#1  
Alt 02.08.2010, 17:38
Bajusz Bajusz ist offline
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Standard Franz und Josef Ginder

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum:1785 und 1802
Genauere Orts-/Gebietseingrenzung:
fernabfrage.ahnenforschung.net vor der Beitragserstellung genutzt: ja /
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive, Datenbanken): Ancestry

Hallo Forenmitglieder!
ich habe eine Frage,hat jemand Zugriff auf diese Bücher?
OFB-Gara und
OFB-Stanischitsch
Es handelt sich um
Franz Ginder und
Josef Ginder wie heissen deren Kinder? Franz hatte 10 Kinder und Josef 3 Kinder.Ich suche eine Margareta Ginder.
Vielen Dank für Eure Mühe es würde mich enorm weiterbringen
MfG Bajusz
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  #2  
Alt 10.11.2010, 22:36
MagdalenaBarbara MagdalenaBarbara ist offline weiblich
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Standard OSB Stanischitsch

Hallo Bajuz,
besitze das OSB Stanischitsch. Es gibt dort eine Margaretha geb. 25.12.1822 in Stani. 3.Tochter von Ginter Josef und Czirska Barbara.
Gebe gerne weitere Auskünfte.
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  #3  
Alt 12.11.2010, 20:00
Bajusz Bajusz ist offline
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Standard Franz und Josef Ginder

Hallo Magdalena Barbara
erstmal vielen Dank für Deine Mühe,aber dieser Fall ist schon aufgelöst.Bin jetzt schon wesentlich weiter 23.10.1749 das ist der Hochzeitstag von
Sauter Johann und Guhl Anna Maria.Geheiratet in Hajos Nordbatschka.
Anna Maria Guhl ist um 1725 geboren.
Sauter Johann ist mein Ahn und ich möchte liebend gerne wissen wo und wann er geboren wurde.Ich habe wenig Erfahrung in puncto Ahnenforschung,
möchte alle Forenmitglieder bitte mir zu helfen.Könnte mir jemand schreiben
wie käme ich weiter?
Würde auch für Kosten aufkommen,falls es Notwendig wäre.
Meine Oma sagte mir unsere Vorfahren kamen aus dem Schwarzwald.
Animei und Hans haben mir viel geholfen,Du kannst unter Sebastian Sauter
alles lesen falls Dich es interessiert.
Nochmals Danke für Deine Mühe
Gruss Bajusz
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  #4  
Alt 13.11.2010, 22:23
Nuanua Nuanua ist offline
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Hallo Bajusz,

Im OSB Hajós (das übrigens eine Menge Sauters enthält - (Seiten 432 - 485) ist zwar nicht erwähnt, wer Johanns Eltern sind. Es gibt aber dort bereits früh (1725) Sauter, von denen einige aus Ertingen bei Riedlingen kommen und die anderen aus Muttensweiler in der Nähe von Biberach a.d. Riß. Das liegt zwar beides nicht im Schwarzwald, sondern in Oberschwaben, aber das hat nichts zu sagen. Wenn Deine Oma sagte, dass Deine Vorfahren aus dem Schwarzwald kommen, kann sie auch eine andere der vielen Linien ihrer Vorfahren gemeint haben.

Der älteste Guhl (Kilian, geb. ca. 1689), der sich 1725 in Hajós ansiedelte, hat seine Frau Jakobe Hutmacher vermutlich in Zell geheiratet, das etwas nördlich von Riedlingen liegt. Oberschwaben und speziell die Gegend um Riedlingen sind also mein heißer Tipp.

