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  #101  
Alt 25.01.2018, 15:18
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Cardamom Cardamom ist offline weiblich
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Hallo Garfield,

Ich schließe mich meinen Vorrednern an, ein normaler genealogischer Test reicht völlig aus. Da kannst Du echt Geld sparen.

Liebe Grüße
Cornelia
__________________
Pommern:
- suche Vorfahren von Carl Gustav Meyer, Töpfermeister, * 12.05.1782 Stargard und seine unbekannte 1. Ehefrau

Ich rechne immer mit Wundern ...
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  #102  
Alt 25.01.2018, 17:46
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
So wie ich die letzten paar Beiträge verstehe, könnten also auch Halbgeschwister (männlich und weiblich) einen gewöhnlichen Test für Ahnenforscher machen? Weil man anhand der cM und Längen der Sequenzen sehen würde, ob eine hohe Übereinstimmung da ist?
Es gibt spezielle DNA-Tests für Halbgeschwister, die kosten aber sehr viel mehr als die normalen Tests für Ahnenforscher. Daher die Überlegung.
Ich verweise auf diese Tabelle:

https://thegeneticgenealogist.com/wp...ugust_2017.jpg

Bei der von mir geschilderten Rechenmethode kommt bei Geschwistern ein Wert von ca. 2200-3300 heraus, bei Halbgeschwistern ein Wert von ca. 1300-2300. Typische Werte sind 1800 für Halbgeschwister, und 2600 für Geschwister. Nur wenn halt etwas im "Randbereich" rauskommt, ist das Testergebnis "keine Aussage".

Den Test, den man hierfür braucht ist der autosomale Test (also der ganz billige, für um die 60 EUR pro Person). Und natürlich das Einverständnis der betreffenden Personen, dass man die Daten vergleichen darf ;-) Könnte ja rein theoretisch auch was - Unerwartetes rauskommen.

Gruß,
Steffen
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  #103  
Alt 25.01.2018, 19:41
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Danke euch, dann habe ich das richtig verstanden und es wäre eine super Option .
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Viele Grüsse von Garfield

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  #104  
Alt 06.05.2018, 16:44
gki gki ist offline
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http://www.sueddeutsche.de/wissen/fo...agen-1.3966359


Hier ein etwas unerwarteter Aspekt der DNS-Ahnenforschung.
__________________
Gruß
gki
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  #105  
Alt 07.05.2018, 00:23
LostObsidian LostObsidian ist gerade online männlich
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Als ich mit der Ahnenforschung begann hab ich mich bewusst als erstes mit der paternellen Seite befasst. Ich wollte wissen, ob mein Nachname und die Vorfahren aus dem gleichen Ort kommen (und das tun sie). Mithilfe von familysearch und den Mormonen konnte ich das ganze dann bis ins 17. Jh. zurückverfolgen. Irgendwann verfolgt man auch die Seitenlinien und Geschwister und die Nachfahren von einem Vorfahren von mir haben sich ca 1820 in die USA auf gemacht.
Jetzt hab ich bei familytreedna in der Liste zufällig genau einen Namen gefunden, der genau so als Nachfahre in meinem Stammbaum auftaucht. Auch die Nachnamen der Vorfahren von ihr stimmen überein (Balling, Metz, Schneider). Die gemeinsamen Vorfahren wären dann Johann Wachtel und Dorothea Balling (*1703/1707) und Peter Scheuplein und Anna (*1651/1647). Das geht ja schon weit zurück.
Wie kann man das interpretieren? Kann ich nun davon ausgehen dass die Aufzeichnungen soweit stimmen?

