#1  
Alt 17.05.2006, 23:00
Marlies
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Standard Rost durch Tackerklammern

Hallo,

ich habe einen größeren Posten älterer Hefte (ab 1925) zur Familienkunde erstanden. Leider muß ich feststellen, dass viele der alten Hefte mehr als deutliche Rostspuren, hervorgerufen durch Tackerklammern aufweisen.

Ich hab fürs erste die Klammern entfernt, was kann ich sonst noch tun, um das auch nicht besonders gute Papier zu schützen, vor allen Dingen, dass sich die Rostflecken nicht weiter ins Papier fressen?

Viele Grüsse
Marlies
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  #2  
Alt 18.05.2006, 20:17
Marlies
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Standard RE: Rost durch Tackerklammern

Zitat:
Original von Hugo
Metall hat an Papier generell nichts zu suchen.
Hallo Hugo,

das ist mir so klar wie nur sonst was, deswegen hab ich ja auch gleich alles entfernt.

Natürlich kann ich warten, auf ein paar Tage mehr wirds jetzt auch nicht mehr ankommen.

Nochmal zum Papier: es ist billigstes Papier, vergleichbar mit den Unterlagen, die ich aus/kurz nach dem Krieg habe. Ich würde aber nur ungern das "Original" verlieren. Vielleicht hat ja Dein Sohn einen "besonderen" Tipp.

Viele Grüsse
Marlies
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  #3  
Alt 26.05.2006, 15:00
Marlies
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Standard RE: Rost durch Tackerklammern

Hallo Hugo,

Dir und natürlich auch Deinem Sohn ein herzliches DANKESCHÖN für Eure Bemühungen.

Unterdessen lagert alles TROCKEN und DUNKEL, soweit ich nicht gerade mit den Unterlagen arbeite.

Und aus allen mir in der letzten Zeit zugegangenen Urkunden hab ich jedwedes Metall entfernt in der Hoffnung, damit die Lebensdauer zu verlängern.

Es wäre aber bei den Ämtern, egal ob kirchlich oder staatlich, anzuregen nichts mehr zu tackern, klammern usw.

Nachdem aber der "kleine Mann, sprich wir, da wohl kaum Einfluss nehmen können, wird sich nichts ändern.

Viele Grüsse
Marlies
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  #4  
Alt 29.05.2006, 21:08
sgp1977 sgp1977 ist offline
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Auch von mir vielen Dank an Dich und Deinen Sohn für die hilfreichen Tipps!

Allerdings das mit dem Einscannen ist auch so eine Sache. Dieses Thema wurde auch schon häufig (auch hier im Forum) durchgesprochen. Selbst die Bundesregierung macht keine digitalen Kopien für Dokumente die länger als nur ein paar Jahrzehnte erhalten werden sollen...
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  #5  
Alt 30.05.2006, 10:42
Hugo Hugo ist offline
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Guten Tag
Es ist ja auch nur als zusätzliche Datensicherung gedacht. Wenn sich das Graphik-Format in den nächsten Jahren wieder ändert, muß ich eben umkonvertieren.
Außerdem erstelle ich in gewissen Zeiträumen immer neue Kopien meiner Daten. So schiebe ich das Haltbarkeitsdatum von CD's immer weiter nach hinten

Das heutige verwendete Papier hat ja leider auch nur eine maximale Haltbarkeit von 30 Jahren.
Und wenn man in ein Amt geht, um eine Abschrift zu erhalten, nehmendie auch nur ihr vorgegebenes "billig" Papier und nicht das von mir (qualitativ hochwerteige) mitgebrachte.
Gruß Hugo
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  #6  
Alt 30.05.2006, 13:31
Hugo Hugo ist offline
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Guten Tag
Nach etwas suchen habe ich noch etwas zur Papierbeschaffenheit gefunden:

Anfrage an mich per EMail:
Ich überlege gerade, wie ich meine "Forschungsergebnisse" am besten auf Papier bringen kann.
Ich habe verschiedene Firmen durchgeschaut, die speziell Archivmaterial herstellen und bin dabei auf eine gestoßen, die 500 Blatt zum Preis von EUR 7,50 anbietet, was ja nun nicht sooo teuer ist. Als Beschreibung steht dabei: "80 g/m2, neutral geleimt, holzfrei, säurefrei und basisch gepuffert, alterungsbeständig nach DIN ISO 9706". Für mich als Laien klingt das ja ganz gut, aber da Du ja einen Experten in der Familie hast, könntest Du bei Gelegenheit Deinen Sohn vielleicht bitte einmal fragen,ob solches Papier den Kauf wert ist und wirklich länger hält? Bzw. worauf man achten sollte?


Antwort meines Sohnes darauf
Prinzipiel sollte Papier sein:
basisch gepuffert,
säurefrei

Auf keinem Fall sollte Papier:
mit säurehaltiger Tinte beschrieben oder bedruckt werden
mit Metall (Heftklammern, Büroklammern, u.s.w.) in Berührung kommen
Nich geklebt werden (Tesa ist z.B.säurehaltig) und wenn nur mit Buchleim, eventuel auch mit Holzleim

zur Aufbewahrung der Papiere empfiehlt sich ebenfalls eine säurefreie, basisch gepufferte Box (Archiv-Karton)

Falls Klarsichthüllen benuzt werden sollte immer ein Blatt vor und hinter den Ausdrucken und Papiere kommen, damit kein Kontakt zur Hülle besteht.

Gruß Hugo
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  #7  
Alt 31.05.2006, 13:58
Marlies
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Original von Hugo

Falls Klarsichthüllen benuzt werden sollte immer ein Blatt vor und hinter den Ausdrucken und Papiere kommen, damit kein Kontakt zur Hülle besteht.

Gruß Hugo
Hallo Hugo,

gilt das auch, wenn man dokumentenechte Folien verwendet?

Viele Grüsse
Marlies
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  #8  
Alt 31.05.2006, 18:13
Hugo Hugo ist offline
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Guten Tag Marlies
Leider ja. Ich habe etliche Original-Dokumente aus den 60er Jahren, wo jetzt die Schrift auf den "Dokumentenechten Klarsichthüllen" ist und die Dokumente jetzt "blanko" mit Unterschrift und Siegel.
Toll, nicht wahr?

Während den Dokumenten aus der Zeit, wo ein Papier vorlag, nichts passiert ist
Gruß Hugo
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  #9  
Alt 01.06.2006, 15:41
Marlies
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......... na, dann weiß ich ja, was ich am Wochenende machen werde!

Viele Grüsse
Marlies
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  #10  
Alt 01.06.2006, 19:35
Hugo Hugo ist offline
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Guten Tag Marlies
Zitat:
Original von Marlies
......... na, dann weiß ich ja, was ich am Wochenende machen werde!
Aber bitte nichts das, was ich gerade denke.
Falls Du Dokumente in einer solchen Hülle hast, mache bitte eine Kopie (mit Hülle), bevor Du versuchst die Dokumente heraus zu nehmen.
Ich habe es nach meiner ersten "Dokumentenzerstörung" auf jeden Fall so gemacht.
Gruß Hugo
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