#21  
Alt 07.08.2017, 18:42
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Hallo Kleeschen,

Zitat:
Zitat von Kleeschen Beitrag anzeigen
Wo hast Du die Akte gefunden? In welchem Archiv liegt die Akte zu Paul Hahn? Ich hatte in einem Fall mal Kontakt mit den hessischen Staatsarchiven und es war kein Problem, die Akten scannen zu lassen. Vielleicht lässt Du sie scannen und hier im Forum hilft man Dir beim Lesen? Die Schrift aus dieser Zeit ist wahrscheinlich nicht die leichteste für Anfänger.
auf www.arcinsys.hessen.net sind mehrere Archive die man durchsuchen kann. Die Namen habe ich im Staatsarchiv Darmstadt gefunden. Trotzdem habe ich alle Staatsarchive in Hessen angeschrieben. Mit Archiv Darmstadt bin ich noch im Kontakt. Die Frau teilte mir mit, dass es keine Akten sind sondern nur einfache Informationen, mehr als diese Info was da stand, gibt es nicht dazu. Sie wollte aber selber mal nachsehen, ob sie mehr bzw genaueres finden kann.

Zitat:
Zitat von Kleeschen Beitrag anzeigen
Dann sollte es sich bei Vinogradnoje um diesen Ort handeln. Auf Deutsch heißt er Schöntal.
Ja, es ist dieser Ort. Ich wusste nicht, dass es Schöntal hieß. Jetzt kann ich vlt was finden....

Zitat:
Zitat von Kleeschen Beitrag anzeigen
Die Provinz der Donischen Kossaken wurde vom Pastor des Kirchspiels Taganrog betreut, die Heirat Deiner Urgroßeltern 1917 könntest Du mit Glück also dort finden. Ich schätze, dass Uljanowka auch dort irgendwo liegt, in Kalmückien gibt es heute zumindest keinen Ort, der so heißt.
Werde ich nachschauen. Ich habe auf einer Seite (welche, weiß ich nicht mehr, waren zu viele) gelesen, dass Uljanowka nicht mehr exestiert. Dort war eine Karte abgebildet, wo Uljanowka war. Es gehörte zu Mariupoler-Kolonien. Habe es als Anhang beigefügt.

Zitat:
Zitat von Kleeschen Beitrag anzeigen
Ich weiß, dass es im Staatsarchiv der Oblast Rostow Kirchenbücher von Taganrog gibt, auch Originale. ...Vielleicht steht aber auch drin, dass der Vater 1917 schon tot war und man findet seinen Tod in Belowesch?
Werde es ebenfalls nachschauen und Staatsarchiv werde ich mal anschreiben.


Dann habe ich noch Folgendes gefunden, ein Zitat aus einem Forschungsprojekt von Viktor Krieger:
"Ende 1913 entstanden dann auch die selbständigen Kirchspiele ,,St. Marien“ im Kreis Pawlodar, Gebiet Semipalatinsk, für die Siedlungen Akimowka, Uljanowka, Lugansk, Anastasjewska mit der Pfarrei Rosowka, und das Kirchspiel ,,St. Michaelis“, zuständig für 8 Siedlungen, mit der Pfarrei Nowo-Iwanowka."

Wegen der Saison-Arbeit bei mir im Betrieb, komme ich nur wenig zum Forschen. Deswegen brauche ich etwas Zeit um alles nachzuforschen....
Sobald ich was Neues habe, melde ich mich....

vielen Dank und liebe Grüße
Olga
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  #22  
Alt 07.08.2017, 18:55
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Hallo Jack,

Zitat:
Zitat von Jack Beitrag anzeigen
Für Osjornoe gibt es Familienlisten 1922/1923, wo ihre Vorfahren Till/ Thiel vorkommen:
Till Eduard (Vater: Johann), 56J., Frau: Alwina, 50 J., Kinder....
Till August (Vater: Johann), 42J., Frau: Emilie, 40J

In Familienliste 1935 findet man auch Geier.
http://forum.wolgadeutsche.net/viewtopic.php?f=273&t=3492


1935 Teil 1
http://kostanay1879.ru/index.php?option=com_content&task=view&id=1630&Ite mid=51
Vielen Dank für den Hinweis und die Links, ich schau direkt mal rein.

