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  #31  
Alt 10.02.2013, 22:13
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Standard Adressbuch

Hallo Jürgen,

danke für Deine Aufmerksamkeit. Also den Schuhmachermeister habe ich eigentlich ausgeschlossen gehabt. Zum Meister in dem Handwerk wäre er ja schon viele Jahre vorher aktiv gewesen. Gemäß dem Fall, wir hätten hier vielleicht Vater und Sohn. Dann gebe es vielleicht einen kleinen Zusammenhang .

Also der ab 1912 erwähnte Kupferarbeiter und dann Kupferschmied ist in den Einzelheiten auf alle Fälle meiner (Geburtsurkunde von Großvater mit Adresse Berliner Str. 123 und die Erzählung meines Vaters, dass er in der Schulstr. 16 aufgewachsen sei sind stimmig.) Bei dem vor 1910 wäre ich mir nicht 100% sicher, liegt für mich aber noch im Bereich des stimmigen. Wenn ich z.B. von Kleinauf beim Handwerk meines Vaters zugesehen und mitgemacht habe, könnte ich vielleicht auch das Schuhmacherhandwerk erlernt haben und mich später noch einmal anders orientieren.

Gruß und Dank vom Dave für die Impulse
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  #32  
Alt 10.02.2013, 22:47
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Standard Berliner Adressbuch

Hallo,

noch ein Nachtrag zum Adressbuch:
1889 gibt es z.B. nur den Schneider A. Kotowski
so ab 1893 gibt den den Schuhmacher Kottowski, I. Große Frankfurter Str. 115

1894 gibt es einen Postbeamten Kotowski I/J. in der Bülowstr. 42, später Postschaffner, Briefträger

1898 sind die Kotowski schon zu viert: Zwei Postboten (E. / L. ) der Ignaz und die vermeintliche Witwe von Andreas Kotowski (dem Schuhmacher).

Ab da steigen die FN allmählich, bis dann der Volksschullehrer Wilhelm Joseph Kotowski mit seinen 10 Kindern ab 1920 in Berlin ankommt, dann steigt der FN bedeutend an.

Gruß DM
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  #33  
Alt 11.02.2013, 20:59
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Standard Adressbuch Historie 1889 bis 1920

Hallo,

ich habe mal alle Kotowski von 1889 bis 1920 Digitalisiert (siehe Anhang)
Veränderte Schreibweisen Kottowski, Kotowsky und Kotowski inbegriffen.

Gruß DM
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Dateityp: csv 1889_1920_Berliner_Adressbuch.csv (13,8 KB, 6x aufgerufen)
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  #34  
Alt 14.02.2013, 22:05
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Standard Adressbuch 1889 bis 1943

Hallo,

habe die restlichen Jahre des Berliner Adressbuch von der ZLB hinzugefügt.
Auch 1939/1940 gab es dank Melanie keine weiteren Treffer bei meiner Klara Frieda Kotowska.

Gruß DM
Angehängte Dateien
Dateityp: csv 1889_1943_Berliner_Adressbuch.csv (31,9 KB, 3x aufgerufen)
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  #35  
Alt 15.02.2013, 15:49
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Standard Bundeseisenbahnvermögen

Hallo,

heute gab es Rückantwort von der Dienststelle Ost des Bundeseisenbahnvermögen (Übernehmer der "Beamten" Reichsbahnakten), um als möglicher Beschäftigter der Reichsbahn im ReichsAusbbesserungsWerk (RAW) Tempelhof (heute ist auf dem Gelände IKEA und Bauhaus).

nach Prüfung in der oben angeführten Angelegenheit müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass keine Personalunterlagen im Personalaktenarchiv des BEV ermittelt werden konnten.

Über den Verbleib der Unterlagen können wir keine Angaben machen, da diese vom damaligen Arbeitgeber oder dessen Rechtsnachfolger bei uns nicht zur Archivierung eingelagert worden sind.

Für Personalakten gelten gesetzliche Aufbewahrungsfristen und Kassationsvorgaben.

Weitere Angaben können nicht gemacht werden.


Gruß DM
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  #36  
Alt 16.02.2013, 13:11
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Standard Antwort vom Kirchlichen Suchdienst

Hallo Liebes Forum,

der Kirchliche Suchdienst hat auch keine Aufzeichnungen über meine gesuchten Ignatz (Franz) Kotowski und Klara Frieda Kotowski geb. Pönicke.

Damit sind alle Anfragen an die Institutionen (mit Ausnahme des Standesamtes I) negativ beantwortet worden .

Gruß DM
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  #37  
Alt 11.05.2013, 20:29
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Standard Polnische Archive

Hallo Liebes Forum,

leider nichts neues von meiner Klara Frieda Kotowski geb. Poenicke. Das Landesarchiv Berlin konnte im Sterbenamensregister Wedding 1945/1946 meinen gesuchten Eintrag nicht finden.