Auf der maternellen Seite ist es anders:
Hier hat mir myheritage einen Match vorgeschlagen mit 1,9% Übereinstimmung. Wir haben unsere Stammbäume verglichen und laut myheritage sind wir Cousin/Cousine 3. Grades und sollten gemeinsame Ururgroßeltern haben. Auf beiden Seiten sind alle Ururgroßeltern bekannt, aber es gibt keine Überschneidung, auch nicht bei den Nachnamen. Wir sind lediglich in zwei nebeneinanderliegenden Dörfern aufgewachsen, als Gemeinsamkeit.
Wie kann man das interpretieren? Eventuelle Kuckuckskinder? Wie seht ihr das?
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  #106  
Alt 07.05.2018, 15:25
Zima1986 Zima1986 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von LostObsidian Beitrag anzeigen
Auf der maternellen Seite ist es anders:
Hier hat mir myheritage einen Match vorgeschlagen mit 1,9% Übereinstimmung. Wir haben unsere Stammbäume verglichen und laut myheritage sind wir Cousin/Cousine 3. Grades und sollten gemeinsame Ururgroßeltern haben. Auf beiden Seiten sind alle Ururgroßeltern bekannt, aber es gibt keine Überschneidung, auch nicht bei den Nachnamen. Wir sind lediglich in zwei nebeneinanderliegenden Dörfern aufgewachsen, als Gemeinsamkeit.
Wie kann man das interpretieren? Eventuelle Kuckuckskinder? Wie seht ihr das?
Hallo LostObsidian,

MyHeritage liefert nur eine ungefähre Schätzung, wie man miteinander verwandt ist und wie weit entfernt die gemeinsamen Vorfahren sind. Das heißt, eure gemeinsamen Vorfahren können weiter zurückliegen. Wieviele cM teilt ihr euch miteinander bzw. wieviele cM hat das größte gemeinsame Segment?
__________________
Kr. Briesen u. Strasburg: CZAPLEWSKI, KAMINSKI, DOLASZYNSKI,
Kr. Gostyn: BERDYSZAK, KLUPS, WOJTKOWIAK, KARPINSKI
Kreis Rosenberg O.S.: WODARSCH/WŁODARZ, TKACZYK, NOWAK, JESS, JENDRYSIK
Kr. Frankenstein/Glatz: KASTNER
Trautenau/Trutnov: HILBERT
Eichsfeld: DÖLLE, BERTRAM, MÜLLER, KAUFHOLZ, SCHWARZENBERG
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  #107  
Alt 07.05.2018, 21:16
LostObsidian LostObsidian ist gerade online männlich
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Hallo Zima1986.
Ja eine ungefähre Schätzung, das stimmt. Trotzdem hätte ich da gerne sofort eine Übereinstimmung gehabt, weil ich das bisher noch gar nicht hatte. Aber gut, dann warte ich weiter und forsche etwas mehr.
Ich hab leider niemanden in der maternellen Verwandtschaft der sich für DNA interessiert. Vielleicht könnte man bei mehr Proben besser herausfinden, ob die niedergeschriebenen Ahnen auch tatsächlich die Ahnen sind.

Wir teilen uns 137,2cM DNA, haben 9 gemeinsame Segmente und das größte ist 33,3cM lang.
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  #108  
Alt 08.05.2018, 09:15
Zima1986 Zima1986 ist offline weiblich
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Hallo LostObsidian,

137,2 cM und 33,3 cM für das größte Segment sind schon ordentlich. Aber von der Größe der Segmente kann nicht immer sicher auf einen bestimmten Generationenabstand geschlossen werden, da die Rekombination der Gene und wieviel vererbt wird, immer unvorhersehbar sind. Mann kann aber zumindest ungefähre Schätzungen abgeben.

Empfehlen kann ich diese Seite:

https://dnapainter.com/tools/sharedcmv4

Sie beruht auf der Verwandtschaftstabelle von Blaine Bettinger und wenn man im Feld die Höhe der cM eingibt, erhält man prozentuale Schätzungen, wie man mit dem jeweiligen Match verwandt ist bzw. wie weit der gemeinsame Vorfahr zurückliegt.


Ich hatte auch mal den Fall, dass ich mit einem Match etwa 20 cM gemeinsam hatte. Zum Glück war sein Stammbaum recht umfangreich und es ging daraus hervor, dass einer seiner Vorfahren aus dem Eichsfeld stammte. Mithilfe der Kirchenbücher habe ich die weitere Abstammung dieses Vorfahren bis zu einem kleinen Dorf zurückrecherchiert, aus dem auch eine meiner Vorfahrinnen stammt und die Nachnamen waren auch identisch. Aufgrund der immer spärlicheren Aufzeichnungen Mitte des 18. Jhdts. konnte ich den gemeinsamen Vorfahren nicht ermitteln, aber ich denke, zumindest dieser Familienzweig ist dadurch stichhaltig geworden.

