#11  
Alt 05.02.2020, 19:27
Olivia S. Olivia S. ist offline weiblich
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Zitat von Basil Beitrag anzeigen
Ich habe doch dort angefragt, damit ALLES durchsucht wird. Weder im Anfrageformular noch im Antwortschreiben stand etwas von einer Wahl zwischen (einfacher) Suche ausschließlich in digitalisierten Beständen und (erweiterter) Suche auch in nicht-digitalisierten Beständen. Ich bin irritiert.

Hallo!

Es gibt keine Wahl zwischen "digitale" und "nicht digitale" Bestände.

Im Prinzip ist es ganz einfach: Egal, was man bei seiner Anfrage schreibt: es wird einem momentan die erste und letzte verzeichnete Truppenmeldung mitgeteilt. Und - sofern machbar - wird ein Scan der Personenkarte gefertigt. Wenn die Karte nicht gescannt an den Anfragenden weitergegeben werden darf (z. B. Datenschutz), wird der Inhalt abgeschrieben.

Mehr Infos gibt es meistens nicht.

Erst, wenn man gezielt nachfragt, hat man die Gelegenheit, mehr zu erfahren:

- Kriegsgefangenen-Unterlagen
- die übrigen Truppenmeldungen
- Krankenbuchunterlagen
- etc.

Das nennt sich dann erweiterte Suche oder erweiterte Auskunft.

Leider wird man nicht immer darauf hingewiesen, dass dort noch mehr Akten über den Gesuchten vorhanden sein können. Oft versteckt sich das hinter einer lapidaren Aussage wie: "Die Unterlagen sind noch nicht digitalisiert/erschlossen, deshalb können wir zur Zeit nicht mehr sagen". Deshalb weiß man nicht, dass man bei einer erneuten Anfrage noch mehr Infos erhalten kann. Aber auch nicht digitalisierte Bestände lassen sich natürlich überprüfen. Das muss man nur wissen!

Die militärischen Werdegänge von "vorne bis hinten" gibt es schon seit einem Jahr nicht mehr.

So zumindest die allgemeine Praxis, wie sie bis jetzt noch gilt. Man erfindet sich dort immer wieder neu, also kann es auch neuere Auskünfte geben, die anders aussehen als von mir beschrieben. Aber im Großen und Ganzen gilt diese Vorgehensweise noch.

Die zentrale Personenkarte ist nicht digitalisiert, das ist soweit richtig. Je nach Bedarf werden aber einzelne Scans gefertigt und den Anfragenden zugesandt. Aber natürlich sind die Karten im PC schnell abrufbar und können vom Bearbeiter leicht angefordert werden. So richtig viel per Hand suchen muss man nicht.

Grüße von Olivia


Dies gilt natürlich nur für die "militärischen Werdegänge", also die Anfragen, bei denen man "alles" wissen will. Wer nur nach dem Schicksal eines Soldaten anfragt, weil dieser nach dem Krieg nicht heimgekehrt ist, erhält natürlich nur die letzte verzeichnete Meldung.

Geändert von Olivia S. (05.02.2020 um 19:40 Uhr) Grund: Nachsatz vergessen
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