#11  
Alt 28.10.2018, 22:57
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Ralf-I-vonderMark Ralf-I-vonderMark ist offline männlich
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Hallo Ahnensucherin14,

nun kann ich sogar noch zwei Zufallsfunde aus dem Sterberegister von Bochum-Langendreer 1914 und 1915 mitteilen und füge auch diese beiden Links der weiteren HÖLPER-Sterbeeinträge bei.

Besonders erheblich sein dürfte der Sterbeeintrag des Philipp Hölper sein, bei welchem es sich wohl um Deinen Ururgroßvater handeln dürfte.

Langendreer C 232 / 1915
Schachtauf…(?) Philipp Hölper, 53 J.; *um 1862 in Pottum, +08.06.1915 in Langendreer, Gemeindekrankenhaus,
wohnhaft zu Werne, Deutsches Reich 36,
verheiratet mit Anna Maria Geißel,
Sohn d. Eheleute Landwirt August Hölper, wohnhaft zu Pottum & Anna Maria Höhn, verstorben, zuletzt wohnhaft zu Pottum,
vgl. https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5...583928150b078#

Ferner habe ich noch gefunden:
Langendreer C 179 / 1914
Schreiner Albrecht Hölper, 37 J.; *um 1877 in Pottum, +08.06.1914 in Langendreer, Gemeindekrankenhaus,
wohnhaft zu Werne, Moltkestraße 8,
verheiratet mit Hedwig Luise Röse,
Sohn d. Eheleute Invalide Albert Hölper, wohnhaft zu Werne & Paulina Heinz, verstorben, zuletzt wohnhaft zu Pottum,
vgl. https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5...280a35ce6dadc#

Demnach war der Schreiner Albrecht Hölper, *um 1888 in Pottum ein Bruder des Arnold Hölper; *15.03.1887 in Pottum, Kr. Westerburg, x11.11.1914 (Werne Nr. C 57 / 1915).

Viele Grüße
Ralf
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  #12  
Alt 29.10.2018, 16:35
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Hallo Ralf,
Philipp Hölper ist ein Volltreffer! Mein Ur-Urgroßvater. Kann der Beruf eventuell Schachtaufseher heißen? Vorher war er immer als Bergmann angegeben.

Danke und viele Grüße
Ahnenforscherin14
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  #13  
Alt 29.10.2018, 18:37
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AKocur AKocur ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Ahnensucherin14 Beitrag anzeigen
Kann der Beruf eventuell Schachtaufseher heißen?
Hallo Ahnenforscherin14,
da steht ganz sicher "Schachtaufseher".

LG,
Antje
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  #14  
Alt 06.07.2019, 20:24
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Hallo Ahnensucherin14,

nun kann ich Dir nochmals zwei Zufallsfunde – diesmal aus dem Sterberegister von Dortmund-Lütgendortmund 1915 – mitteilen und füge auch diese beiden Links der weiteren HÖLPER-Sterbeeinträge bei:


1.) Lütgendortmund C 242/1915 [BILD 246]
Der Kommandeur des Ersatz Pionier Bataillons 16 hat mitgeteilt
dass der Kriegsfreiwillige der 2 ten Reserve Kompagnie dieses Bataillons,
Bergmann Josef Ferdinand Hölper, 21 Jahre alt, katholischer Religion,
wohnhaft in Lütgendortmund, Wilhelmshöh 29,
geboren zu Werne, Kreis Bochum, ledig,
Sohn des Bergmanns Josef Hölper und seiner Ehefrau Anna Maria, geborene Schmidt, wohnhaft in Lütgendortmund
zu Vieville im Feldlazareth 4 des V. Armee Korps am 27. April 1915 mittags um 12:00 Uhr tot eingeliefert worden sei. Die genaue Zeit des Todes ist nicht festgestellt worden.
Der Verstorbene ist am 26. April 1915 bei den Kämpfen bei Combres durch Gewehrgeschoß schwer verwundet worden.
vgl. https://dfg-viewer.de/show/cache.off?id=8071&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww .landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lippe%2FP6%2FP6-06%2F%7E041%2FP6-06_04166%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=246#

Hier ist sein Eintrag aus der Verlustliste des 1. Weltkrieges:
vgl. http://des.genealogy.net/search/show/2021598
Anm.: Bei Vieville handelt es sich um das Dorf Viéville-sous-les-Côtes. Bei Combres handelt es sich um die Combres-Höhe, gelegen zwischen den Dörfern Les Eparges im Westen und Combres-sous-les-Côtes im Süd-Osten, etwa 20 km südöstlich von Verdun entfernt.

Joseph Ferdinand Hölper wurde am *28.10.1893 in Werne geboren. [Werne A 288/1893].