Mittlerweile wurden vom Staatsarchiv Kahlisch 10 Jahre vom Standesamt schildberg veröffentlicht. Folgende Daten habe ich gesammelt:

Magdalena Kotowska gestorben am 13.06.1878 StA Schildberg (ca. 2 Jahre geb. Mixstadt)
Vater: Casimir Kotowski Tagelöhner
Mutter: Marianna Kotowska geb. Biczysko

Anna Kotowska geboren/gestorben am 05.11.1879 StA Schildberg
Vater: Paul Kotowski Häusler (Geburt ca. 1854; Hochzeit 1/1874 in Rogaszyce)
Mutter: Elisabeth Skrzypczak(Geburt ca. 1858; Hochzeit 1/1874 in Rogaszyce)

Katarzyna Kotowska geb. 05.04.1880, gestorben am 04.10.1885 StA Schildberg
Vater: Johann Kotowski Wirth (Geburt ca. 1841, Heirat 1868)
Mutter: Antonina Kotowska geb. Konarska (Geburt ca. 1846, Heirat 1868)

Johanna Kotowska (Geburt 11.06.1881 StA Schildberg)
Vater: Paul Kotowski Häusler (Geburt ca. 1854; Hochzeit 1/1874 in Rogaszyce)
Mutter: Elisabeth Skrzypczak(Geburt ca. 1858; Hochzeit 1/1874 in Rogaszyce)

Namenlos weibliche Kotowska geboren/gestorben am 05.02.1882 StA Schildberg
Vater: Paul Kotowski Häusler (Geburt ca. 1854; Hochzeit 1/1874 in Rogaszyce)
Mutter: Elisabeth Skrzypczak(Geburt ca. 1858; Hochzeit 1/1874 in Rogaszyce)

Veronika Kotowska (Geburt am 27.03.1883 StA Schildberg)
Vater: Johann Kotowski Wirth (Geburt ca. 1841, Heirat 1868)
Mutter: Antonina Kotowska geb. Konarska (Geburt ca. 1846, Heirat 1868)

Sophie Kotowska (Geburt am 15.05.1885 in Ottosberg StA Schildberg, verstorben ca. 1972)
Vater: Jacob Kotowski (Geburt ca. 1844 Heirat Nr. 45/1877 in Schildberg)
Mutter: Marianna Kotowska geb. Nieiejska (Geburt ca. 1853, Heirat Nr. 45/1877 in Schildberg)

Marianna Kotowska (Geburt 08.08.1887 in Ottosberg)
Vater: Jacob Kotowski (Geburt ca. 1844 Heirat Nr. 45/1877 in Schildberg)
Mutter: Marianna Kotowska geb. Nieiejska (Geburt ca. 1853, Heirat Nr. 45/1877 in Schildberg)

Wer genaueres Wissen möchte der wird beim Posen Projekt oder im Online Archiv fündig.

Gruß DM
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  #38  
Alt 12.05.2013, 00:01
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Standard

Möglicherweise hat er bei Siemens gearbeitet, du könntest dich man beim Siemens-Archiv in München erkundigen, ab 1919 sind die meisten Personalakten wohl noch vorhanden.
Der Zusammenhang Schumacher - Metallhandwerk hat mich aufmerksam gemacht, denn mein Ururgroßvater hat bei Siemens gearbeitet, war laut Geburtseinträgen seiner Kinder Schuhmacher, im Adressbuch zeitgleich aber als Drahtspinner eingetragen. Und später war er dann auch Werkführer bei Siemens.
Die Schulstraße passt auch ganz gut, für die Siemenswerke an der Franklinstraße war das verkehrsgünstig, und für Siemensstadt dank der S-Bahn ebenfalls.
http://www.siemens.com/history/de/si...echpartner.htm
(Ich hatte mich per Mail direkt an Dr. Frank Wittendorfer gewandt und relativ zügig auch ausführlich Antwort bekommen - leider negativ: Er starb vor 1919.)
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  #39  
Alt 12.05.2013, 07:54
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Standard Neben Siemens vielleicht AEG

Hallo Aspaltblume,

Dein Tipp mit Siemens hat mich noch auf eine andere Idee im Wedding gebracht:
Du hast nicht zufällig auch versucht Kontakt mit AEG aufzunehmen?

Zum einen hat AEG Dampfloks produziert und zum anderen gab es Werke am Nordbahnhof, Brunnenstr. und Moabit.

Gruß DM

Die erste Fabrikationsstätte befand sich ab 1886/1887 in der Schlegelstraße 26/27 in der Nähe des Stettiner Bahnhofs. Dort nahm die Deutsche Edison Gesellschaft von Emil Rathenau die Fabrikation von Glühlampen auf. 1887 erwarb die Gesellschaft in Berlin-Gesundbrunnen das Areal zwischen Ackerstraße, Feldstraße, Hermsdorfer Straße (der heutigen Max-Urich-Straße) und der Hussitenstraße, auf dem sich vorher die Weddingsche Maschinenfabrik von Wilhelm Wedding befand
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  #40  
Alt 12.05.2013, 20:54
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Standard

AEG ist auch eine gute Idee. Ich hab nicht versucht, mit denen Kontakt aufzunehmen, weil ich aus der familiären Überlieferung ja wusste, dass meine Vorfahren bei Siemens gearbeitet hatten.

Ich hab in einer Siemens-Firmenzeitschrift für die 1930erjahre eine grafisch aufbereitete Untersuchung gesehen, wo es darum ging, wo die Siemens-Mitarbeiter wohnen und wie sie zur Arbeit kommen. Da waren sehr viele, die im Wedding wohnten und nach Siemensstadt mit der S-Bahn und Straßenbahn fuhren, und auch in den anderen, noch weiter entfernten Arbeiterbezirken wohnten sehr viele Siemensianer. S-Bahn und Straßenbahn waren die wichtigsten Verkehrsmittel, gefolgt von Fahrrad, Bus und "Gebrüder Beenekens" (zu Fuß).
Ich gehe davon aus, dass die anderen Großunternehmen ähnlich große Einzugsgebiete hatten. Auch Borsig in Tegel zum Beispiel.
Oder die Waffen- und Munitionsfabrik, in deren Mauern jetzt das LAB ist.
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