseren Vorfahren haben.
Der Untertitel der Chronik lautet daher auch: "Unsere Vorfahren, die Welt, in der sie lebten, wie sie von den Geschehnissen ihrer Zeit beeinflußt wurden und wie sie (manchmal) auch die Geschehnisse ihrer Zeit beeinflußten."
Im Anhang füge ich dann Datenblätter und Ahnenlisten bei, in denen die einzelnen Personen und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen systematisch genannt und gelistet werden, so daß man sich auch immer wieder einen Überblick verschaffen kann, wer wie mit wem zusammenhängt. Um das zu erleichtern, habe ich jedem der Vorfahren eine Ahnenziffer zugeordnet, die ich im Text immer in Klammern hinzufüge, wenn ich eine Person erwähne. Anhand dieser Ahnenziffern kann der Leser sich im Anhang sofort ein Bild verschaffen, welches die verwandtschaftliche Beziehung zu dieser Person ist. Je mehr ich in die Nähe der Gegenwart komme, desto häufiger kann ich auch Bilder einbinden. Ja - und natürlich beschreibe ich auch die Gegenwart und die Dinge, die mich jetzt beschäftigen. Ich wünschte mir, daß ich von mehr meiner Vorfahren solche Selbstzeugnisse hätte. Also werde ich am Ende der Chronik auch autobiographische Abschnitte einbinden.

Dieser Weg, wie ich ihn gehe, ist aber keinesfalls für alle Chroniken zu empfehlen. Jeder muß sich seinen eigenen Weg wählen! Eine Chronik, wie ich sie schreibe, wächst sehr schnell in Dimensionen, die vielleicht den einen oder anderen abschrecken. (Ich habe jetzt etwas über 1000 Seiten zusammengetragen.)
Hallo Rolf,
Ich schreibe nun auch schon seit einer Weile an einer Chronik. Und ich muss gestehen dass mir deine Vorhergehensweise viel besser gefaellt da die Geschichte so erst richtig zum tragen kommt. Ein Datenbuch habe ich sowieso schon, und werde jetzt glaube ich meine Chronik nochmals umkonstruiren. Wie sieht denn dein Inhaltsverzeichniss aus? Duerften wir mal einen Blick darauf werde? Bin schon sehr gespannt.

Aleman
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  #48  
Alt 16.11.2012, 08:10
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Beitrag Möglicher Aufbau einer Chronik; Beispiel für ein Inhaltsverzeichnis

Zitat:
Zitat von aleman83 Beitrag anzeigen
Hallo Rolf,
Ich schreibe nun auch schon seit einer Weile an einer Chronik. Und ich muss gestehen dass mir deine Vorhergehensweise viel besser gefaellt da die Geschichte so erst richtig zum tragen kommt. Ein Datenbuch habe ich sowieso schon, und werde jetzt glaube ich meine Chronik nochmals umkonstruiren. Wie sieht denn dein Inhaltsverzeichniss aus? Duerften wir mal einen Blick darauf werde? Bin schon sehr gespannt.

Aleman
Hallo Aleman,

wenn Du es wünscht, dann kann ich Dir das Inhaltsverzeichnis im Anhang sicher einstellen.
Es ist aber kein wirkliches Muster für andere. Jeder muß seine Chronik so aufbauen, wie es sich nach Interesse und Quellenlage ergibt.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Inhaltsverzeichnis zur Ch r o n i k.pdf (118,9 KB, 77x aufgerufen)
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Herzliche Grüße und viel Erfolg bei der Suche nach den Ahnen.

Rolf Stichling

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Tobias Stichling. Er erhielt als Gürtlermeister 1697 in Weimar das Bürgerrecht und stammt dem Bürgerbuch nach aus Erfurt.
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1688 hat er seine Lehre als Gürtler in Erfurt beim Gürtlermeister Hucke begonnen. Jetzt suche ich die Eltern von Tobias.
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  #49  
Alt 16.11.2012, 08:37
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Ein freundliches Hallo

Familienchronik was für ein tolles Thema
ich selbst trage mich mit dem Gedanken eine Chronik zu erstellen und habe jetzt
nach dem ich hier eure Tips lese , einen Eindruck davon wie man dieses erstellen kann.
Abschließend :
Ich bin beindruckt mit welcher Kompetenz ihr eure Chroniken erstellt.

Gruß

Detlef
__________________
Jede Generation lächelt über die Väter,
lacht über die Großväter
und bewundert die Urgroßväter
(William Somerset Maugham)

Mitglied im Pommerschen Greif e.V.
Mitglied im Arbeitskreis Familiengeschichte Vorpommern" im Verein "Pommerscher Greif e.V.


Ziegenort in Pommern
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  #50  
Alt 16.11.2012, 13:10
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Brigitte Bernstein Brigitte Bernstein ist offline weiblich
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Hallo!
Ich schreibe halt in die andere Richtung. Beginne erst mit der Jugend und arbeite mich zurück. Jeder halt so wie er meint, dass es am Besten ist. Schon alleine wie sich die Stadt Offenbach im Laufe der letzten 60 Jahre verändert hat gibt einiges an Informationen her. Auch ist ja meine Schulzeit mit der heutigen Schule kaum zu vergleichen und die Schulzeit meiner Eltern besonders des Vaters wo noch der Rohrstock geschwungen wurde schon garnicht. Auch die Entwicklung der Schule im 19.Jahrhundert oder der Stand des Lehrers ist ein interessantes Thema, da einer meiner Ahnen um 1810 ein Lehrer gewesen ist. Daher habe ich auch die Ordner nach Ahnenreihen eingeteilt und gleich nach dem Ahnenblatt der Familie die Berichte eingeordnet. Zusammen mit Ansichtskarten, Dorfchroniken Landkarten, und geschichtlichen Ereignissen. Natürlich gibt es auch über die Ausweisung welche meine Familie erleben musste vieles zu berichten. Da im Riesengebirge zum Teil noch bis 1848 die Ortschaften in Grundobrigkeiten eingeteilt waren und die Menschen welche für diese arbeiten mussten beinahe wie Sklaven behandelt wurden (zum Teil sogar noch dem Schollenzwang unterlagen, und nur dann heiraten konnte wenn es die Guts- und Herrschaftsbesitzer erlaubten gibt es auch auf dem Gebiet einiges zu schreiben. Wie zum Beispiel die Bauernbefreiung. Oder über die Lebensweise der Fürsten. Daher werde ich die Bücher auch nicht binden lassen
Ich schreibe halt so, weil es ja mit der Familienforschung auch in diese Richtung geht. Erst wenn eine Generation richtig sicher ist, gehe ich zur nächsten.
Habe nun doch einen Teil der Chronik meines Vaters eingegeben,
Grüße Brigitte
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Geändert von Brigitte Bernstein (17.11.2012 um 23:17 Uhr)
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