2.) Lütgendortmund C 540/1915 [BILD 110]
Der Kommandeur des Infanterie-Regiment 95 hat mitgeteilt,
dass Bergmann Emil Hölper, 25 Jahre alt, katholischer Religion,
wohnhaft in Lütgendortmund, Wilhelmshöh 29,
geboren zu Werne, Kreis Bochum, ledig,
Sohn des Bergmanns Josef Hölper und seiner Ehefrau Anna Maria, geborene Schmidt, wohnhaft in Lütgendortmund
in den Kämpfen bei Höhe 162 nördlich Wisszki am 17. August 1915 verstorben sei und zwar an den erhaltenen Verwundungen. Die genaue Zeit des Todes ist nicht mitgeteilt worden.
vgl. https://dfg-viewer.de/show/cache.off?id=8071&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww .landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lippe%2FP6%2FP6-06%2F%7E041%2FP6-06_04167%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=110#

Hier ist sein Eintrag aus der Verlustliste des 1. Weltkrieges:
vgl. http://des.genealogy.net/search/show/2841674
Anm.: Das Infanterie-Regiment 95 war in der Zeit beteiligt an den Verfolgungskämpfen am oberen Narew und Nurzec.

Emil Hölper wurde am *26.11.1889 in Werne geboren. [Werne A 305/1889].

Aus dem Findbuch Geburtsregister Bochum (Namensverzeichnis; Stand: März 2019) ergibt sich, dass als älteste HÖLPER-Geburten in Werne diejenigen von Klara Hölper am *21.04.1885 [Werne A 96/1885], von Martha Hölper am *26.01.1887 [Werne A 19/1887] und von Josef Hölper am *04.12.1887 [Werne A 278/1887] aufgeführt sind.

Aus dem Findbuch Heiratsregister Bochum (Namensverzeichnis; Stand: April 2019) ergibt sich, dass als älteste HÖLPER-Heiraten in Werne diejenigen von Theodor Hölper & Mathilde Bertha Weßolleck [Werne B 25/1884] und von Joseph Hölper & Anna Maria Schmidt [Werne B 42/1887] waren. Letztere sind die Eltern der beiden 1915 gefallenen HÖLPER-Brüder aus Werne.

Vor dem 1. Weltkrieg gab es noch weitere HÖLPER-Heiraten in Werne, nämlich diejenigen von August Hölper & Hedwig Biller [Werne B 64/1903], von Albrecht Hölper & Hedwig Luise Panne [Werne B 43/1908], von Paul Hölper & Barbara Houpert [Werne B 2/1909], von Anton Hölper & Ida Liesenberg [Werne B 38/1911] und von Arnold Hölper & Auguste Antonie Dreckmann [Werne B 71/1912].

Bei Letzterem handelt es sich um den am x11.11.1914 gefallenen Bauschreiner Arnold Hölper (*15.03.1887 in Pottum, Kr. Westerburg), einem Sohn des in Werne wohnenden Invaliden Albert Hölper & der in Pottum verstorbenen Paulina Heinz. [Werne C 57/1915]
vgl. https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf%5Bpage%5D=57&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2F www.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lippe%2FP6%2FP6-03%2F~030%2FP6-03_03037%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bdouble%5D=0&cHash=0ca 270424a059203b142277ee59d366c#

Theoretisch könnten diese allesamt dem HÖLPER-Clan aus Pottum zugehörig sein.
Vermutlich sind die ersten HÖLPER erst kurz vor 1884 von Pottum nach Werne übergesiedelt.

Viele Grüße
Ralf
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  #15  
Alt 23.07.2019, 18:03
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Hallo Ahnensucherin14,

soweit es die HÖLPER-Forschung in Hamm betrifft ist ab heute der Bestand P6/9 Sterberegister Hamm 1874 – 1938 online einsehbar.
vgl. http://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-09.html

Daher bleibt nun nur noch das mühsame Durchsuchen eines jeden Jahrganges, um mögliche HÖLPER-Sterbeurkunden zu finden.

Viel Erfolg und viele Grüße
Ralf
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  #16  
Alt 10.08.2019, 20:42
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Hallo Ahnensucherin14,

ergänzend zu meinem Beitrag vom 06.07.2019 kann ich Dir nochmals Zufallsfunde aus dem Sterberegister von Dortmund-Lütgendortmund mitteilen und füge auch diese drei Links der weiteren HÖLPER-Sterbeeinträge bei:

1.) Lütgendortmund C 68/1910 [BILD 71]
Der Bergmann Josef Hölper, wohnhaft Wilhelmshöhe 29 zeigte an,
dass Maria Hölper, 9 Monate alt,
wohnhaft in Lütgendortmund bei dem Anzeigenden,
geboren zu Lütgendortmund,
Tochter des Anzeigenden und seiner Ehefrau Anna Maria, geb. Schmidt
am 14. März 1910 verstorben ist.
vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-06/~041/P6-06_04161/OWL_P6-06_04161_00071.jpg

