#1  
Alt 24.03.2018, 11:05
Manfred77 Manfred77 ist offline
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Registriert seit: 26.05.2017
Beiträge: 55
Standard Quellen (Quellverzeichnis)

Hallo erstmal, ich arbeite gerade an einen Quellverzeichnis, damit meine Tochter nicht meint, ich habe die Vorfahren aus dem Finger gesogen.
Wie handhabt ihr es mit Family Search, wovon Ihr Daten habt? Was schreibt ihr da in euren Quellverzeichnis? Ich will das so genau wie möglich machen.

Gruß Manfred
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  #2  
Alt 24.03.2018, 14:58
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Hallo!

Ich schau die im familysearch gefundenen Daten
In den entsprechenden Kirchenbuechern nach und
nehm dann das in die Quellen, nicht ohne Ueberpruefung,
Hatte schon deutliche Fehler bei familysearch.

Familysearch ist wie MyHeritage und ancestry
Keine Quelle, sondern ein Quellenzitat. Ausser Du
meinst die Kirchenbuchscans bei
Familysearch das is natuerlich ne Quelle,
das notiere ich normal etwa so

Geburten, Ortsname, Zeitraum, Seitenzahl

Und dazu noch einen Screenshot des
Kirchenbucheintrags gibt aber auch Leute
Die machen nen Link statt des Screenshots.

Gruss,
Steffen
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  #3  
Alt 24.03.2018, 17:57
Niederrheiner94 Niederrheiner94 ist offline
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Hallo!

Mein Quellenverzeichnis habe ich bei Ages drin. Dort sind auch KBs von familysearch, wo ich als Quelle den Titel z.B.
"Kirchenbuch kath. St. Willibrord Rindern, Taufen" drin habe. Wenn ich genauere Angaben habe, steht dort auch häufig eine solche Liste
"Kirchenbuch ref. Friemersheim Taufen, Band 251, 1715-1761". Dieser Band steht im Stadtarchiv Duisburg, ist also für mich exakt lokalisierbar.

Für diese Quellen kann man auch einen Quellenstandort angeben, z.B. dieses oder jenes Archiv. Das habe ich bei den Informationen von familiysearch noch nicht, weil ich nicht Internet angeben wollte.

Gruß
Fabian
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  #4  
Alt 24.03.2018, 19:25
Manfred77 Manfred77 ist offline
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Jo, erstmal Danke. Sehr viel Arbeit wartet auf mich.
Gruß Manfred
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  #5  
Alt 29.03.2018, 07:43
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Wo Du es erwähnt hattest, habe ich auch beschlossen, meine Quellen durchzuschauen und festgestellt, bei einer Linie hab ich auch (das war noch aus meiner "Anfangszeit") die Quellen nicht "optimal" dokumentiert. Bin nun also auch bei dieser "Menge Arbeit" dran ^^ Grade dabei, ein Familienbuch für diese Linie zu erstellen.

Gruß,
Steffen
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  #6  
Alt 29.03.2018, 07:58
Benutzerbild von OlliL
OlliL OlliL ist offline männlich
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Ich dokumentiere als Quelle grundsätzlich immer das Originaldokument. Also z.B. "ev. Kirchenbuch Alt Bukow, 1653-1789" bzw. wenn es kein Mischbuch ist, ob es sich um das Tauf-, Trau- oder Sterbebuch handelt. Dann werden für jede Quelle die mir bekannten Aufbewahrungsorte dokumentiert. In diesem Fall das Kirchliche Archiv Mecklenburg, Ancestry und Archion (LDS könnte man auch noch nennen). Jeweils mit der vom jeweiligen Aufbewahrungsort verwendeten Signatur oder URL um es dort auch "zu finden".
Dann wird zu der entsprechenden Quelle mit ihren Aufbewahrungsorten eine Fundstelle referenziert die dann möglichst genau die Seite in dem Originaldokument beschreibt (also nicht die Seite im Mikrofilm, sondern die Buchseite. Ist die Buchseite nicht nummeriert, gebe ich sowas an wie "Taufen 1767 Juli-Oktober", "Gestorbene 1655-1659" oder bei Standesamtsunterlagen grundsätzlich "Reg.-Nr. 56/1907"

Ich erfasse das gerade für knapp 3000 Personen nach, für jeden deren Ereignisse, da Ahnenblatt 2 so einen Detailgrad gar nicht anbot.

Ich kann dir sagen - es ist Mega viel Arbeit und wird mich noch Monate beschäftigen

Geändert von OlliL (29.03.2018 um 08:03 Uhr)
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  #7  
Alt 29.03.2018, 10:11
Manfred77 Manfred77 ist offline
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Ich habe nur 230 direkte Vorfahren in meiner Software. Dennoch viel Arbeit, da ich jeden Tag die Quellen nur für 4 Personen mache. Die Quellen zur Geburt, Heirat, Tod und Hinweis zur Familie.
Denke mal in 2 Monaten bin ich fertig.

