#1  
Alt 12.05.2020, 12:27
BarbaraLauer BarbaraLauer ist offline weiblich
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Registriert seit: 16.04.2020
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Beiträge: 22
Standard alte Fotos kolerieren? Fotos bearbeiten etc.

Ich weiß nicht, ob die Frage hier schon mal gegeben hat. Ich bin auch bei einigen FB -Gruppen drin,wo auch teilweise schon alte schwarzweiß Fotos farblich koleriert worden sind.

Es mag zwar eigentlich nett aussehen, aber ich bin eher der Meinung das man sie so erhalten sollte, wie sie ursprünglich sind. Ich bin derzeit auch durch die viele unfreiwillige Zeit dabei, die wirklich tollen alten Fotoschätze und besondere Fotos einzuscannen. Aber von farblicher Gestaltung halte ich nicht besonders viel, ist jedenfalls meine persönliche Meinung. Nur wie sollte man sie am besten ordnen? Ich habe auch unterschiedliche Formate und teilweise echt klein. Ich würde sie dann auch online nachbestellen auf ein einheitliches Format, richtig soweit es geht beschriften. Meine Fotos sind auch schon teilweise auf meiner Homepage zu finden. Aber es ist schon eine Herausforderung, wenn man auch nicht alle Personen drauf erkennt (bei den meisten Gruppenfotos ist das ja der Fall) oder weil man sie einfach nicht zuordnen kann.

Ich bin eigentlich sehr glücklich und froh über die ganz tollen und seltenen Familienfotos, die zum Teil 2 Weltkriege einigermaßen auch heile überstanden haben.

Und die Originalfotos, da sie ja schon sehr alt sind, wollte ich gerne wissen, wie man die am besten aufbewahrt? Ich habe sie jetzt in kleine Fotoalben getan und einige muss ich auch aus ganz alten Fotoalben mit Fotoecken erneuern. Es würde zwar ins Geld gehen, wenn ich sie mir nach bestelle, aber dann hätte man es sicher einheitlich oder wie hand habt ihr das so?

Gruß Barbara
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  #2  
Alt 12.05.2020, 13:14
Samlaender Samlaender ist offline
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Registriert seit: 03.10.2014
Beiträge: 68
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Mit DeOldify kann man alte schwarz-weiß Fotos colorieren. Wenn man einen Account in Myheritage hat, kann man das.

https://forum.ahnenforschung.net/sho...85#post1246385
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  #3  
Alt 12.05.2020, 14:00
OliverS OliverS ist offline männlich
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@samlaender, der Threadersteller will ja gerade NICHT colorieren :-)
__________________
Dauersuchen:

1) Frau ?? verwitwerte WIECHERT, zwischen 1845 und 1852 neu verheiratete SPRINGER, wohnhaft 1852 in Leysuhnen/Leisuhn
2) GESELLE, geboren ca 1802, Schäfer in/aus Kiewitz bei Schwerin a.d. Warthe und seine Frau Henkel
3) WIECHERT, geboren in Alikendorf (Großalsleben) später in Schönebeck
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  #4  
Alt 12.05.2020, 18:13
Benutzerbild von AKocur
AKocur AKocur ist offline weiblich
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Hallo Barbara,

Zitat:
Zitat von BarbaraLauer Beitrag anzeigen
Es mag zwar eigentlich nett aussehen, aber ich bin eher der Meinung das man sie so erhalten sollte, wie sie ursprünglich sind.
Naja, schwarz-weiß Bilder haben nie, und werden niemals, die Realität abbilden. Dass die Bilder früher schwarz-weiß (oder sepia) waren, nicht voll bunt, hatte mit technischen Möglichkeiten bzw. deren Einschränkungen zu tun. Deshalb hat man eigentlich schon seit Beginn der Fotografie auch Fotos per Hand nachkoloriert (kostete natürlich extra). Der Wunsch nach einer möglichst genaugetreuen, also farbigen, Abbildung der Realität in Fotos war also immer da, nur halt nicht immer umsetzbar.
Ich habe daher gar kein Problem mit der Nachkolorierung von Fotos, solange man sich bewusst ist, dass die Farben nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmen. Das Originalfoto sollte man aber natürlich unangetastet lassen.

Ich hab meine alten Fotos eingescannt und arbeite ausschließlich mit den digitalen Kopien. Da kann ich beschriften, ausschneiden, kolorieren, nachbearbeiten, etc. wie ich meine. Das Original bleibt ja unangetastet. Nachbestellt bzw. ausgedruckt als Foto habe ich nur die, die an meine Fotowand im Wohnzimmer kommen (sollen).
Meine Originale sind vorerst immer noch so verwahrt, wie ich sie bekommen habe, d.h. die meisten sind noch in den Originalfotoalben oder lose in Pappschachteln. Die Fotoalben liegen im Schrank, für die anderen habe ich noch eine große Kiste mit Deckel besorgt, damit wirklich nichts drankommen kann.
Wie genau man Fotos aufbewahrt sollte man auch davon abhängig machen, ob man sie hauptsächlich aufbewahren oder auch weiterhin (im Original) betrachten möchte. Wenn du mal im Internet suchst, findest du zahlreiche verschiedene Möglichkeiten zur Aufbewahrung von Fotos. Je nachdem was du für deine Fotos willst, bietet sich sicher ein System mehr an als das andere, aber das musst du selbst entscheiden.

