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  #1  
Alt 30.07.2019, 20:32
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Bergkellner Bergkellner ist offline
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Standard FN Stimpel

Familienname: Stimpel
Zeit/Jahr der Nennung: 1593 - heute
Ort/Region der Nennung: Königswalde/Erzgebirge und Umgebung

Hallo,

habe unter meinen Vorfahren ein wahres Nest von "Stimpels" aufgetan und würde deshalb gern wissen, woher der Name kommt.

Vielen Dank im voraus + lg, Claudia von den bergkellners
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  #2  
Alt 31.07.2019, 11:56
Verano Verano ist offline
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Hallo Claudia,

immer interessant die Namen deiner Vorfahren.

Ich setze mal i = ü voraus.
Stümpel, Stümpfel meint den Baumstumpf, übertragen auch untersetzter Mensch; auch "stumpf von Sinnen".
Schreibt Bahlow
__________________
Viele Grüße August

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.
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  #3  
Alt 31.07.2019, 21:38
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Bergkellner Bergkellner ist offline
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Zitat:
Zitat von Verano Beitrag anzeigen
Hallo Claudia,

immer interessant die Namen deiner Vorfahren.

Ich setze mal i = ü voraus.
Stümpel, Stümpfel meint den Baumstumpf, übertragen auch untersetzter Mensch; auch "stumpf von Sinnen".

Schreibt Bahlow
Sie wurden immer Stimpel geschrieben, von Beginn der KB-Zeit, nie Stümpel oder Stumpel.

Ich habe die Tage gelesen, es gab in der Nähe von Jöhstadt, dem Ort, an dem "meine" Stimpels zuerst in den KBs auftauchen einen Berg, der "am Stimpel" genannt wurde. Von dort kam entweder die Kohle für einen Eisenhammer oder aber das Erz selbst. - Ich muss morgen nachmittag intensiv suchen, ich habe den Artikel verbumfiedelt...
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  #4  
Alt 31.07.2019, 22:33
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Hallo,

in historischen onomast. Veröffentlichungen finden sich Analogien zu Bahlows Erläuterung.
Einfach mal ein bißchen bei Büchern gegoogelt - ob alles stimmt, läßt sich nicht nachvollziehen, vielleicht war da auch nur der Wunsch Vater des Gedankens.
Das erleben wir ja bei Namen mit unklarer Etymologie häufig.

NB.:
Gottschald: Stimpler "Pfuscher".
DWB (Grimm): Stimpel -> Stümpel -> stümpeln "unsachgemäß handeln, stümpern, etwas schlecht oder unsachgemäß erledigen"
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Freundliche Grüße
Laurin
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  #5  
Alt 01.08.2019, 21:03
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Bergkellner Bergkellner ist offline
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Sorry, war ein bisschen missververständlich.

Ich stelle nicht die Deutung in Frage, sondern mich wundert einfach, dass immer nur Stimpel geschrieben wurde, nie Stümpel.
Ich habe auch Stümpfel unter meinen Vorfahren, bei denen änderte sich die Schreibweise ständig von Stimpfel über Stiempfel und Stümpfel bis hin zu Stumpfel.

Die Grube "Am Stimpel" gab es tatsächlich in der Nähe von Königswalde, ich habe den Artikel gefunden.

Noch so als Nebenbei: "Stumpl" ist im Erzgebirgischen entweder etwas Abgebrochenes(Zahn oder Baum) oder der Rest eines Bleistifts, einer Zigarre, einer Kerze(siehe Stummel im Hochdeutschen).

Lg, Claudia
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Geändert von Bergkellner (01.08.2019 um 21:04 Uhr)
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  #6  
Alt 01.08.2019, 22:48
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Zitat:
Zitat von Bergkellner Beitrag anzeigen
Ich stelle nicht die Deutung in Frage, sondern mich wundert einfach, dass immer nur Stimpel geschrieben wurde, nie Stümpel.
Ich habe auch Stümpfel unter meinen Vorfahren, bei denen änderte sich die Schreibweise ständig von Stimpfel über Stiempfel und Stümpfel bis hin zu Stumpfel.
Hallo Claudia,

da ich genetisch auch „arzgebirgschbelastet“ bin - evtl. ist / war die Aussprache des -ü- regional meist -i- und wurde so niedergeschrieben.
Vgl. hochdt. „Tümpel“ -> sächs. / erzgeb. / vogtl. „Dimbl“.
__________________
Freundliche Grüße
Laurin
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  #7  
Alt 02.08.2019, 16:56
Verano Verano ist offline
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Zitat:
Zitat von Bergkellner Beitrag anzeigen

Die Grube "Am Stimpel" gab es tatsächlich in der Nähe von Königswalde, ich habe den Artikel gefunden.

Hallo,

weiter im Text heißt es bei Bahlow: z.T. auch Flurname
u.a. Joh. Stumpel 1300 Greifswald.
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