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  #11  
Alt 27.05.2019, 17:16
Benutzerbild von MelanieK
MelanieK MelanieK ist offline weiblich
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Hallöchen

Der Thread passt gerade gut um mal wieder eine Übersicht zu machen.

Zitat:
Zitat von Bienenkönigin Beitrag anzeigen
Daher meine Frage:
Also, was treibt Euch vor allem an?
Ein bestimmter, besonders interessanter Verwandter? Sportliches Interesse, besonders viel über einen Zweig oder besonders komplette Generationen herauszufinden? Was ganz anderes?
Was treibt mich an? Ich würde sagen die überbordende Neugierde, die ist von jeher mein Motor. Abgesehen davon dass sie angeboren scheint, schätze ich dass das Interesse auch darauf fußt dass ich von den Großeltern nur einen, den Urgroßeltern niemanden und einem ganzen Zweig auch nur eine Person kennen gelernt habe.
Zur mütterlichen Vater-Linie gab es bis auf eine Schwester (die ich auch nicht kannte) von 9 Geschwistern auch nichts. Wir (meine Mutter und ihre noch lebenden Geschwister) wussten bis zum letzten Jahr nicht einmal dass es so viele weitere Geschwister gab. Und hätte das Danziger Archiv nicht die Register veröffentlicht, wüssten wir es wohl bis heute nicht.^^ Da ist die Neugier schon ziemlich ausgeprägt.

Als ich vor ca. 14 Jahren die ersten Versuche gestartet habe, ging es erstmal ums Datensammeln um ein Gerüst zu haben. Parallel dazu hatte ich mich aber von Anfang an immer wieder in sich daraus ergebende örtlich-/Familiengeschichtliche Randgeschehen festgelesen und für mich festgestellt dass ich auch diese Anekdoten und Vertellekes mitnehmen möchte. Seit dem letzten Jahr hab ich allerdings erstmal einzelne Personen im Fokus und beschlossen das jetzt mal gründlicher aufzurollen.

Deswegen sind meine aktuellen “Ziele” grob umfasst die folgenden:
Etwas über/die Halbgeschwister meiner Mutter (heraus-) zu finden.
Dito die Geschwister ihres Vaters.
Die Werdegänge/Lebensverläufe meiner beiden Großväter zu beleuchten.
Auch von der väterlichen Großvater- und mutter-Seite gibt es spezielle Personen, die mich besonders interessieren, es gibt also genug zu tun und hoffentlich auch noch ein wenig zu entdecken.

O.g. Festlesen kann ich übrigens sowieso besonders gut, letztes Jahr hab ich das halbe Forum weggelesen.
Ich mag nämlich auch die Anekdoten und speziellen Funde von anderen sehr gerne. Wie z.B. die Heirat mit Kostenauflistung von Bienenkönigins Urgroßmutter oder ähnliches.

Viele Grüße
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  #12  
Alt 27.05.2019, 17:27
Verano Verano ist offline
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Ich habe, wie gesagt, bereits jetzt 2700 Vorfahren in der Liste. Diese reihe ich natürlich nicht nur stumpf aneinander, sondern habe auch viele Informationen zu den Personen gesammelt.

Viele Grüße
Matthias


Das ist natürlich eine bemerkenswerte Fleißarbeit! Dass du gewissenhaft arbeitest habe ich schon in verschiedenen Beiträgen von dir gemerkt.

Ich habe „nur“ ca. 270 direkte Vorfahren in meiner Datenbank, ohne die ich schon aufgeschmissen wäre.

Hier musste ich noch antworten, sonst wirkt es unhöflich. Ist ja der Plauderthread, da darf man etwas abschweifen.

Jetzt zurück zur Frage von Bienenkönigin:
Eure persönlichen (Forschungs-)Ziele aktuell und langfristig?
__________________
Viele Grüße August

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.
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  #13  
Alt 27.05.2019, 17:31
Benutzerbild von Bergkellner
Bergkellner Bergkellner ist offline
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Hallo,

für mich war es reine Neugier, mehr über meine Vorfahren herauszufinden, als ich aus den Erzählungen meiner Großeltern schon wußte. Inzwischen erinnert mich das Ganze an ein Riesen-Puzzle, bei dem ich mir die Teile selbst suchen und zuschneiden muss.

