#1  
Alt 21.09.2008, 16:11
joaf
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Standard Potulice

Hallo,
vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben oder weiß auch besser Bescheid als ich.
Potulice war ein Lager in den Kriegsjahren von den Deutschen geführt und nachher von den Polen. Ich weiß wo es liegt und ich habe auch schon mit verschiedenen Personen Kontakt gehabt. Aber es konnte noch keiner mein Anliegen beantworten. Meine Suche hier konzentriert sich auf meinen Ur-Großvater. Der einzige Nachweis, das er dort gewesen war, ist eine Karte aus diesem Lager vom 17.05.1948. Was aus ihm geworden ist, konnte mir von keinem lebenden Angehörigen übermittelt werden. Nur der Name und das er der Vater meiner Großmutter war.
Frage: Hat jemand eine Idee, der ich nachgehen könnte um an Daten zu gelangen, wo und wann er gestorben ist?
Hier ist mein Knackpunkt auf dieser Seite meiner Ahnenforschung. Keine Daten von Geburt oder Heirat oder Tod.
Gibt es irgendwo Listen?
Gruß Joachim
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  #2  
Alt 22.09.2008, 20:36
Marlies
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Hallo Joachim,

den Volksbund bzw. die Grabsuche hast Du schon abgefragt? http://www.volksbund.de/graebersuche/

eine Suche über das Rote Kreuz ebenfalls? http://www.drk.de/suchdienst/

der kirchliche Suchdienst ist zu finden unter: http://www.kirchlicher-suchdienst.de/de/70pkonta.php

Viel Erfolg!
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  #3  
Alt 23.09.2008, 21:14
joaf
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Hallo Marlies,
danke für Deine Hilfe. Dann macht es wieder Mut zu suchen.
An das Rote Kreuz hatte ich noch nicht gedacht. Werde ich machen. Ansonsten sind alle wichtigen Adressen von mir angeschrieben worden. Habe mir auch schon Bücher bestellt.
Der schlimmste Feind ist die Geduld, eben das Warten auf Antwort.
Ich könnte auch noch nach einem Archiv in Bromberg schreiben, vielleicht haben die etwas.

Eine Andere Frage ist: Ich bin nicht per Mail benachrichtigt worden, das jemand geantwortet hat. Habe ich etwas falsch eingestellt?
Gruß Joachim
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  #4  
Alt 26.09.2008, 23:38
joaf
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Standard Potuliice, Potuliz

Hallo,
habe die ersten Bücher von diesem Lager über Fernleihe erhalten. Mmh, das ist ja schon eine nicht so schöne Sache, die dort von Zeitzeugen geschildert wird. Wir haben mit dieser Sache eigentlich nichts mehr zu tun. Es gab diese KZ und der Deutsche hat oder wahr, nicht alle ziemlich grausam. Doch diese Schilderungen sind doch ziemlich heftig, was der Pole anschließend mit den Deutschen tat. Beim Lesen muss man jegliches Gefühl ausschalten, sonst kommt sehr viel Hass auf.
Gruß Joachim Fischer
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  #5  
Alt 05.10.2008, 18:54
joaf
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Hallo,
für den einen oder anderen. Falls jemand auch verzweifelt sucht in dem Ort oder an wen er sich wenden kann. Für jeden der Insassen des Lagers Potulice gibt es eine Akte - einzusehen im Archiwum Panstwowe ( Staatsarchiv) Bydgoszcz/Bromberg. Tel 004852 322 96 76
Gruß Joachim Fischer
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  #6  
Alt 14.10.2008, 23:50
joaf
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Hallo,
habe die Daten, welche ich gebraucht habe. Leider unter Umständen, welche ich vermeiden wollte. Ich kannte den Mann gar nicht welcher mein Ur-Großvater war. Aber nun als ich alles erfahren habe...Daten die einen Ahnenforscher interessieren und das was nebenbei geschah, war ziemlich betreffend. Naja, da muss dann wohl jeder durch.
Ich habe jetzt wieder einen Anhaltspunkt, wo ich weitermachen werde. Mal schauen was noch alles passiert ist.
Gruß Jojo
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  #7  
Alt 21.05.2011, 17:52
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Hallo Joachim,

jetzt wäre es für uns interessant zu erfahren, welche schriftliche Angaben Sie vom Volksbund, vom Kirchlichen Suchdienst, vom DRK-Suchdienst in München und von der WASt erhalten haben ?
Haben Sie auch schon das Grab Ihres Ur-Großvaters finden können ?
__________________
Viele Grüße
Dieter Saure