LG,
Antje
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  #5  
Alt 12.05.2020, 20:50
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Hallo

Mir persönlich gefällt der Stil beim Nachkolorieren nicht so, daher würde ich höchstens zum Spass ein wenig digital nachkolorieren, um zu sehen, wie das so rauskommen würde. Mich würde schon noch interessieren, was für eine Farbe das Kleid von meiner Ururgrossmutter eigentlich hatte. Ich habe es nachgenäht und pink/rot als Farbe für mein Kleid gewählt.

Aber natürlich lasse ich sowohl die physischen wie digitalen Originale so bestehen und würde nur mit Kopien arbeiten.

Wie Antja arbeite ich nur mit den Digitalisaten. Meine Originale liegen in feuersicheren Kisten, momentan immer noch in den alten Birefumschlägen, in denen ich sie erhalten habe (damit ist soweit immerhin ein gewissen Zusammenhang gewährt, was auch in vielen Archiven ein mögliches Prinzip ist). Sobald ich alle Fotos und Dokumente fertig gescannt habe, werde ich noch aussortieren und nur noch die wirklich alten und "wichtigen" Sachen in den feuersicheren Kisten belassen. Momentan werfe ich einfach alle Neueingänge in diese Kisten, auch wenn es nur Kopien aus einem Archiv sind oder die Negative von meinen ersten verwackelten Foto-Versuchen.

Zur richtigen Archivierung: Da wir selbst nicht wirklich eine Umgebung wie in einem Archiv schaffen können, ist es am besten, Fotos und andere Dokumente vor Licht geschützt bei möglichst gleichbleibenden Temperaturen zu lagern. Also eher in der Wohnung und nicht auf dem Dachboden, wo es Temperaturschwankungen von 30 Grad geben kann. Dann weiter ist ein atmungsaktiver Behälter gut geeignet - eine säurefreie Archivschachtel wäre super, aber es tuts auch erstmal ein alter, sauberer Schuhkarton oä. Ich werde bei mir nach dem Ausmisten die alten Briefumschläge durch säurefreie archivtaugliche Umschläge ersetzen - solche, die eine Art Boden und vier Klappen haben, so dass man die Fotos nicht in den Umschlag schiebt und dabei allenfalls Eselsohren produziert. Aber das ist sicher für Ahnenforscher eher Luxus. Für Fotos ist wichtig, dass es zwar säurefreie Umschläge oder Zwischenblätter sein sollten, aber keinesfalls "gepufferte", das ist für Papier gut, aber für Fotos gar nicht.
Am schlimmsten für Archivgut ist eigentlich der Mensch, daher bleiben bei mir die alten Fotos und Dokumente brav in den Kisten. Fotos anfassen (egal ob alte oder neue) ist schädlich für sie, mit Plastik (siehe Fotoalben mit diesen Plastikseiten/-folien) ist ganz schlimm für jegliches Archivmaterial, ebenso jegliches Metall aus dem Bürobedarf wie Büroklammern, Heftklammern, Ordner (rostet immer irgendwann und schadet damit dem Dokument/Foto).
Falls du Originale beschriften möchtest, dann nimm unbedingt einen "weichen" Bleistift. "Harte" Bleistifte verkratzen die Oberfläche und drücken ggf. durch, bei anderen Stiften können ggf. die enthaltenen Chemikalien darin ebenfalls irgendwann auf die Vorderseite durchdrücken.

Für Fotoalben sehe ich persönlich kein System, das den Originalen nicht irgendwann schaden könnte. Die Fotoalben mit diesen Klebefolien, die dann die Fotos fixieren sind ganz ganz schlimm, die solltest du auf keinen Fall verwenden. Die Fotoecken finde ich persönlich auch schlimm, da dann nach 1-2 Mal raus nehmen und wieder rein machen, meistens die Ecken umknicken. Jeglicher Kleber schadet Fotos ebenfalls (egal ob die doppelseitigen Fotokleber, Tesa, Leimstift etc - fast alles hat Weichmacher drin um zu kleben, und das schadet dem Material längerfristig).
Ich persönlich würde dir raten, bestehende Fotoalben so zu lassen (ausser jene mit diesen Klebefolien), aber keine neuen zu machen mit Originalen. Wie du sagst, könntest du Abzüge machen lassen und dann in ein neues Album kleben oder online ein Fotobuch drucken lassen. Bei letzterem kann man auch gut gescannte Urkunden, Briefe, Karten oder einfach Text hinzufügen, so dass man so schon eine Art kleine Familienchronik machen kann.

Ich habe mir mal so eine Art kleine Familienchronik aus einem Online-Fotobuch machen lassen und dazu noch ein weiteres Exemplar für meine Eltern. Ich schaue mir aber oft die digitale Sammlung am PC durch, und manchmal erkenne ich dann auf Fotos irgendwelche Verwandte wieder, die mir vorher noch nicht aufgefallen waren.
Die Personen dokumentiere ich in einem Excel, mein Vorgehen habe ich hier mal genauer beschrieben und es funktioniert für mich immer noch gut. Mein digitales Ordnungssystem mit dem Excel benutze ich genauso (selbes Dokument) für die gescannten Fotos, die jemand anderem gehören. So habe ich alle digitalen Fotos und Dokumente beisammen.
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