Ich hoffe auch immer noch, dass meine Eltern oder nahe Verwandte auch einen DNA-Test machen, weil sich die Matches dadurch noch besser erforschen lassen.



Zitat:
Zitat von LostObsidian Beitrag anzeigen
Hallo Zima1986.
Ja eine ungefähre Schätzung, das stimmt. Trotzdem hätte ich da gerne sofort eine Übereinstimmung gehabt, weil ich das bisher noch gar nicht hatte. Aber gut, dann warte ich weiter und forsche etwas mehr.
Ich hab leider niemanden in der maternellen Verwandtschaft der sich für DNA interessiert. Vielleicht könnte man bei mehr Proben besser herausfinden, ob die niedergeschriebenen Ahnen auch tatsächlich die Ahnen sind.

Wir teilen uns 137,2cM DNA, haben 9 gemeinsame Segmente und das größte ist 33,3cM lang.
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Eichsfeld: DÖLLE, BERTRAM, MÜLLER, KAUFHOLZ, SCHWARZENBERG

Geändert von Zima1986 (08.05.2018 um 09:21 Uhr)
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  #109  
Alt 10.05.2018, 12:15
LostObsidian LostObsidian ist gerade online männlich
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Hallo Zima 1986,

vielen Dank für den Link. Nach mehrmaligen ausprobieren hab ich die Seite jetzt auch verstanden Mit den englischen Begriffen kenn ich mich nicht so aus (once removed,...bla).
Es werden viele Halb-Möglichkeiten vorgeschlagen. Meine Theorie ist immer noch, dass irgendwo jemand nicht ganz ehrlich war und ein Kuckuckskind die Folge ist. Auf der maternellen Seite kam es sowieso öfter vor, dass 4 Monate vor der Entbindung geheiratet wurde und voreheliche Zusammenkünfte nicht selten waren.
Ich muss da einfach mehr forschen. Die Kirchenbücher sind etwas weiter weg und ich kann im Moment aus gesundheitlichen Gründen erst mal nicht dahin. Bis dahin werde ich wohl abwarten müssen. Aber das treibt mich auf jeden Fall an und ich würde schon gerne wissen, wie das zustande kommt.

Mit der Mutter von meinem DNA Match habe ich beispielsweise nur 0,9% Übereinstimmung, mit der Schwester 1,5%. Finde ich auch irgendwie seltsam, aber OK.
Nach wie vor finde ich es aber super spannend, dass ich noch DNA Reste von Menschen in mir habe, die seit 100 Jahren verstorben sind. Und es eventuell Auswirkungen hat.

Ich kann aber auch verstehen wenn man da sehr skeptisch gegenüber ist. Unter Umständen könnten da ja auch Dinge zu Tage kommen, die man vorher gar nicht bedacht hat. Ähnlich wie in dem Link den gki hier gepostet hat. Eine Verwandtschaft mit einem Schwerverbrecher o.Ä. wäre mir persönlich auch nicht so Recht, auch wenn ich das natürlich nicht ändern kann.
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  #110  
Alt 19.05.2018, 18:13
Benutzerbild von Araminta
Araminta Araminta ist offline
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Ich habe mir das DNA-Kit über MyHeritage auch zuschicken lassen und heute sind die Ergebnisse eingetroffen.
Eine wirkliche Überraschung war nicht dabei und so kann ich zumindest ausschließen, dass meine Großeltern oder Urgroßeltern bzw. Mütter im Krieg von russischen Soldaten vergewaltigt wurden

Allerdings dachte meine Familie immer, dass ein Teil aus dem italienischen Raum kommt und das wurde auch ausgeschlossen.

Die höchste Übereinstimmung bei MyHeritage sind 3 gemeinsame Segmente, das größte Segment ist 21,9 cM mit einer gemeinsamen DNA von 0,5% (37,7cM).

Zu 94,6% bin ich Nord-West Europäerin, 4,3% Orientalin und zu 1,1% Osteuropäerin.

Ich weiß natürlich, dass man dem Test nicht zu 100% glauben und Sicherheit geben kann und ich habe es auch mehr oder weniger aus Spaß gemacht. Interessant war es trotzdem!
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