Manchmal findet man, was man sucht.
Nicht immer sucht man das, was man findet.
Ab und zu findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat, und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.
Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht.
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  #8  
Alt 21.05.2011, 18:42
Carlton
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Hallo Dieter,

die Anfrage war doch aus dem Jahre 2008.

Davon einmal abgesehen, warum wollen Sie immer alle Informationen hier im Forum haben. Was haben Sie davon, welche persönlichen Informationen jemand bekommt?

Aber haben Sie sich mal mit dem Lagers in Potulice befasst? Wenn er wirklich dort umgekommen ist, glaube ich nicht, das ein Einzelgrab vorhanden sein wird. Lesen Sie darüber, und es wird Ihnen ein Schauer des Grauens über die Haut laufen!

Gruß
Ursula
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  #9  
Alt 21.05.2011, 20:18
joaf
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Moin aus Ostfriesland,
ist schon ok Ursula, will es dem Dieter wohl beantworten Wir sind hier über das Unterforum Brandenburg hergekommen.
Den Links, welche Marlies einstellte bin ich nachgegangen. Hatte keine positive Antwort bekommen. Über die BdV Webseite hatte ich zu mehreren verschiedenen Personen Kontakt. Wenn Du Namen brauchst dann sende ich sie Dir. Und ich habe mir Bücher ausgeliehen um Anhaltspunkte zu bekommen. Das waren wahrlich ..........Bücher! Zum Glück haben wir uns da keine Schuld zuzuweisen. DR. Gustav Bekker hat eine Initiative Zentrales Arbeitslager Potulice und er konnte mir Geburt und Todestage nennen.
Ich habe eine Zeichnung vom Lager und weiß, das mein Ur-Großvater in Baracke 12 lag. Es waren dreistöckige Betten, oft doppelt belegt. Es gibt einige Gräber, ansonsten nur Massengräber. ES ist jetzt ein Stein zum Gedenken aufgestellt worden. Im Mai 1948 erhielt die Familie eine Postkarte auf polnisch. Er schrieb, es ist wie es ist und er wartet bis die Front. (Das hatte ich nicht verstanden. Vielleicht dachte er es ist noch Krieg) Er verabschiedete sich mit Gott und unterschrieb mit Father. Ist wird ihm kein Brief erreicht haben von meiner Großmutter. Hinreisen konnten sie auch nicht. Er verstarb September 1948.
Gruß Joachim

Geändert von joaf (21.05.2011 um 20:20 Uhr) Grund: Wort vergessen
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  #10  
Alt 22.05.2011, 12:13
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Hallo Joachim,

entschuldigen Sie bitte meine Frage:
'jetzt wäre es für uns interessant zu erfahren, welche schriftliche Angaben Sie vom Volksbund, vom Kirchlichen Suchdienst, vom DRK-Suchdienst in München und von der WASt erhalten haben ?'.

Da ich seit vielen Jahren Angehörigen bei der Suche nach ihren Vätern, Großvätern, Onkel, usw. helfe, habe ich mir erhofft, von Ihnen Informationen über Ihre Suche und über die Antworten von den o.a. Stellen zu erhalten. Ich möchte gerne immer noch wissen und lernen, wie andere ihre Suche gestalten.

Mein Vater ist auch in einem russ. Kriegsgefangenenlager gestorben. Ich habe sogar noch mit einem 96-jährigen Mann sprechen können, der dort die Leichen der verstorbenen Soldaten auf einem Handkarren zu den Massengräbern gebracht hat.
__________________
Viele Grüße
Dieter Saure

Manchmal findet man, was man sucht.
Nicht immer sucht man das, was man findet.
Ab und zu findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat, und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.
Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht.
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