Da ich meinen Hang zum Perfektionismus kenne(ja Matthias, es geht nicht nur dir so), habe ich mir die Beschränkung auf die reine Vorfahrenlinie gegeben. Das hielt so lange an, bis die Eltern auf direktem Weg nicht zu finden waren.

Zum Beispiel: eine sC 1767, der Name der Braut und ihr Stand waren vermerkt. Arbeitsthese: Die Braut stammt aus dem selben Ort wie ihr Bräutigam... Alle Kinder des Ehepaares gesucht, dabei auf eine Nichte der Braut gestoßen... Dazu die passende Hochzeit der Schwester der Braut gesucht und gefunden - da steht der Vater von beiden und der Wohnort. Fazit: Braut stammt aus dem Nachbarort.

Inzwischen mache ich es so, dass ich mir Geschwister mit Geburts-, Tauf- und Sterbedatum vermerkte. Eventuell noch die Hochzeit, wenn sie sich leicht finden läßt. Das geschieht in einem von der Vorfahrenlinie unabhängigen Stammbaum.

Falls ich irgendwann mal Zeit und Lust darauf habe, werde ich mich mit ihnen näher befassen, derzeit sind in den direkten Linien noch genügend Löcher, durch die ich fallen kann.


Lg, Claudia von den bergkellners
__________________
Wer lesen kann, ist besser dran!(Andreas' Opa Fred)
Nierngstwuh giehts so zu wie uff dar Walt!(Claudias Uroma Anna)

Suchen immer:
Loewe - Steinau an der Oder/Schlesien(vor 1850)
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Geändert von Bergkellner (27.05.2019 um 17:36 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #14  
Alt 27.05.2019, 20:17
Ursi Ursi ist offline
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Hallo Bienenkönigin,


was treibt mich an?
Zuerst einmal ein allgemeines Interesse an Geschichte und Neugier (Meine Lieblingslektüre: Historische Romane/Geschichten und Krimis ).
Dann speziell die Frage, was war das für ein Urgroßvater,der in einer alten
Ahnentafel als "Postillion" auftauchte, und was war das mit dem Raubritter in der Familie, von dem meine Mutter erzählt hatte ( der sich übringens als Träger eines Ordens erwies und sich Ritter nennen durfte )?
Was ist mein langfristiges Ziel ?
Eine Familienchronik, die meinem Sohn (übrigens auch Geschichtsinteressiert- was `n Wunder ) und meinen Enkeln etwas über ihre Vorfahren erzählt. Meine Enkel (9 und 12) fragen auch schon mal nach, wenn ich beiläufig erwähne , dass ein Vorfahre "Fahnenschmidt" war.
Aktuell ?
beschäftige ich mich z.B. mit einer Rotgerberfamilie in Feuchtwangen i.d.Z. von 1600 bis ca 1800 und versuche noch mehr über einen Familienzweig herauszufinden, der aus der Neumark stammt.

Grüße Ursi
__________________
Suche
Ostpr. /FN Aranowski, Brackenhöfer, Braun,
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Pommern/FNBorck,Kowitzke,Krack,Panzer,Paradies,Wick,
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  #15  
Alt 27.05.2019, 20:19
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Verano Beitrag anzeigen
Das ist natürlich eine bemerkenswerte Fleißarbeit!

Aber nicht ausschließlich meine, um der Wahrheit die Ehre zu geben! In so mancher Linie wurde schon zuvor geforscht, also konnte ich etliche Vorfahren so einsacken und mußte nur noch Überprüfungen vornehmen, so das noch möglich war.
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Andreas Christian HAGERODT, Ackermann und Krüger in Ahlshausen, * um 1740
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725
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  #16  
Alt 27.05.2019, 22:00
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Bienenkönigin Bienenkönigin ist offline weiblich
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Sehr interessant zu lesen, was schon alles an Gründen zusammengesammelt wurde.
Bei jedem Beitrag fallen mir selbst auch neue Aspekte ein.