Zitat:
Zitat von Jack Beitrag anzeigen
Thiel und Bachmann sollen aus Koschkinskij r-on, Konstantinovskaja volost stammen. Die Kolonien Hoffenthal, Romanovka, Strassburg u.a. wurden etwa 1863-1870 gegründet. Die Kolonisten stammen aus Schlesien, Umgebung von Lodz und Radom. Höchstwarscheinlich das die katholiken aus dem Kreis Strassburg/ Westpreussen kamen. Ihre Vohrfahren Thiel lebten in der Kolonie Strassburg, hier ist ein Eintrag aus dem Kirchebuch:
Maria, *22.03.1894, getauft am 22.05.1894. Eltern:
Eduard Thiel und Alwina Bachmann aus Konstantinovskaja volost, Samarskij uezd, Kolonie Strassburg.
Lesen Sie auch dieses Thema http://forum.wolgadeutsche.net/viewtopic.php?f=275&t=1069&start=20
Interessante Link zu Familienforschug inWestpreussen
http://www.westpreussen.de/einwohner...names&sn=Thiel
Ja, die Einträge habe ich die Tage entdeckt. Dort sind 6 Kinder der beiden eingetragen. Bei einer Sache bin ich verwirrt: Laut KB aus Samara hatten Eduard und Alwina 2 Kinder im selben Jahr, im selben Monat, nur 9 Tage Unterschied bekommen... wie ist es möglich? Anna Thiel ist am 19.05.1902 und Ferdinand am 28.05.1902 geboren. Mir wurde gesagt, dass es möglich sei, bei zweieiigen Zwillingen. Aber ich bin mir da nicht ganz so sicher ob zu damaligen Zeit sowas möglich wäre....

LG Olga
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  #23  
Alt 07.08.2017, 20:55
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OlgaTheissen OlgaTheissen ist offline weiblich
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Jetzt bin ich überfragt und irretiert....

Also, habe jetzt zweierlei Daten gefunden. Und zwar habe ich die Tage KB aus Samara auf familysearch.de eingesehen. Dort habe ich folgende Geburtseinträge der Kinder des Ehepaares Eduard Thiel und Alwina Bachmann gefunden:
Regina -> 28.12.1893
Maria -> 20.03.1894
Ivan -> 13.05.1898
Osip -> 07.07.1900 (Oma nannte Opa Josef auch so)
Anna -> 19.05.1902
Ferdinand -> 28.05.1902

Aus privaten Berichten weiß ich, dass es noch 3 weitere Kinder geben sollte: Heinrich, Emilia und Eduard, die in Osjornoje geboren sein sollen.

In den Familienlisten aus Osjornoje 1922/1923 sind folgende Daten von dieser Familie:
Ivan, 14 -> dh er müsste 1908 geboren worden??? 10 Jahre Unterschied!!!!
Ferdinand, 21 -> das haut hin
Anna, 12 -> dh sie müsste 1910 geboren worden??? Den privaten Berichten nach soll Anna mit etwa 33/34 Jahren verstorben sein, wenige Monate nach der Geburt von Klara (02.1940).
Emilia, 16 -> dh sie müsste in Samara geboren worden, dort wird sie aber nicht erwähnt.
Heinrich, 10 -> das haut hin

Josef wird nicht mehr erwähnt. Regina und Maria hatten sicherlich eigene Familien in anderen Dörfern.

Wie wahrscheinlich ist es, dass die Daten bzw die Geburtsjahre nicht übereinstimmen...oder nicht genau eingetragen wurden?

Bitte helft mir....

LG Olga

Geändert von OlgaTheissen (07.08.2017 um 20:57 Uhr)
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  #24  
Alt 06.09.2017, 20:05
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OlgaTheissen OlgaTheissen ist offline weiblich
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Hallo zusammen,

hier ein Update:

Ich habe unter anderem die kompletten KB der Dörfer Belowesch und Kaltschinowka 1840-1885 durchgeschaut, war sehr mühsam aber erfolgreich (wie man´s sieht ). Hab mir alle "Hahn" rausgesucht und notiert. Habe nun sehr viele Namen und Daten, kann diese aber zum größten Teil nicht zusammenfügen, also wer zur welchen Familie gehörte.

Dann konnte ich folgendes finden und zusammenfügen:
Der Auswanderer Hahn, Paul aus Gondsrot/Gelnhausen hatte (lt Revisionslslisten von K. Stumpp) 5 Kinder. 2 von denen konnte ich in den KB finden.
Wilhelm Hahn, geb 04.1780 - 17.11.1861
leider stand nichts von Ehefrau oder Kinder

Jakob Hahn, geb 08.1796 - 21.02.1866
seine Ehefrau hieß Katharina Margarethe geb Lautenschläger (1807 - 06.05.1883, Sohn Heinrich (19.09.1833 - 24.08.1862). Es kann natürlich sein, dass es noch mehr Kinder gab, diese müssten dann aber vor 1840 geboren worden.

