#1  
Alt 26.08.2019, 13:08
rkurza rkurza ist offline männlich
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Hallo,
vielleicht kann mir jemand helfen.
Wenn die Feldpostnummer bekannt ist, kann man dann auch sagen, wo die Einheit stationiert war?
Mein Vater war Angehörige des

Sanitätskompanie 2/11



und war über die


Feldpostnummer 08153



erreichbar.
Wer kann dazu etwas beitragen?
Richard
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  #2  
Alt 26.08.2019, 13:24
Niederrheiner94 Niederrheiner94 ist offline
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Hallo Richard,


im Forum der Wehrmacht habe ich gerade diese Übersicht gefunden, die Dir wahrscheinlich helfen wird.


https://www.forum-der-wehrmacht.de/i...528#post577528


Gruß
Fabian
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  #3  
Alt 26.08.2019, 14:34
rkurza rkurza ist offline männlich
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Hallo Fabian, danke für die schnelle Antwort.
mein Vater war also in Russland, bisher dachte ich immer, es wäre Frankreich gewesen, weil wird doch auch Nachfahren in Frankreich, rund um Paris haben. So kann man sich täuschen.
Danke
Richard
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  #4  
Alt 26.08.2019, 14:50
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Hallo Richard,
kann Dein Vater nicht vorher in Frankreich gewesen sein? Mein Vater war ab 1939 im Krieg, zunächst in Polen, dann in Frankreich, dann in Russland, wo er 1945 fiel.
Viele Grüße
Xylander
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  #5  
Alt 26.08.2019, 16:10
rkurza rkurza ist offline männlich
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Hallo Xylander,
mein Vater war ab 1940 beim Militär,
erst beim 1. Kompanie Infantrie-Ersatzbatallion Nr.356; Pisek

danach bei den Sanitätern in Russland. (siehe feldpostnummer)

Natürlich kann er auch in Frankreich gewesen sein, wenn das Ersatzbatallion Nr 356 in Frankreich war.

Aber wo diese Kompanie tätig war, weiss ich auch nicht vielleicht kann jemand helfen.
Die vorgenannten Daten habe ich von der Wast erhalten.

Richard
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  #6  
Alt 26.08.2019, 17:01
ReReBe ReReBe ist gerade online männlich
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Hallo Richard,

die Sanitätskompanie 2/11 gehörte zur 11. Infanterie-Division; siehe dazu hier: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/...ionen/11ID.htm

Demnach nahm diese Division sowohl am Polenfeldzug (1939) als auch am Westfeldzug in Frankreich (1940) als auch am Russlandfeldzug (ab Juni 1941) teil. Man mag es kaum glauben …

Vielleicht war das von der Wast erwähnte Infantrie-Ersatzbatallion Nr.356 ja nur zur Ausbildung der Soldaten zuständig.

Gruß
Reiner
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  #7  
Alt 26.08.2019, 22:20
rkurza rkurza ist offline männlich
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hallo Reiner,
dann stimmt das ja doch mit Frankreich.
Danke
Richard
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  #8  
Alt 29.08.2019, 07:44
Gerrit Gerrit ist offline männlich
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Richard,

sorry, aber den Rückschluss musst Du auch belegen können. Damit meine ich folgendes:

Soldaten wurden in die Ersatzabteilung eingezogen, dort ausgebildet und dann auf die zugehörige* Stammeinheit verteilt. (*während des Krieges kann es aber auch Versetzungen in andere Stammeinheiten gegeben haben, da die Verluste ausgeglichen werden mussten.) Die Ersatzeinheiten verblieben m.E. an den Garnisonsstandorten im Reich.

Die spätere Stammeinheit deines Vaters war also in Frankreich. Wenn Dein Vater erst 1940 zur Wehrmacht eingezogen wurde, heißt das nicht automatisch, dass er auch den Westfeldzug mitmachte.