2.) Lütgendortmund C 325/1920 [BILD 328]
Der Bergmann Josef Hölper, wohnhaft Wilhelmshöhe 29 zeigte an,
dass seine Ehefrau Anna Maria Hölper, geb. Schmidt, 56 Jahre 11 Monate alt,
wohnhaft in Lütgendortmund bei dem Anzeigenden,
geboren zu Pottum, Kreis Westerburg in Hessen-Nassau,
am 14. Oktober 1920 verstorben ist.
vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-06/~041/P6-06_04172/OWL_P6-06_04172_00328.jpg

Sie ist die Mutter der im 1. Weltkrieg gefallenen Brüder Emil Hölper (*26.11.1889 in Werne; x17.08.1915 in Wisszki) und Joseph Ferdinand Hölper (*28.10.1893 in Werne; x26./27.04.1915 in Combres).

3.) Lütgendortmund C 362/1935 [BILD 416]
Die Ehefrau Else Hölper, wohnhaft Westricherstrasse 24 zeigte an,
dass der Reichsinvalide Simon Hölper, 78 Jahre alt,
wohnhaft in Dortmund, Westricherstrasse 24,
geboren zu Pottum, Kreis Westerburg am *25. November 1858,
Witwer von Anna Katharina, geb. Lüdeke, zuletzt wohnhaft in Lütgendortmund,
am 23. Dezember 1938 verstorben ist.
vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-06/~041/P6-06_04190/OWL_P6-06_04190_00416.jpg

Da sowohl Anna Maria Hölper, geb. Schmidt (*um Sep. 1863 in Pottum; +14.10.1920) als auch Simon Hölper (*um 1860 in Pottum; +23.12.1938) in Pottum geboren wurden, dürfte der bezug zu HÖLPER-Sippe in Pottum eindeutig sein.

Am 23.09.1933 heiratet in Lütgendortmund eine Elisabeth Hölper. [Lütgendortmund B 222 / 1933]

Aus dem Adressbuch Landkreis Dortmund 1900 ergibt sich:
Hölper, Josef, Bergmann, Lütgendortmund, Wilhelmshöhe 14.

Im Adressbuch Landkreis Dortmund 1925 steht:
Hölper, Heinrich, Bergmann, Lütgendortmund, Amtstraße 25.
Hölper, Simon, Invalide, Lütgendortmund, Amtstraße 25.

Im Adressbuch Dortmund 1938 ist aufgeführt:
Hölper, Heinrich, Arb., Lütgendortmund, Westricher Straße 24.

Heinrich Hölper könnte mit Else N.N. verheiratet gewesen sein und war vermutlich ein Sohn der Eheleute Simon Hölper & Anna Katharina Lüdeke.

Sodann hoffe ich, dass Du Kenntnis von meinen Beiträgen und Funden erlangst.

Viele Grüße
Ralf
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  #17  
Alt 08.09.2019, 08:30
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Hallo Ahnensucherin14,

nun kann nochmals (wohl letztmalig) drei Zufallsfunde zu HÖLPER aus dem Sterberegister von Dortmund-Lütgendortmund 1896, 1902 und 1917 nachreichen.


1.) Lütgendortmund C 153/1896 [BILD 156]
Der Bergmann Heinrich Hildebrandt zeigte an,
dass Friedrich Karl Hölper, 11 Jahre alt,
geboren zu Lütgendortmund,
Sohn der Eheleute Bergmann Simon Hölper und Anna Katharina, geb. Lüdeke, wohnhaft in Lütgendortmund, Provinzialstraße 104
am 7. Juni 1896 verstorben ist.
vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-06/~041/P6-06_04144/OWL_P6-06_04144_00156.jpg

2.) Lütgendortmund C 463/1902 [BILD 64]
Der Bergmann Josef Hölper, Wilhelmshöhe 14 zeigte an,
dass Paul Hölper, 5 Jahre, geb. zu Lütgendortmund,
Sohn des Anzeigenden und seiner in Lütgendortmund lebenden Ehefrau Anna geb. Schmidt
am 23. November 1902 verstorben ist.
vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-06/~041/P6-06_04153/OWL_P6-06_04153_00064.jpg

3.) Lütgendortmund C 334/1917 [BILD 338]
Das Ersatz-Bataillon des 9 ten. Lothringischen Infanterieregiments Nr. 173 hat mitgeteilt
dass der Gefreite der 8 ten Kompagnie II tes Bataillon Infanterie Regiment 459,
Bergmann Arthur Hölper, 22 Jahre alt, katholischer Religion,
wohnhaft in Lütgendortmund, Wilhelmshöh 29,
geboren zu Werne, Kreis Bochum, ledig,
Sohn des Bergmanns Josef Hölper und seiner Ehefrau Anna Maria, geborene Schmidt, wohnhaft in Lütgendortmund
bei Roiry (?) am 3. September 1917 verstorben sei und zwar infolge Gasvergiftung die genaue Zeit des Todes ist nicht mitgeteilt worden.
vgl. https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Ostwestfalen-Lippe/P6/P6-06/~041/P6-06_04169/OWL_P6-06_04169_00338.jpg