Zitat:
Zitat von Kleeschen Beitrag anzeigen
Georg Braun (Sohn d. Konrad) & Charlotte Kampf geb. Hahn, Witwe des Gorodkower(?) Kolonisten Johann Kampf (Sohn d. Wilhelms), 36 Jahre alt

Heirat am 17. Oktober 1916 in Rundewiese
geboren: 21.08.1880
Eltern: Hahn, Jakob Wilhelm & Marie Katharina geb Seibel (geheiratet: 21.11.1861)
2 weitere lebende Geschwister


Zitat:
Zitat von Kleeschen Beitrag anzeigen
Christian Hahn
Charlotte König

Heirat am 4. November 1910, leider keine weiteren Daten!
geboren: 01.01.1883

Zitat:
Zitat von Kleeschen Beitrag anzeigen
Heinrich Butschbach
Philippine Hahn
geboren 27.01.1885
beide sind die Kinder von: Hahn, Johann Heinrich (geb 08.11.1850) & Marie Charlotte geb Baumbach
5 weitere lebende Geschwister

Die letzten beiden würden eigentlich sehr gut zur meiner Suche passen, aber..... es gibt 12 weitere Heinrich Hahn aus Belowesch und ein Heinrich Hahn aus Kaltschinowka... alle "könnten" passen. Bei einem ist mir was aufgefallen. Meine Tante hat mir damals mehrere Namen genannt, die mit uns verwandt sind, unter anderem auch Seel.
Nun einer von den Passenden ist ein Heinrich Hahn, geb 14.06.1871, seine Eltern sind Hahn, Wilhelm & Katharina Charlotte geb Seel.

Ich habe mir nun eine Kreditkarte beantragt, damit ich mehr Zugänge zu manchen Sieten haben kann, wie Archiv in St. Petersburg....

Gruß, Olga

Geändert von OlgaTheissen (06.09.2017 um 20:21 Uhr)
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  #25  
Alt 06.09.2017, 21:50
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Kleeschen Kleeschen ist offline männlich
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Hallo Olga,

ich hatte eine Antwort auf Deinen letzten Post angefangen, mir ist in der folgenden Zeit aber viel dazwischen gekommen. Vielleicht bringen Dich diese Informationen jetzt trotzdem noch weiter.

Zitat:
Zitat von OlgaTheissen Beitrag anzeigen
auf www.arcinsys.hessen.net sind mehrere Archive die man durchsuchen kann. Die Namen habe ich im Staatsarchiv Darmstadt gefunden. Trotzdem habe ich alle Staatsarchive in Hessen angeschrieben. Mit Archiv Darmstadt bin ich noch im Kontakt. Die Frau teilte mir mit, dass es keine Akten sind sondern nur einfache Informationen, mehr als diese Info was da stand, gibt es nicht dazu. Sie wollte aber selber mal nachsehen, ob sie mehr bzw genaueres finden kann.
Bei dem Eintrag zu Paul Hahn handelt es sich einen Auswanderer-Nachweis. Zu diesen Nachweisen steht hier mehr. Es handelt sich schlichtweg um eine Kartei (bzw. Datenbank), zusammengestellt aus diversen Quellen. Bei Paul Hahn wird als Quelle "Ansiedler in Belowescher Kolonien" genannt. Dem Staatsarchiv liegen also in diesem Fall nicht konkret Unterlagen zur Auswanderung vor. Er könnte trotzdem in Listen genannt werden, die Auswanderer aus Gondsroth aufzählen. Das könnten u.a. Unterlagen über die Abgabe des Bürgerrechts in Gondsroth sein, wobei ich nicht weiß, ob so etwas wie das Bürgerrecht in Hessen zu der Zeit existierte. Solche Unterlagen fand ich bisher nur in den zuständigen Gemeinde- bzw. Stadtarchiven. Die Gemeinde Hasselroth (Gondsroth ist heute an Teil von ihr) unterhält ein Gemeindearchiv, dort befinden sich bestimmt solche Unterlagen. Aber wie gesagt, Du bist noch lange nicht so weit.