Geändert von Manfred77 (29.03.2018 um 10:16 Uhr)
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  #8  
Alt 29.03.2018, 11:13
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OlliL OlliL ist offline männlich
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Bei 230 wäre ich froh Ich habe ja auch immer alle Geschwister und ggf. noch deren Ehepartner aufgenommen. Manchmal auch ganze Nebenzweige da nur so bei Namensgleichheiten eindeutige Zuordnungen möglich waren. Das und die Vorfahren meiner Frau bringen es dann auf 2992 Personen und aktuell ~4100 Bilder welche aktuell mit Personen kommentarlos verknüpft sind, ich nun aber auf korrekte Quellenpflege mit den jeweiligen Ereignissen umverknüpfe und dazu dann auch noch mir Fotos der Einbände oder LDS-Mikrofilm-BEGIN-Blätter besorge und der eigentlichen Quelle zuordne. Dahinter ändere ich dann auch nochmal die komplette Verzeichnisstruktur in der ich nun die Dokumente ablege. Nämlich nicht mehr wie bisher personenspezifisch sondern quellenspezifisch. Jede Quelle bekommt somit ihr eigenes Verzeichnis wo die jeweiligen Bilder "chaotisch" mit ihrem jeweiligen Original-Dateinamen abgelegt werden.
Zu bearbeiten schaffe ich am Abend ca. 20 Events. Das dauert also noch eine ganze Weile bis ich durch bin
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  #9  
Alt 29.03.2018, 15:47
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Hallo!

Autsch, 3000 Leute nachdokumentieren klingt übel. Und ich klage schon bei meinen 800 (insgesamt hab ich auch 2000, aber der Zweig, von dem ich derzeit das Familienbuch erstelle, das sind "nur" 800, bin nun bei knapp 300 durch mit dem Nachdokumentieren).

Bei den Geschwistern hab ichs immer so gemacht, dass ich die nur in den "Kommentaren" erfasse (falls sie "für ein tieferes Verständnis nötig sind" - aber sprich, meine Gesamtdatei das sind 2000 direkte Vorfahren ;-))) ). Die Vorfahren der Ehefrau halten sich bei mir in Grenzen. Die Vietnamesen (meine Frau ist Vietnamesin) haben zwar offiziell "Buddhismus+Ahnenkult", aber bei uns in der Familie bin ich der mit dem Ahnenkult ( ;-) ) bzw. so wie ich es mitgekriegt habe, ist "Ahne" bei Thi's Verwandtschaft mehr so ein abstraktes Konstrukt, nicht "der Typ der Dein 15fach "Ur-"Großvater ist. Sprich: Bei mir sinds nur die eigenen Vorfahren, keine Stammbäume für die Ehefrau zu erforschen. Bin nun grad beim zweiten Familienbuch, Ziel ist es, alle 4 (eins pro Großelternteil) "am Ende" zu erstellen.

Gruß,
Steffen
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  #10  
Alt 29.03.2018, 15:57
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Bei Kirchenbüchern habe ich bisher direkt das Foto bzw den Scan im Ahnenprogramm verknüpft und dabei als Quelle "Taufe Kirche X in Ortschaft Y" angegeben. Das sollte zur Nachvollziehbarkeit reichen, da diese Bücher im Original ja chornologisch geführt wurden und es daher mit dem konkreten Datum relativ einfach sein müsste, dein Eintrag wieder zu finden.
Bei den Bürgerrödeln (Familienbücher) habe ich bisher "Bürgerrödel Ortschaft X, Band Y, Seite Z" angegeben, da man nur mit dem Namen und Datum sehr lange suchen würde.

Noch nicht erfasst habe ich Urkunden, da ich bisher nur mit sehr wenigen aus kam. Ich denke, da würde ich "Geburtsurkunde Standesamtskreis X in Ortschaft Y" schreiben oder so ähnlich. Allenfalls mit Registernummer und Band-Nummer, wenn dies bekannt wäre und nicht auf dem Dokument selbst drauf steht. Wenn die Angaben auf dem Dokument drauf sind, würde ich sie nicht auch noch in der Quelle angeben, das wäre mir zu aufwändig.

Was ich ebenfalls notiere, ist der Name und die Mailadresse von anderen Forschern, wenn ich Daten ungeprüft übernehme. So kann ich ein wenig die Verlässlichkeit und die Herkunft zurück verfolgen und sehe auf einen Blick (in den Notizen), dass ich da noch keine Primärquelle dafür habe. Nach über 10 Jahren Forschen habe ich irgendwann angefangen, auch mündliche Quellen zu notieren, etwa "Oma am *Datum*" oder "Onkel X am *Datum* per Mail". Ich habe mich nämlich bei frühen Daten dann oft gefragt, wer mir das wohl erzählt hat… und so kann ich ein wenig einschätzen, wie verlässlich die Quelle ist und wo ich ggf. nochmal etwas nachfragen kann.
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