Hier ist sein Eintrag aus der Verlustliste des 1. Weltkrieges:
vgl. http://des.genealogy.net/search/show/6900958

Anm.: Das Infanterie-Regiment 459 war bis zum 02.09.1917 an Stellungskämpfen in Flandern und Artois ab dem 03.09.1917 an der dritten Flandernschlacht beteiligt.

Arthur Hölper wurde am *06.08.1895 in Werne geboren. [Werne A 264/1895].

Er ist ein Bruder der ebenfalls im 1. Weltkrieg gefallenen Brüder Emil Hölper (*26.11.1889 in Werne; x17.08.1915 in Wisszki) und Joseph Ferdinand Hölper (*28.10.1893 in Werne; x26./27.04.1915 in Combres).

Viele Grüße
Ralf
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  #18  
Alt 22.09.2019, 19:45
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Zitat:
Zitat von Ahnensucherin14 Beitrag anzeigen
Hallo an alle Familienforscher,
ich bin noch immer auf der Suche nach möglichen Geschwistern und deren Nachkommen meines Urgroßvaters Anton Hölper (geb. 1887 in Höhn) und will es jetzt mal auf diesen Seiten probieren... Seine Eltern waren Phillipp Hölper (geb. 1861 in Pottum) und Anna Marie Geisel (geb. 1864 in Höhn). Der Name Hölper scheint im Westerwald sehr verbreitet zu sein, weshalb es leicht zu Verwechslungen kommen kann. Die genauen Geburtsdaten gebe ich gern per PN zu Forschungszwecken weiter.
Ich weiß, dass die Familie vermutlich in den Jahren nach 1887 in Werne gelebt haben muss. Bisher konnte ich aber keine Geschwister von Anton Hölper finden.
Hallo Ahnensucherin14,

nun konnte ich zufällig bei der Durchsicht der kath. Kirchenbücher von St. Joseph Kirchlinde die Taufen von 3 Kindern der Eheleute Phillipp Hölper (geb. 1861 in Pottum) & Anna Marie Geisel (geb. 1864 in Höhn), also von den drei nächst jüngeren Geschwistern Deines Urgroßvaters Anton Hölper (geb. 1887 in Höhn) entdecken.

Arthur Ferdinand Hölper; *24.05.1890 in Werne; ~30.05.1890 in Kirchlinde [T_0732]
ELTERN: Bergmann Philipp Hölper & Anna Maria Geisel zu Werne
Taufpate war u.a. der Bergmann Wilhelm Hölper
vgl. http://data.matricula-online.eu/de/d...1-01-T/?pg=356
Arthur Hölper starb am +30.11.1890 [S_0341]
vgl. http://data.matricula-online.eu/de/d...7-02-S/?pg=344

Antonia Hölper; *07.10.1891 in Werne; ~11.10.1891 in Kirchlinde [T_0052]
ELTERN: Philipp Hölper & Anna Maria Geisel zu Werne
Taufpaten waren Charlotte Höhn & Bergmann August Hölper zu Werne
vgl. http://data.matricula-online.eu/de/d...12-01-T/?pg=53

Hedwig Hölper; *31.03.1893 in Werne; ~05.04.1893 in Kirchlinde [T_0131]
ELTERN: Philipp Hölper & Anna Maria Geisel zu Werne
vgl. http://data.matricula-online.eu/de/d...2-01-T/?pg=132
Hedwig Hölper starb am +24.06.1893 [S_0021]
vgl. http://data.matricula-online.eu/de/d...09-01-S/?pg=21

Danach gibt es in den kath. Kirchenbücher von St. Joseph Kirchlinde aber keine relevanten Einträge von HÖLPER aus Werne, so dass Werne nach 1893 wohl in einem anderen Kirchspiel eingepfarrt war.

Die kath. Herz-Jesu-Kirche in Werne wurde aber erst 1910 gebaut.
Die Katholiken des östlichen Teiles von Werne gehörten vor der Jahrhundertwende nach Lütgendortmund und die des westlichen Teiles zu Langendreer. Ab 1896 war Lütgendortmund wieder eine selbständige Pfarrei und Langendreer wurde ebenfalls selbständige Pfarrei.
Insoweit dürften dann zunächst bis 1910 die kath. Kirchenbücher von Langendreer und Lütgendortmund maßgeblich sein.

Viele Grüße
Ralf
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