Grüße,

Nuanua

Geändert von Nuanua (13.11.2010 um 22:31 Uhr)
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  #5  
Alt 15.11.2010, 14:37
Bajusz Bajusz ist offline
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Standard Franz und Josef Ginder

Hallo Nuanua,
erstmal Danke für Deinen Brief, Du hast shon Recht dass mein Ahn Johann,
aus Oberschwaben gekommen ist. Denn vieles deutet daraufhin.Angabe der
Eltern und sein Geburtstag fehlen im Famielienbuch Hajos.Dass bereitet mir viel Kopfzerbrechen.Er müsste von irgendwo nach Hajos gekommen sein.
Mein Bauchgefühl sagt mir dass er mit seinen Eltern,denn die waren die Kolonisten in den Umliegenden Dörfer angesiedelt ist.Könntest Du mir einen
Tipp geben wo haben sich unsere Ahnen noch in der Nordbatschka angesiedelt?
Dass müsste die Erste Siedlungsperiode gewesen sein.Falls Dir Komitat Tolna etwas sagt wäre ich da richtig?
Welche Dörfer sollte ich durchforsten, das Schildgebirge habe ich schon.
Meiner Meinung nach müsste sein Vater Johann Jakob geheissen,denn er
gab diesen Namen seinem ersten Sohn.
Ich muss noch sagen dass meine Ahnen katholisch waren,denn das spielte
bei der Zuordnung auch eine Grosse Rolle.
Per Vernleihe werde ich das Buch Auswanderungen aus dem Oberschwaben
vom Werner Hacker bestellen den dass war dein heißer Tipp!!!
Danke für Deine Mühe,
Gruss Bajusz
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  #6  
Alt 15.11.2010, 19:42
Nuanua Nuanua ist offline
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Ich glaube nicht, dass die Sache so komplizert ist. Ich denke, dass Dein Johann mit den ersten Sauter in Hajós verwandt war - frei nach dem Motto: "Ein Sauter kommt selten allein". Wahrscheinlich war er der Sohn von einem von ihnen. Es ist übrigens nicht immer der Fall, dass man den ersten Sohn nach dem Großvater benannt hat. Wie ich feststelle, war das sogar eher selten der Fall, also würde ich nicht auf Johann Jakob schwören. Und wie kommst Du auf Tolna? Gibt es dafür Hinweise?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie und woher Dein Johann Sauter nach Hajós kam:

1. Entweder er kam als Erwachsener (also kurz vor seiner Heirat in 1749. Dann würde ich vermuten, dass einer oder alle der ortsansässigen Sauter mit ihm verwandt waren und er nachgezogen ist. Dies halte ich jedoch für eher unwahrscheinlich.

2. Die andere Möglichkeit ist, dass er der Sohn einer der ortsansässigen Sauter in Hajós ist. Dann könnte er:

2.1. In Hajós geboren sein und die Taufe wurde in den ersten Jahren aus irgendwelchen Gründen noch nicht registriert, oder der Eintrag ging verloren, ist unleserlich, etc.. Oder

2.2. Er wurde noch in der alten Heimat geboren und kam als Kleinkind mit seinen Eltern nach Hajós. Welche Eltern kommen in Frage?

Es gibt in der Ansiedlungszeit in Hajós verschiedene Sauter-Paare:

1. Sauter Jakob und Braun Klara. Sie kamen zwischen 1725 und 1726 nach Hajós. Er wurde am 9. Mai 1689 in Ertringen bei Riedlingen geboren und sie kam aus Altheim bei Riedlingen. Die Heirat der beiden fand am 17 Apr 1725 in Ertringen statt und bereits am 20 Sep 1726 starb Klara in Hajós. Sie könnte im Kindbett gestorben sein und das Kind überlebt haben. Die Tatsache, dass Jakob eiligst bereits 1 Monat später die Elisabeth Vollard in Hajós heiratet, deutet darauf hin, dass ein kleines Kind zu versorgen war.

2. Für das Paar Sauter Jakob und Vollard Elisabeth ist nur ein Kind Michael, * 6 Jan 1740 verzeichnet. Knapp 3 Monate später am 28 März 1740 stirbt Jakob. Die Frage ist jedoch, ob zwischen der Heirat am 20 Okt 1726 und der Geburt von Michael in 1740 nicht weitere Kinder geboren wurden, die nicht im OSB Hajós verzeichnet sind. 3 Jahre Ehe ohne Kinder wäre für die damalige Zeit eher ungewöhnlich.