Du kannst hier die Antwort der WASt einstellen, vielleicht finden wir dann noch etwas konkreteres heraus.

Was Du mit Deinem Hinweis auf französische Verwandtschaft in Verbindung mit dem Kriegseinsatz Deines Vaters meinst, habe ich nicht verstanden. Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.

VG

Gerrit
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  #9  
Alt 29.08.2019, 11:47
Basil Basil ist offline männlich
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Moin zusammen,

Zitat:
Zitat von Gerrit Beitrag anzeigen
Die Ersatzeinheiten verblieben m.E. an den Garnisonsstandorten im Reich.
die Ersatzeinheiten unterstanden den Divisionen des Ersatzheeres. Diese Divisionen wurden teilweise in besetzte Gebiete verlegt, z. B. Dänemark, Frankreich, Belgien, um dort die Sicherungsaufgaben der Frontdivisionen zu übernehmen. Die freiwerdenden Divisionen konnten dann für den Russlandfeldzug verwendet werden. Die Ausbildung fand dann in diesen besetzten Gebieten statt.

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 356 unterstand der Division Nr. 151. Diese Division wurde im September 1940 von Allenstein (WK I) in das Protektorat Böhmen und Mähren verlegt. Das Inf.-Ers.-Batl. 356 wurde in Strakonitz stationiert (zuvor in Preußisch Eylau). Strakonitz liegt in der Nähe von Pisek, würde also passen.

Das Inf.-Ers.-Batl. 356 stellte den Ersatz für die 228. Infanterie-Division, die zwar am Polenfeldzug teilnahm, aber vor dem Frankreichfeldzug aufgelöst wurde. Als das Bataillon nach Strakonitz verlegt wurde, war der Frankreichfeldzug aber ohnehin schon vorbei. Im Protektorat unterstand das Bataillon dem Infanterie-Ersatz-Regiment 61, das der Ersatztruppenteil für die 61. Infanterie-Division war. Diese Division nahm ab dem 22. Juni 1941 am Russlandfeldzug teil.

Der Division Nr. 151 unterstand neben dem Inf.-Ers.-Reg. 61 auch das Inf.-Ers.-Reg. 11, das der Ersatztruppenteil der 11. Inf.-Div. war (s. Beitrag von Reiner).

Im Juli 1941 wurde das Inf.-Ers.-Batl. 356 zurück in den Wehrkreis I verlegt und blieb dort bis Kriegsende. In Frankreich war dieses Bataillon also nicht.

Nachtrag: Richard, du schreibst, dein Vater wäre ab 1940 beim Militär gewesen, zuerst beim Inf.-Ers.-Batl 356 in Pisek. Das Bataillon war in Preußisch Eylau (Ostpreußen) beheimatet und wurde erst im September 1940 nach Böhmen verlegt. Er hat also vermutlich in Böhmen seine Grundausbildung absolviert, die bei der Infanterie 1940 8 Wochen dauerte. Die 11. und 61. Infanterie-Division hatten am Frankreichfeldzug teilgenommen und wurden dort noch für Sicherungsaufgaben eingesetzt, bevor sie im Frühjahr 1941 (Februar bzw. März) nach Ostpreußen verlegt wurden, um ab Juni am Russlandfeldzug teilzunehmen. Dein Vater könnte also zwischen Herbst '40 und Frühjahr '41 in Frankreich gewesen sein. Rein theoretisch!

Viele Grüße
Basil
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Geändert von Basil (29.08.2019 um 13:30 Uhr) Grund: Nachtrag: Zeit in Frankreich
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  #10  
Alt 29.08.2019, 12:10
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Saure Saure ist offline männlich
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Hallo Richard,

mich würde mal interessieren, was Sie bei der WASt bzw. heute beim Bundesarchiv PA beantragt und bekommen haben.
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Viele Grüße
Dieter Saure

Manchmal findet man, was man sucht.
Nicht immer sucht man das, was man findet.
Ab und zu findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat, und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.
Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht.
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