#1  
Alt 09.09.2008, 16:23
Dorothea Dorothea ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.03.2008
Ort: Berliner Umland
Beiträge: 1.397
Standard Tipps zur Benutzung der Berliner Adressbücher der ZLB

Zusätzliche Tipps zur Benutzung der Berliner Adressbücher der ZLB
  • Zuerst die „Häufig gestellten Fragen (FAQ) der ZLB lesen!
  • Nicht nur im Alphabetischen Teil der Adressbücher suchen!
Bei vorhandenem Straßenverzeichnis dieses zusätzlich nutzen, falls im Alphabetischen Namensverzeichnis der Gesuchte nicht zu finden ist. Mitunter findet man hier nützliche andere Hinweise, wie z.B. Zimmervermieter oder andere schon bekannte Namen, Familienmitglieder, Freunde der Familie, bei denen der Gesuchte gewohnt haben kann, dies lässt weitere Schlüsse für die eigene Forschung zu. Bei der entsprechenden Hausnummer findet man genaue Aufstellung, wer alles in diesem Haus als eigenständiger Haushaltsvorstand geführt wurde. Auch kann man finden, ob ein Haus „abgerissen“ wurde. (Dann steht „Abbruch“ da). Ein triftiger Grund für einen Umzug. Ergebnis: Der Gesuchte findet sich später mit neuer Anschrift wieder, dazwischen können durchaus zwei, drei Jahre liegen, in denen kein Eintrag zum Gesuchten in den Adressbüchern zu finden ist!
  • Verschiedene mögliche Schreibweisen der Nachnamen berücksichtigen! Bsp. Gesuchter Name ist HABICH, Einträge sind auch zu finden unter Habig sowie Habicht und es handelt sich jedes Mal um die gesuchte Person!
  • Innerhalb der Namens-Register erfolgt die weitere Ordnung der Personen bis einschließlich 1924 nicht alphabetisch nach Vornamen, sondern alphabetisch nach den Namen der Berufe. Am Ende der Liste werden die Frauen aufgeführt, zuerst Frauen als eigenständige Haushaltsvorstände, danach die Witwen, in der Regel als „Ww“ bezeichnet. Ab 1925, mit zunehmendem Anwachsen der Stadt, wird innerhalb der Nachnamen alphabetisch nach Vornamen geordnet, auch Frauen sind nunmehr im Alphabet mit ihren Vornamen zwischen den Vornamen der Männer zu finden und Witwen stehen auch nicht mehr am Ende. Häufig kommt es vor, dass die Frauen die Art der Einträge allmählich ändern. Bei manchen steht seit Beginn ihres eigenen Eintrages da, wie sie außerdem mit dem Geburtsnamen hießen, bei anderen erfolgt dieser Zusatz erst ein paar Jahre später. Ein wichtiger Hinweis für den Familienforscher, ob es sich zweifelsfrei um die Gesuchte handelt. Hier wird dann in der Regel auch von den Frauen die Tätigkeit angegeben, die sie ausüben und wenn sie nicht mehr berufstätig sind, findet man den Zusatz „Rentnerin“, „Rentenempfängerin“ oder „Rentiere“, oder auch „Beamtenwitwe“. Ist zuvor noch der Ehemann selbst als Haushaltsvorstand eingetragen gewesen, ist der Hinweis zu seiner Witwe eine gute Quelle, um den Zeitpunkt seines Todes ungefähr einzugrenzen und somit auf Verdacht eine Sterbeurkunde anzufordern.
  • Fehler in den Adressbüchern kommen häufig vor, daher sollte man sie mit berücksichtigen. Wenn im Alphabetischen Teil über mehrere Jahre kein Eintrag zu finden ist, nicht aufhören zu suchen, entweder – wie oben schon beschrieben – auch im Straßen-Verzeichnis suchen, mitunter sind hier die Einträge enthalten oder solange weitersuchen, wie die gesuchte Person gelebt haben kann. Die gesuchte Person kann nach zehn Jahren oder mehr mit einem eigenen Eintrag wieder da sein!
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 08:25 Uhr.