3. Sauter Vinzenz und Schmidtberger Anna Maria, angesiedelt 1726, kein Herkunftsort angegeben, aber beide Namen deuten auf Oberschwaben hin. Sie könnten bereits vor ihrer Ankunft in Hajós einen Sohn Johann gehabt haben, oder aber ihr Sohn Johann Martin, * 6 Nov 1729 ist der Gesuchte.

4. Sauter Josef und Bohner Katharina aus Muttensweiler. Die Heirat fand am 23 Jan 1719 in Muttensweiler statt. 1722 siedelten sie sich in Hajós an und bereits am 19 Apr 1725 starb Katharina. Sie hatten lt OSB Hajós nur 1 Tochter Theresia, * 20 Jan 1725. Die Frage ist: welche anderen Kinder hatten sie von 1719 – 1724? 5 Jahre ohne Geburt? Kaum vorstellbar.

5. Am 3 Jun 1725 heiratet derselbe Josef Sauter in Hajós die Gertrud N.N., die ein Jahr später, am 17 Jun 1726 stirbt (Kindbett? Hat das Kind überlebt?).

6. Interessant ist, dass derselbe Josef Sauter dann zurück ins Oberschwäbische reist und dort am 26 Sep 1726 in Seekirch (nicht weit von Muttensweiler) die Oberländer Margarethe heiratet. Ab 1728 werden in Hajós Kinder dieses Paares geboren. Das erste Kind - ein Johann - stirbt jedoch als Kind und kommt daher nicht in Frage. Die weiteren Kinder kommen auch nicht in Frage.

7. Sauter Georg und Ruff Maria, Ansiedlung in Hajós 1722, kein Herkunftsort angegeben, aber wieder deuten beide Name auf Oberschwaben hin. Da er im selben Jahr wie Josef Sauter (der aus Muttensweiler) ansiedelte, könnten sie zusammen gekommen sein. Auch dieses Paar hat am 21 Sep 1724 einen Sohn Johann bekommen, der erst am 15. April 1811 mit 84 Jahren starb. Auch er könnte der Gesuchte sein.

Wie mir scheinen will, sind die frühen Hajós Daten im Buch lückenhaft, das stelle ich auch bei meinen Ahnen fest. Man sollte vielleicht mal bei den Schnaterbecks nachfragen, ob es sein kann, dass in den ersten Jahren nicht alle Taufen etc. eingetragen wurden, oder ob vielleicht Teile der Kirchenbücher nicht lesbar waren.

Es wäre vielleicht auch interessant, die Kirchenbücher mal selbst durchzusehen. Vielleicht findet sich noch etwas, das den Autoren des OSB Hajós entgangen ist. Bei den Mormonen könntest Du den Film Nr. 639316 (Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen in Hajós von 1723-1788) mal durchsehen. Ansonsten würde ich die Kirchenbücher von Ertingen (1671-1900) und Muttensweiler (1611-1877) im Diözesanarchiv in Rottenburg durchgehen.

Grüße,

Nuanua
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  #7  
Alt 18.11.2010, 10:28
Bajusz Bajusz ist offline
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Standard Franz und Josef Ginder

Hallo Nuanua,
erstmal tausend Dank, Für Deinen aufschlußreichen ROMAN,habe viel daraus gelernt.Jetzt mal eine Frage,wie bestelle ich den Film?
Könntest Du mir dabei helfen? Bei den Diözesenarchiv werde ich auch nachfragen, entweder über Sindelfingen oder direkt hinfahren.Habe vor in Sindelfingen eine Mitgliedschaft abzuschließen.
Hast Du vielleicht die Telefonnummer von den Schaterbecks?
Nochmals vielen Dank für Deine grosse Hilfe!!!
Gruss Bajusz
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  #8  
Alt 18.11.2010, 12:11
Nuanua Nuanua ist offline
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Hallo Bajusz,

Die Telefonnummer schicke ich Dir in einer PN - bitte in Deinem Posteingang nachsehen. Falls Du etwas Aufschlussreiches erfährst, wäre es nett, wenn Du es hier posten könntest.