Zitat:
Zitat von OlgaTheissen Beitrag anzeigen
Ich habe auf einer Seite (welche, weiß ich nicht mehr, waren zu viele) gelesen, dass Uljanowka nicht mehr exestiert. Dort war eine Karte abgebildet, wo Uljanowka war. Es gehörte zu Mariupoler-Kolonien. Habe es als Anhang beigefügt.
Nun, es gab und gibt viele Orte, die Uljanowka heißen. Es kann natürlich sein, dass es der Ort in den Mariupoler Kolonien war, muss er aber nicht. Wie gesagt, ich lege Dir eine Anfrage beim Staatsarchiv in Rostow nahe.

Zitat:
Zitat von OlgaTheissen Beitrag anzeigen
Dann habe ich noch Folgendes gefunden, ein Zitat aus einem Forschungsprojekt von Viktor Krieger:
"Ende 1913 entstanden dann auch die selbständigen Kirchspiele ,,St. Marien“ im Kreis Pawlodar, Gebiet Semipalatinsk, für die Siedlungen Akimowka, Uljanowka, Lugansk, Anastasjewska mit der Pfarrei Rosowka, und das Kirchspiel ,,St. Michaelis“, zuständig für 8 Siedlungen, mit der Pfarrei Nowo-Iwanowka."
Es gab eine Kolonie Grunau, dort befand sich eine Kirche mit einem großen zugehörigen Kirchspiel. Grunau gehört heute zu einem Ort namens Rosowka. Es könnte sein, dass das gemeint ist. Ich bin in der Gegend nicht kundig. Kirchenbücher von Grunau habe ich nach längeren Recherchen nur im Staatsarchiv von Saporoschja gefunden, leider aber nur Geburtenbücher von 1904 bis 1919. Eventuell habe ich etwas übersehen, aber meine eigenen Listen (die ich schon vor längerer Zeit erstellt habe) sehen sonst keine Kirchenbücher von Grunau nach 1885 vor. Es gab später irgendwann ein Kirchspiel Rosenfeld, welches, so wurde es mir mal gesagt, das Grunauer Kirchspiel ersetzt habe. Ich weiß nicht ob das stimmt, unterschreiben würde ich das auf jeden Fall nicht. Von diesem Rosenfeld gibt es Kirchenbücher 1899-1916 im Staatsarchiv Odessa. In meinen Listen ist auch eine Auflistung der in den Kirchenbüchern erwähnten Orte enthalten, ein Uljanowka ist bei diesem Rosenfeld nicht dabei. Dafür hat das Kirchspiel Ludwigstal (Gouvernement Taurien) ein Uljanowka betreut, Kirchenbücher gibt es in Odessa 1899-1917. Außerdem hat das Kirchspiel Josefstal (Gouvernement Ekaterinoslaw) einen Chutor namens Uljanowka betreut, Kirchenbücher gibt es in Odessa 1899-1916.
In Odessa könntest Du auch anfragen, mit dem Archiv habe ich bisher, so muss ich es leider sagen, keinerlei positive Erfahrung gemacht. Das Archiv plant, seine Kirchenbücher in den kommenden Jahren zu veröffentlichen, bisher wurden nur orthodoxe veröffentlicht. Lutherische sind aber auch auf der Agenda.

Ich möchte sagen, dass ich super finde, dass Du die Kirchenbücher durchgearbeitet hast, meinen tiefsten Respekt! Wenn Du Dich weiter reinhängst, findest Du bestimmt etwas in den Kirchenbüchern ab 1892. Wie gesagt, Russisch muss man können. Und nicht immer wurde sauber geschrieben, ich habe ja kurz in die KB geschaut und bin verschiedenen Handschriften begegnet, die einen waren gut lesbar, die anderen eher weniger.

Viele Grüße
Kleeschen
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Krs. Zabern (Elsass): Fuchs, Kätzel, Zelter, Clamm, Sonntag, Jost, Küster, Dahl & Clady
Krs. Südwestpfalz (Pfalz): Freyer, Stecke/Stüchter/Stöpfler, Neuhart, Kindelberger, Kochert & Wagner

Geändert von Kleeschen (06.09.2017 um 21:55 Uhr) Grund: Kleine Ergänzung.
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  #26  
Alt 06.09.2017, 22:48
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Hallo Kleeschen,

danke schön

Ja, das mit Paul Hahn, weiß ich bereits, ich hatte langen Mailkontakt mit dem Archiv Darmstadt. Mir wurde genau das gleiche gesagt.

Gestern bin ich auf eine Seite gestoßen, die mich echt erschrocken hat:
http://www.migrazioni.altervista.org...ng_mariu2.html
Die Infos darin erklären auch die Karte (siehe unten).

