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Alt 10.12.2018, 10:08
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Standard 21. Dezember

21. Dezember


Mit dem Klammerbeutel gepudert


Als das Mehl noch in Wind- und Wassermühlen gemahlen wurde, siebte man es nach dem
Mahlvorgang durch einen Beutel, um es von der Kleie zu trennen. Dazu wurde dieser Beutel kräftig hin-
und hergerüttelt. Damit der Beutel bei der ganzen Rüttelei und Schüttelei auch blieb, wo er hingehörte,
wurde er mit einer klammerartigen Vorrichtung befestigt, der er auch seinen Namen verdankt.

War der Müller dämlich genug, bei laufender Mühle den Mehlkasten zu öffnen, dann staubte es ihm so gehörig
ins Gesicht, daß er aussah, als hätte der Klammerbeutel ihn gepudert. Außerdem stieg durch den
feinen Mehlstaub in der Luft die Gefahr einer Staubexplosion.

Schön blöd also, wer auf eine solche Idee
kam.

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Alt 10.12.2018, 10:08
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Standard 22. Dezember

22. Dezember


Seinen Senf dazugeben


Eine Redewendung aus dem 17. Jahrhundert. Senf war damals sehr wertvoll.
War bei einem Essen Senf dabei, galt es als ein besonderes Essen. Deshalb gaben manche Wirte zu
jedem Essen ein wenig Senf dazu, um es den Gästen attraktiver und kostbarer zu präsentieren.

Nur paßte der Senf aber nicht zu jedem Essen, und so wie dann der Senf immer ungefragt zum Essen
serviert wurde, verhält es sich mit Menschen, die ihre ungefragte Meinung kundtun, obwohl diese gar
keiner hören möchte.
Dann gibt er „seinen Senf dazu“.

Quelle



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  #23  
Alt 10.12.2018, 10:08
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Standard 23. Dezember

23. Dezember


Hinz und Kunz



Im Mittelalter wollte man von den Namen Damian und Malte-Sören noch nicht viel wissen.
Die verbreitesten Vornamen waren damals Heinrich und Konrad.
Was in der Kurz- und Rufform zu Hinz und Kunz wurde.

Viele Herrscher und angesehene Männer trugen zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert diesen Namen.
Quelle





Heinrich VIII ...................und...................................... Konrad IV
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Alt 10.12.2018, 10:09
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Standard 24. Dezember

24. Dezember


Zwischen den Jahren
der Zeitraum zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig.
(Heute in der Regel nur bis Neujahr)


Es stammt wohl aus der Zeit, als in katholischen Gegenden der Gregorianische Kalender galt, in evangelischen aber noch immer der Julianische.
Die katholischen Weihnachten fanden somit früher statt als die evangelischen oder orthodoxen.
Das julianische Weihnachten fällt seit langem in die Gegend des Dreikönigsfestes.

Davon abgesehen war es der Zeitpunkt, bei dem die Jahreszahl eins vorgerückt wurde,
mancherorts Weihnachten, andernorts Beschneidung des Herrn (also unser heutiges Neujahr),
wieder andernorts „Hochneujahr“ bzw. Heiligdreikönig

(und wieder andernorts Mariä Verkündigung am 25. März, was aber mit dem Ausdruck „zwischen den Jahren“ nichts zu tun hat).
Quelle




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Wir wünschen allen Lesern
ein geruhsames, friedvolles
Weihnachtsfest!
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