Die Filmbestellung bei den Mormonen geht folgendermassen:

zuerst suchst Du Dir hier die für Dich am günstigsten liegende Forschungsstelle heraus:

http://www.familysearch.org/eng/libr...y_fhc_find.asp

Unter "Country/region" gibst Du Germany ein (falls Du hier lebst - ansonsten eben Dein Land). Den Rest brauchst Du nicht ausfüllen. Drücke "Search" und Du erhältst eine Liste aller Forschungsstellen in dem gewünschten Land. Notiere Dir Deine Forschungsstelle.

Dann gehst Du auf

http://films.familysearch.org

und registrierst Dich unter „neues Konto erstellen“.
Dann meldest Du Dich an oder vielleicht bist Du dann schon automatisch angemeldet.
Klicke auf "N001 Mikrofilm" und gebe die Film-Nr. ein. Dann weiter wie auf der Website beschrieben. Bei der Bestellung gibst Du auch an, an welche Forschungsstelle der Film versandt werden soll. Es kann übrigens Wochen dauern, bis die Filme kommen. Von meiner Forschungsstelle erhalte ich dann eine Email, wenn der Film angekommen ist. Dann rufe ich dort an und reserviere einen Leseplatz. Informiere Dich über ihre Öffnungszeiten. Du kannst mit Deiner Digitalkamera Fotos von den für Dich interessanten Seiten machen - also unbedingt mitnehmen.

Wenn Du die Film-Nr. noch nicht kennst, kannst Du sie hier heraussuchen:

http://www.familysearch.org/eng/libr...meset_fhlc.asp

Ich mache es immer mit „Keyword Search“, Du kannst auch „Place Search“ versuchen, aber da bekomme ich nicht immer einen Treffer.
Du gibst z.B. „Hajos“ ein und drückst die "Return"-Taste.
Auf der nächsten Seite klickst Du auf:
Anyakönyvek, 1723-1895
Auf der nächsten Seite klickst Du auf „View Film Notes“
Auf der nächsten Seite suchst Du Dir den Film aus, den Du leihen möchtest. Die Film-Nummern stehen rechts.

Kereszteltek = Taufen
Házasultak = Heiraten
Halottak = Beerdigungen

In Deinem jetzigen Fall brauchst Du den Film-Nr: 639316

Damit müßte es klappen. Viel Glück!

Nuanua
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  #9  
Alt 18.11.2010, 13:06
Nuanua Nuanua ist offline
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Anstatt zu den Mormonen zu gehen, kannst Du natürlich auch warten, bis geklärt ist, wie wir Zugang zu den Online-Matrikeln der Diözese Kalocsa erhalten, dann kannst Du von zuhause aus forschen - siehe hier:

http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=44631
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  #10  
Alt 19.11.2010, 14:25
Bajusz Bajusz ist offline
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Standard Franz und Josef Ginder

Hallo Nuanua,
gestern habe ich den Herrn Schnaterbeck angerufen,aber leider er konnte mir auch nicht mehr sagen zu dem was ich schon aus dem Buch und von Euch
erfahren habe.Er hat mich an den Herrn Seifert weitergeleitet,aber den habe
ich bis heute nicht erreichen Können.Herr Seifert ist ein Oberschwabenforscher der gerade diese Gegend erforscht hatte,die Du mir geraten hast.
Ausserdem sagte er dass es heutzutage in der Diözese Rottenburg alles schwieriger ist,die Leute stehen schlange im Vergleich zu früher,wo mann alles
leichter bekommen konnte.Mann muss sich anmelden,aber dass nehme ich in Kauf den ich möchte auf alle Fälle wissen von wem mein lieber Johann stammt
und wie kam er nach Ungarn.Danke für den neuen Tipp online Forschung.
Bin Dir sehr dankbar dass Du so eine optimistische Einstellung hast,und es nicht so schwierig findest meinen Ziel zu verwirklichen.
Falls ich irgenwelche Neuigkeiten erfahre melde ich mich.Hiermit grüsse ich
auch animei die mich am Anfang, als ich noch ein apsoluter unwissender
Forscher war für die grossartige Unterschtützung.Ich denke oft an die schöne Zeit als wir zusammen meinen UrUr Grossvater Sebastian Sauter
erforscht haben!
Schönen Gruss
Bajusz
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