Dennoch werde ich die von dir genannten Kirchenbücher durchsuchen. Staatsarchiv Rostow finde ich leider nicht Wo finde ich es?

Grüße, Olga
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  #27  
Alt 06.09.2017, 22:52
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  #28  
Alt 08.09.2017, 18:12
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[OlgaTheissen;...

Vinogradnoje wurde anscheinend auch Nemkochinka genannt]

Hallo Olga,

Ich glaube das Uljanowka wäre Deutsch-Chaginsk.
Im Jahr 1878 wurde von deutschen aus Bessarabien und Chernigow ca 65km südostlich von Salsk /Rostov geb. Kolonie Kronental gegründet. Ab 1924 hieß Deutsch-Chaginsk (oder russ. Nem-Chaginka) und ab 1949(?) Uljanowka(-skoe).
In der 1920-en wurden in der Umgebung mehrere kleine Siedlungen gegründet. So entstand 1922 ein gemischtes Siedlung aus esten (kamen aus dem nahe liegenden Esto-Chaginsk) und deutschen von Deutsch-Chaginsk. Bekannt als Schintörl (estn.) und Schöntal (deutsch), seit 1949 Winogradnoe.
Bis 1917 gechörten zum Regoin und Kirchspiel Stawropol.

Grüß
Jack

Geändert von Jack (08.09.2017 um 18:13 Uhr)
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  #29  
Alt 09.09.2017, 13:42
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Zitat:
Zitat von Jack Beitrag anzeigen
Ich glaube das Uljanowka wäre Deutsch-Chaginsk.
Im Jahr 1878 wurde von deutschen aus Bessarabien und Chernigow ca 65km südostlich von Salsk /Rostov geb. Kolonie Kronental gegründet. Ab 1924 hieß Deutsch-Chaginsk (oder russ. Nem-Chaginka) und ab 1949(?) Uljanowka(-skoe).
In der 1920-en wurden in der Umgebung mehrere kleine Siedlungen gegründet. So entstand 1922 ein gemischtes Siedlung aus esten (kamen aus dem nahe liegenden Esto-Chaginsk) und deutschen von Deutsch-Chaginsk. Bekannt als Schintörl (estn.) und Schöntal (deutsch), seit 1949 Winogradnoe.
Bis 1917 gechörten zum Regoin und Kirchspiel Stawropol.
Hallo Jack,

ich danke dir, das sind hilfreiche Information.... danke dir dafür.

Gruß, Olga

Geändert von OlgaTheissen (09.09.2017 um 13:43 Uhr)
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  #30  
Alt 09.09.2017, 15:07
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Hallo Olga,

die Adresse des Staatsarchivs Rostow lautet:

Государственный архив Ростовской области
Ворошиловский пр., д. 28
344006, г. Ростов-на-Дону

Ob sich durch den Hinweis von Jack die Anfrage dorthin relativiert hat, kann ich nicht einschätzen. Mit Stawropol kenne ich mich noch weniger aus als mit Grunau und Co., das gehörte auch schon gar nicht mehr zu Petersburger Konsistorium. Wenn nicht genau bekannt ist, um welchen Ort es sich wirklich handelt, solltest du nicht in Rostow, Odessa, etc. anfragen, es würde zu nichts bringen. Das, worauf Jack hinweist, hört sich vielversprechend an. Frag lieber im Staatsarchiv Stawropol an, ob es lutherische Kirchenbücher des lutherischen Stadtkirchspiels gibt.

Государственный архив Ставропольского края
ул. Ломоносова, д. 12
355003, г. Ставрополь

gask@arh.stavregion.ru

Nur als kleine Lenkung in die richtige Richtung: wenn Deine Familie sagt, dass sie aus Tschernigow kommt, dann sollte Belowesch in den Mariupoler Kolonien eigentlich wegfallen. Da es dort nun, meines Wissens, nur die Belowescher Kolonien gab als solche gab, sollten deine Hahns von dort kommen.
Aber es ist richtig: es gab Weiterwanderer. Familien aus Belowesch in Tschernigow gingen nach Mariupol und gründeten eine gleichnamige Kolonie, das ist mir bei einem anderen Fall hier im Forum schon begegnet.

Liebe Grüße
Kleeschen
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Krs. Zabern (Elsass): Fuchs, Kätzel, Zelter, Clamm, Sonntag, Jost, Küster, Dahl & Clady
Krs. Südwestpfalz (Pfalz): Freyer, Stecke/Stüchter/Stöpfler, Neuhart, Kindelberger, Kochert & Wagner
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