Da ist zum einen der geschichtliche Bezug, der Vergangenes plötzlich lebendig werden lässt:
Das Hochwasser auf dem Rhein in Worms nach dem harten Winter 1880 - ich war sozusagen dabei, dank der Beschreibung meiner Urgroßtante.

Und dann die besondere Nähe zu manchen der Vorfahren:
Meine Ururgroßmutter, die mit ihrem Mädchen Nettchen das eigene Brot (beim Ortsbäcker) für die neunköpfige Familie buk, weil sie das auf bayrische Art gewürzte Brot (mit Kümmel und Koriander) nicht mochte. Es war so gut, dass der junge Student Graf Pocci es scheibenweise verdrückte, wenn er bei seinem Professor (meinem Ururgroßvater) zum Abendessen eingeladen war.

Meine Urgroßmutter, die mir sehr wesensverwandt ist und zu der ich eine besondere Verbindung empfinde (rechts auf meinem Profilbild).

Und ich muss sagen, dass ich an vielen Tagen einfach so auf meinen Ancestry-Stammbaum gehe und die Fotos anschaue, die bei mir z.T. bis zu den Urururgroßeltern reichen, um sozusagen "hallo" zu sagen.

Schade finde ich, dass ich nicht mehr so viel fragen kann. Meine Großtante (von der ich alles geerbt habe) hat zwar öfter mit mir über ihre Familie gesprochen, aber erst im Nachhinein beim Aufarbeiten merkt man, welche Lücken es doch gibt.

Also schreibt ruhig noch weiter, ich lese gern!
Bienenkönigin
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Penkert, Wawrosch (Sudetenland, Böhmen,)
Lehnert (Ansbach, München)
Elch (Allgäu - Kaufbeuren, Kempten, Salzburg)
Müller (Allgäu - Memmingen, Kempten)
Schnell (Lindau)
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Geändert von Bienenkönigin (27.05.2019 um 22:01 Uhr)
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  #17  
Alt 27.05.2019, 22:25
fajo fajo ist offline weiblich
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Vielleicht ist es Spaß an Geschichte zu haben, ein Portion Neugierde, und weil ich ein sogenanntes Wurzelkind bin? Meine Wurzeln sind über Tausend km entfernt und durch die Arbeit meines Vaters gab es nie die Chance sie kennen zu lernen.
Aber bei euch mitreden kann ich noch lange nicht. Hab man gerade 295 Jahre, 11 Generationen, direkte Linie zusammen. Aber ich freu mich über jeden den ich finde! Ob ich mein Ziel erreiche, die Verbindung zu einem schon erforschten Teil, ist fraglich. Vielleicht muss ich noch einen Umweg nehmen? - Aber wer weiß ….? – Wenn meine Zeit nicht ausreichen sollt und mein Sohn kein Interesse, dann ist es etwas für die Tochter meine Cousine. Einem wird es Spaß ,das Rätsel zu lösen und bis dahin ist es mein Puzzle Spiel. So las ich es auch schon hier im Forum bei einem anderen Mitglied. Wie recht es hat! – Erwachsenen Puzzle!

Warum werde ich hier boß immer rausgeworfen und muss mich neu anmeden...?

Geändert von fajo (27.05.2019 um 22:30 Uhr)
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  #18  
Alt 27.05.2019, 22:29
Florian19 Florian19 ist offline
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Hallo Bienenkönigin,

Anfänge:
Ganz am Anfang wollte ich eigentlich nur einen handgeschriebenen Stammbaum, den ich zufällig im Nachlass eines Großvaters bekommen hatte, „lesen können“ und in eine einfache Grafik eingeben. Nachdem ich dann im Internet etwas gesucht habe, bin ich auf eine einfache kostenlose Software zur Ahnenforschung gestoßen und habe begonnen dort alle mir vorliegenden Daten einzutragen. Dazu sein angemerkt, dass es nicht nur ein Stammbaum war, sondern der Nachlass einen kompletten DIN-A4-Ordner umfasste.
Damit war ich dann eigentlich infiziert…

