#21  
Alt 14.10.2009, 19:56
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Blinzeln Trüffelschwein

Ja Tünnes , so könnte man mein "Bauchgefühl" auch nennen ....gefällt mir,... demnächst , wenn ich wieder mal feststelle, dass ich es benutzt habe, sage ich einfach: "Mein Trüffelschwein war auf der richtigen Fährte!"


Viele Grüße
JuHo54
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Es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen,
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Carl Friedrich Gauß


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  #22  
Alt 14.10.2009, 20:00
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@ JuHo54: Leihst Du mir Dein Schwein mal aus?

Friedrich
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"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #23  
Alt 14.10.2009, 20:48
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Hallo Friedrich,

ich habe auch solche Nadeln im Heuhaufen. Bei der einen weiß ich, dass jede Suche zwecklos wäre. Das endet bei einer meiner Ururgroßmütter Mitte 19. Jh. im afrikanischen Busch. Die gute Mapunga hatte ja noch nicht einmal einen Familiennamen und ihr Geburtsdatum wurde schon zu ihren Lebzeiten geschätzt .

Die zweite Nadel im Heuhaufen ist ein Einwanderer, der 1617 in Schweden geboren wurde. Das war eine "tolle" Erkenntnis. Schweden war groß und sein Familienname ist alles andere als schwedisch. Es sind noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, wobei die Hoffnung nicht sonderlich groß ist, denn es haben schon andere Forscher vor vielen Jahren danach gesucht. Und da war ich doch so glücklich, dass in der Linie die gefürchtete Hürde 30-jähriger Krieg überschritten war.

Viele Grüße
Hina
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  #24  
Alt 14.10.2009, 21:03
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Hallo Hina,

doofe Frage, aber ist es bei den Ureinwohnern nicht meist so, dass die ihr Wissen über die Vorfahren mündlich weitergeben? Wobei, bis Mitte 19. Jhd. bist ja immerhin schon gekommen... Gibt es wirklich keine Chance den Punkt noch irgendwie zu überwinden? Das ist ja ein ganz spannendes Thema...

LG Anton
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  #25  
Alt 14.10.2009, 21:09
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Zitat:
Zitat von Friedrich Beitrag anzeigen
Kann es vielleicht sein, daß der Stein von einem Nachfahren dorthin transortiert wurde?

Leben vor Ort noch Verwandte von Dir?

Friedrich

Hallo Friedrich, es war vermutlich die Mutter der Dame, die das Grab zuletzt betreut hat, die den Stein dorthin hat bringen lassen. Aber wie gesagt, die Dame wusste auch nichts Näheres.

Es lebt dort noch ein Vetter meiner Mutter, aber der weiß nichts Näheres,
immerhin konnte er mir damals erklären, wer die anderen Leute im Grab waren - das ist ja auch schon mal was...
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  #26  
Alt 14.10.2009, 21:22
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Hallo Anton,

Mapunga und ihre Tochter Amélia, die mein Urgroßvater heiratete, waren der "wunde" Punkt in dieser Familienlinie . Es gab sogar Fotos aber die Damen wurden kurzerhand von irgendjemandem abgerissen. Es wurde auch so ziemlich alles vernichtet, was irgendwie auf die afrikanische Linie hinweisen könnte. Es wurde sogar versucht, die Ehe für ungültig zu erklären, weil mein Urgroßvater ein Graf war und eben einfach seine afrikanische Hausangestellte - er war Gouverneur in Mosambik - heiratete und mit ihr zwei Töchter hatte . Einzig der Geburtseintrag meiner Großmutter gibt noch etwas preis und ein riesiger Klatschspaltenartikel in einer alten Lissaboner Tageszeitung. Ein "Andenken" konnte jedoch absolut nicht vernichtet werden. Dass jemand aus der Familie Afrikaner gewesen ist, sieht man der Hälfte der Familie und sogar noch meiner Enkelin auf den ersten Blick an .

Das Problem ist, im Gegensatz zu Amélia, wurde Mapunga nicht christlich getauft und deshalb gibt es über ihre Geburt oder Taufe auch keine Aufzeichnungen oder irgendwelche Hinweise. Zudem ist es auch unbekannt, wer der Vater Amélias war. Er soll aus Goa (Portugiesisch Indien) stammen. Von ihm ist aber noch nicht einmal der Name überliefert.

Viele Grüße
Hina
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  #27  
Alt 14.10.2009, 21:30
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Hallo Hina,

das ist ja eine wahnsinnig interessante Geschichte! Schade nur, dass es sich nicht weiter verfolgen lässt. Wenn ja schon der Name fehlt, dann ist es ja nahezu aussichtslos. Würde nur noch ein DNA-Test helfen, aber dann müsstest Du vermutlich das ganze Dorf zur Speichelprobe bitten...

Liebe Grüße
Anton
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  #28  
Alt 14.10.2009, 21:32
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Hallo Anton,
leider wissen wir nicht einmal, aus welchem Dorf Mapunga stammte. Wir wissen buchstäblich gar nichts .
Viele Grüße
Hina
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  #29  
Alt 14.10.2009, 21:38
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Und wer hat euch überliefert, dass der Vater aus Goa stammt? Hat da doch jemand geplaudert?
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  #30  
Alt 14.10.2009, 21:43
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Hallo Anton,
das hatte Amélia ihren Töchtern erzählt, möglicherweise auch noch mehr aber sie waren noch Kinder und haben sich kaum etwas gemerkt. Als meine Großmutter 9 Jahre alt war, starb Amélia und mein Urgroßvater kehrte mit seinen beiden Töchtern nach Lissabon zurück. Möglicherweise steckte sogar er selbst hinter der "Vertuschungsaktion", denn sonst hätte er ja vielleicht noch einiges mehr zur Aufklärung beitragen können.
Viele Grüße
Hina
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