Grundsätzlich:
Da ich eh ein geschichts-interessierter Mensch bin, finde ich es sehr spannend was man alles über vergangene Epochen, die Lebensumstände, die Gesellschaftsformen etc. erfährt. Da man - zumindest teilweise - einen persönlichen Bezug zu Orten, Personen, Ereignissen, Traditionen usw. hat, kann man einen viel besseren, persönlicheren Zugang finden, als wenn man „nur“ entsprechende Sekundärliteratur, Reportagen etc. konsumiert.
Nicht zu unterschätzen finde ich auch, dass man sich, wenn man diesbezüglich keine Vorkenntnisse hat, viel über alte Schriften und auch und besonders die Ausdrucksweise und Interpretation aneignen muss.
Im Lauf der Zeit habe ich mich auch mit vielen weiteren Themen beschäftigt, mit denen ich ohne Familienforschung wahrscheinlich nicht in Kontakt gekommen wäre:
Wann wurde „da und da“ die erste Eisenbahn gebaut, die erste Telefonleitung in Betrieb genommen, wer hatte welche Staatsangehörigkeit, Religion etc., welche Technologie kam wann und wo zum Einsatz. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Persönlich betreibe ich Familienforschung und beschränke mich nicht nur auf die direkten Vorfahren, sondern gehe auch beliebig in die Breite. Wenn dabei „nebenbei“ im Laufe der Jahre OFBs oder Sammlungen zu ganzen Familiennamen (in einer Region) zusammenkommen, dann ist das ja umso besser. Allerdings erforsche ich natürlich nicht alle Personen mit dem gleichen Aufwand, sonst wäre das wirklich nicht zu leisten.

Langfristig:
Wie sehr viele hier - wenn nicht alle - möchte ich natürlich auch der Nachwelt etwas hinterlassen und gleichzeitig einiges für die Zukunft festhaltend das sonst vielleicht für immer verloren gehen würde. Dabei denke ich hier nicht „nur“ an die eigene Familie, sondern auch an entsprechende Archive oder Forschungseinrichtungen.
Dann habe ich da ein paar „Langzeit-Baustellen“, deren Erforschung sicherlich noch einige Zeit dauern wird, wenn man überhaupt alles erfassen kann bzw. es nicht existent ist.

Transkription der Pfarrchronik von Kleinitz (Kreis Grünberg, ehem. Schlesien). Da ich das nebenbei mache, dauert es alles. Aber die Anfänge sind schon gemacht, auch mit Hilfe aus dem Forum hier. Danke nochmals. Siehe hier:
https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=165443
https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=163713

Dann habe ich einen Fall, bei dem es um einen Joseph Spottag geht, der aus Schlesien nach Skandinavien auswanderte und es können wohl alle heute in Skandinavien lebenden Spottag (auch Spottog) auf Ihn zurückgeführt werden. Diesbezüglich stehe ich auch mit einer Nachkommin und Forscherin aus Skandinavien in Kontakt. Einer meiner Ururgroßväter heißt auch Joseph Spottag auch zahlreiche weitere Indizien sprechen dafür, dass beide die selbe Person sind, oder beide nahe Verwandte sind, die beispielsweise beide Frauen mit dem selben Familiennamen (Titze) heirateten - die auch mit dem gleichen Familiennamen (Zuchantke) verwitwet waren…
Wir sind uns beide sicher, das wir richtig liegen, aber haben noch immer keinen sicheren Beweis gefunden. Die ganzen Familienverhältnisse sind da aber eh sehr verworren; siehe auch:
https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=163314
https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=162383

Die komplette Erfassung, Digitalisierung und Archivierung des großväterlichen Nachlasses (dessen Umfang immer noch anwächst).

Mit meinen Kenntnissen im Lesen alter Handschriften so gut werden, dass ich mich an (als primäre Quelle) Kirchenbücher wage - also auch lateinische Kirchenbegriffe lernen.

Dann bin ich noch dabei eine Familie zu erforschen, die sehr häufig zwischen zwei bayerischen Orten hin- und hergezogen ist - über viele Generationen.

Ausserdem interessiere ich mich für eine Gruppe Auswanderer die vom Rheinland nach Schlesien gingen und dann teilweise, ein paar Jahrzehnte später, wieder zurückkehrten.


Viele Grüße und einen schönen Abend

Florian
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  #19  
Alt 28.05.2019, 08:46
Benutzerbild von Bienenkönigin
Bienenkönigin Bienenkönigin ist offline weiblich
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Was ist denn ein Wurzelkind? Beim Googeln finde ich nur Kindergärten

Ja, das mit dem Interesse ist wahr. Wir können unsere Kinder nicht zwingen, aber vielleicht erwacht irgendwann bei irgendwem doch das Interesse.

Meine (kinderlose) Urgroßtante Thekla, die ich noch kennenlernen durfte, schrieb als Vorwort in ihren Memoiren:

Vielleicht ist unter den Urenkeln meines Vaters einer, der sich für Familiengeschichte interessiert. Ich weiß nicht, welcher von ihnen es sein wird, aber für ihn sind diese Blätter, die auf so wundersame Weise der Vernichtung entgingen, geschrieben. Vielleicht vermitteln diese Erinnerungen trotz ihrer unvollkommenen Form das Bild einer versunkenen Zeit und einer versunkenen Welt.
Göttingen, den 4. Juli 1948
Thekla Lehnert


... sie schrieb, dass ihr mit 70 Jahren vielleicht noch vergönnt sein würde, die Memoiren etwas zu überarbeiten - und wusste damals nicht, dass sie erst 1975 mit 97 Jahren sterben würde.
Und das Interesse hat dann mich als Ur-Urenkelin gepackt. Wobei es in dem Zweig der Familie noch andere Interessierte gibt, mit denen ich z.T. schon Kontakt hatte.


Zitat:
Zitat von fajo Beitrag anzeigen
Vielleicht ist es Spaß an Geschichte zu haben, ein Portion Neugierde, und weil ich ein sogenanntes Wurzelkind bin? Meine Wurzeln sind über Tausend km entfernt und durch die Arbeit meines Vaters gab es nie die Chance sie kennen zu lernen.
Aber bei euch mitreden kann ich noch lange nicht. Hab man gerade 295 Jahre, 11 Generationen, direkte Linie zusammen. Aber ich freu mich über jeden den ich finde! Ob ich mein Ziel erreiche, die Verbindung zu einem schon erforschten Teil, ist fraglich. Vielleicht muss ich noch einen Umweg nehmen? - Aber wer weiß ….? – Wenn meine Zeit nicht ausreichen sollt und mein Sohn kein Interesse, dann ist es etwas für die Tochter meine Cousine. Einem wird es Spaß ,das Rätsel zu lösen und bis dahin ist es mein Puzzle Spiel. So las ich es auch schon hier im Forum bei einem anderen Mitglied. Wie recht es hat! – Erwachsenen Puzzle!

Warum werde ich hier boß immer rausgeworfen und muss mich neu anmeden...?
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Geändert von Bienenkönigin (28.05.2019 um 08:48 Uhr)
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  #20  
Alt 28.05.2019, 08:56
Benutzerbild von Erbendorfer
Erbendorfer Erbendorfer ist offline männlich
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Registriert seit: 20.05.2019
Ort: Neustadt am Kulm
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Hallo Bienenkönigin,

mein aktuelles Forschungsziel das ich aber mittlerweile schon bestimmt 2 Jahrzehnte verfolge ist die Suche nach meinem Ur-Großvater Joseph Stich.
Von ihm weis ich außer seinem Namen, Beruf, einigen Wohnorten und das er auf jeden Fall vor dem 23.3.1893 verstorben ist nichts.
Ich habe seine Kinder und seine Ehefrau erfasst aber er bleibt wie vom Erdboden verschwunden. Recherchen bei sämtlichen Standes- und Pfarrämtern die in Frage kommen brachten kein Ergebnis. Meine letzte Hoffnung war nun das Forum Ahnenforschung.Net aber leider habe ich auch hier nicht einen kleinen Hinweis erhalten so dass ich die Hoffnung auf Informationen über meinen Ur-Großvater wohl aufgeben muss.

Was mich z. Zt. besonders freut ist der Kontakt per Skype mit einem 89 jährigen Cousin meiner Mutter in Finnland von dem ich zwar ein Bild hatte sonst aber nichts.
__________________
Mit freundlichen Grüßen aus der Oberpfalz

Fritz
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